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  TuS Ickern

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in der neuen Saison
 
   

Mannschaften / 1. Herrenmannschaft Landesliga Staffel 3

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Spielplan der 1. Herrenmannschaft

Die 1.Herrenmannschaft-des TuS Ickern spielt in der Landesliga Staffel 3.

Derzeit umfasst der Kader vierzehn Spieler.




großes Mannschaftsfoto


Spielberichte und Aktuelles

Saison 2011/2012


13.05.2012               TuS Ickern  -   Westfalia Welper   24:25  (Hz 12:12)

24:25 - TuS Ickern bleibt in der Landesliga

   13.05.2012  von Jörg Laumann

Der TuS Ickern verlor zwar seine letzte Partie gegen Westfalia Welper mit 24:25 (12:12), beendet die Spielzeit aber auf Platz elf, dem ersten Nichtabstiegsrang. Bereits im Vorfeld der Partie am Samstagabend waren die Ickerner Handballer in Sicherheit gewesen.

Der Soester TV 2 hatte bereits am frühen Nachmittag sein Spiel beim Meister TuS Hattingen mit 33:40 (20:20) verloren und konnte die Castrop-Rauxeler damit auf keinen Fall mehr hinter sich lassen. Da der HC Dortmund-Süd  am Abend seine Partie bei Westfalia Herne mit 30:28 (13:14) gewann, wurden die Soester auf den ersten Abstiegsplatz (12.) verdrängt.


29.04.2012               TuS Ickern  -   Lüner SV   26:24  (Hz 10:12)

26:24 - TuS Ickern schlägt Lüner SV

   29.04.2012  von Jörg Laumann

In einer spannenden Landesliga-Partie besiegten die Handballer des TuS Ickern den Lüner SV mit 26:24. Aus den verbleibenden zwei Partien benötigt die Pade-Sieben jetzt noch maximal einen Punkt, um den Klassenverbleib unter Dach und Fach zu bringen.

Bereits vor dem Spiel wussten die Ickerner, dass sie an diesem Spieltag noch nicht für den endgültigen Schlussstrich unter das Thema "Abstiegskampf" würden sorgen können. Der Drittletzte HC Dortmund-Süd hatte am Samstag mit einem 29:29 beim SuS Oberaden gepunktet.

Ickern rückte durch den Sieg gegen Lünen auf Platz acht vor und vergrößerte seinen Vorsprung auf Dortmund zwar auf vier Punkte, weist aber die schlechtere Position im direkten Vergleich auf.

Trainer Stephan Pade zuversichtlich

Mit einem Zähler aus den letzten beiden Spielen wäre Ickern auf der sicheren Seite. "Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Punkt noch holen werden", erklärte TuS-Trainer Stephan Pade nach dem Sieg gegen Lünen.

Den hatte sich seine Sieben in einer spannenden, mitunter hektischen Partie erkämpft. Zunächst sah es dabei so aus, als ob Ickern nahtlos an seine jüngsten starken Auftritte in eigener Halle anknüpfen könnte.

Lünen zieht davon - Ickern holt auf

Der TuS führte nach elf Minuten mit 4:2, gab die Partie danach jedoch aus der Hand. Im Angriff fehlte nun die Treffsicherheit, zudem haderten die Ickerner immer wieder mit dem Schiedsrichter-Gespann.

Die Lüner nutzten hingegen ihre Möglichkeiten konsequent und zogen auf 11:7 davon. Erst danach fingen sich die Ickerner wieder und verkürzten bis zur Pause auf zwei Treffer Rückstand.
 

Hin und her - Strafen auf beiden Seiten

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der TuS endgültig in die Partie zurück, konnte nach 36 Minuten das 13:13 durch Spielmacher Kilian Esser bejubeln.

Danach wogte die Partie hin und her. Lünen musste einen Rückschlag hinnehmen, als Sebastian Fröhling, bis dahin einer der Besten, aufgrund seiner dritten Zeitstrafe das Parkett verlassen musste (49.). Kurz zuvor hatte allerdings auch Ickerns Maurice Zendrowski "Rot" wegen eines Foulspiels gesehen.

Torhüter Tristan Ziesmann rettet

Am Ende hatte der TuS Ickern die besseren Nerven. Pascal Ulrich (59.) brachte sein Team mit 25:24 in Führung. Anschließend rettete Torhüter Tristan Ziesmann in einer Eins-gegen-Eins-Situation, bevor Nils Rodammer acht Sekunden vor Spielende alles klar machte.


19.04.2012               TuS Ickern  -   HSG Schalke 04 / 96   23:22  (Hz 11:13)

Pade-Sieben bezwingt den Tabellenzweiten

Der Westen  20.04.2012   Anja Herberg

Überraschend hat Handball-Landesligist TuS Ickern den Tabellendritten HSG Schalke 04/96 im Nachholspiel mit 23:22 besiegt, und kletterte in der nun „begradigten“ Tabelle auf Rang neun.

Allein zehn Treffer steuerte Nils Rodammer zum 23:22-Sieg des TuS Ickern gegen die HSG Schalke bei.

TuS-Trainer Stephan Pade hatte die Siegchancen vor der Partie noch realistisch eingeschätzt. Wenn der Tabellendritte nach Ickern kommt und dem TuS dazu noch nahezu der komplette Rückraum fehlt, dann würde es eine „harte Nuss werden“. Wurde es auch, aber anders als gedacht, denn der TuS konnte mithalten und ließ sich keineswegs an die Wand spielen. „Es war die ganze Zeit knapp“, erzählt Pade, „einmal hat Schalke mit drei Toren geführt, aber das war dann auch der größte Abstand zwischen uns.“

Obwohl lediglich Kapitän Kilian Esser und Nils Rodammer als etatmäßige Rückraumkräfte zur Verfügung standen, und insgesamt sechs Leute fehlten, kämpfte sich der TuS durch. Mal musste Tristan Pensky von Linksaußen in den Rückraum, mal die beiden Kreisläufer Vitus Esser und Carsten Böcking. Sie setzten Nils Rodammer permanent in Szene. „Nils hat die gegnerische Abwehr gut beschäftigt, sie hat ihn nie in den Griff gekriegt. Das war eine Energieleistung, die mit zehn Toren von ihm belohnt wurde.““

Auch in der zweiten Hälfte blieb es eng, und das kostete Stephan Pade schon einige Nerven. „Es gab eine Phase, in der wir fünf oder sechs hundertprozentige Chancen vergeben, aber den Ball zum Glück hinten direkt wieder abgefangen haben. Da hätten wir es auch leichter haben können.“ Das „Rumpf-Team“ des TuS Ickern drehte fünf Minuten vor Schluss die Partie zu seinen Gunsten und legte immer ein Tor vor. Die letzten Treffer gelangen Linksaußen Robin Sachweh, den der Coach ausdrücklich lobte. „Aufgrund der Bedeutung seiner Tore muss man Robin hervorheben“, sagte Pade.

Am Sonntag (22.) steht sein Team dann wieder vor der nächsten Herausforderung. Um 17.00 Uhr ist Ickern zu Gast beim HC Heeren-Werve, dem Tabellenzehnten. „Dann fehlen uns zusätzlich noch Nils Rodammer und Carsten Böcking. Vielleicht kommt Maurice Zendrowski zurück, aber er konnte seit Wochen nicht trainieren. Mal sehen wie wir damit klar kommen.“

 

Auswärtige Pressestimmen:

WAZ Gelsenkirchen vom 20.04.2012 Andree Hagel

TuS Ickern - HSG Schalke 04/9623:22 (11:13)

HSG Schalke 04/96: Sinkovec, Heine (n. e.) - Bober (2), Rosenbaum (5/1), Winkler (1), Beyer (1), Cisowski (7/3), Brandes (2), Krabusch (4), Linke.

Da hatte doch glatt jemand vergessen, Rainer Zerrer und vor allem Alleinunterhalter Michael Bücker darüber zu informieren, dass sie am Donnerstagabend um 20 Uhr das Nachholspiel der Handball-Landesliga zwischen dem TuS Ickern und der HSG Schalke 04/96 leiten sollen. Handball? Die Schiedsrichter vom TV Beckum hatten sich vehement dafür entschieden, aus der Partie in der Sporthalle Habinghorst eine Kabarett-Veranstaltung zu machen. Und wem der Ausgang dieses Spiels, das die Castrop-Rauxeler mit 23:22 (11:13) gewannen, gleichgültig war, der wurde von den Pfiffen und Entscheidungen der Unparteiischen auch köstlich amüsiert. „Das geht nicht, das tut weh“, ärgerte sich HSG-Coach Ralf Anischewski.

Wer weiß, was passiert wäre, wenn Heiko Brandes in der Schluss-Sekunde von der Rechtsaußen-Position nicht an Tristan Ziesmann gescheitert wäre und zum 23:23 getroffen hätte. Wären die Tumulte auf dem Spielfeld – die Fußballer sprechen von Rudelbildung – dann ausgeblieben? Jedenfalls war Schalkes Trainer so erbost, dass er den zwei Männern mit der Pfeife später dann ein Referat hielt. Zu Recht. „Ich habe keinen Bock, mir durch solche Schiris den Sport kaputt machen zu lassen. Wir sind alle Amateure“, sagte Ralf Anischewski.

Indes hatten die Spieler des TuS Ickern auch nach dem Schiedsrichter-Kabarett, also einer Form der Schiedsrichter-Kleinkunst, noch ihren Spaß und feierten wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Um das im Detail zu erklären: Kabarett ist in seiner Motivation komisch-unterhaltend.

Nur zwei Minuten war die Partie alt, da dachte auch Schalkes Philipp Krabusch, er sei in einem Kabarett: Sein Trainer hatte ihn auf die Bank gesetzt und fortan Pawel Cisowski auf der Rückraum-Mitte-Position spielen lassen. Das machte der 38-Jährige richtig gut. Als es dann 21:21 stand, ließ TuS-Coach Stephan Pade den Routinier durch Robin Sachweh eng decken. Und schließlich war es der Manndecker, dem in Überzahl Ickerns 23:22-Siegtor gelang.

Andree Hagel


15.04.2012               TuS Ickern  -   HSC Haltern-Sythen   28:20  (Hz 12:6)

28:20 - Starker Auftritt der Ickerner "Not-Sieben"

   15.04.2012  von Jörg Laumann

Der TuS Ickern hat weitere wichtige Punkte für den Klassenverbleib in der Handball-Landesliga gesammelt. Gegen den HSC Haltern-Sythen (6.) setzten sich die stark ersatzgeschwächten Ickerner überraschend deutlich mit 28:20 (12:6) durch.

Dabei konnte Ickerns Trainer Stephan Pade im Spiel gegen die Halterner gerade einmal acht Feldspieler aufbieten. Um den Kader auf diese Stärke zu bringen, hatte der Coach auch Routinier Nils Hötting reaktiviert, der mittlerweile eigentlich nur noch in der dritten Mannschaft aufläuft.

Bereits zur Pause sah es mit einer 12:6-Führung gut aus für die Gastgeber, die 13 Minuten lang kein Gegentor zugelassen hatten. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ickern auf 15:6. Der Sieg geriet danach nicht mehr in Gefahr. Haltern-Sythen kam zu keinem Zeitpunkt mehr näher als bis auf sechs Tore an den TuS heran.

„Wir wollten heute unser Heil in der Flucht nach vorne suchen“, kommentierte ein zufriedener Pade, „das ist uns ziemlich gut gelungen.“ Der TuS rückt damit vom elften auf den zehnten Rang vor.

 

Die Wundertüte gibt eine weitere Kostprobe

Der Westen  15.04.2012   Felix zur Nieden

Der TuS Ickern bleibt die Wundertüte der Liga. Immer, wenn die Experten glauben, die Europastädter haben keine Chance, schlägt die Sieben von Stephan Pade zu. So auch gegen den HSC Haltern-Sythen. Der TuS siegte mit 28:20.

Zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff legte sich einer fest: Torhüter Tristan Ziesmann war der Erste, der seiner Freude freien Lauf ließ. Er schrie sie heraus. 30 Sekunden vor der Schlusssirene hielt sich dann auch Pade nicht mehr zurück. Gemeinsam mit den Zuschauern in der Sporthalle an der B235 beklatschte er sein Team beim letzten Angriff.

Dabei war es Pade, der selbst vor dem Spiel so kleine Brötchen gebacken hatte, dass die beim Bäcker nebenan nicht einmal mehr als Konfekt durchgegangen wären. „Was sollte ich auch machen? Mir fehlten acht Spieler und außer Kilian Esser hatte ich keinen Rückraum-Akteur mehr“, sagte der TuS-Coach.

Er hatte sich aber eine ganz spezielle Taktik einfallen lassen. Der Trainer schickte seine Sieben in die Flucht nach vorn: Offensive Deckung, schnelle Gegenstöße – Handball in Höchstgeschwindigkeit. „Ich wusste, dass wir eine Chance haben, wenn wir das gut umsetzen. Haltern würde mürbe werden, wenn sie immer so schnell zurück müssen“, so Stephan Pade.

Und sein Team setzte die Vorgaben des Trainers von der ersten Minute an perfekt um. Über die gesamte Spieldauer waren die Ickerner das bessere Team. Einen echten Lauf hatten sie nicht, aber zwischen zwei Toren der Gäste, lagen immer zwei oder drei Treffer der Hausherren, die ihren Vorsprung so kontinuierlich ausbauten.

„Wir haben uns sehr diszipliniert auf die Partie vorbereitet und waren dann im Spiel so bissig, dass wir Haltern den Schneid abgekauft haben.“ Allen voran Tristan Pensky, der auf der Halbposition in der Deckung Herausragendes leistete und so für zahlreiche Ballgewinne sorgte. „Er hat überragend gespielt. Wir wissen, dass er es kann, aber er schafft es eben noch nicht immer, das so abzurufen“, lobte Pade seinen Linksaußen, der diesmal auch im Rückraum eine gute Figur abgab. Zeit zum Ausruhen haben die Ickerner jetzt aber nicht. Am Donnerstag (19.) geht es im Nachholspiel gegen die HSG Schalke. Die sind übrigens auch Favorit. . .


12.04.2012              TV Brechten  -  TuS Ickern  vorletztes Saisonspiel wurde verlegt

Das vorletzte Saisonspiel der Landesliga TV Brechten - TuS Ickern wurde von Samstag, 05.05.12, 18.30 Uhr auf Sonntag 06.05.12, 17.45 Uhr verschoben.


18.03.2012              TuS Hattingen  -  TuS Ickern            31:23  (Hz 17:11)

TuS hält Niederlage in Grenzen

Der Westen  18.03.2012   Sebastian Schneider

Einen zweiten Überraschungs-Coup gegen den Spitzenreiter konnte der TuS Ickern nicht landen. Die Pade-Sieben unterlag beim TuS Hattingen mit 23:31.

Die Niederlage in Grenzen gehalten zu haben, das durfte Handball-Landesligist nach dem Gastspiel beim Tabellenführer TuS Hattingen für sich verbuchen – andere Teams haben hier weitaus höher verloren. Allerdings musste der TuS Ickern die Verletzungen von Torhüter Jens Agatz und Mittelmann Kilian Esser beklagen.

  Foto: WR

Es war eine Szene mit Symbolcharakter, als Jens Agatz nach 43 Minuten einen Hattinger Wurf parierte. Er suchte schnell eine Anspielstation, aber alle seine Kollegen hoben die Arme beruhigend. Denn hinten sicher zu stehen und dann das Tempo rauszunehmen, das war eine der taktischen Vorgaben von TuS-Trainer Stephan Pade – wer sich bisher auf einen offenen Schlagabtausch mit dem Spitzenreiter einließ, hat das meist bitter bereut.

Und das Ickerner Konzept ging in soweit auf, als Hattingen kein Handballfeuerwerk abbrannte. Zwar führten die Hausherren immer, zur Pause zogen sie bis auf sechs Treffer davon (17:11). Aber immer wieder konnt die Pade-Sieben Phasen einstreuen, in denen ihr mehrere Treffer am Stück gelangen. Bestes Beispiel: Nachdem Björn Böcking nach einem Foul früh die Rote Karte gesehen hatte (31.), drohten die Gastgeber weit davon zu ziehen, erhöhten von 19:13 (35.) auf 23:13 (40.).

Aber der TuS Ickern schaffte es, die Hattinger Angriffsbemühungen wieder einzudämmen und selber den einen oder anderen Treffer zu setzen. So ging der Kelch einer hohen Pleite an Ickern vorbei. Zum Vergleich: Zehn Spiele hat der TuS Hattingen bisher mit zehn Toren oder mehr Differenz gewonnen, zuletzt gegen den Dritten HSG Schalke (36:25).

„Ich kann nicht unzufrieden sein“, sagte Ickerns Trainer Stephan Pade nach dem Spiel. „Wir wollten das Tempo verschleppen und uns vorne viel ohne Ball bewegen. Über weite Strecken haben wir das gut gemacht.“ Vor allem in Anbetracht der vielen Ausfälle. „Ich hätte gerne gewusst, wie es ausgeht, wenn wir komplett sind.“ Komplett wird der TuS Ickern in naher Zukunft nicht werden. Jens Agatz, der wie Tristan Ziesmann zwischen den Pfosten gute Arbeit ablieferte, musste nach einer schnellen Drehung mit Rückenschmerzen vom Platz. Kilian Esser spürte ein Ziehen an der Seite, das auf eine muskuläre Verletzung schließen lässt. Zudem wird Björn Böcking wegen seiner Roten Karte eine Sperre erhalten.

 

TuS Ickern verliert beim Tabellenführer Hattingen

   18.03.2012  von Jens Lukas

Die Handballer des TuS Ickern sind keine Wiederholungstäter. Das Hinspiel gegen den Spitzenreiter TuS Hattingen hatten sie mit 34:27 gewonnen. Das Rückrunden-Duell ging mit 23:31in Hattingen verloren. Etwas war allerdings deutlich schlimmer als die Niederlage.

Weitaus schwerer als die Niederlage wog für Ickerns Trainer Stephan Pade allerdings die Tatsache, dass sein ohnehin dünner Kader weiter an Substanz verliert. Nach dem Fehlen an der verletzten Stefan Kresse und Karim Karsifi sowie Nils Rodammer (berufsbedingt) hatte Pade nach den 60 Minuten in Hattingen drei weitere Ausfälle zu beklagen: Kapitän Kilian Esser musste wegen Schmerzen im seitlichen Bauchmuskel vom Feld. Auch Keeper Jens Agatz schied verletzt aus. Björn Böcking handelte sich kurz nach der Halbzeitpause wegen eines vermeintlichen Ellenbogenschlages eine Rote Karte und zudem eine Sperre ein.

Zunächst hatten die Ickerner mit dem Liga-Primus noch recht gut mitgehalten und vor dem Seitenwechsel erst nach dem 4:7 sowie 8:12 abreißen lassen. Zur Pause warfen die Gastgeber eine Sechs-Tore-Führung (17:11) heraus. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten hatte Ickern nach dem 13:20 mehrfach die Chance, auf 15:20 heranzukommen. Danach setzten sich die Hattinger mit elf Treffern ab.

Viele Tore durch Tempogegenstöße

Stephan Pade: "Trotz fehlender personeller Alternativen haben wir allerdings den Rückstand wieder verkürzt." Von 16:27 kamen die Castrop-Rauxeler über ein 20:28 auf 22:29 heran.

Zu der am Ende deutlichen Niederlage habe geführt, dass der TuS Hattingen mehr als die Hälfte seiner Tore durch Tempogegenstöße erzielt hatte. Pade: "Es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie das Resultat mit unserer Bestbesetzung ausgesehen hätte."

Mit seinen Schützlinge will Stephan Pade nicht mehr mit dem Abstiegsgespenst konfrontiert. Das kommt allerdings wieder näher, da der HC Dortmund-Süd (12.) durch ein 27:27 gegen Westfalia Welper (9.) nur noch drei Punkte entfernt ist.


17.03.2012              TuS Hattingen  -  TuS Ickern            Vorberichterstattung

TuS Ickern muss zum Tabellenführer Hattingen

   16.03.2012  von Jörg Laumann

Höchst anspruchsvoll ist die Aufgabe, die die Handballer des TuS Ickern am Sonntag, 18. März, in der Landesliga zu lösen haben. Sie gastieren beim unangefochtenen Tabellenführer TuS Hattingen, der schon mit mindestens einem Bein in der Verbandsliga steht.

Neun Punkte beträgt aktuell der Vorsprung der Hattinger auf den Zweiten, SuS Oberaden. Angesichts von sieben ausstehenden Spielen ist ihnen der Aufstieg kaum noch zu nehmen. „Hattingen steht völlig zu Recht ganz oben“, lobt auch der Trainer des TuS Ickern, Stephan Pade.
 
Allerdings ist es ausgerechnet Pade mit seinem Team gelungen, dem Spitzenreiter die bislang einzigen Minuspunkte in dieser Saison beizubringen. Im vergangenen November gewann Ickern das Heimspiel gegen Hattingen mit 34:27.

Pade erinnert an starke Trefferquote
 
„Das war natürlich ein schöner Erfolg für uns“, sagt der Trainer, der die Chancen für den Sonntag aber dennoch realistisch einschätzt. „Um Hattingen schlagen zu können, muss praktisch alles funktionieren.“ Als Beispiel führt Pade das Hinspiel an, in dem seine Sieben eine starke Trefferquote von mehr als 70 Prozent verbucht hatte.
 
Ganz anders sah dies am vergangenen Wochenende aus, an dem Ickern ein 16:20 gegen Westfalia Herne kassierte und auf Platz zehn zurückfiel. „Mit nur 16 Toren kannst Du in der Landesliga keinen Blumentopf gewinnen“, lautete Pades Fazit.
 
Kresse und Karsifi fehlen
 
Am Sonntag erwartet der Trainer, der auf die verletzten Stefan Kresse und Nadim Karsifi verzichten muss, hohe Laufbereitschaft und Konzentration.

„Eine große Stärke der Hattinger ist das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff“, weiß Pade. „Daher sollten wir uns keine leichten Ballverluste erlauben.“ Insgesamt gehe er jedoch gelassen in den Spieltag. „Wir fahren ohne Druck dorthin“, sagt der TuS-Trainer, „das sind sicherlich keine Punkte, die wir eingeplant haben."

 

Der Westen  16.03.2012   Sebastian Schneider

Ickern? Da war doch was

Der TuS Hattingen marschiert in der Handball-Landesliga mit großen Schritten in Richtung Meisterschaft. Ein Heimsieg gegen den TuS Ickern (Sonntag, 17.45 Uhr, Kreissporthalle) wäre der 19. Erfolg in dieser Spielzeit. Dass es nicht schon der 20. sein kann, liegt am Hinspiel.

Ickern? Da war doch was. Es war der siebte Spieltag der Saison am 13. November vergangenen Jahres, als der TuS Hattingen nach Castrop-Rauxel reiste. Sechs Siege aus sechs Spielen hatte die Sieben von Trainer Maik Düerkop bis dahin gefeiert und gerade die HSG Schalke 04/96 in eigener Halle im Topspiel 31:29 besiegt. Aber der Liga-Alltag holte den TuS in Ickern schnell und brutal ein: Mit 27:34 unterlag man dem damaligen Vorletzten. Die in Ickern „allseits bekannten besondern Umstände“, wie zum Beispiel das Spielen mit einem extrem rutschigen Ball oder auch die nicht geahndeten übertriebenen Härten der Gastgeber hätten ihren Anteil an der Niederlage gehabt, schimpfte Maik Düerkop damals. Allerdings machte er die Pleite auch an einer ganz schwachen Leistung seiner Mannschaft fest, vielleicht der schwächsten in der bisherigen Spielzeit.

Das alles ist vorbei, die junge Hattinger Mannschaft hat sich als stark erwiesen, hat den Rückschlag verdaut. Seitdem gab es zwölf Siege in Folge, die Konkurrenz hat die Glückwünsche zur Meisterschaft schon übermittelt – schon vor der 36:25-Demontage des Dritten aus Schalke am vergangenen Wochenende.

Mit Milde sollten die Gäste in der Kreissporthalle aber nicht rechnen. „Ich denke nicht, dass ich jemanden groß motivieren muss“, sagt Maik Düerkop. Zu präsent sind den Hattingern noch die bisher einzige Niederlage und die oben beschriebenen Begleitumstände. Die haben auch andere Teams zu spüren bekommen. „In Ickern sind mehrere Mannschaften gestrauchelt, von denen du denkst: Das kann doch nicht wahr sein, dass die gegen Ickern verlieren“, so Düerkop. Die Stärke des Tabellenzehnten liegt eindeutig in der Defensive. Mit 489 Gegentoren kassierte Ickern nur ein Tor mehr als der TV Brechten, gegen den zu treffen in der Liga am schwierigsten ist. In Nils Rodammer und Kilian Esser hat Ickern auch zwei starke Rückraumleute für die Offensive, aber wenn die nicht wie gewohnt zum Zuge kommen, wird es eng. 471 erzielte Tore sind der schlechteste Wert in der Landesliga – mit großem Abstand.

Maik Düerkop kann am Sonntag wohl nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Denn Luca Kuhnhenn und Felix Osterloh laborieren an Sprunggelenksverletzungen, während Julian van Kessel ein Magen-Darm-Virus plagt. Düerkop hofft, dass nicht alle drei ausfallen und setzt zudem darauf, dass seine Mannschaft auf Wiedergutmachung aus ist und dann nicht zu stoppen sein wird: „Die Jungs werden heiß sein zu zeigen, dass das Hinspiel wirklich nur ein einmaliger Ausrutscher war“, sagt Düerkop. Vermeidet der TuS einen zweiten Ausrutscher, dann fehlen nur noch zwei Siege bis zum Titel


11.03.2012               TuS Ickern  -   HC Westfalia Herne   16:20  (Hz 6:10)

Klassisches Beispiel

WAZ       Castrop-Rauxel, 11.03.2012, Felix zur Nieden

Der TuS Ickern spielt gegen den HC Westfalia Herne schwach und unterliegt verdient mit 16:20. Pade-Sieben kommt am Ende auf 35 Fehlwürfe.

In der 56. Spielminute konnte es Tristan Ziesmann einfach nicht mehr aushalten. Der Torhüter des TuS Ickern schlug mit den Fäusten auf den Boden und machte seinem Ärger auch verbal Luft. „Das ist unglaublich. So kann man sich nicht anstellen“, schimpfte er. Gegen den HC Westfalia Herne lieferten seine Vorderleute ein unterirdisches Spiel ab und verloren verdient mit 16:20.

Torhüter Ziesmann hatte diese Niederlage nicht verdient, denn dank seiner zahlreichen starken Paraden fingen sich die Ickerner nur 20 Gegentreffer, im Angriff brachte es der TuS aber auf sagenhafte 35 Fehlversuche. „Das macht eine Abschlussquote von unter 50 Prozent. Das kann nicht sein“, analysierte Trainer Stephan Pade.

Immer und immer wieder hatte der Übungsleiter des TuS darauf hingewiesen, wie die Herner zu knacken sein müssen. „Ich habe in der ganzen Woche immer wieder darauf hingewiesen, dass der Torhüter der Herner immer ein und dieselbe Bewegung macht. In der Halbzeit nochmal. Ich begreife nicht, warum wir ihm dann Hornhäute auf die Arme werfen“, ärgerte sich der Ickerner Coach über die Abschlussschwäche seiner Spieler.

Zu Beginn sah es gar nicht so schlecht aus für die Gastgeber, doch nach knapp 19 Minuten gingen die Herner das erste Mal in der Begegnung in Führung. Und selbst als Timo Wolter nach einem harten Foul an Tristan Pensky die Rote Karte sah, fanden die Ickerner nicht zurück ins Spiel.

Die Herner, die zwar mit Robert Lukic den überragenden Feldspieler in ihren Reihen hatten, lieferten sicher auch nicht ihr bestes Spiel ab. An diesem Abend sollte es aber reichen. Vor allem, weil die Ickerner immer wieder in den entscheidenden Momenten in der Abwehr nicht aufmerksam genug waren. „Wenn ich in doppelter Überzahl bin, dann kann es nicht sein, dass ein Außenspieler zwei unserer Verteidiger aussteigen lässt“, sagt Stephan Pade.

„Das war ein klassisches Beispiel, wie man sich selber schlägt“, sagte Pade und gab dann noch einen kleinen Einblick in das, was wohl demnächst verschärft auf dem Trainingsplan steht. „Nie ist bei meinen Spielern der Beinschuss eine Option. Im Training müssen sie ein Gefühl dafür bekommen“, so Pade.

 

"35 Fehler sind indiskutabel"

   11.03.2012  von Jörg Laumann und Jens Lukas

Zu schwach im Angriff präsentierten sich die Landesliga-Handballer von TuS Ickern gegen Herne - ein 16:20-Niederlage war die Konsequenz.

Der TuS Ickern musste in der Handball-Landesliga einen Rückschlag hinnehmen. Gegen den HC Westfalia Herne zeigte die Sieben von Trainer Stephan Pade eine ganz schwache Angriffsleistung und verlor mit 16:20 (6:10).

Bis zum Pausenpfiff gelang den Gastgebern ab diesem Zeitpunkt nur noch ein Treffer, während sich Herne auf 10:6 absetzen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Ickerner in der Offensive schwer. Insgesamt 35 Fehlversuche zählte Pade. "Das ist indiskutabel", lautete sein deutlicher Kommentar. Die Herner schafften es somit, den Sieg über die Zeit zu bringen. "Das war heute ein klassisches Beispiel für ein Spiel, in dem man sich selbst schlägt", befand Pade.


02.03.2012                  HTV Recklinghausen  -  TuS Ickern    20:27  (Hz 7:14)

20:27 - Wichtiger Auswärtssieg für den TuS Ickern

   03.03.2012  von Jörg Laumann

Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern haben am Freitagabend einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Durch das 27:20 beim HTV Recklinghausen rücken sie auf den neunten Platz vor und haben sich damit wieder im Mittelfeld der Tabelle etabliert.

 

„Wir haben da weiter gemacht, wo wir am vergangenen Wochenende gegen Oberaden aufgehört hatten“, bilanzierte zufriedener Ickerner Trainer Stephan Pade.

Sein Team übernahm beim Gastspiel in der Kreisstadt von Beginn an die Initiative und ging mit hoher Laufbereitschaft und konsequenter Defensivarbeit zu Werk. Zudem präsentierte sich der TuS im Torabschluss deutlich verbessert. Gerade einmal elf Fehversuche registrierte Pade über die gesamte Spielzeit hinweg.


HTV deutlich auf Distanz gehalten
 

Auf Ickerner Seite brannte nichts mehr an. Der TuS lag im zweiten Abschnitt immer mit mindestens sechs Toren in Führung, zeitweise wuchs der Vorsprung sogar auf neun Treffer an.

Am Ende stand ein 27:20, durch das Ickerner die Recklinghäuser (13.) in der Tabelle deutlich auf Distanz halten. Sechs Punkte und der bessere Vergleich gegenüber dem HTV sprechen für den TuS.


Sonderlob für Björn Böcking
 

Trainer Pade freute sich insgesamt über eine geschlossen gute Leistung seiner Mannschaft, in der Nils Rodammer und der nach einer Verletzungspause zurückgekehrte Spielmacher Kilian Esser (jeweils 8) die besten Torschützen waren.
Ein Sonderlob verdiente sich auch Björn Böcking, wie Pade betonte: „Er ist in unserer Abwehr ganz klar der Chef und hat wieder ein super Spiel gemacht.“


TEAM UND TORE
TuS:
Ziesmann; K. Esser (8/1), Rodammer (8/3), Pensky (4), Knauf, Kresse (3), B. Böcking, V. Esser, R. Sachweh, Ulrich, Zendrowski (2), J. Esser

 

Wichtiger Sieg für den TuS Ickern

WAZ       Castrop-Rauxel, 03.03.2012, Ralf Schacht

Das war ein wichtiger Sieg für den TuS Ickern. Der Handball-Landesligist setzte sich am Freitag Abend beim HTV Recklinghausen mit 27:20 durch.

Mit diesem sicheren Erfolg verbesserte sich die Truppe von Stephan Pade auf den neunten Platz. Wichtiger jedoch ist das Punktekonto. Da haben sich die Ickerner nunmehr ein Polster von sechs Punkten vor den Abstiegsrängen zugelegt. Einen davon (Rang 13) nimmt nun der HTV Recklinghausen ein, der sich zuletzt als durchaus heimstark erwiesen hatte. Für die Ickerner wiederum war es der zweite Auswärtssieg der laufenden Saison.

Am 11. März geht es in eigener Halle gegen den Tabellennachbarn HC Westfalia Herne. Gelingt da der dritte Sieg in Folge, könnte sich die pade-Sieben weiter aus der Abstiegszone absetzen.

 


26.02.2012               TuS Ickern  -  SuS Oberaden   22:20  (Hz 12:12)

Mannschaftlich geschlossen

WAZ       Castrop-Rauxel, 26.2.2012, Christoph Winkel

Der TuS Ickern bleibt der Favoritenschreck der Landesliga. Auch gegen den Tabellenzweiten SuS Oberaden siegte die Sieben von Trainer Stephan Pade.

  Foto: WR/Der Westen

„Wir haben heute sehr viel richtig gemacht“, meinte Stephan Pade nach dem Abpfiff. Genau deshalb habe er auch nicht an einem Erfolg seiner Mannschaft gezweifelt, als diese nach 41 Minuten zum ersten Mal überhaupt in diesem Spiel in Rückstand geriet, und der Gast aus Oberaden plötzlich 20:17 führte. „Ich wusste, dass wir wieder zurück ins Spiel finden werden. Weil wir eben vieles richtig gemacht haben“, so Pade. Und wie seine Mannschaft zurückfand:

Das 20. Tor des SuS Oberaden sollte nämlich das letzte des Tabellenzweiten sein. Danach traf nur noch Ickern. Fünf Mal. Eine Energieleistung. Dank mannschaftlicher Geschlossenheit.

Tristan Ziesmann zwischen den Ickerner Pfosten lief während der Partie zur absoluten Hochform auf, hielt sein Team immer wieder mit hervorragenden Paraden im Spiel. Da mussten sogar mal die Weichteile hinhalten. Zumindest rief Ziesmann seinen Mitspielern auf der Bank zu, mit welchem Körperteil er das Leder mal wieder entschärft hatte. Aber er lachte.

Die Ickerner gingen früh in Führung, hatten das Spiel gut unter Kontrolle. Sogar die Schrecksekunde, als Kreisläufer Sascha Knauf mit einer blutenden Wunde am Kinn die Halle in Richtung Krankenhaus verlassen musste, brachte die Sieben von Stephan Pade nicht aus dem Konzept. Kurz vor der Pause kam Knauf zurück, die Wunde war genäht. Sofort zog er sich das Trikot über und wollte wieder aufs Feld. Gleich nach dem Seitenwechsel durfte er und erzielte prompt das 13:12 für den TuS. 16:14 führte Ickern nach der Halbzeit, erst dann fand der Tabellenzweite, der körperlich hoch überlegen war, zurück in die Partie. Ickern hatte es versäumt, zu diesem Zeitpunkt schon deutlicher zu führen.

20:20 stand es, als noch gut sieben Minuten auf der Uhr waren, dann traf Tristan Pensky zur erneuten Ickerner Führung. Als Nils Rodammer eine Minute vor Schluss wieder einmal hochstieg und das Leder zum 22:20 in die Maschen hämmerte, war das Spiel entschieden. Es war sein neunter Treffer.

Dass es vier Sekunden vor dem Spielende noch zu Tumulten auf dem Feld kam, war überflüssig und schade. Ein Oberadener sah sogar noch die Rote Karte. Denn beide Mannschaften hatten eindrucksvoll gezeigt, dass Landesliga-Handball richtig spannend und hochklassig sein kann. Das sah auch Ickerns Trainer Stephan Pade so, der sein Team taktisch hervorragend eingestellt hatte. „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft.“

 

TuS Ickern stellt Top-Team Oberaden ein Bein

Die Handballer des TuS Ickern am einem weiteren Favoriten in der Landesliga ein Bein gestellt. In einer spannenden Partie bezwang die Pade-Sieben den bisherigen Zweiten SuS Oberaden mit 22:20.

   26.02.2012  von Jörg Laumann

Die Ickerner setzten dabei die Vorgaben ihres Trainers von Beginn an in die Tat um, brachten die Gäste aus Bergkamen mit hoher Laufbereitschaft und enormem kämpferischen Einsatz in Bedrängnis. Da die TuS-Offensive in der Anfangsphase zudem ihre Chancen konsequent nutzte, gelang ein Auftakt nach Maß. Nach 13 Minuten lagen die Ickerner, die als Elfter in den Spieltag gegangen waren, mit 7:3 in Führung.

Danach kamen die Oberadener besser in die Partie. Vor allem der wurfgewaltige Rückraumspieler Bastian Stennei kam nun häufiger erfolgreich zum Abschluss. Bis zur 27. Minute behauptete der TuS seine Führung, dann konnten die Gäste erstmals zum 9:9 ausgleichen. Auch in die Pause gingen die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden (12:12), nachdem der TuS Ickern aus einer Sechs-gegen-Vier-Überzahlsituation ab der 28. Minute kein Kapital hatte schlagen können.

Foto: RN Volker Engel

 

Oberaden fünf Minuten ohne Treffer
 
Die zweite Hälfte begann wie die erste: Wieder erwischte der TuS den besseren Start. Sascha Knauf und Robin Sachweh brachten Ickern mit 14:12 in Führung, erst nach fünf Minuten gelang Oberaden der erste Treffer. Danach wurde es spannend: Der TuS fiel bis zur 44. Minute auf 17:20 zurück, doch Knauf, Nadim Karsifi und Björn Böcking brachten die Ickerner mit ihren Treffern zurück in die Partie.
 
In der Schlussviertelstunde überzeugte der TuS mit und energischer Abwehrarbeit. Zudem präsentierte sich Torhüter Tristan Ziesmann in blendender Verfassung. Der Einsatz wurde belohnt: Oberaden gelang kein Treffer mehr, während Tristan Penski (54.) und Nils Rodammer (59.) für die Entscheidung sorgten.

17.02.2012              Nachlese zum Kreispokalspiel     TuS Ickern  -  SV Westerholt      27:33  (Hz 12:12)

TuS schöpft Zuversicht aus Pokalauftritt

WAZ       Castrop-Rauxel, 17.2.2012, Sebastian Schneider

Lange hatte Handball-Landesligist TuS Ickern den Verbandsliga-Spitzenreiter SV Westerholt am Donnerstagabend im Kreispokal am Rande einer Niederlage und musste sich erst nach der Verlängerung und großem Kampf mit 27:33 geschlagen geben. Trotz der letztlich vergeblichen Anstrengung gab es gleich mehrere positive Rückschlüsse.

Da war zunächst der Auftritt von Jens Agatz, der im Tor auf sich aufmerksam machte. „Er hat bis in die Schlussphase überragend gehalten“, sagt Ickerns Trainer Stephan Pade. Dann allerdings ließen beim Landesligisten die Kräfte nach und Westerholt kam unbedrängter zum Abschluss, so dass auch Agatz nichts mehr ausrichten konnte. „Ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann“, so Agatz’ Coach.

Vor dem Torhüter stach aus der Abwehr Björn Böcking hervor. „Wir wissen ja, was er kann“, sagt Pade. Aber leider habe Böcking immer wieder Probleme mit seinem Rücken gehabt und falle deswegen häufig aus.

In der Vorwärtsbewegung hatte Tristan Pensky, mit acht Treffern bester Torschütze des TuS, viele gute Aktionen. „Diese guten Auftritte werden bei ihm jetzt häufiger“, so Stephan Pade. „Das stimmt mich optimistisch, dass aus ihm ein richtig guter Linkasaußen wird.“

Viele sehr gute Ansätze lieferte die Pokalpartie also, vor allem wenn man berücksichtigt, wer beim TuS alles nicht auflaufen konnte. Die beiden besten Torschützen zum Beispiel, Kilian Esser und Nils Rodammer. Oder auch die beiden Kreisläufer Sascha Knauf und Vitus Esser, die so auch im Innenblock fehlten. „Diese Ausfälle kompensiert man nicht so einfach, aber wie die Jungs das geamcht haben, war schon erstaunlich“, sagt Stephan Pade.

Zumal es sich beim Gegner ja immerhin um den Tabellenführer der Verbandsliga handelte, der nahezu in Bestbesetzung angetretn war und sich den Einzug in die nächste Runde ganz bestimmt viel, viel einfacher vorgestellt hatte.

TuS: Agatz - J. Esser (3), Kresse (3), R. Sachweh (1), Karsifi, Pensky (8/1), B. Boecking (6/1), Ulrich (2), Zendrowski (2), Spengler (2), C. Boecking


16.02.2012              Kreispokalspiel     TuS Ickern  -  SV Westerholt      27:33  (Hz 12:12)

TuS nah an der Sensation

WAZ       Castrop-Rauxel, 16.2.2012, Christoph Winkel und Felix zur Nieden

Ziemlich locker gab sich Ickerns Trainer Stephan Pade vor dem Viertelfinale im Handball-Kreispokal gegen den hoch favorisierten SV Westerholt. „Das wird eine schöne Trainingseinheit“, schmunzelte der TuS-Trainer. Am Ende sollte er Recht behalten. Mit 27:33 nach Verlängerung siegten die Westerholter am Ende, doch der TuS hatte so manchen überrascht.

Vor allem im ersten Durchgang riefen die Ickerner eine starke Leistung ab. Und damit war nach dem Papier nicht zu rechnen. Mit Kilian Esser fehlte den Hausherren der beste Mann, dazu musste Sascha Knauf erkrankt passen, einige Spieler kamen wegen beruflicher Verpflichtungen erst nach Anpfiff in der Sporthalle an der B235 an. Und trotzdem, die Anfangsphase gehörte der Sieben von Stephan Pade.

Sofort gingen die Ickerner in Führung und konnten diese zwischenzeitlich sogar auf drei Tore ausbauen. Das Getuschel auf der Gäste-Bank wurde immer lauter, denn auch nach zehn Spielminuten waren die Ickerner noch immer mit zwei Toren vorn. Allen voran Julian Esser, der das Spiel der Hausherren lenkte, spielte schöne Pässe und war selbst auch im Abschluss erfolgreich.

In der Abwehr stand die Pade-Sieben sicher und im Angriff variierte sie gut zwischen Rückraum-Schüssen und klugen Anspielen an den Kreis, wo Pascal Ulrich die Pässe zu nutzen wusste. Es dauerte tatsächlich bis zur 26 Spielminute, bis die Westerholter das erste Mal in der Begegnung die Führung übernahmen. Die Ickerner ließen sich davon aber nicht beeindrucken und kämpften sich zur Pause wieder zum 12:12 heran.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Die Ickerner spielten weiter konzentriert und nutzten ihre Chancen. Die hoch gehandelten Westerholter bekamen keinen Zugriff auf das Spiel und wurden nur in wenigen Situationen ihrer Rolle als Spitzenreiter der Verbandsliga gerecht. Westerholts Trainer Uwe Bekston konnte es nicht fassen und pfefferte eine Wasserflasche durch die Halle. „Jetzt reicht’s langsam“, brüllte er.

Sieben Minuten vor dem Ende hatte das Spiel seinen Sieger noch immer nicht gefunden und mit 22:22 blieben die Ickerner voll im Rennen um den Einzug ins Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbes. Bis zum Ende änderte sich daran nichts. Die Ickerner waren sogar nah an der Sensation, doch bei 26:26 verpuffte der letzte Angriffsversuch der Hausherren. Die Verlängerung musste entscheiden.

„Kopf hoch Jungs, es steht unentschieden und das ist auch verdient“, munterte Pade seine Spieler auf. Doch die schienen in den 60 Minuten ihr Pulver verschossen zu haben. In der Verlängerung diktierten die Westerholter das Geschehen und setzten sich schnell auf vier Tore ab.

Am Ende konnten die Ickerner das Tempo nicht mehr mitgehen und mussten dem Favoriten mit 33:27 den Vortritt lassen. Am Ende bleibt die Gewissheit, nah an der Sensation gewesen zu sein.

 

TuS Ickern verliert knapp gegen Westerholt

   16.02.2012

Der Landesligist TuS Ickern ist im Viertelfinale des Handball-Kreispokals ausgeschieden, bot gegen den klassenhöheren SV Westerholt jedoch einen großen Kampf.

Bemerkenswert war die starke Leistung der Ickerner vor allem vor dem Hintergrund, dass Trainer Stephan Pade auf zahlreiche Stammspieler verzichten musste. So fielen in Kilian Esser und Nils Rodammer die beiden torgefährlichsten Rückraumspieler aus. Auch die etatmäßigen Kreisläufer Vitus Esser und Sascha Knauf standen nicht zur Verfügung.

Foto: RN Jens Lukas

Ickern hat über weite Strecken die Nase vorn

Der Rumpfkader des TuS, der durch Carsten Böcking und Malte Spengler aus der zweiten Mannschaft ergänzt wurde, zog sich jedoch glänzend aus der Affäre. Obwohl der Verbandsligist aus Westerholt weitestgehend in Bestbesetzung angetreten war, hielt der Landesligist aus Castrop-Rauxel dagegen und hatte über weite Strecken der regulären Spielzeit die Nase vorn.

Noch in der Schlussphase stand es 26:24 für den TuS, die große Überraschung war zum Greifen nah. Doch die Hertener erzwangen mit zwei Treffern in Folge die Verlängerung die ihnen letztlich den Halbfinal-Einzug einbrachte.

Trainer Pade: "Am Ende fehlte die Kraft"

„Am Ende fehlte uns die Kraft“, bilanzierte Pade, dessen Team in der ersten Hälfte der zusätzlichen Spielzeit vorentscheidend mit 26:30 ins Hintertreffen geriet und zum Schluss einen Sechs-Tore-Rückstand aufwies.

Insgesamt war der Ickerner Trainer allerdings vollauf zufrieden mit der Leistung seines Teams, in dessen Reihen Tristan Pensky (8) und Björn Böcking (6) die erfolgreichsten Torschützen waren. Vor allem der junge Pensky verdiente sich ein Sonderlob. „Er hat mal wieder aufblitzen lassen, was bei ihm möglich ist“, erklärte Pade, „ich bin zuversichtlich, dass er sich zu einem sehr guten Linksaußen entwickeln kann.“

Pensky und seine Teamkollegen haben nun ein spielfreies Wochenende in der Landesliga vor sich. Am Sonntag, 26. Februar, geht es hier weiter mit der Partie gegen SuS Oberaden.


13.02.2012              SG HC Dortmund-Süd -  TuS Ickern        25:23  (Hz 12:7)

TuS Ickern unterliegt in Dortmund-Süd knapp

   13.02.2012 von Jörg Laumann

Zum vierten Mal in Folge ist dem Handball-Landesligisten TuS Ickern kein Sieg gelungen. Die Schützlinge von Trainer Stephan Pade unterlagen bei der SG HC Dortmund-Süd mit 23:25.

Damit verpassten die Ickerner (11.) die Gelegenheit, einen Konkurrenten im Abstiegskampf deutlich auf Distanz zu halten. Dortmund-Süd (13.) rückt bis auf drei Punkte an die Ickerner heran.

Das Gastspiel in Dortmund begann äußerst unglücklich für die Castrop-Rauxeler. Wie in den Partien zuvor präsentierten sie sich schwach im Torabschluss und gerieten frühzeitig mit 1:5 in Rückstand. Bereits nach wenigen Minuten musste TuS-Spielmacher Kilian Esser angeschlagen das Feld verlassen.

Böcking und Knauf gehen

Dennoch fing sich die Pade-Sieben zunächst. Ickern verkürzte auf 4:6, musste dann allerdings die nächsten beiden Rückschläge hinnehmen: Björn Böcking (8.) sah nach einer Abwehraktion eine umstrittene Rote Karte, sechs Minuten später wurde auch Sascha Knauf, der seinem Gegenspieler in den Wurfarm gegriffen hatte, mit einer Matchstrafe belegt.

Pade musste nun umdisponieren, da diese beiden Spieler den Innenblock der Abwehr gebildet hatten. Sein Team geriet zunächst deutlich ins Hintertreffen, raffte sich aber zur Mitte des zweiten Durchgangs auf. Vor allem Kilian Esser (7 Treffer), der doch wieder mitwirken konnte, und Nils Rodammer (9) stellten ihre Torgefährlichkeit unter Beweis.

Donnerstagabend im Pokal

Die Steigerung wurde allerdings nicht belohnt: Nach einem 11:19 kamen die Ickerner zwar noch einmal bis auf 21:22 heran, mussten aber letztlich eine knappe Niederlage hinnehmen. "In kämpferischer Hinsicht war die Leistung in Ordnung", befand Pade, "aber wir kommen einfach nicht vorwärts".

Vor der Karnevals-Spielpause wartet noch eine anspruchsvolle Aufgabe auf sein Team: Der TuS empfängt am Donnerstag, 16. Februar, im Viertelfinale des Kreispokals den Verbandsliga-Tabellenführer SV Westerholt.

 

TuS Ickern blickt nach Unten

WAZ       Castrop-Rauxel, 13.2.2012, Christoph Winkel

Bei einem Sieg hätte der TuS Ickern das Thema Abstieg erst einmal zu den Akten legen können. Für die SG Dortmund-Süd wäre es nämlich mehr als schwer geworden. Jetzt wird es aber wieder richtig spannend im Tabellenkeller der Landesliga. Gegen den Vorletzten aus der Nachbarstadt verlor das Team von Trainer Stephan Pade mit 23:25. Zur Pause lagen die Ickerner sogar mit 7:12 zurück.

Zwei Minuten waren gespielt, da musste Leistungsträger Kilian Esser schon verletzt raus, die Wade zwickte. Esser biss zwar auf die Zähne, doch er versuchte es erst im zweiten Durchgang wieder. Und es sollte sogar noch schlimmer kommen.

Nach sieben Minuten war dann nämlich auch für Björn Böcking Schluss. Der Schiedsrichter hatte ihm die Rote Karte gezeigt, Böcking soll seinem Gegenspieler bei einer Deckungsaktion ins Gesicht geschlagen haben, Stephan Pade sah das anders. „Das war eher auf Verdacht“, schimpfte er.

Sechs Minuten später folgte der nächste Platzverweis, die nächste Rote Karte für den TuS. Diesmal traf es Sascha Knauf. Aus Reflex griff Knauf seinem Gegenspieler in den Wurfarm, der Platzverweis ging in Ordnung. Das sah auch Stephan Pade so.

Die Dortmunder nutzen die Unruhe im Ickerner Spiel gnadenlos aus, sie bestimmten das Spiel und bauten ihre Führung aus. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich in der Sporthalle im Stadtteil Wellinghofen wenig.

Die SG Dortmund-Süd war die eindeutig bessere Mannschaft und suchte die Entscheidung. Nach 43 Minuten lagen die Ickerner mit acht Toren in Rückstand. Die Partie war gelaufen.

Pade stellte sein Team aber noch einmal um. Mit Erfolg: Der TuS kämpfte sich durch gelungene Aktionen zurück ins Spiel und drückte endlich aufs Tempo. Bis auf ein Tor kamen die Ickerner sogar heran. Vor allem Nils Rodammer traf jetzt aus allen Lagen. Und auch Torwart Tristan Ziesmann verdiente sich einmal mehr ein Sonderlob seines Trainers.

Zum Sieg reichte es aber nicht mehr, sodass sich die Ickerner wieder nach unten orientieren müssen. „Es ist auffällig, dass wir nur fünf Torschützen in unseren Reihen haben. Von den Außenpositionen kommt da einfach viel zu wenig. Daran müssen wir arbeiten“, erklärt Pade.


05.02.2012              TuS Ickern  -  Soester TV 2     23:23  (Hz 8:13)

Panhas und Personalnot

WAZ       Castrop-Rauxel, 05.2.2012, Christoph Winkel

Der TuS Ickern teilt sich mit dem Soester TV II die Puntke – 23:23. Unterirdischer erster Halbzeit folgt eine starke Aufholjagd in Durchgang zwei.

Zweimal pro Jahr ist Schlachtfest beim TuS Ickern. Dann gibt es bei der Handballabteilung lecker was auf den Teller. So auch an diesem Wochenende. Panhas, Blutwurst, Grützwurst – einmal die ganze Palette westfälischen kulinarischen Hochgenusses.

Da bietet es sich natürlich an, beim Landesliga-Heimspiel eine Tombola zu organisieren. Der Hauptpreis: Ein Panhas. Was auch sonst?

Und der geht an diesem Wochenende an die Losnummer 246. Herzlichen Glückwunsch, Friedhelm Laudwein. „Als wenn der Boss nicht schon genug davon gefuttert hat“, scherzt der Hallensprecher. Dass ausgerechnet der Abteilungsleiter in der Halbzeitpause das große Los zieht — reiner Zufall.

Viel Grund zur Freude haben Laudwein und die anderen Zuschauer aus Ickern bis dato nicht. Die erste Halbzeit ist unterirdisch. Gerade mal acht Treffer erzielt Ickern in Durchgang eins. Gleich von Beginn an übernimmt der Soester TV II die Initiative und baut die Führung stetig aus. 3:9 steht es nach 22 Minuten. Allein Torwart Tristan Ziesmann ist es zu verdanken, dass nicht auch die Partie schnell zum Schlachtfest wird.

Zum Ende der ersten Halbzeit fängt sich der TuS, und auch die Ickerner Schaltzentrale in Person von Kilian Esser kommt langsam aber sicher auf Touren. 8:13 steht es zur Pause. Dann gibt’s Panhas. Zumindest für Friedhelm Laudwein und die anderen Besucher, die sich im Pavillon vor der Sporthalle aufhalten.

In der Kabine gibt’s hingegen Saures. Stephan Pade wird wohl genau die richtigen Worte gewählt haben. Denn nach der Pause ist der TuS Ickern die bessere Mannschaft. Allen voran Kilian Esser, der mit zehn Toren einmal mehr der beste Schütze seines Teams ist, ist kaum noch aufzuhalten. Und auch Rückraumspieler Nils Rodammer trifft endlich ins Schwarze. „In der ersten Halbzeit hat der Nils die Klinker aus der Wand geworfen. Dann war es besser“, meint Pade.

Ickern holt Tor um Tor auf, nach 45 Spielminuten steht es unentschieden – 18:18. Gut drei Minuten später geht der TuS sogar zum ersten Mal in Führung. Doch auch der Gast aus Soest, gespickt mit groß gewachsenen Kraftpaketen, gibt nicht auf, wehrt sich tapfer.

Kilian Esser wird nun in enge Manndeckung genommen, seiner Spielfreude, seiner Spielintelligenz tut dies aber keinen Abbruch. Neun Minuten vor dem Spielende führt Ickern mit 21:20 – Kilian Esser trifft zum zehnten Mal. Doch der gewaltige Soester Angriff weiß immer wieder eine Antwort. Der Gast führt zwei Minuten vor dem Ende mit 23:22.

Stephan Pade greift noch einmal zur grünen Karte, nimmt eine Auszeit. Mit Erfolg: Nils Rodammer setzt das Leder ein letztes Mal zum 23:23 in die Maschen. Dann ist Schluss.

Zufrieden ist keine der beiden Mannschaften. Auch Stephan Pade weiß nicht so recht, was er von dieser Partie halten soll. „Wenn man nur zwei Mal in Führung liegt, kurz vor Schluss das Tor macht und eine so schlechte erste Halbzeit spielt, dann muss man vielleicht am Ende sogar mit dem Punkt zufrieden sein“, sagt der Coach, bevor er über die personelle Situation seines Teams klagt. Beim Abschlusstraining am Donnerstag waren gerade mal sieben gesunde Spieler zur Halle gekommen.

Es gab am Sonntagabend eben nur einen Gewinner. Den Panhas-Gewinner. Herzlichen Glückwunsch!

 

23:23 - TuS Ickern mit Remis nach Aufholjagd

   05.02.2012 von Jörg Laumann

Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern mussten sich gegen den Soester TV 2 mit einem Punkt begnügen. Beim 23:23 hatte es zur Halbzeit sogar nach einer Niederlage ausgesehen: Der TuS lag mit 8:13 zurück!

Im Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Soest (10.) boten die Ickerner im ersten Durchgang eine ganz schwache Leistung. In der ersten Viertelstunde gelang dem TuS gerade einmal ein Treffer durch Julian Esser, Soest zog in dieser Phase auf 6:1 davon. 

Auch die Gäste boten keine überragende Leistung, rissen mit einfachen Mitteln aber immer wieder Lücken in den Abwehrverband der Ickerner. 

Steigerung in Hälfte zwei

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Schützlinge von Trainer Stephan Pade, gingen nun schneller und konzentrierter zur Sache. Auf der anderen Seite fehlte den Soestern nun immer häufiger die Präzision und das Glück im Abschluss.

In der 46. Minute konnte der TuS dann erstmals in dieser Partie einen Ausgleich bejubeln: Nils Rodammer traf zum 18:18. Wenig später brachte er sein Team sogar mit 20:19 in Führung.

Pade: "Müssen zufrieden sein"

Allerdings reichte es nicht mehr zum doppelten Punktgewinn. Soest ging mit einem 23:22 in die Schlussminute, in der wiederum Rodammer den Ausgleich markierte.

"Nach dem Halbzeitstand muss man natürlich mit dem Punkt zufrieden", bilanzierte Pade, "ich hatte mir die Partie etwas Anders vorgestellt."

28.1.2012                   VFL Kamen  -  TuS Ickern     22:19  (Hz 8:9)

TuS mit ärgerlicher Niederlage in Kamen

Nach vier Spielen ohne Niederlage mussten die Handballer des TuS Ickern einen Rückschlag hinnehmen. Der Zehnte der Landesliga unterlag zum Rückrunden-Auftakt beim Letzten VfL Kamen mit 19:22.

   29.1.2012 von Jörg Laumann

"Ich ärgere mich sehr über diese Niederlage", erklärte Ickerns Trainer Stephan Pade nach der Partie. Zwar hätten die Kamener, denen zuvor nur ein Sieg gelungen war, eine gute kämpferische Leistung geboten, "aber dennoch darf man ein solches Spiel niemals verlieren."

Entscheidend für den Misserfolg der Ickerner war die Schwäche in der Chancenauswertung. Immer wieder scheiterten die TuS-Handballer am Kamener Torwart-Neuzugang Stephan Nocke, der Oberliga-Erfahrung nachweisen kann.
 
"Er hat wirklich gut gehalten", lobte Pade, "meinen Spielern ist es allerdings auch nicht gelungen, seinen Bewegungsablauf zu erkennen und darauf zu reagieren." Alle Hinweise des Trainers in dieser Hinsicht verhallten ungehört.
 
Somit gaben die Ickerner das Spiel mit zunehmender Dauer aus der Hand. Die TuS-Abwehr, in der Vitus Esser und Maurice Zendrowski nach den Ausfällen von Björn Böcking und Sascha Knauf den Innenblock bildeten, stand zwar insgesamt recht sicher, doch nur 19 Treffer in der Offensive waren einfach zu wenig.

 
TEAM UND TORE TuS: Ziesmann, Agatz; K. Esser (5), Rodammer (7/1), Zendrowski, Kresse (1), V. Esser (2), Ulrich, Karsifi, Pensky (2), Sachweh, J. Esser (2).

 

Ein Tag zum Vergessen

WAZ       Castrop-Rauxel, 29.1.2012, Felix zur Nieden

 

Der TuS Ickern verliert nach zuletzt überzeugenden Auftritten gegen starke Teams der Handball-Landesliga beim Tabellenschlusslicht VfL Kamen mit 19:22. Den Gegner unterschätzt? Den Tabellenletzten mal eben im Vorbeigehen abfertigen wollen? Nein, eigentlich nicht. Es war am Samstag nur einfach nicht der Tag des TuS Ickern. Und weil das nicht nur ein oder zwei Spieler betraf, sondern die ganze Mannschaft, ging der Auftritt gründlich daneben.

TuS-Trainer Stephan Pade reicht schon der simple Blick auf die nüchternen Zahlen. „30 Fehlwürfe, 17 einfache Technische Fehler. Das macht 47 Ballverluste. Da kann man so ein Spiel ganz einfach nicht gewinnen“, sagt Pade. Von Beginn an war seine Sieben nicht in der Partie. Schnell gerieten sie mit 0:3 in Rückstand, konnten dann aber in der Folge wieder zum 4:4 ausgleichen. Trotzdem, rund laufen sollte es an diesem Samstagabend für die Europastädter nicht.

Den entscheidenden Knackpunkt erlebte das Duell schon kurz vor der Pause. Der TuS schien sich endlich gefangen zu haben und die Partie kontrollieren zu können, da leisteten sich die Jungs von Stephan Pade einen entscheidenden Lapsus. 30 Sekunden vor der Halbzeitsirene spielten sie in Überzahl und liefen eines ihrer Spielsysteme. Anstatt die Uhr herunterlaufen zu lassen, suchten sie nach 15 Sekunden den Abschluss aus schlechter Position, verloren den Ball und im Gegenangriff einen Spieler mit Zwei-Minuten-Zeitstrafe. „Anstatt mit einem oder zwei Toren Führung und in Überzahl in die Pause zu gehen, leisten wir uns so ein Ding. Da fehlen mir die Worte“, ärgert sich Pade.

Und damit nicht genug. Kurz nach dem Seitenwechsel endete die Kamener Zeitstrafe und der Tabellenletzte markierte umgehend vier Treffer. „Danach sind wir nur hinterher gelaufen“, so Pade. Zwar kamen die Ickerner noch einmal zum 14:14-Ausgleich, mehr war aber nicht mehr drin.

„Wir haben uns in so vielen Situationen einfach schlecht verhalten. Es ist ja nicht so, dass sich die Mannschaft keine Chancen erspielt hätte, aber wir haben sie einfach nicht genutzt.“ Auch, weil der Kamener Torhüter viele Bälle entschärfen konnte. „Aber das auch nur, weil wir schlechte Wurfentscheidungen getroffen haben. Ich habe den Spielern mehrfach gesagt, wie er reagiert, aber sie haben das nicht umgesetzt und ihn angeworfen“, sagt der Ickerner Trainer.

Mit der Niederlage beim Tabellenletzten verpassten es die Europastädter auch, den Anschluss an das sichere Tabellenmittelfeld herzustellen. „Das war mit das Schlechteste, was ich von uns je gesehen habe. Die Mannschaft hätte sich von viel Druck befreien können und für die kommenden Wochen eine beruhigende Situation herstellen können. Vielleicht braucht sie einfach den Druck.“ Stephan Pade würde auf den sicher lieber verzichten.


Ickerner Innenblock muss in Kamen umbesetzt werden

Seit vier Spieltagen ist der TuS Ickern in der Handball-Landesliga nunmehr ungeschlagen. Am Samstag, 28. Januar, könnte das Team beim Tabellenletzten VfL Kamen durchaus noch weitere Punkte nachlegen. Doch in der Abwehr muss Trainer Stephan Pade umstellen.

   27.1.2012 von Jörg Laumann

Anders als der TuS, der sich mit seiner Erfolgsserie auf den zehnten Platz vorgearbeitet hat, liest sich die Bilanz der Kamener Gastgeber eher trist: Das "Schlusslicht" hat seine jüngsten fünf Partien allesamt verloren, insgesamt stehen nach der Hinrunde nur zwei Punkte auf dem Konto des VfL.

Zum Jahresende hat sich Kamen allerdings mit einigen neuen Spielern, darunter auch der Oberliga-erfahrene Torhüter Stephan Nocke, verstärkt. Darauf verweist Ickerns Trainer Stephan Pade ebenso wie auf die Tatsache, dass der VfL am vergangenen Spieltag dem Tabellendritten Schalke nur knapp mit 32:36 unterlag. "Das sollte für uns Warnung genug sein", findet der Coach.

Böcking und Knauf fallen aus

Ohnehin hat Stephan Pade vor dem Gastspiel in Kamen mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Der Einsatz von Rückraumspieler Nadim Karsifi (angeschlagen) ist noch fraglich. Björn Böcking und Sascha Knauf fallen indes auf jeden Fall verletzungsbedingt aus, wodurch es bei der Besetzung des Abwehr-Innenblocks in der Defensive der Europastädter eng wird. "Da müssen wir uns etwas einfallen lassen", sagt der Trainer.
 


22.1.2012                 Westfalia Welper  -  TuS Ickern     22:22  (Hz 7:10)

Verdiente Punkteteilung

Zum vierten Mal in Folge blieb der TuS Ickern (10.) in der Handball-Landesliga ohne Niederlage, musste sich beim 22:22 (7:10) bei Westfalia Welper (11.) allerdings mit einem Zähler begnügen.

   22.1.2012 von Jörg Laumann

Nach drei Siegen aus den jüngsten drei Partien erwischten die Schützlinge von TuS-Trainer Stephan Pade auch in Hattingen einen guten Start: Nach wenigen Minuten lagen die Ickerner mit 3:0 in Führung.

In der Folgezeit entwickelte sich eine ausgeglichene, insgesamt recht torarme Begegnung, in der der TuS zum Ende der ersten Halbzeit allerdings ins Hintertreffen geriet. Die Ickerner, die in dieser Phase mehrere Zeitstrafen gegen sich hinnehmen mussten, gaben einen 7:5-Vorsprung aus der Hand und lagen nach dem Seitenwechsel plötzlich mit 7:11 deutlich im Rückstand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Löwenanteil der Ickerner Tore in Welper verbuchte Kilian Esser (am Ball): Er markierte 13 von 22 Treffern.

 (Foto: Volker Engel)

 

Pade lobte insgesamt das Abwehrverhalten seiner Sieben, war aber im Rückblick mit der Leistung in der Offensive nicht zufrieden. "Da haben wir nach zehn Minuten unsere Linie verloren und in vielen Situationen viel zu überhastet agiert", berichtete der Trainer.

TuS-Trainer Pade mit der Leistung in der Offensive nicht zufrieden

Die ansprechende Defensiv-Leistung und die gute Einsatzbereitschaft der Ickerner führten allerdings dazu, dass sie ihren Rückstand im zweiten Spielabschnitt wieder wettmachen konnten. Nach dem Ausgleich zum 13:13 wechselten die Führungen hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich einen wesentlichen Vorsprung erspielen.

In die Schlussminute ging der TuS mit einer 22:21-Führung, die die Hattinger jedoch ausgleichen konnten. Danach brachte Ickern den wichtigen Auswärtspunkt über die Zeit.

"Wir haben in dieser Saison auch schon besser gespielt und nichts geholt" (Pade)

"Das war eine verdiente Punkteteilung", lautete Pades Fazit. Vor allem angesichts der mäßigen Offensiv-Leistung müsse sein Team mit dem Punktgewinn vollauf zufrieden sein. "Wir haben in dieser Saison auch schon besser gespielt und nichts geholt", kommentierte der Trainer. Wirklich erfolgreich im Angriff agierte an diesem Tag in Hattingen nur Spielmacher Kilian Esser, der am Ende 13 der 22 Ickerner Treffer erzielt hatte.

Die Hinrunde der Landesliga-Saison 2011/12 schließt der TuS Ickern durch den Punktgewinn auf dem zehnten Platz ab. Nach Punkten liegt die Pade-Sieben gleichauf mit dem Neunten Soester TV 2.

 

Ickern erkämpft Punkt in Welper

WAZ       Castrop-Rauxel, 22.1.2012, Sebastian Schneider

Handball-Landesligist TuS Ickern hat sich bei der DJK Westfalia Welper ein 22:22-Unentschieden erkämpft. Mit etwas mehr Ruhe am Ende wäre vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen.

Die Uhr in der Halle an der Marxstraße in Welper zeigte 55 gespielte Minuten und 31 Sekunden an, als Ickerns Trainer Stephan Pade zur grünen Karte griff und eine letzte Auszeit nahm.20:20 stand es da, und was folgte, war ein Handball-Krimi, es ging nur noch rauf und runter. 70 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte der erneut starke Kilian Esser mit seinem zwölften Treffer für Jubel auf der TuS-Bank: 21:20. Der Jubel währte aber nur kurz, Welper glich aus. Dann wieder ein TuS-Angriff, und wieder traf Kilian Esser – ist das der Sieg?

„Wir müssen jetzt arbeiten“, rief Ickerns Trainer Stephan Pade seinen Spielern zu – vergebens, weil die Gastgeber egalisierten. Dann verlor der TuS den Ball und lief in einen Tempogegenstoß, aber der Innenpfosten rettete für den geschlagenen Tristan Ziemann im Tor. Vorne versuchte es Julian Esser, scheiterte aber am Welperaner Torhüter. Die letzte Chance hatte Kilian Esser, aber er wurde Sekunden vor dem Ende geblockt.

So ging ein Spiel zu Ende, in das der TuS Ickern furios startete. Schnell hieß es 3:0, und es dauerte 20 Minuten, ehe die Gastgeber ausgleichen konnten. Danach hielt die Westfalia das Heft in der Hand und zog bis zur Pause bis auf 10:7 davon. „Wir fangen super an, alles ist gut, und dann verlieren wir völlig die Linie“, sagte Pade ärgerlich über diese Phase.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der TuS aber wieder zurück in die Partie, machte Tor um Tor gut. In der 42. Minute stand es dann wieder ausgeglichen: Pascal Ulrich hatte für Ickern zum 13:13 getroffen.

Das läutete eine sehr ausgeglichene Schlussphase ein, in der der TuS wie beschrieben die bessere Ausgangsposition hatte. Nach dem Schlusspfiff waren aber die Welperaner enttäuschter als die Ickerner. Zu viele Strafzeiten hatten sie ihrer Meinung nach am Ende bekommen. „Welper hatte zum Schluss viele, aber wir hatten das in der ersten Halbzeit. Da waren wir nicht mit einverstanden“, sagte Stephan Pade. Er könne mit dem Punkt sehr gut leben. „Ich bin hochzufrieden, bei dieser schlechten Angriffsleistung.“


15.1.2012              TuS Ickern  -  TV Brechten   26:25  (Hz 13:9)

TuS gelingt der Sprung nach oben

Die Handballer des TuS Ickern sind mit einem Sieg in das Landesliga Spieljahr 2012 gestartet. Gegen den TV Brechten gelang ihnen ein knapper, aber verdienter 26:25-Erfolg. Damit gelang der Sieben von Trainer Stephan Pade am zwölften Spieltag ein ordentlicher Sprung nach oben in der Tabelle

   15.1.2012 von Jörg Laumann

Die Ickerner haben es gegen Brechten etwas spannender gemacht als nötig. Der Aufsteiger, der vor dem Spieltag auf Rang neun platziert gewesen war, lieferte sich in der ersten Viertelstunde zwar eine Partie auf Augenhöhe mit dem TuS, verlor jedoch in der Folgezeit vor allem im Offensivspiel seine Linie.

In der Abwehr konzentriert

Die Ickerner hingegen, die in der Abwehr konzentriert agierten, nutzten ihren Chancen immer konsequenter. Innerhalb von fünf Minuten zog der TuS von 6:6 auf 10:6 davon, konnte diesen Vier-Tore-Vorsprung (13:9) auch mit in die Pause nehmen.

Bildquelle: ( RN Engel)


Nach dem Seitenwechsel sah es zehn Minuten lang nach einem ungefährdeten Sieg für den TuS aus. In der Folgezeit ging jedoch die Abgeklärtheit, die viele Ickerner Aktionen in der ersten Halbzeit geprägt hatte, verloren.

"Insgesamt zufrieden"

Die Brechtener witterten nun ihre Chance und agierten druckvoller vor dem Gehäuse der Gastgeber. Bis zur 47. Minute schmolz der Vorsprung der Ickerner bis auf 20:19 zusammen.

Aber der TuS brachte den Sieg über die Zeit. "Insgesamt bin ich zufrieden", bilanzierte Pade. "Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Partie etwas souveräner zu Ende spielen."

Der TuS verbesserte sich mit seinem dritten Sieg in Folge vom elften auf den neunten Platz.
 


Positive Tendenz des TuS Ickern

WAZ       Castrop-Rauxel, 10.1.2012, Marcel Krischik

Vier Siege, sieben Niederlagen. Die Landesliga-Tabelle attestiert dem TuS Ickern nach elf absolvierten Punktspielen in dieser 14er-Liga acht Punkte und den elften Platz. Und, so eine Tabelle, die kommt bekanntlich recht nüchtern daher. Objektiv und in numerischer Form gibt sie Woche für Woche einen wunderbar praktischen Blick auf den sportlichen Stand der Dinge. Wer würde heute aufsteigen, wer so eben die Klasse halten, wer müsste den Gang ins Unterhaus antreten? Tendenzen und Formen, Auf- und Abwärtstrends, solche Dinge interessieren sie nur bedingt. Es zählen Fakten.

Aus Sicht der Castrop-Rauxeler Handballer und ihren Anhängern ist das wiederum recht schade. Denn dass der TuS Ickern langsam, aber sicher im Kommen ist, sich im Spätherbst zum regelrechten Favoritenschreck mauserte, das verrät einem die Tabelle nicht. „Schauen Sie sich den TuS Hattingen an, ganz oben. Diese eine Niederlage, das waren wir“, merkt Ickerns Coach Stephan Pade nicht ohne Stolz an.

Aber nicht nur Liga-Primus Hattingen bekam zum Jahresende die neue Heimstärke der Europastädter zu spüren, auch der Tabellenzweite HC Heeren-Werve reiste punktlos nach Kamen zurück. Auswärts, da konnte man gar gegen den Lüner SV gewinnen. „Da haben wir zum ersten Mal überhaupt gegen Lünen gepunktet“, blickt Pade mit Freude auf den den bis dato letzten Landesliga-Auftritt seiner Sieben zurück. Der Sieg in Lünen war gleichsam der erste der laufenden Spielzeit auf fremden Hallenboden. Da liegt die Frage nah: Woher der plötzliche Aufschwung? Pade erklärt ihn so: „Die Mannschaft scheint endlich ihren Rhythmus gefunden zu haben und kann ihr Potenzial immer besser abrufen.“ Das war wahrlich nicht immer so.

Personell gut besetzt in die Saisonvorbereitung gestartet, musste Pade zu seinem Leidwesen mitansehen, wie sich sein Kader fortlaufend dezimierte. „Gerade der Rückraum war ein echtes Problem“, bestätigt der Ickerner Übungsleiter. Björn Böcking beispielsweise plagte sich lange Zeit mit Rückenproblemen, erst als die Winterpause nahte, fand er endlich zu seiner Form. Oder Julian Kuczpiol: Berufsbedingt zog es das TuS-Eigengewächs, das in 2010 auf Anhieb den Sprung aus dem Juniorenbereich zum Stammspieler geschafft hatte, für ein halbes Jahr nach Berlin. Große Hoffnung legte Stephan Pade vor der Saison in Martin Keller, der sich dann aber schwer an der Schulter verletzte, operiert wurde und dem TuS die komplette Punkterunde nicht zur Verfügung stehen wird. Und auch Nils Rodammer, ein weiterer Kandidat für die lange vakante Position im Rückraum, fand kaum die Zeit zu trainieren. Die Folge: Von Spieltag zwei bis sechs ging Ickern fünf Mal in Folge als Verlierer vom Platz.

Einige Probleme in dieser Phase, betont Coach Pade, könne man jedoch nicht einfach auf die Verletzungsmisere schieben, sondern seien hausgemacht: „In zwei, drei Spielen waren wir schlichtweg nicht clever genug“, sagt Pade und erinnert an die Auftritte vor heimischen Publikum gegen die SG HC Dortmund-Süd oder den HTV Recklinghausen - beide übrigens in der Tabelle noch hinter Pades Mannen geführt. Trotz Führung zur Halbzeit ging der TuS bei beiden Aufeinandertreffen schlussendlich leer aus.

Glück für Pade: „So mussten wir die Punkte eben woanders wieder reinholen. Das ist uns gegen die Spitzenteams gelungen.“ Glücklich wäre er auch, wenn „wir diesen Schwung in die nächste Partien mitnehmen können. Die Tendenz stimmt zuversichtlich.“ Und hält dieser positive Trend an, wird er sich schon bald auch in der Tabelle niederschlagen. Nämlich dann, wenn aus Tendenzen Fakten werden.

 


8.01.2012                    Kreis Pokalspiel  HSG Rauxel Schwerin 2  -  TuS Ickern  19:39 (Hz 13:20)

Aufgalopp nach dem Geschmack des Trainers

WAZ       Castrop-Rauxel, 8.1.2012, Felix zur Nieden

Der TuS Ickern zieht mit einem 39:19-Erfolg im Derby über die HSG Rauxel/Schwerin locker ins Viertelfinale des Kreispokals ein.

Die Winterpause haben die Landesliga-Handballer des TuS Ickern offenbar gut überstanden und die Form konserviert. Im ersten Aufgalopp nach dem Jahreswechsel musste die Sieben von Trainer Stephan Pade im Achtelfinale des Kreispokals bei der HSG Rauxel/Schwerin II ran und zog locker nach einem 39:19-Erfolg ins Viertelfinale ein.

„Es ging darum, dass die Jungs mal wieder einen Ball in die Hand nehmen und ein Gefühl für den Wettkampf bekommen“, sagt Pade. Die meisten seiner Spieler hatten sich im Fitnessstudio fit gehalten und so die Form gehalten. „Das sah über weite Strecken ganz ordentlich aus. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir fünf Ligen höher spielen. Da erwarte ich, dass wir irgendwann läuferisch überlegen sind, obwohl Rauxel lange Zeit wirklich gut mitgehalten hat“, so Pade.

Allerdings nur bis zum 13:20 zur Pause. Danach dauerte es nämlich 15 Minuten bis die Gastgeber ihren ersten Treffer im zweiten Durchgang erzielten. Da hatten die Ickerner aber schon sieben Mal eingenetzt und den Sieg vorzeitig unter Dach und Fach gebracht.

„Trotzdem sind wir sehr zufrieden, bis ins Achtelfinale gekommen zu sein und nur die kühnsten Optimisten konnten mit einem Sieg gegen Ickern rechnen“, sagt HSG-Mannschaftsbetreuer Ludger Kückelmann, der ein zu jederzeit faires Derby gesehen hatte, bei dem sich der Favorit standesgemäß durchsetzte.


7.01.2012                    Kreis Pokalspiel  HSG Rauxel Schwerin 2  -  TuS Ickern  in der ASG Halle am 7.Januar 17:00 Uhr

Nach der Feiertagspause geht es für die TuS-Handballer am Samstag, 7. Januar, mit dem nächsten Pflichtspiel weiter. Dann tritt Ickern im Kreispokal-Achtelfinale bei der HSG Rauxel 2 an.


18.12.2011                 Lüner SV  -  TuS Ickern     27:28  (Hz 14:14)

TuS Ickern schafft ersten Auswärtssieg der Saison

Im letzten Spiel des Jahres hat der TuS Ickern für eine positive Überraschung gesorgt. Der Handball-Landesligist feierte mit einem 28:27 beim Lüner SV seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Gute Nachrichten hatte es für die Ickerner bereits vor der Partie gegeben.

   18.12.2011 von Jörg Laumann

Spielmacher Kilian Esser, der am vergangenen Wochenende die Rote Karte gesehen hatte, konnte entgegen der ursprünglichen Erwartung doch eingesetzt werden. Der Vermerk im Spielbericht hatte offenbar keinen Anlass zur Verhängung einer 14-tägigen Sperre gegeben.

Gut für den TuS, denn Esser, der zumeist zu den stärksten Ickerner Spielern zählt, erwischte auch in Lünen einen ganz starken Tag und steuerte mit 15 Treffern mehr als die Hälfte der TuS-Tore bei.

23:19-Führung aus der Hand gegeben

Aber auch seine Teamkollegen boten gegen den LSV, der als Fünfter um sechs Ränge besser platziert als der TuS in den Spieltag gegangen war, eine mehr als ansprechende Leistung. Die Ickerner lieferten sich eine ausgeglichene Partie mit den Lünern und lagen zumeist in Führung.

In der Schlussphase hätten die Gäste frühzeitig für die Entscheidung sorgen können, gaben ein komfortables 23:19 aber noch einmal aus der Hand. Zwei Minuten vor Spielende drohte die Partie noch zu Gunsten der Lüner zu kippen. Deren Treffer zum 27:26 ließ der TuS jedoch den Ausgleich und unmittelbar vor dem Schlusspfiff auch noch den umjubelten Siegtreffer durch Kreisläufer Sascha Knauf folgen.

Ickern schaut wieder Richtung Mittelfeld

Ickerns Trainer Stephan Pade konnte sich mit seinen Schützlingen über den ersten Sieg in Lünen unter seine Ägide und den ersten Auswärtssieg dieser Spielzeit freuen. „Das ist aller Ehren wert“, lautete sein Fazit, „auch in der Tabelle sieht es jetzt nicht mehr ganz so schlecht aus“. In der Tat bleibt der TuS zwar auf Rang elf, kann aber den Blick wieder vorsichtig in Richtung Mittelfeld richten. Westfalia Herne auf Platz sechs weist gerade einmal drei Punkte Vorsprung auf.


11.12.2011                TuS Ickern  -  HC Heeren-Werve              25:24  (Hz  16:12)

TuS Ickern gewinnt letztes Heimspiel des Jahres

Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern haben ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr gewonnen. Gegen den Tabellendritten HC Heeren-Werve gelang dem Zwölften ein 25:24 (16:12)-Erfolg.

   11.12.2011 von Jörg Laumann

Dabei überzeugten die Ickerner vor allem mit konsequenter und konzentrierter Abwehrarbeit, auch Torhüter Tristan Ziesmann bot eine gute Leistung.

Zunächst sah es allerdings danach aus, als ob die Gäste aus Kamen ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Nach 20 Minuten  lag der TuS noch mit 9:11 zurück, startete dann aber einen Schlussspurt im ersten Durchgang und konnte einen Vier-Tore-Vorsprung mit in die Pause.
Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber die Partie. Die Ickerner leisteten sich kaum Fehlwürfe bei ihren Angriffen und erspielten sich zwischenzeitlich ein komfortables 21:16.

TuS hält in der Schlussphase die Nerven

Danach ging die Sicherheit in der Offensive jedoch phasenweise verloren. Heeren-Werve witterte seine Chance und kam in der 50. Minute erstmals wieder bis auf ein Tor heran (21:22).

Bereits in der 53. Minute stand es 25:24 für die Ickerner, danach gelang beiden Mannschaften kein Treffer mehr. Der TuS behielt in der spannenden Schlussphase die Nerven - auch bei einem Freiwurf der Heerener, der nach dem Schlusspfiff noch ausgeführt wurde, aber im Abwehrblock steckenblieb.

In den Jubel über den dritten Saisonsieg mischte sich ein Wermutstropfen für die Ickerner: Kilian Esser sah in der Schlussminute die Rote Karte, nachdem er einen Kamener Angreifer zu Fall gebracht hatte. Der Spielmacher ist nun am kommenden Wochenende in der schweren Auswärtspartie beim Tabellenvierten Lüner SV gesperrt.

 

Ein Phänomen

 WAZ       Castrop-Rauxel, 11.12.2011, Felix zur Nieden

Der TuS Ickern schlägt den HC Heeren-Werve überraschend mit 25:24 und zeigt sich dabei vor allem in der Deckungsarbeit enorm stark.

Der TuS Ickern bleibt in der Handball-Landesliga in dieser Saison ein Phänomen. Gegen die starken Mannschaften ist die Sieben von Trainer Stephan Pade in der heimischen Halle in Habinghorst überraschend stark. Nachdem Spitzenreiter TuS Hattingen in der Europastadt die erste Niederlage der Saison beigebracht bekam, musste jetzt auch der Tabellenzweite HC Heeren-Werve dran glauben und verlor gegen den TuS Ickern mit 24:25.

„Damit war nicht zu rechnen, aber die Jungs sind eben immer für eine Überraschung gut“, freute sich Stephan Pade über der unverhofften Punktgewinn. Dabei kamen seine Jungs zu Beginn nicht richtig in die Partie und vor allem aus dem Rückraum waren die Gäste treffsicher. „Es war aber klar, dass sie das nicht über die gesamte Spielzeit halten können“, so Pade.

Sein Team stellte sich dann in der Deckung besser auf den Gegner ein und erhöhte vor allem in beeindruckender Manier die Laufbereitschaft. „Wir standen in der Abwehr kompakt und haben es durch die hohe Laufbereitschaft geschafft, dem Gegner oft nur ungünstige Wurfpositionen anzubieten“, erklärt der Ickerner Übungsleiter. Die logische Konsequenz: Die Gastgeber gingen bis zur Pause mit vier Toren auf 16:12 in Führung.

„Darauf darf man sicher aber nicht ausruhen. Das habe ich den Spielern auch gesagt. Wir haben in dieser Saison schon so oft zur Pause vorne gelegen und das Spiel dann doch noch verloren. Würden die Spiele in der Halbzeit abgepfiffen, würden wir ganz oben mitspielen“, sagt Stephan Pade. Diesmal hielt seine Mannschaft aber Konzentration und Einsatzwillen hoch und rettete die Führung über die Zeit.

Am Ende wurde es für die Hausherren in der Sporthalle Habinghorst aber nochmal eng und mit Kilian Esser sah auch noch ein wichtiger Ickerner Spieler die Rote Karte und fehlt nun für 14 Tage.

„Insgesamt bin ich mit der Leistung natürlich sehr zufrieden, vor allem in der Deckung sah das sehr gut aus“, lobt Pade. Trotzdem sieht er noch Luft nach oben. „Im Angriff müssen wir einfach effizienter werden. Dann kommen wir in solchen Spielen zum Ende hin gar nicht mehr in Bedrängnis.“

Eine Erklärung für die starken Leistungsunterschiede seiner Mannschaft in dieser Saison hat der Ickerner Übungsleiter aber noch nicht gefunden. „Dass eine junge Mannschaft Schwankungen unterliegt, ist ja normal. Die stärke der Schwankungen bei uns ist aber schon bemerkenswert. Wichtig ist aber, dass die Jungs nach dem Sieg gegen Hattingen jetzt wieder eine Spitzenmannschaft geschlagen haben und nun verstanden haben sollten, dass wir die Qualität haben, um zu Hause ein Macht zu sein.“

Damit haben sich die Ickerner in der Tabelle bis auf den elften Rang nach oben geschoben und haben im Kampf um den Klassenerhalt nun gute Karten. Für überraschende Siege ist das Phänomen aus Ickern in dieser Saison bestimmt noch mehrfach gut.


3.12.2011                 HSC Haltern Sythen  -  TuS Ickern           31:26  (Hz  14:16)

26:31 - aber TuS Ickern wieder einmal "Halbzeit-Weltmeister"

40 Minuten lang waren die Landesliga-Handballer des TuS Ickern beim HSC Haltern-Sythen ein absolut gleichwertiger Gegner. Am Ende reichte es dennoch nicht zum Sieg.

   4.12.2011 von Jörg Laumann

Bei den Castrop-Rauxelern hatte sich die personelle Situation gegenüber der Vorwoche entspannt: Maurice Zendrowski, Björn Böcking und Nadim Karsifi kehrten in den Kader zurück. Der Tabellenzwölfte aus Ickern fand auch gleich gut in die Partie und lieferte sich einen offenen Schlagabtausch mit den Halternern, die vor dem Spieltag Rang sieben belegt hatten.

Zunächst hatten die Gastgeber noch knapp die Nase vorn, führten nach 15 Minuten mit 8:7. Danach kippte das Ergebnis zu Gunsten der Ickerner, die einen Zwei-Tore-Vorsprung (16:14) mit in die Pause nehmen konnten.
Kurz nach der Halbzeit auf 17:14 erhöht

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TuS sofort auf 17:14 und nährte damit Hoffnungen, erstmals in dieser Spielzeit einen zählbaren Erfolg aus einer fremden Halle mitnehmen zu können.

Doch wie in einigen Partien zuvor konnte die Sieben von Trainer Stephan Pade das Niveau nicht über die volle Spielzeit halten. Ab der 40. Minute dominierte Haltern-Sythen das Geschehen, zog zeitweise auf sieben Tore Vorsprung davon und brachte letztlich einen deutlichen 31:26-Sieg über die Zeit.

Ickerns Trainer: "Wir sind Halbzeit-Weltmeister"

"Wir sind nach wie vor die Halbzeit-Weltmeister", kommentierte Pade das Geschehen. Der TuS-Trainer führt den regelmäßigen Leistungsabfall im zweiten Durchgang weniger auf konditionelle als auf mannschaftstaktische Defizite zurück. "Das ist die Konsequenz, wenn man in Training zumeist nur einen oder zwei Rückraumspieler zur Verfügung hat."


26.11.2011              HSG Schalke 04/96 1  -  TuS Ickern        36:23  (Hz 16:15)


13.11.2011              TuS Ickern  -  TuS Hattingen   34:27  (Hz 18:12)

TuS Ickern siegt gegen den Spitzenreiter

   13.11.2011 von Jens Lukas

So hatten sich die Handballer des Landesliga-Spitzenreiters TuS Hattingen ihr Gastspiel beim Tabellenvorletzten TuS Ickern nun wirklich nicht vorgestellt. Die Castrop-Rauxeler schickten den Liga-Primus mit der ersten Saisonniederlage wieder nach Hause. Mit 34:27 (18:12) hatten die Ickerner auch für ihren Trainer Stephan Pade überraschend die Nase vorn.

Pade: "Wir haben zuletzt einige Punkte verschenkt. Da habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir jetzt für Überraschungen sorgen müssen. Dass das gegen Hattingen klappt, damit habe ich wirklich nicht gerechnet."

Mit einer überdurchschnittlichen Trefferquote von fast 70 Prozent hielten die Ickerner die Hattinger in Atem. Nur 15 von 49 Würfen fanden nicht ins Ziel.

Pade: "In der Abwehr gewonnen"

Pade: "Wir hatten uns vorgenommen, uns nicht auf das Tempospiel der Hattinger einzulassen und lange Angriffe zu fahren. Es hat sich bestätigt, dass sie solch ein Spiel überhaupt nicht mögen." Zudem hätten seine Mannen "das Spiel in der Abwehr gewonnen" - und zwar mit einem über 60 Minuten kompakten Defensivverband.

Drei der ersten vier Ickerner Treffer markierte Björn Böcking, der sich durch die Hattinger Verteidigung wühlte. In der Folgezeit setzten sich die Europastädter auf 7:2 sowie 9:6 ab. Über ein 14:11 und 18:11 ging es mit 18:12 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel ließ Ickern die Hattinger nicht mehr näher als auf fünf Tore herankommen, führte zwischenzeitlich auch einmal mit acht Toren Vorsprung.

Kilian Esser glänzt als Spielmacher

Besonders freute sich Stephan Pade über die Vorstellung von Linksaußen Robin Sachweh, der in den vergangenen Partien nicht viel Spielzeit eingeräumt bekommen hatte. Mit sechs Treffern bei sieben Versuchen hatte er eine ähnlich gute Quote wie Rechtsaußen Stefan Kresse, der bei drei von vier Gelegenheiten einnetzte.

Nils Rodammer, der zuletzt nicht sein volles Leistungsvermögen abrufen konnte, spielte eine starke zweite Halbzeit und markierte darin seine sieben Treffer. Pade: "Das waren einige wichtige Tore dabei." Spielführer Kilian Esser versuchte diesmal nicht mit der Brechstange Tore zu erzielen, sondern glänzte als Spielmacher und Vorbereiter.


6.11.2011              HC Westfalia Herne  -  TuS Ickern    30:25  (Hz 15:10)

25:30 in Herne - Ickern bleibt im Tabellenkeller

Die Handballer des TuS Ickern bleiben auch nach dem sechsten Spieltag im Landesliga-Tabellenkeller stecken. Beim HC Westfalia Herne (7.) warfen die Ickerner mit 25:30 am Ausstieg aus der Abstiegszone vorbei und bleiben Vorletzter. Nach der Partie ärgerte sich TuS-Trainer Stephan Pade.

Pade betonte: "Das war ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Wir hätten hier etwas mitnehmen können." Seine Mannen hätten sich allerdings in den ersten 18 Spielminuten eine Tiefschlafphase genommen, in der sie scheinbar uneinholbar mit 3:12 in Rückstand gerieten.

In der Folgezeit konnten die Ickerner einige ihrer spielerischen Mängel ablegen und verkürzten kurz vor der Pause auf 10:14. Pade: "Danach haben wir noch ein ganz dummes Tor kassiert."

Die zweite Halbzeit sei dann durchweg ausgeglichen gewesen, stellte Stephan Pade fest. Sein Team kämpfte sich bis auf zwei Tore Rückstand heran, bis zum 24:26 (55.) sowie 25:27 (56.).

23 Mal unachtsam - Viele technische Fehler

Danach offenbarten die Castrop-Rauxeler allerdings wieder jene technischen Fehler, durch die sie bereits in der ersten Halbzeit den Anschluss verloren hatten. Insgesamt 23 Unachtsamkeiten, überwiegend Fehlpässe, hatte Pade auf seinem Spielberichtsbogen notiert. Zudem verwarfen seine Schützlinge vier Siebenmeter, während die Herner zehn ihrer 14 Strafwürfe einnetzten.

Von der harten Kritik nahm Pade seinen Keeper Tristan Ziesmann aus, der 20 gefährliche Torwürfe entschärfte. In der Schlussphase hatte Maurice Zendrowski aufgetrumpft und hier sechs seiner sieben Tore erzielt.

 


16.10.2011              TuS Ickern  -  HTV Recklinghausen   25:28  (Hz 15:12)

25:28 - 41 Ickerner Fehler sind zuviel

   16.10.2011 von Jens Lukas

Nach der zweiten Heimspiel-Niederlage in Folge sind die Landesliga-Handballer des TuS Ickern nach fünf Partien als Vorletzte auf dem Tabellen-Boden der Tatsachen angekommen. Gegen den HTV Recklinghausen setzte es für das Team von TuS-Trainer Stephan Pade eine 25:28-Niederlage.

Nach der vierten Niederlage seiner Schützlinge in Serie wirkte Stephan Pade nicht nur wegen einer starken Erkältung angefressen und machte sich Luft mit den Worten: "Unser hehres Ziel, in die obere Tabellenhälfte zu kommen, können wir jetzt erst einmal zu den Akten legen. Für uns ist ganz klar der Abstiegskampf angesagt."

Kein Verständnis

Kein Verständnis brachte der Coach für die 26 Fehlwürfe sowie 15 Ballverluste nach technischen Fehlern im Angriff auf und betonte: "Was wir beim Torabschluss zeigen, ist einfach unterirdisch. Ich weiß nicht, wo hier einige mit ihrer Konzentration sind."

Nach einer zweiwöchigen Herbstpause müssen die in fremden Hallen bislang noch punktlosen Ickerner am Sonntag, 6. November, wieder auswärts ran. Dann geht die Reise zum HC Westfalia Herne, der nach dem 20:22 bei der HSG Schalke den siebten Rang einnimmt.
 

TuS-Motor stottert weiter

 WAZ       Castrop-Rauxel, 16.10.2011, Oliver Maskut

Landesligist TuS Ickern verabschiedet sich nach einer erneuten Niederlage von den Saisonzielen.

TuS-Coach Stephan Pade konnte es kaum fassen: „Die Partie war fast eine Dublette des Spieles gegen Dortmund-Süd.“ Erneut verspielten seine Schützlinge eine Pausenführung und waren nicht in der Lage, „die Sache konsequent runterzuspielen.“

Dabei ging man schnell in Führung, baute diese auch auf 8:4 und 9:5 aus. In der Folge erspielte sich die Pade-Sieben eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Sack frühzeitig zu zumachen. Wieder aber wurden diese Chancen nicht genutzt und stattdessen der Gegner wieder stark gemacht.

Zur Pause noch mit einem einigermaßen komfortablen Drei-Tore-Vorsprung ausgestattet, wurde auch im zweiten Durchgang fahrlässig mit den Möglichkeiten umgegangen. Bis zum 22:19 aber schmolz zumindest der Vorsprung nicht. Doch dann hatte der Coach das Gefühl, einige Akteure hätten plötzlich „ihr Visier neu justiert“. Der TuS traf plötzlich gar nichts mehr, die Gäste dagegen alles. Die Partie kippte und am Ende standen beim TuS 26 Fehlversuche auf dem Blatt. Die zusätzlichen 15 technischen Fehler machten den Coach rasend. „Wir sollten unser Saisonziel derzeit anders benennen. Die Idee, im oberen Bereich der Liga mitzuspielen, sollten wir erstmal vergessen. Mit einer Leistung wie der heutigen geht es lediglich um den Klassenerhalt“, resümierte Stephan Pade sehr, sehr kritisch.


8.10.2011              SuS Oberaden  -  TuS Ickern   40:29  (Hz 20:13)

Steigerung trotz derber Pleite

WAZ      Castrop-Rauxel, 9.10.2011, Anja Herberg

Und wieder keine Punkte: Handball-Landesligist TuS Ickern unterlag beim SuS Oberaden mit einem deutlichen 29:40. Trotz dieser deftigen Schlappe gegen den Aufstiegsaspiranten war Ickerns Trainer Stephan Pade nicht verstimmt: „So grotesk das jetzt klingen mag, aber es war ein besseres Spiel als gegen HC Dortmund-Süd“.

Da hatte Ickern immerhin nur mit einem Tor Unterschied verloren, dieses Mal waren es allerdings elf Tore. Was Pade dennoch positiv stimmt: „Die Jungs haben versucht das umzusetzen, was ich ihnen gesagt habe und sie haben gekämpft bis zum Umfallen.“

Stephan Pade beschreibt Oberaden als „bärenstarken Gegner, den wir auch in Bestbesetzung nicht geschlagen hätten.“ Torhüter Tristan Ziesmann, Nils Rodammer, Julian Esser und Julian Kuczpiol waren am Samstag ausgefallen, dementsprechend hatte der TuS Ickern gerade im Rückraum personelle Engpässe. Pade: „Ich hatte fünf Außen dabei, aber für die vier Rückraumpositionen standen mir auch nur fünf Leute zur Verfügung.“ Dennoch machte gerade dieser neu zusammen gesetzte Rückraum einiges besser, als die Stammbesetzung eine Woche zuvor.

Kapitän Kilian Esser machte gemeinsam mit Maurice Zendrowski (RL) und Björn Böcking (RR) Druck. Esser präsentierte sich zwar mit 15 Toren gewohnt stark, aber auch Böcking wird nach seiner monatelangen Verletzungspause deutlich stärker. Für Pade ist Böcking immer wichtiger: „Er kann auch richtig zupacken, was nicht alle machen.“ So erzielte das starke Rückraumtrio alleine 24 der 29 Tore.

Im Kasten der Ickerner stand dieses Mal über 60 Minuten Jens Agatz, der in der ersten Halbzeit hervorragend hielt. „Nach der Pause stand er allerdings oft allein auf weiter Flur“, bedauert sein Trainer. Der SuS Oberaden, der nach vier Spielen bereits 138 Tore erzielt hat, war dem TuS Ickern körperlich deutlich überlegen, irgendwann kam der Ickerner Defensivblock nicht mehr schnell und effektiv genug hinterher. Als gegen Anfang der zweiten Halbzeit der für Pade wichtigste Mann der Oberadener mit einer Roten Karte das Spielfeld verlassen musste, folgte die nächste Überraschung: „Da haben die wieder einen langen Linkshänder eingewechselt, der noch keine Minute gespielt und noch fünf Tore gemacht hat. Woanders wäre der Stammspieler“, erzählt Pade überrascht.

Mit ein wenig Glück wäre die Niederlage vielleicht nicht so deutlich ausgefallen, auf einen Sieg der Ickerner konnte man allerdings höchstens die ersten Spielminuten setzen, als der TuS tatsächlich mit 8:4 führte. „Da haben wir die noch richtig schön geärgert. Aber am Ende war der Gegner einfach stärker als wir.“ Stephan Pade hat nun in den ersten vier Saisonspielen (ein Sieg, drei Niederlagen) mehr Schatten als Licht bei seinem Team gesehen. „Wenn wir die Punkte gegen Dortmund-Süd nicht verschenkt hätten, wäre jetzt alles ok.“ So allerdings belegt der TuS Ickern momentan nur Rang elf der Tabelle.

Doch auch Kapitän Kilian Esser spürt, dass es nun wieder bergauf gehen könnte: „Dass wir verloren haben ist schade, aber nicht so schlimm. So macht das Spiel wieder Spaß.“

29:40 - Ickern kämpft bis zum Umfallen und verliert trotzdem

   9.10.2011 von Jörg Laumann

Beim SuS Oberaden kassierte der TuS Ickern mit dem 29:40 (13:20) seine dritte Niederlage in Folge. Dennoch war Stephan Pade, der Trainer des Handball-Landesligisten, mit der Leistung nicht unzufrieden.

Vor allem gegenüber der Vorwoche, in der sich der TuS eine unnötige Heimniederlage gegen die SG HC Dortmund-Süd geleistet hatte, sah der Ickerner Trainer einen deutlichen Fortschritt. "Die Jungs haben über 60 Minuten gekämpft bis zum Umfallen", lobte er.

Mit ihrem beherzten Auftreten brachten die Castrop-Rauxeler in der Anfangsphase vorübergehend auch die Oberadener aus dem Konzept. Obwohl der TuS unter anderem auf wichtige Akteure wie den torgefährlichen Rückraumspieler Nils Rodammer und Torhüter Tristan Ziesmann verzichten musste, fand er gut in die Partie und ging mit 8:4 in Führung.

Spielmacher Esser erzielt 15 Tore

Danach übernahmen jedoch zunehmend die vor allem körperlich deutlich überlegenen Bergkamener die Führung auf dem Parkett. Bereits zur Pause wies Oberaden sieben Treffer auf, bis zum Spielende erreichte der SuS noch die 40-Treffer-Marke.
Doch auch der TuS legte mit 29 Toren, von denen Spielmacher Kilian Esser (15) mehr als die Hälfte markierte, keine schlechte Vorstellung in der Offensive hin. "Es ist ein gutes Zeichen, dass wir das Gros unserer Treffer diesmal aus dem Rückraum erzielt haben", erklärte Pade. Maurice Zendrowski (5) auf Halblinks und Björn Böcking (4) auf Halbrechts konnten hier ebenfalls Akzente setzen.

Pade erwartet Oberaden ganz oben

Letztlich reichte es aber nicht zu einem Punktgewinn, weil der Kader des Gegners durch die Bank stark besetzt war. So konnte zum Beispiel auch der bis dahin spielbestimmende Akteur auf der rechten Rückraum-Position nach seiner Roten Karte zu Beginn der zweiten Hälfte ohne Qualitätsverlust ersetzt werden. "Oberaden hat eine richtig gute Mannschaft", lobte Pade den Gegner, "wenn sie weiterhin in Bestbesetzung antreten können, werden sie ganz oben mitspielen."

 


8.10.2011           Vorbericht SuS Oberaden  -  TuS Ickern Samstag 19:30 Uhr Römerberg-Sporthalle

WAZ      Castrop-Rauxel, 7.10.2011, Anja Herberg

Zwei äußerst ärgerliche Niederlagen musste TuS-Trainer Stephan Pade zuletzt einstecken. „Das mit dem Aufarbeiten ist immer so eine Sache“, sagt Pade, „für die Jungs ist der Sport ja eigentlich nur ein Hobby.

Wenn man aber Mannschaftssport betreibt, muss da schon eine gewisse Ernsthaftigkeit dabei sein.“ Zweimal wurde in dieser Woche trainiert, die vergangene Niederlage gegen den HC Dortmund-Süd wurde allerdings nur kurz angesprochen. Trotz deutlicher Führung mit vier Toren zur Halbzeitpause hatten die Ickerner noch mit nur einem Tor Unterschied verloren. Das Gleiche hatte sich bereits eine Woche zuvor gegen Soest II abgespielt. Immer fehlte ein Treffer.

Stephan Pade hofft nun auf einen Punktgewinn, auch wenn der SuS Oberaden für den Ickerner Coach zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg zählt. Pade: „Der Gegner hat seine Stärken im Rückraum mit wurfgewaltigen Spielern. Für uns ist die Aufgabe schwierig, aber nicht unlösbar.“ Besser lösbar wäre sie, wenn der TuS Ickern in Bestbesetzung nach Oberaden fahren könnte: Torhüter Tristan Ziesmann ist im Urlaub, Rückraumspieler Julian Kuczpiol ist von nun an für ein halbes Jahr in Berlin und Goalgetter Nils Rodammer muss arbeiten. Pade: „Um zu siegen, muss bei uns einiges passen.“

 

   7.10.2011 von Jörg Laumann

Eine schwere Aufgabe wartet am Samstag auf die Landesliga-Handballer des TuS Ickern. Die ersatzgeschwächte Pade-Sieben muss beim SuS Oberaden antreten.

Beide Teams sind nicht optimal in die Saison gestartet: Der TuS Ickern musste sich in den bisherigen drei Partien mit zwei, Oberaden mit drei Zählern begnügen.

Ickerns Trainer Stephan Pade schätzt die Bergkamener, die die vergangene Spielzeit als Sechster abgeschlossen hatten, allerdings deutlich stärker ein, als es diese Momentaufnahme aussagt. „Sie gehören für mich zum erweiterten Kreis der Spitzemannschaften“, erklärt der Übungsleiter.

Stennei stark im Rückraum

 Die Stärken des SuS Oberaden macht Pade vor allem im Rückraum aus, wo der großgewachsene Linkshänder Bastian Stennei zu den stärksten Akteuren zähle.
„Gegen diese Mannschaft ist viel Laufarbeit erforderlich“, kündigt der Trainer an, der genau diese am vergangenen Wochenende im zweiten Durchgang gegen die SG HC Dortmund-Süd vermisst hatte.

Viel Laufarbeit

Mit der unnötigen 24:25-Niederlage gaben die Ickerner wichtige Punkte aus der Hand. Ob sie dieses Defizit in Oberaden wettmachen werden können, ist fraglich. „Wir treten dort mit einer ziemlichen Rumpftruppe an“, sagt Pade der voraussichtlich auf Nils Rodammer, Tristan Ziesmann, Julian Esser und Nadim Karsifi verzichten muss. Julian Kuczpiol, der nach Berlin gezogen ist, fehlt auf jeden Fall.

Der Trainer hofft auf eine Trotzreaktion: „Manchmal setzt eine solche Situation ja zusätzliche Kräfte frei.“


2.10.2011           TuS Ickern - SG HC Dortmund-Süd 24:25 (11:7)

   von Jörg Laumann

Erstmals seit Januar hat der TuS Ickern wieder ein Heimspiel in der Handball-Landesliga verloren. Das Team von Trainer Stephan Pade unterlag der SG HC Dortmund-Süd mit 24:25 und gab dabei eine 11:7-Pausenführung noch aus der Hand.

Bis zum Seitenwechsel hatte es gut ausgesehen für die Ickerner, die zwar wie schon in den Vorwochen Schwächen in der Chancenauswertung zeigten, aber dennoch frühzeitig deutlich mit 9:4 in Führung gehen konnten. Nachdem der TuS mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause gegangen war, erhöhte Spielmacher Kilian Esser mit der ersten Aktion im zweiten Spielabschnitt auf 12:7. Danach lief jedoch fast nichts mehr zusammen.

Klaffende Abwehrlücken

Im Abwehrverbund der Ickerner klafften nun fortwährend Lücken, die vor allem der Dortmunder Spielertrainer Thomas Pixberg zu zahlreichen Treffernt nutzte. Nach 39 Spielminuten war der Vorsprung des TuS dahin: Die Gäste glichen zum 14:14 aus.

Doch es sollte noch schlimmer kommen für die Pade-Sieben, die in der Folgezeit mit zwei Toren in Rückstand geriet und mit dieser Differenz (23:25) auch in die Schlussminute gehen musste. Der Anschlusstreffe von Linksaußen Pascal Ulrich machte noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn. Kilian Esser, der mit 13 Treffern der mit Abstand stärkste TuS-Akteur an diesem Abend war, und Julian Kuczpiol konnten die letzte Offensivaktion der Partie jedoch nicht erfolgreich zum Abschluss bringen.


30.09.2011    Vorbericht  TuS Ickern - SG HC Dortmund-Süd

   von Jörg Laumann

Immerhin spielte der Übungsleiter bereits im Juniorenbereich für den TuS Wellinghofen, der heute Bestandteil der Spielgemeinschaft ist. Pade: "Dort versucht man momentan, den freien Fall zu stoppen."

In der Tat mussten die Dortmunder in der jüngeren Vergangenheit einige Rückschläge hinnehmen. Noch 2008/09 gingen sie in der Oberliga aufs Parkett, stiegen dann zwei Mal ab. Pade ist seinem ehemaligen Verein nach wie vor verbunden. "Die Entwicklung betrachte ich mit Sorge", sagt er, "auch wenn das beim direkten Aufeinandertreffen natürlich keine Rolle spielen darf."

Den Absturz in die Bezirksliga verhindert

Immerhin hat Dortmund-Süd im vergangenen Jahr den Absturz in die Bezirksliga vermeiden können. In der Landesliga 4 belegte die SG als Neunter die gleiche Platzierung wie Ickern in der Parallelstaffel.

Nach der Umgruppierung stehen sich die beiden Teams nun gegenüber. "Das wird ein Duell auf Augenhöhe", kommentiert Pade. Trotz ihrer zwei Auftaktniederlagen seien die Dortmunder im Landesliga-Mittelfeld anzusiedeln. "Dort sehe ich uns auch."

"Einige Jungs waren auf dem Oktoberfest"

Personell sieht es bei den Ickernern vielversprechend aus - bis auf eine Unwägbarkeit. "Einige der Jungs waren auf dem Oktoberfest", berichtet der Trainer, "ich weiß noch nicht, in welcher Verfassung die zurückgekommen sind."

Sicher ist unterdessen, dass Nadim Karsifi, der am vergangenen Wochenende fehlte, wieder zur Verfügung steht, und das Julian Kuczpiol sein vorläufiges "Abschiedsspiel" absolvieren wird. Der Rückraumspieler zieht aus beruflichen Gründen für ein halbes Jahr nach Berlin.


25.09.2011   Knappe Niederlage in Soest 28:27

   von Jörg Laumann

Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern mussten im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison eine knappe Niederlage hinnehmen. Beim Soester TV 2 unterlag die Pade-Sieben mit 27:28. Trotz der beiden verlorenen Punkte war TuS-Trainer Stephan Pade mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. Besonders ein TuS-Spieler zeigte sich stark.

„Wir haben eigentlich nicht viel falsch gemacht“, lautete sein Fazit. „Es war ein Spiel zwischen zwei Gegnern auf Augenhöhe, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.“

In der Tat lieferten sich die Soester und die Ickerner eine temporeiche, ausgeglichene Partie. Bis zum Schlusspfiff blieb die Partie offen. Die Ickerner mussten die letzten zehn Minuten allerdings aufgrund zahlreicher Zeitstrafen permanent in Unterzahl bestreiten, standen zeitweise nur zu viert gegen sechs Soester auf dem Parkett.

Sonderlob vom Gegner

Letztlich konnten die Gastgeber einen denkbar knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Pade bewertete die Leistung seiner Schützlinge, die sich im Torabschluss deutlich verbessert gegenüber der Vorwoche präsentierten. insgesamt als „normal“.

In herausragender Form präsentierte sich Spielmacher Kilian Esser, der zwölf Tore  für den TuS markierte. „Er hat ein ganz starkes Spiel gemacht“, erklärte Pade, „dafür hat er nach dem Spiel sogar ein Lob des Soester Trainers bekommen“.

TEAM UND TORE
TuS:
Ziesmann; Rodammer (3), K. Esser (12/2), Knauf, Kresse (2), V. Esser (2), Sachweh, Pensky, Kuczpiol (1), B. Böcking (1), Zendrowski (5), J. Esser (1), Ulrich.


18.09.2011    Handball-Landesliga: TuS Ickern mit schwacher Quote und deutlichem Sieg

   von Jörg Laumann

Der TuS Ickern ist mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison der Handball-Landesliga gestartet. Gegen den VfL Kamen gelang der Sieben von Trainer Stephan Pade ein 27:16.

TuS Ickern - VfL Kamen 27:16 (10:7)

Gegen die Gäste, die mit einer komplett neu formierten Mannschaft mit vielen sehr jungen Akteuren antraten, waren die Ickerner über die gesamte Spieldauer hinweg das bestimmende Team. Allerdings schlug sich die Überlegenheit zunächst nicht im Ergebnis nieder, da der TuS zu viele hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt ließ.

Lediglich ein Drei-Tore-Vorsprung mit gerade einmal zehn Treffern stand zur Pause zu Buche. Nach dem Seitenwechsel agierten die Ickerner phasenweise konzentrierter und erfolgreiche im Abschluss und gingen prompt deutlicher in Führung.


"Müssen unsere Abschlussquote verbessern"

Nach 45 Minuten stand es 18:10 für die Gastgeber, die in der Schlussphase von zahlreichen leichten Ballverlusten der Kamener profitierten. Neuzugang Nadim Karsifi setzte in der 58. Minute mit dem 27:16, seinem ersten Pflichtspiel-Treffer für den TuS, den Schlusspunkt.

Trainer Pade zog nach der Partie eine durchwachsene Bilanz. "Natürlich ist es erfreulich, dass wir unsere Auftaktpartie gewonnen haben", erklärte er, "allerdings müssen wir unsere Abschlussquote dringend verbessern".


4.9.2011                23:22 - TuS Ickern besiegt die HSG nur knapp

   von Jörg Laumann

Eine ausgeglichene, kampfbetonte Partie haben sich die HSG Rauxel-Schwerin und der TuS Ickern im Vorbereitungsspiel am Sonntag geliefert. Letztlich setzte sich der Landesligist aus Ickern gegen den Bezirksligisten knapp mit 23:22 durch.

Im Mittelpunkt des Geschehens in der ASG-Halle standen vor allem die konsequent agierenden Abwehrverbünde auf beiden Seiten. Dementsprechend torarm blieb die Begegnung. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im ersten Durchgang einen deutlichen Vorsprung erspielen. Zunächst hatte die HSG mit 6:5 knapp die Nase vorn, dann gelangen dem TuS drei Treffer in Folge. In die Pause nahm die Sieben von Trainer Stephan Pade ein 10:9 mit.

Ausgleichschance verpasst

Nach dem Seitenwechsel setzte sich zunächst der Bezirksligist in der Offensive besser in Szene und ging mit 13:11 in Führung. Die Ickerner fanden nicht immer die geeigneten Mittel gegen die offensive HSG-Deckung, konnten ihren Rückstand aber wieder wettmachen.

In die Schlussphase gingen die Lokalrivalen mit einem ausgeglichenen Spielstand von 20:20, bevor der TuS noch einmal das Tempo in seinen Angriffsbemühungen anzog. Kilian Esser und Julian Kuczpiol stellten einen Zwei-Tore-Vorsprung her.

In der vorletzten Minute sorgte HSG-Spielmacher Felix Zimmer mit dem 22:23 noch einmal für Spannung. Sein Team erhielt 30 Sekunden vor Spielende noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Im Anschluss an einen Freiwurf vertändelten die Schützlinge von Trainer Gerald Raasch den Ball jedoch leichtfertig.

Experimentierphase

Die Trainer waren mit dem Gezeigten einigermaßen zufrieden. „Wir befinden uns noch in der Experimentierphase“, erklärte Pade, der bei seinem Team vor allem Verbesserungsbedarf beim schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff sieht. Raasch zog ein insgesamt positives Fazit, bemängelte aber, dass die HSG zu viele Tore über die Außenpositionen zugelassen hatte.


20.8.2011             Lüner Nadim Karsifi verstärkt TuS Ickern

   von Mats Gärtner

Der Lüner Handballer Nadim Karsifi schließt sich dem Landesligisten TuS Ickern, Ligakonkurrent des Lüner SV, an. Er ist ab sofort spielberechtigt.

Der Libanese verbrachte seine Jugend beim TV Brechten, sammelte dort bereits Bezirksliga-Erfahrung. Später absolvierte er ein Probetraining beim Lüner SV. "Dort hat es aber einfach nicht gepasst", kann sich Karsifi noch ganz genau erinnern.

Er spielte dann für den Kreisligisten VfL Brambauer auf. Nach einiger Zeit zog es ihn wieder nach Brechten, dort feierte er den Landesliga-Aufstieg mit seinen Dortmunder Jungs. "Aber ich konnte nie wirklich viel spielen, war beruflich sehr eingebunden", so Karsifi.

Sportliche Weiterentwicklung

Nun möchte er neue Landesliga-Luft beim TuS Ickern schnuppern. "Ich bin gespannt, was das Jahr für Möglichkeiten eröffnet. Ich bin guter Dinge, mich dort sportlich weiterzuentwickeln." Angst um eine Stammposition muss er nicht haben, ist er im Dortmunder Raum schon lange als Allrounder bekannt.

Und dass die Ickerner in einer harzfreien Halle spielen, nimmt er auch beeindruckend gelassen. "Ach, da gewöhne ich mich schon dran. Müssen alle anderen ja schließlich auch", betont er mit einem Lächeln.
 

Läuft ab sofort für den TuS Ickern auf: Der Lüner Nadim Karsifi.

(Archivfoto: Carina Püntmann)


14.8.2011             TuS Ickern Trainingslager beendet

                              TuS Ickern mit zwei Siegen und einem Unentschieden im Trainingslager

   von Jörg Laumann

Mit einem 39:30 (18:15) gegen den DSC Wanne-Eickel beendeten die Landesliga-Handballer des TuS Ickern am Sonntag ihr zweitägiges Trainingslager. Zuvor hatte das Team von Trainer Stephan Pade in diesem Rahmen ein 33:21 gegen die HSG Gelsenkirchen und ein 27:27 beim VfL Brambauer erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vitus Esser und der TuS Ickern setzten sich mit 33:21 gegen Gelsenkirchen durch.

 (Foto: Dahlhoff)

 

Auch am Ende des langen Trainings-Wochenendes hatten die Ickerner noch etwas zuzusetzen. Im abschließenden Spiel gegen den Kreisligisten DSC Wanne-Eickel stand es nach 46 Minuten noch 26:26, ehe die Pade-Schützlinge zu einem bemerkenswerten Schlussspurt ansetzten.
Innerhalb einer knappen Viertelstunde gelangen dem Landesligisten 13 Treffer, von denen allein Nils Rodammer fünf markierte. Die Herner hingegen konnten Keeper Michael Rößler nur noch vier Mal überwinden.

Pade: "Die Jungs haben gut mitgezogen"

TuS-Trainer Stephan Pade zeigte sich anschließend mit dem Verlauf des gesamten Trainingslagers vollauf zufrieden. "Die Jungs haben gut mitgezogen", lobte er. "Wir haben die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, angemessen umgesetzt."
Insgesamt umfasste das Vorbereitungswochenende des TuS drei Testspiele und fünf Trainingseinheiten, in denen vor allem die technisch-taktischen Fähigkeiten der Handballer geschult wurden.

Übungsinhalte waren unter anderem eine 5:1-Deckungsformation, die als Alternative zum bewährten 6:0 aufgebaut werden soll, außerdem die Schnelle Mitte und das Überzahlspiel.

16 Spieler im Trainingslager

16 Spieler standen Pade während des Trainingslagers zur Verfügung, allerdings mussten mehrere Akteure am Samstag passen. Kilian und Julian Esser fielen verletzungsbedingt komplett aus.

Ihre Teamkollegen sorgten zum Auftakt am Freitagabend zunächst für eine Enttäuschung beim Trainer, als sie beim Kreisligisten VfL Brambauer nicht über ein 27:27 (14:15) hinauskamen. "Das war supoptimal" lautete Pades Kommentar. "Wir haben insgesamt nicht gut gespielt und viel zu langsam von Abwehr auf Angriff umgeschaltet."

Deutlich verbessert sah der Coach den TuS beim Test am Samstag, in dem der Bezirksligist HSG Gelsenkirchen mit 33:21 (13:14) besiegt werden konnte. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte konnte sich Pade über ein klares 20:7 im zweiten Durchgang freuen: "Das sah auch in spielerischer Hinsicht schon ganz gut aus."

 

Gewinnen ist schöner

WAZ      Castrop-Rauxel, 15.08.2011, Ralf Schacht

Stephan Pade hat gerne mal einen leichten Tick zu spitzer Ironie. „Man kann nicht immer verlieren“, heißt sein Motto. So steht es auf der Homepage seines Handball-Clubs TuS Ickern.

Beim Trainingslager des letzten Wochenendes jedenfalls wollten die Ickerner Landesliga-Werfer ihrem Übungsleiter nicht widersprechen. In drei Testspielen, die Stephan Pade netterweise zwischen die fünf Trainingseinheiten von Freitag bis Sonntag drapiert hatte, blieben seine Schützlinge ungeschlagen. Und zeigten damit, dass es auch anders gehen kann: Denn in den beiden Wochen zuvor musste der TuS-Coach konstatieren, dass man auch nicht immer gewinnen kann.

Schwankendes in der Vorbereitung – für Stephan Pade „völlig normal“. Im Prinzip. Und zwar nur dann, wenn trotzdem Einsatz gezeigt wird. „Dann darf auch mal ein Spiel daneben gehen“, so Stephan Pade.

Bemerkenswert fand er, dass die Truppe selbst zum Abschluss der dreitägigen Klausurtagung in Sachen „Technik-Taktik“ noch nicht völlig platt bis lustlos ins letzte Testspiel gegen den Kreisligisten DSC Wanne gegangen waren. Aus einem 26:26 machten Nils Rodammer und Co. im energischen Schlussspurt noch einen satten 39:30-Sieg. In 15 Minuten 13 Treffer – eine ansehnliche Quote.

Und der Trainer war zufrieden: „Die Jungs haben prima mitgezogen“, resümierte der 48-Jährige, der im Laufe der fünf Trainingseinheiten ein paar grundsätzliche Kapitel, neudeutsch „Basics“, aus dem Handball-Einmaleins verinnerlichen ließ. Die „Schnelle Mitte“ und vor allem die Effektivität bei „Überzahl“ waren dem Ickerner Trainer noch aus der letzten Saison als verbesserungswürdig in Erinnerung geblieben. Für den perfekten Sitz muss mancher Stoff halt immer wieder mal probiert werden.

Vor allem wohl auch nach dem spärlichen 27:27 zum Testspiel-Auftakt am letzten Freitag beim VfL Brambauer. „Suboptimal“, fiel dem Ickerner Coach dazu nur ein, nachdem der Lüner Kreisligist zur Pause sogar noch vorn gelegen hatte. Einen Tag später trotzte Brambauer übrigens dem Bezirksligisten HSG Rauxel/Schwerin ebenfalls ein Unentschieden ab (31:31).

Vielleicht lag es am Freitag daran, dass beim TuS die etwas offensivere Deckungsvariante „5-1“ als Alternative zum gewohnten „6-0“ noch etwas hakte. Wobei der Handball-Experte besserwisserisch anzumerken weiß, dass man ein „6-0“ durchaus auch „offensiv“ anlegen könne. Von wegen „Hacken am Kreis“.

Der Übungs-Samstag jedenfalls brachte dann Fortschritte, gegen den Bezirksligisten HSG Gelsenkirchen war ein 33:21 zu verzeichnen, das durch eine besonders starke zweite Hälfte (20:7) herausgeworfen wurde. Des Trainers Fazit: „Das war auch spielerisch schon recht passabel“. Wer Pade kennt, der weiß diesen Satz zu werten: Der Trainer muss damit ziemlich zufrieden gewesen sein. Denn sein Motto hatte ja komplett gegriffen.


8.8.2011             31:21 - TuS mit klarem Sieg gegen Mengede

  von Jörg Laumann

Nachdem er unter der Woche deutlich gegen den Verbandsligisten HSG Gevelsberg-Silschede verloren hatte, übernahm der TuS Ickern nun selbst erfolgreich die Rolle des höherklassigen Teams. Gegen den TV Mengede (Kreisliga) gelang dem Landesligisten im Testspiel am Sonntag ein klarer 31:21 (18:10)-Erfolg.

Von Beginn an dominierten die Ickerner, in deren Reihen unter anderem Kilian und Julian Esser sowie Maurice Zendrowski fehlten, die Partie gegen den zwei Klassen tiefer agierenden Gegner aus Dortmund. Die Schützlinge von Trainer Stephan Pade ließen den Kreisligisten, der zuletzt zwei Mal in Folge Platz zwei in dieser Spielklasse belegt hatte, kaum zur Entfaltung kommen.

Mit konsequentem Tempospiel kamen die Ickerner zum Erfolg, auch die Konzentration im Spielaufbau und in der Abwehrarbeit stimmte. "Wir haben keine Gegenstoßtreffer zugelassen", bilanzierte Pade.

Guter Gesamteindruck

Lediglich das in der Halbzeitpause selbst gesteckte Ziel konnte der TuS nicht erreichen. "Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, dass der Gegner nicht mehr als 20 Tore erzielten sollte", berichtete der Trainer, "das ist uns leider nicht ganz gelungen."

Am guten Gesamteindruck änderte sich dadurch nichts. "Angesichts der Tatsache, dass wir momentan viel herumexperimentieren, war das die Leistung okay", befand Pade.

Intensives Programm am Wochenende

Am kommenden Wochenende wird sich der Coach mit seinen Handballern einem intensiven Programm widmen: Nach dem Auswärtsspiel beim Kreisligisten VfL Brambauer am Freitag, 12. August, steht dann am Samstag und Sonntag ein zweitägiges Trainingslager mit Heimspielen gegen die HSG Gelsenkirchen (Bezirksliga) und den DSC Wanne (Kreisliga) auf dem Plan.

 

   Julian Kuczpiol (am Ball) und der TuS Ickern besiegten
   Mengede mit zehn Toren Vorsprung.  (Foto: Volker Engel)


5.8.2011             24:41 TuS Ickern lässt sich vorführen

  von Jens Lukas

Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern haben im dritten Saisonvorbereitungsspiel einen Dämpfer verpasst bekommen. Gegen den Verbandsliga-Titelanwärter HSG Gevelsberg/Silschede ging das Team von TuS-Trainer Stephan Pade mit 24:41 baden.

         Unzufrieden: TuS-Trainer Stephan Pade. (Archivfoto: Volker Engel)

 

TuS Ickern - HSG Gevelsberg-Silschede 24:41 (13:18)

"Wir haben vom erwartet starken Gegner eine Lehrvorführung in puncto Tempohandball mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff bekommen", sagte Pade nach der Partie. Der Coach hatte gehofft, dass seine Schützlinge im läuferischen Bereich bereits auf einem besseren Stand der Dinge seien, als gezeigt. 16 von 23 Gegentreffer in der zweiten Halbzeit kassierten sie durch Gegenstöße.

Gegen Gevelsberg/Silschede musste Pade auf die verletzten Kilian Esser, Martin Keller (beide Schulter) sowie Julian Esser verzichten, betonte aber: "Das ist auch keine Entschuldigung, mit 17 Toren zu verlieren." Sein Comeback nach Verletzung feierte Tristan Ziesmann für 20 Minuten im Tor.
 

 

Tempo mit allem Zipp und Zapp

WAZ      Castrop-Rauxel, 04.08.2011, von Ralf Schacht

Einen echten Gradmesser hatte sich Trainer Stephan Pade zum Abschluss der ersten Vorbereitungsphase ausgesucht. und der Verbandsligist HSG Gevelsberg-Silschede legte den Handball-Landesligisten TuS Ickern auch kräftig auf die Kante: Mit 24:41 kassierten die Ickerner eine ziemlich krasse Niederlage.

Bis zur Pause hatten die Pade-Schützlinge noch recht gut mitgehalten (13:18), doch im zweiten Durchgang brachen dann doch einige Dämme. „Das war Tempohandball mit allem Zipp und Zapp“, kommentierte Stephan Pade die kostenlose Lehrvorführung der Gäste, die er als ein Schwergewicht der Verbandsliga einstuft: „Für mich ist das ein Titelfavorit“, urteilte Pade über das Team des Trainers Hans-Peter Müller, den der TuS-Coach noch aus seiner aktiven Zeit beim Oberligisten TV Schwitten kennt.

Und das Fazit für das eigene Team? „Ich hätte mir gewünscht, dass wir läuferisch schon etwas weiter sind“, so Pade, „so krass hatte ich mir das Ergebnis nicht erhofft.“ Doch letztlich war der Härtetest gegen einen Hochkaräter ja gewollt: „So ein Spiel ist immer lehrreich“, sagt Pade, der mit der ersten Testphase durchaus zufrieden ist. Immerhin gab es mit dem 33:25 gegen den Landesligisten RE Schwelm und dem 18:19 gegen den Verbandsligisten Borussia Höchsten auch erfreuliche Resultate.

„Wir werden sicherlich noch ein bisschen an den läuferischen Qualitäten arbeiten müssen“, blickt der Ickerner Trainer voraus, „aber allmählich werden wir auch zu den technischen Feinheiten übergehen“. Das nächste Testspiel bestreiten die TuS-Männer am Sonntag (7.) gegen den Kreisligisten TV Mengede (17 Uhr, FNR-Sporthalle, Lange Straße). Eine Woche später (13./14. August) steht dann das Trainingslager in der Habinghorster Sporthalle auf dem Programm.


29.7.2011             Knappe Niederlage von TuS Ickern

  von Jörg Laumann

Im zweiten Testspiel mussten die Landesliga-Handballer des TuS Ickern zwar ihre erste Niederlage hinnehmen, boten aber eine ansprechende Leistung. Gegen den Verbandsligisten Borussia Höchsten verlor die Pade-Sieben denkbar knapp mit 18:19.

Die Ickerner, die bis auf Torwart Tristan Ziesmann und Robin Sachweh mit ihrem kompletten Landesliga-Kader antreten konnten, gestalteten die Partie über den gesamten Spielverlauf hinweg offen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs lagen sie sogar zwischenzeitlich in Führung.

Erst in der Schlussphase setzte sich der Favorit aus Höchsten mit drei Treffern Vorsprung (18:15) ab. Der TuS kämpfte sich noch einmal heran und reduzierte seinen Rückstand auf einen Treffer. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff bot sich sogar noch die Gelegenheit zum Ausgleich, die aber nicht genutzt werden konnte.

Pade ist zufrieden

"Ich bin grundsätzlich mit diesem Testspiel zufrieden, weil mir mit einem klassenhöheren Gegner gut mitgehalten haben", kommentierte Ickerns Trainer Stephan Pade die Partie. Allerdings sei beiden Teams die noch frühe Phase der Vorbereitung anzumerken gewesen. "Der Ball war nicht wirklich der Freund der Spieler", sagte der Coach, "es gab sehr viele technische Fehler".

Das Testspiel-Programm des TuS Ickern wird am Mittwoch, 3. August, fortgesetzt. Dann trifft Ickern in der ASG-Sporthalle auf einen weiteren Verbandsligisten, die HSG Gevelsberg-Silschede.


25.7.2011             TuS Ickern gewinnt 33:25 gegen RE Schwelm

  von Jörg Laumann

Mit einem Sieg haben die Handballer des TuS Ickern ihre Testspiel-Reihe zur Vorbereitung auf die neue Saison in der Landesliga eröffnet. Gegen die klassengleiche RE Schwelm setzte sich die Pade-Sieben mit 33:25 (17:10) durch. Gegen einen starken Gegner.

 

TuS Ickern - RE Schwelm 33:25 (17:10)

Denn zum Auftakt hatten sich die Ickerner keineswegs ein Leichtgewicht eingeladen. Immerhin belegten die Schwelmer in der vergangenen Saison in der Landesliga 4 den dritten Platz.

Allerdings konnten die Gäste, ebenso wie der TuS, im Testspiel am Samstag nicht ihre Bestbesetzung aufbieten. "Wir haben unsere Ausfälle offenbar etwas besser kompensieren können", kommentierte Stephan Pade. Der Ickerner Trainer musste unter anderem auf die Stammkräfte Tristan Ziesmann, Nils Rodammer, Pascal Ulrich, Tristan Pensky und Sascha Knauf verzichten.

"Im Angriff sah das recht gut aus"

Dennoch bot das mit drei Torhütern und neun Feldspielern recht knapp besetzte Team zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saisonvorbereitung eine ansprechende Leistung. "Vor allem im Angriff sah das streckenweise schon sehr gut aus", lobte Pade.

Am Rande der Partie gab der Coach bekannt, dass der ursprünglich als Neuzugang angekündigte Julian Knitter nun doch beim TV Datteln (Kreisliga) bleiben wird. Ob sich stattdessen ein anderer Akteur von außerhalb dem TuS anschließen wird, ist derzeit noch offen. Aktuell wirkt Tim Jakobi (Castroper TV) als Gastspieler beim Training mit.

Bereits am Donnerstag, 28. Juli, steht für die Pade-Schützlinge der nächste Test auf dem Plan. In der Sporthalle der Fridtjof-Nansen-Realschule trifft der TuS dann auf den Verbandsligisten Borussia Höchsten.

  Bildquelle: RN Volker Engel


5.07.2011                Vorbereitungsspiele der 1.Herrenmannschaft


Sa, 23.07.11    17.30 Uhr gegen Rote Erde Schwelm (LL)                   Sporthalle Habinghorst

Do, 28.07.11    19.45 Uhr gegen TuS Borussia Höchsten (VL)             Sporthalle FNR

Mi, 03.08.11     20.15 Uhr gegen HSG Gevelsberg/Sischede (VL)         Sporthalle ASG

So, 07.08.11    17.00 Uhr gegen TV Mengede (KL)                               Sporthalle FNR

Fr, 12.08.11  19.00 Uhr gegen VFL Brambauer (KL)                       in Brambauer

Sa, 13.08.11    18.30 Uhr gegen SW Gelsenkirchen-Süd (BL)              Sporthalle FNR

So, 14.08.11    15.00 Uhr gegen DSC Wanne-Eickel (KL)                     Sporthalle FNR

So, 21.08.11    17.00 Uhr gegen TuS Bommern (VL)                            Sporthalle FNR

Sa, 03.09.11    18.00 Uhr gegen HSV Herbede (BL)                             Sporthalle ASG     

So, 04.09.11  12.00 Uhr gegen HSG Rauxel-Schwerin (BL)           Sporthalle ASG

So, 11.09.11    18.00 Uhr gegen ÖSG Viktoria Dortmund (BL)              Sporthalle Habinghorst


Die angegebenen Zeiten sind jeweils die Anwurfzeiten.
Die beiden fettgedruckten Spiele sind Auswärtsspiele.


06.06.2011 in der      

Tus Ickern: Knitter kommt, Altenrath geht

Einen Neuzugang und einen Abgang vermelden die Landesliga-Handballer des TuS Ickern drei Wochen vor Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2011/12.

Linkshänder Andreas Altenrath verlässt die Ickerner in Richtung TV Mengede, der den Bezirksliga-Aufstieg zuletzt zweimal knapp verpasst hatte. TuS-Trainer Stephan Pade: "Seine Freunde, mit denen er in der Jugend gespielt haben, haben ihn zum Wechsel überredet."

Für die Habenseite hat Pade den Rückraumspieler Julian Knitter vom Kreisligisten TV Datteln gewonnen. Knitter stammt aus der Jugend des PSV Recklinghausen. Stephan Pade: "Ich traue ihm mittelfristig den Sprung in den Kader zu. Ob er es bereits kurzfristig bereits, müssen wir abwarten."

Landesliga-Start am 18. September

Die Landesliga-Saison beginnt für die Ickerner am Sonntag, 18. September, mit der Partie gegen den VfL Kamen. Pade: "Das ist ein Gegner, der nicht mit zu den Meisterschaftsfavoriten zählt."

Foto: RN Volker Engel

Schwerer werden da wohl die folgenden Aufgaben gegen die beiden aus der Sauerland-Staffel umgruppierten Soester TV 2 und SG HC Dortmund-Süd. Insbesondere Soest 2 könnte Überraschungen bergen, da hier einige Akteure aus dem Oberliga-Kader auflaufen könnten.

Wie Trainer Pade gehört hat, haben Vereine wie der SuS Oberaden, der HC Heeren-Werve und der HC Haltern-Sythen ihre Mannschaften für die neue Saison erheblich aufgerüstet.
 


14.05.2011           TuS Ickern 1  -  ATV Dorstfeld       23:23  (Hz 7:12)

"Schöner Saisonausklang" für den TuS Ickern

   15.5.2011 von Jörg Laumann

Der TuS Ickern hat die Saison in der Handball-Landesliga mit einer guten Leistung beendet. Gegen den künftigen Verbandsligisten ATV Dorstfeld erspielte sich die Pade-Sieben ein 23:23 (7:12).

In der ersten Halbzeit sah es allerdings zunächst danach aus, als ob sich die bereits vor dem letzten Spieltag als Meister und Aufsteiger feststehenden Dortmunder standesgemäß durchsetzen würden.

Die Ickerner, die in Nils Rodammer und Kilian Esser auf ihre beiden torgefährlichsten Akteure verzichten mussten, ließen in der ersten Spielhälfte zu viele Möglichkeiten ungenutzt und gerieten bis zur Pause mit 7:12 ins Hintertreffen.

Duell auf Augenhöhe in Hälfte zwei

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich allerdings ein Duell auf Augenhöhe. Innerhalb weniger Minuten konnten die Gastgeber ihren Fünf-Tore-Rückstand wettmachen und zum 14:14 ausgleichen.

Danach wogte die Partie hin und her. Keine der beiden Mannschaften konnte sich noch mehr als ein Tor Vorsprung erspielen. Auch eine Rote Karte gegen Björn Böcking, der mit übertriebener Härte gegen einen Dorstfelder Angreifer eingestiegen war, brachte den TuS nicht aus dem Konzept.

Als Julian Kuczpiol in der vorletzten Minute das 23:22 erzielte, zeichnete sich zunächst ab, dass die Ickerner das bessere Ende für sich haben könnten. Dorstfeld gelang jedoch wenig später der erneute Ausgleich.

TuS belegt am Ende Platz neun

Kurz vor Spielende hatte Ickerns Andreas Altenrath noch eine hochkarätige Torchance, scheiterte jedoch am Dortmunder Schlussmann. Da auch den Gästen auf der Gegenseite kein Treffer mehr gelang, blieb es beim 23:23-Remis, das TuS-Trainer Stephan Pade als „verdient“ bezeichnete.

„Ich war vor allem in kämpferischer Hinsicht mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, kommentierte der Coach, „uns ist damit ein schöner Saisonausklang gelungen“.

Die Bilanz der Spielzeit kann sich durchaus sehen lassen: Mit Rang neun gelang dem TuS in seinem zweiten Landesliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg der angestrebte einstellige Tabellenplatz. Zudem schnitt das Team mit dem Erreichen des Halbfinales im Kreispokal deutlich besser ab als in den Vorjahren.     

TEAM UND TORE
Ickern:
Rößler, Ziesmann, V. Esser, Zendrowski (3/1), Pensky (4), Kuczpiol (8/2), Kresse, Böcking (3), Altenrath (1), J. Esser (4), Knauf, Ulrich.

 

18:18 - Ickern verpasst große Überraschung nur knapp

CASTROP-RAUXEL Die Handballer des TuS Ickern haben zum Saisonauftakt in der Landesliga einen Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten Lüner SV nur denkbar knapp verpasst. Beim 18:18 (8:10) gelang den Lünern erst wenige Sekunden vor Spielende der Ausgleich per Siebenmeter.

In der Sporthalle an der B 235 sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel, das vor allem von der konsequenten Deckungsarbeit beider Teams geprägt wurde.

Dementsprechend blieben Tore Mangelware. Nach 16 Minuten stand es gerade einmal 6:6, bis zur Pause geriet Ickern mit 8:10 in Rückstand.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Lüner zunächst knapp die Oberhand, bevor ab der 42. Minute die stärkste Phase der Gastgeber begann. Der TuS ließ sich auch durch eine Unterzahlsituation nicht beirren und kam nach 11:14 durch Pascal Ulrich und Kilian Esser (2) zum 14:14-Ausgleich.

Vorentscheidung verpasst

In der 47. Minute gelang Julian Kuczpiol, der gerade erst den Sprung von den A-Junioren in den Landesliga-Kader geschafft hat, ein ganz wichtiges Tor: Er brachte Ickern mit 15:14 in Führung.

Die große Chance auf die Vorentscheidung verpassten die Ickerner allerdings als das mitunter sehr kleinlich leitende Schiedsrichtergespann gleich drei Lüner Feldspieler mit einer Zeitstrafe belegte. Aus der 6-gegen-3-Situation entstand jedoch nur ein TuS-Treffer zum 17:15 (52.).

Ein-Tor-Vorsprung

Letztlich ging Ickern nur mit einem Ein-Tor-Vorsprung in die Schlussminute, in der der besagte Siebenmeter noch zum Punktverlust führte.
Ickerns Trainer Stephan Pade haderte nach Spielschluss mit diversen Entscheidungen der Unparteiischen, fand aber lobende Worte für seine Spieler: "Meine Mannschaft hat gekämpft bis zum Umfallen", erklärte er, "sie hätte mehr als den einen Punkt verdient gehabt."


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Pokalspiel TuS Ickern - SV Westerholt

16.2.2012 Fotos von Jens Lukas