Mannschaften / 1. Herrenmannschaft Landesliga
Staffel 3
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Spielplan der 1. Herrenmannschaft
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Die
1.Herrenmannschaft-des TuS Ickern spielt in der
Landesliga Staffel 3.
Derzeit umfasst der Kader vierzehn Spieler.
großes Mannschaftsfoto
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Spielberichte und Aktuelles
Saison 2011/2012
13.05.2012
TuS Ickern - Westfalia Welper
24:25 (Hz 12:12)
24:25 -
TuS Ickern bleibt in der Landesliga
13.05.2012 von Jörg
Laumann
Der TuS Ickern verlor zwar seine
letzte Partie gegen Westfalia Welper mit 24:25
(12:12), beendet die Spielzeit aber auf Platz elf,
dem ersten Nichtabstiegsrang. Bereits im Vorfeld der
Partie am Samstagabend waren die Ickerner Handballer
in Sicherheit gewesen.
Der Soester TV 2 hatte bereits am frühen Nachmittag
sein Spiel beim Meister TuS Hattingen mit 33:40
(20:20) verloren und konnte die Castrop-Rauxeler
damit auf keinen Fall mehr hinter sich lassen. Da
der HC Dortmund-Süd am Abend seine Partie bei
Westfalia Herne mit 30:28 (13:14) gewann, wurden die
Soester auf den ersten Abstiegsplatz (12.)
verdrängt.
29.04.2012
TuS Ickern - Lüner SV
26:24 (Hz 10:12)
26:24 -
TuS Ickern schlägt Lüner SV
29.04.2012 von Jörg
Laumann
In einer spannenden
Landesliga-Partie besiegten die Handballer des TuS
Ickern den Lüner SV mit 26:24. Aus den verbleibenden
zwei Partien benötigt die Pade-Sieben jetzt noch
maximal einen Punkt, um den Klassenverbleib unter
Dach und Fach zu bringen.
Bereits vor dem Spiel wussten die
Ickerner, dass sie an diesem
Spieltag noch nicht für den
endgültigen Schlussstrich unter das
Thema "Abstiegskampf" würden sorgen
können. Der Drittletzte HC
Dortmund-Süd hatte am Samstag mit
einem 29:29 beim SuS Oberaden
gepunktet.
Ickern rückte durch den
Sieg gegen Lünen auf Platz acht vor
und vergrößerte seinen Vorsprung auf
Dortmund zwar auf vier Punkte, weist
aber die schlechtere Position im
direkten Vergleich auf.
Trainer Stephan Pade
zuversichtlich
Mit einem Zähler aus den letzten
beiden Spielen wäre Ickern auf der
sicheren Seite. "Ich bin
zuversichtlich, dass wir diesen
Punkt noch holen werden", erklärte
TuS-Trainer Stephan Pade nach dem
Sieg gegen Lünen.
Den hatte sich seine Sieben in
einer spannenden, mitunter
hektischen Partie erkämpft. Zunächst
sah es dabei so aus, als ob Ickern
nahtlos an seine jüngsten starken
Auftritte in eigener Halle anknüpfen
könnte.
Lünen zieht davon -
Ickern holt auf
Der TuS führte nach elf Minuten mit
4:2, gab die Partie danach jedoch
aus der Hand. Im Angriff fehlte nun
die Treffsicherheit, zudem haderten
die Ickerner immer wieder mit dem
Schiedsrichter-Gespann.
Die Lüner nutzten hingegen ihre
Möglichkeiten konsequent und zogen
auf 11:7 davon. Erst danach fingen
sich die Ickerner wieder und
verkürzten bis zur Pause auf zwei
Treffer Rückstand.
Hin und her
- Strafen auf beiden
Seiten
Nach
dem Seitenwechsel
kämpfte sich der TuS
endgültig in die Partie
zurück, konnte nach 36
Minuten das 13:13 durch
Spielmacher Kilian Esser
bejubeln.
Danach wogte die Partie
hin und her. Lünen
musste einen Rückschlag
hinnehmen, als Sebastian
Fröhling, bis dahin
einer der Besten,
aufgrund seiner dritten
Zeitstrafe das Parkett
verlassen musste (49.).
Kurz zuvor hatte
allerdings auch Ickerns
Maurice Zendrowski "Rot"
wegen eines Foulspiels
gesehen.
Torhüter Tristan
Ziesmann rettet
Am
Ende hatte der TuS
Ickern die besseren
Nerven. Pascal Ulrich
(59.) brachte sein Team
mit 25:24 in Führung.
Anschließend rettete
Torhüter Tristan
Ziesmann in einer
Eins-gegen-Eins-Situation,
bevor Nils Rodammer acht
Sekunden vor Spielende
alles klar machte.
19.04.2012
TuS Ickern - HSG Schalke 04 / 96
23:22 (Hz 11:13)
Pade-Sieben bezwingt den
Tabellenzweiten
Der
Westen
20.04.2012 Anja Herberg
Überraschend hat Handball-Landesligist TuS Ickern den
Tabellendritten HSG Schalke 04/96 im Nachholspiel mit
23:22 besiegt, und kletterte in der nun „begradigten“
Tabelle auf Rang neun.

Allein zehn Treffer steuerte Nils Rodammer zum
23:22-Sieg des TuS Ickern gegen die HSG Schalke bei.
TuS-Trainer Stephan Pade hatte die Siegchancen vor
der Partie noch realistisch eingeschätzt. Wenn der
Tabellendritte nach Ickern kommt und dem TuS dazu noch
nahezu der komplette Rückraum fehlt, dann würde es eine
„harte Nuss werden“. Wurde es auch, aber anders als
gedacht, denn der TuS konnte mithalten und ließ sich
keineswegs an die Wand spielen. „Es war die ganze Zeit
knapp“, erzählt Pade, „einmal hat Schalke mit drei Toren
geführt, aber das war dann auch der größte Abstand
zwischen uns.“
Obwohl lediglich Kapitän Kilian Esser und Nils
Rodammer als etatmäßige Rückraumkräfte zur Verfügung
standen, und insgesamt sechs Leute fehlten, kämpfte sich
der TuS durch. Mal musste Tristan Pensky von Linksaußen
in den Rückraum, mal die beiden Kreisläufer Vitus Esser
und Carsten Böcking. Sie setzten Nils Rodammer permanent
in Szene. „Nils hat die gegnerische Abwehr gut
beschäftigt, sie hat ihn nie in den Griff gekriegt. Das
war eine Energieleistung, die mit zehn Toren von ihm
belohnt wurde.““
Auch in der zweiten Hälfte blieb es eng, und das
kostete Stephan Pade schon einige Nerven. „Es gab eine
Phase, in der wir fünf oder sechs hundertprozentige
Chancen vergeben, aber den Ball zum Glück hinten direkt
wieder abgefangen haben. Da hätten wir es auch leichter
haben können.“ Das „Rumpf-Team“ des TuS Ickern drehte
fünf Minuten vor Schluss die Partie zu seinen Gunsten
und legte immer ein Tor vor. Die letzten Treffer
gelangen Linksaußen Robin Sachweh, den der Coach
ausdrücklich lobte. „Aufgrund der Bedeutung seiner Tore
muss man Robin hervorheben“, sagte Pade.
Am Sonntag (22.) steht sein Team dann wieder vor der
nächsten Herausforderung. Um 17.00 Uhr ist Ickern zu
Gast beim HC Heeren-Werve, dem Tabellenzehnten. „Dann
fehlen uns zusätzlich noch Nils Rodammer und Carsten
Böcking. Vielleicht kommt Maurice Zendrowski zurück,
aber er konnte seit Wochen nicht trainieren. Mal sehen
wie wir damit klar kommen.“
Auswärtige Pressestimmen:
WAZ Gelsenkirchen vom
20.04.2012 Andree Hagel
TuS Ickern - HSG Schalke 04/9623:22 (11:13)
HSG Schalke 04/96: Sinkovec, Heine (n. e.) - Bober
(2), Rosenbaum (5/1), Winkler (1), Beyer (1),
Cisowski (7/3), Brandes (2), Krabusch (4), Linke.
Da hatte doch glatt jemand vergessen, Rainer Zerrer
und vor allem Alleinunterhalter Michael Bücker
darüber zu informieren, dass sie am Donnerstagabend
um 20 Uhr das Nachholspiel der Handball-Landesliga
zwischen dem TuS Ickern und der HSG Schalke 04/96
leiten sollen. Handball? Die Schiedsrichter vom TV
Beckum hatten sich vehement dafür entschieden, aus
der Partie in der Sporthalle Habinghorst eine
Kabarett-Veranstaltung zu machen. Und wem der
Ausgang dieses Spiels, das die Castrop-Rauxeler mit
23:22 (11:13) gewannen, gleichgültig war, der wurde
von den Pfiffen und Entscheidungen der
Unparteiischen auch köstlich amüsiert. „Das geht
nicht, das tut weh“, ärgerte sich HSG-Coach Ralf
Anischewski.
Wer weiß, was passiert wäre, wenn Heiko Brandes in
der Schluss-Sekunde von der Rechtsaußen-Position
nicht an Tristan Ziesmann gescheitert wäre und zum
23:23 getroffen hätte. Wären die Tumulte auf dem
Spielfeld – die Fußballer sprechen von Rudelbildung
– dann ausgeblieben? Jedenfalls war Schalkes Trainer
so erbost, dass er den zwei Männern mit der Pfeife
später dann ein Referat hielt. Zu Recht. „Ich habe
keinen Bock, mir durch solche Schiris den Sport
kaputt machen zu lassen. Wir sind alle Amateure“,
sagte Ralf Anischewski.
Indes hatten die Spieler des TuS Ickern auch nach
dem Schiedsrichter-Kabarett, also einer Form der
Schiedsrichter-Kleinkunst, noch ihren Spaß und
feierten wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Um das im Detail zu erklären: Kabarett ist in seiner
Motivation komisch-unterhaltend.
Nur zwei Minuten war die Partie alt, da dachte auch
Schalkes Philipp Krabusch, er sei in einem Kabarett:
Sein Trainer hatte ihn auf die Bank gesetzt und
fortan Pawel Cisowski auf der
Rückraum-Mitte-Position spielen lassen. Das machte
der 38-Jährige richtig gut. Als es dann 21:21 stand,
ließ TuS-Coach Stephan Pade den Routinier durch
Robin Sachweh eng decken. Und schließlich war es der
Manndecker, dem in Überzahl Ickerns 23:22-Siegtor
gelang.
Andree Hagel
15.04.2012
TuS Ickern - HSC Haltern-Sythen
28:20 (Hz 12:6)
28:20 -
Starker Auftritt der Ickerner "Not-Sieben"
15.04.2012 von Jörg
Laumann
Der TuS Ickern hat weitere
wichtige Punkte für den Klassenverbleib in der
Handball-Landesliga gesammelt. Gegen den HSC
Haltern-Sythen (6.) setzten sich die stark
ersatzgeschwächten Ickerner überraschend deutlich
mit 28:20 (12:6) durch.
Dabei konnte
Ickerns Trainer Stephan Pade im
Spiel gegen die Halterner gerade
einmal acht Feldspieler
aufbieten. Um den Kader auf
diese Stärke zu bringen, hatte
der Coach auch Routinier Nils
Hötting reaktiviert, der
mittlerweile eigentlich nur noch
in der dritten Mannschaft
aufläuft.
Bereits
zur Pause sah es mit einer
12:6-Führung gut aus für die
Gastgeber, die 13 Minuten
lang kein Gegentor
zugelassen hatten. Nach dem
Seitenwechsel erhöhte Ickern
auf 15:6. Der Sieg geriet
danach nicht mehr in Gefahr.
Haltern-Sythen kam zu keinem
Zeitpunkt mehr näher als bis
auf sechs Tore an den TuS
heran.
„Wir
wollten heute unser Heil in
der Flucht nach vorne
suchen“, kommentierte ein
zufriedener Pade, „das ist
uns ziemlich gut
gelungen.“ Der TuS rückt
damit vom elften auf den
zehnten Rang vor.
Die Wundertüte gibt eine
weitere Kostprobe Der
Westen
15.04.2012 Felix zur Nieden
Der
TuS Ickern bleibt die
Wundertüte der Liga. Immer,
wenn die Experten glauben,
die Europastädter haben
keine Chance, schlägt die
Sieben von Stephan Pade zu.
So auch gegen den HSC
Haltern-Sythen. Der TuS
siegte mit 28:20.
Zweieinhalb
Minuten
vor
dem
Abpfiff
legte
sich
einer
fest:
Torhüter
Tristan
Ziesmann
war
der
Erste,
der
seiner
Freude
freien
Lauf
ließ.
Er
schrie
sie
heraus.
30
Sekunden
vor
der
Schlusssirene
hielt
sich
dann
auch
Pade
nicht
mehr
zurück.
Gemeinsam
mit
den
Zuschauern
in
der
Sporthalle
an
der
B235
beklatschte
er
sein
Team
beim
letzten
Angriff.
Dabei
war
es
Pade,
der
selbst
vor
dem
Spiel
so
kleine
Brötchen
gebacken
hatte,
dass
die
beim
Bäcker
nebenan
nicht
einmal
mehr
als
Konfekt
durchgegangen
wären.
„Was
sollte
ich
auch
machen?
Mir
fehlten
acht
Spieler
und
außer
Kilian
Esser
hatte
ich
keinen
Rückraum-Akteur
mehr“,
sagte
der
TuS-Coach.
Er
hatte
sich
aber
eine
ganz
spezielle
Taktik
einfallen
lassen.
Der
Trainer
schickte
seine
Sieben
in
die
Flucht
nach
vorn:
Offensive
Deckung,
schnelle
Gegenstöße
–
Handball
in
Höchstgeschwindigkeit.
„Ich
wusste,
dass
wir
eine
Chance
haben,
wenn
wir
das
gut
umsetzen.
Haltern
würde
mürbe
werden,
wenn
sie
immer
so
schnell
zurück
müssen“,
so
Stephan
Pade.
Und
sein
Team
setzte
die
Vorgaben
des
Trainers
von
der
ersten
Minute
an
perfekt
um.
Über
die
gesamte
Spieldauer
waren
die
Ickerner
das
bessere
Team.
Einen
echten
Lauf
hatten
sie
nicht,
aber
zwischen
zwei
Toren
der
Gäste,
lagen
immer
zwei
oder
drei
Treffer
der
Hausherren,
die
ihren
Vorsprung
so
kontinuierlich
ausbauten.
„Wir
haben
uns
sehr
diszipliniert
auf
die
Partie
vorbereitet
und
waren
dann
im
Spiel
so
bissig,
dass
wir
Haltern
den
Schneid
abgekauft
haben.“
Allen
voran
Tristan
Pensky,
der
auf
der
Halbposition
in
der
Deckung
Herausragendes
leistete
und
so
für
zahlreiche
Ballgewinne
sorgte.
„Er
hat
überragend
gespielt.
Wir
wissen,
dass
er
es
kann,
aber
er
schafft
es
eben
noch
nicht
immer,
das
so
abzurufen“,
lobte
Pade
seinen
Linksaußen,
der
diesmal
auch
im
Rückraum
eine
gute
Figur
abgab.
Zeit
zum
Ausruhen
haben
die
Ickerner
jetzt
aber
nicht.
Am
Donnerstag
(19.)
geht
es
im
Nachholspiel
gegen
die
HSG
Schalke.
Die
sind
übrigens
auch
Favorit.
. .
12.04.2012
TV Brechten - TuS Ickern vorletztes
Saisonspiel wurde verlegt
Das vorletzte
Saisonspiel der Landesliga
TV Brechten - TuS
Ickern wurde von Samstag,
05.05.12,
18.30 Uhr auf
Sonntag
06.05.12, 17.45
Uhr verschoben.
18.03.2012
TuS Hattingen - TuS Ickern
31:23 (Hz 17:11)
TuS hält Niederlage
in Grenzen
Der
Westen
18.03.2012 Sebastian Schneider
Einen zweiten Überraschungs-Coup
gegen den Spitzenreiter konnte
der TuS Ickern nicht landen. Die
Pade-Sieben unterlag beim TuS
Hattingen mit 23:31.
Die
Niederlage in Grenzen
gehalten zu haben, das
durfte Handball-Landesligist
nach dem Gastspiel beim
Tabellenführer TuS Hattingen
für sich verbuchen – andere
Teams haben hier weitaus
höher verloren. Allerdings
musste der TuS Ickern die
Verletzungen von Torhüter
Jens Agatz und Mittelmann
Kilian Esser beklagen.
Foto: WR
Es war
eine Szene mit
Symbolcharakter, als Jens
Agatz nach 43 Minuten einen
Hattinger Wurf parierte. Er
suchte schnell eine
Anspielstation, aber alle
seine Kollegen hoben die
Arme beruhigend. Denn hinten
sicher zu stehen und dann
das Tempo rauszunehmen, das
war eine der taktischen
Vorgaben von TuS-Trainer
Stephan Pade – wer sich
bisher auf einen offenen
Schlagabtausch mit dem
Spitzenreiter einließ, hat
das meist bitter bereut.
Und das
Ickerner Konzept ging in
soweit auf, als Hattingen
kein Handballfeuerwerk
abbrannte. Zwar führten die
Hausherren immer, zur Pause
zogen sie bis auf sechs
Treffer davon (17:11). Aber
immer wieder konnt die
Pade-Sieben Phasen
einstreuen, in denen ihr
mehrere Treffer am Stück
gelangen. Bestes Beispiel:
Nachdem Björn Böcking nach
einem Foul früh die Rote
Karte gesehen hatte (31.),
drohten die Gastgeber weit
davon zu ziehen, erhöhten
von 19:13 (35.) auf 23:13
(40.).
Aber der
TuS Ickern schaffte es, die
Hattinger Angriffsbemühungen
wieder einzudämmen und
selber den einen oder
anderen Treffer zu setzen.
So ging der Kelch einer
hohen Pleite an Ickern
vorbei. Zum Vergleich: Zehn
Spiele hat der TuS Hattingen
bisher mit zehn Toren oder
mehr Differenz gewonnen,
zuletzt gegen den Dritten
HSG Schalke (36:25).
„Ich kann
nicht unzufrieden sein“,
sagte Ickerns Trainer
Stephan Pade nach dem Spiel.
„Wir wollten das Tempo
verschleppen und uns vorne
viel ohne Ball bewegen. Über
weite Strecken haben wir das
gut gemacht.“ Vor allem in
Anbetracht der vielen
Ausfälle. „Ich hätte gerne
gewusst, wie es ausgeht,
wenn wir komplett sind.“
Komplett wird der TuS Ickern
in naher Zukunft nicht
werden. Jens Agatz, der wie
Tristan Ziesmann zwischen
den Pfosten gute Arbeit
ablieferte, musste nach
einer schnellen Drehung mit
Rückenschmerzen vom Platz.
Kilian Esser spürte ein
Ziehen an der Seite, das auf
eine muskuläre Verletzung
schließen lässt. Zudem wird
Björn Böcking wegen seiner
Roten Karte eine Sperre
erhalten.
TuS Ickern verliert
beim
Tabellenführer Hattingen
18.03.2012 von Jens
Lukas
Die Handballer des TuS Ickern sind keine
Wiederholungstäter. Das Hinspiel gegen den
Spitzenreiter TuS Hattingen hatten sie mit 34:27
gewonnen. Das Rückrunden-Duell ging mit 23:31in
Hattingen verloren. Etwas war allerdings deutlich
schlimmer als die Niederlage.
Weitaus
schwerer als
die
Niederlage
wog für
Ickerns
Trainer
Stephan Pade
allerdings
die
Tatsache,
dass sein
ohnehin
dünner Kader
weiter an
Substanz
verliert.
Nach dem
Fehlen an
der
verletzten
Stefan
Kresse und
Karim
Karsifi
sowie Nils
Rodammer
(berufsbedingt)
hatte Pade
nach den 60
Minuten in
Hattingen
drei weitere
Ausfälle zu
beklagen:
Kapitän
Kilian Esser
musste wegen
Schmerzen im
seitlichen
Bauchmuskel
vom Feld.
Auch Keeper
Jens Agatz
schied
verletzt
aus. Björn
Böcking
handelte
sich kurz
nach der
Halbzeitpause
wegen eines
vermeintlichen
Ellenbogenschlages
eine Rote
Karte und
zudem eine
Sperre ein.
Zunächst
hatten die
Ickerner mit
dem
Liga-Primus
noch recht
gut
mitgehalten
und vor dem
Seitenwechsel
erst nach
dem 4:7
sowie 8:12
abreißen
lassen. Zur
Pause warfen
die
Gastgeber
eine
Sechs-Tore-Führung
(17:11)
heraus. Zu
Beginn der
zweiten 30
Minuten
hatte Ickern
nach dem
13:20
mehrfach die
Chance, auf
15:20
heranzukommen.
Danach
setzten sich
die
Hattinger
mit elf
Treffern ab.
Viele Tore durch Tempogegenstöße
Stephan Pade: "Trotz fehlender personeller Alternativen haben wir allerdings den Rückstand wieder verkürzt." Von 16:27 kamen die Castrop-Rauxeler über ein 20:28 auf 22:29 heran.
Zu der am Ende deutlichen Niederlage habe geführt, dass der TuS Hattingen mehr als die Hälfte seiner Tore durch Tempogegenstöße erzielt hatte. Pade: "Es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie das Resultat mit unserer Bestbesetzung ausgesehen hätte."
Mit seinen Schützlinge will Stephan Pade nicht mehr mit dem Abstiegsgespenst konfrontiert. Das kommt allerdings wieder näher, da der HC Dortmund-Süd (12.) durch ein 27:27 gegen Westfalia Welper (9.) nur noch drei Punkte entfernt ist.
17.03.2012
TuS Hattingen - TuS Ickern
Vorberichterstattung
TuS Ickern muss zum
Tabellenführer Hattingen
16.03.2012 von Jörg Laumann
Höchst anspruchsvoll ist die Aufgabe, die die
Handballer des TuS Ickern am Sonntag, 18. März, in
der Landesliga zu lösen haben. Sie gastieren beim
unangefochtenen Tabellenführer TuS Hattingen, der
schon mit mindestens einem Bein in der Verbandsliga
steht.
Neun Punkte beträgt aktuell der
Vorsprung der Hattinger auf den
Zweiten, SuS Oberaden.
Angesichts von sieben
ausstehenden Spielen ist ihnen
der Aufstieg kaum noch zu
nehmen. „Hattingen steht völlig
zu Recht ganz oben“, lobt auch
der Trainer des TuS Ickern,
Stephan Pade.
Allerdings ist es ausgerechnet
Pade mit seinem Team gelungen,
dem Spitzenreiter die bislang
einzigen Minuspunkte in dieser
Saison beizubringen. Im
vergangenen November gewann
Ickern das Heimspiel gegen
Hattingen mit 34:27.
Pade erinnert an starke
Trefferquote
„Das war natürlich ein schöner
Erfolg für uns“, sagt der
Trainer, der die Chancen für den
Sonntag aber dennoch realistisch
einschätzt. „Um Hattingen
schlagen zu können, muss
praktisch alles funktionieren.“
Als Beispiel führt Pade das
Hinspiel an, in dem seine Sieben
eine starke Trefferquote von
mehr als 70 Prozent verbucht
hatte.
Ganz anders sah dies am
vergangenen Wochenende aus, an
dem Ickern ein 16:20 gegen
Westfalia Herne kassierte und
auf Platz zehn zurückfiel. „Mit
nur 16 Toren kannst Du in der
Landesliga keinen Blumentopf
gewinnen“, lautete Pades Fazit.
Kresse und
Karsifi
fehlen
Am Sonntag
erwartet der
Trainer, der
auf die
verletzten
Stefan
Kresse und
Nadim
Karsifi
verzichten
muss, hohe
Laufbereitschaft
und
Konzentration.
„Eine große
Stärke der
Hattinger
ist das
schnelle
Umschalten
von Abwehr
auf
Angriff“,
weiß Pade.
„Daher
sollten wir
uns keine
leichten
Ballverluste
erlauben.“
Insgesamt
gehe er
jedoch
gelassen in
den
Spieltag.
„Wir fahren
ohne Druck
dorthin“,
sagt der
TuS-Trainer,
„das sind
sicherlich
keine
Punkte, die
wir
eingeplant
haben."
Der
Westen
16.03.2012 Sebastian Schneider
Der TuS Hattingen marschiert in der
Handball-Landesliga mit großen Schritten in Richtung
Meisterschaft. Ein Heimsieg gegen den TuS Ickern
(Sonntag, 17.45 Uhr, Kreissporthalle) wäre der 19.
Erfolg in dieser Spielzeit. Dass es nicht schon der
20. sein kann, liegt am Hinspiel.
Ickern? Da war doch was. Es
war der siebte Spieltag der
Saison am 13. November
vergangenen Jahres, als der
TuS Hattingen nach
Castrop-Rauxel reiste. Sechs
Siege aus sechs Spielen
hatte die Sieben von Trainer
Maik Düerkop bis dahin
gefeiert und gerade die HSG
Schalke 04/96 in eigener
Halle im Topspiel 31:29
besiegt. Aber der
Liga-Alltag holte den TuS in
Ickern schnell und brutal
ein: Mit 27:34 unterlag man
dem damaligen Vorletzten.
Die in Ickern „allseits
bekannten besondern
Umstände“, wie zum Beispiel
das Spielen mit einem extrem
rutschigen Ball oder auch
die nicht geahndeten
übertriebenen Härten der
Gastgeber hätten ihren
Anteil an der Niederlage
gehabt, schimpfte Maik
Düerkop damals. Allerdings
machte er die Pleite auch an
einer ganz schwachen
Leistung seiner Mannschaft
fest, vielleicht der
schwächsten in der
bisherigen Spielzeit. Das
alles ist vorbei, die junge
Hattinger Mannschaft hat
sich als stark erwiesen, hat
den Rückschlag verdaut.
Seitdem gab es zwölf Siege
in Folge, die Konkurrenz hat
die Glückwünsche zur
Meisterschaft schon
übermittelt – schon vor der
36:25-Demontage des Dritten
aus Schalke am vergangenen
Wochenende.
Mit Milde sollten die
Gäste in der Kreissporthalle
aber nicht rechnen. „Ich
denke nicht, dass ich
jemanden groß motivieren
muss“, sagt Maik Düerkop. Zu
präsent sind den Hattingern
noch die bisher einzige
Niederlage und die oben
beschriebenen
Begleitumstände. Die haben
auch andere Teams zu spüren
bekommen. „In Ickern sind
mehrere Mannschaften
gestrauchelt, von denen du
denkst: Das kann doch nicht
wahr sein, dass die gegen
Ickern verlieren“, so
Düerkop. Die Stärke des
Tabellenzehnten liegt
eindeutig in der Defensive.
Mit 489 Gegentoren kassierte
Ickern nur ein Tor mehr als
der TV Brechten, gegen den
zu treffen in der Liga am
schwierigsten ist. In Nils
Rodammer und Kilian Esser
hat Ickern auch zwei starke
Rückraumleute für die
Offensive, aber wenn die
nicht wie gewohnt zum Zuge
kommen, wird es eng. 471
erzielte Tore sind der
schlechteste Wert in der
Landesliga – mit großem
Abstand.
Maik Düerkop kann am
Sonntag wohl nicht auf
seinen kompletten Kader
zurückgreifen. Denn Luca
Kuhnhenn und Felix Osterloh
laborieren an
Sprunggelenksverletzungen,
während Julian van Kessel
ein Magen-Darm-Virus plagt.
Düerkop hofft, dass nicht
alle drei ausfallen und
setzt zudem darauf, dass
seine Mannschaft auf
Wiedergutmachung aus ist und
dann nicht zu stoppen sein
wird: „Die Jungs werden heiß
sein zu zeigen, dass das
Hinspiel wirklich nur ein
einmaliger Ausrutscher war“,
sagt Düerkop. Vermeidet der
TuS einen zweiten
Ausrutscher, dann fehlen nur
noch zwei Siege bis zum
Titel
11.03.2012
TuS Ickern - HC Westfalia Herne
16:20 (Hz 6:10)
Klassisches
Beispiel
WAZ
Castrop-Rauxel, 11.03.2012,
Felix zur Nieden
Der TuS Ickern spielt gegen den HC Westfalia
Herne schwach und unterliegt verdient mit 16:20.
Pade-Sieben kommt am Ende auf 35 Fehlwürfe.
In der
56. Spielminute konnte es
Tristan Ziesmann einfach
nicht mehr aushalten. Der
Torhüter des TuS Ickern
schlug mit den Fäusten auf
den Boden und machte seinem
Ärger auch verbal Luft. „Das
ist unglaublich. So kann man
sich nicht anstellen“,
schimpfte er. Gegen den HC
Westfalia Herne lieferten
seine Vorderleute ein
unterirdisches Spiel ab und
verloren verdient mit 16:20.
Torhüter
Ziesmann hatte diese
Niederlage nicht verdient,
denn dank seiner zahlreichen
starken Paraden fingen sich
die Ickerner nur 20
Gegentreffer, im Angriff
brachte es der TuS aber auf
sagenhafte 35 Fehlversuche.
„Das macht eine
Abschlussquote von unter 50
Prozent. Das kann nicht
sein“, analysierte Trainer
Stephan Pade.
Immer und
immer wieder hatte der
Übungsleiter des TuS darauf
hingewiesen, wie die Herner
zu knacken sein müssen. „Ich
habe in der ganzen Woche
immer wieder darauf
hingewiesen, dass der
Torhüter der Herner immer
ein und dieselbe Bewegung
macht. In der Halbzeit
nochmal. Ich begreife nicht,
warum wir ihm dann Hornhäute
auf die Arme werfen“,
ärgerte sich der Ickerner
Coach über die
Abschlussschwäche seiner
Spieler.
Zu Beginn
sah es gar nicht so schlecht
aus für die Gastgeber, doch
nach knapp 19 Minuten gingen
die Herner das erste Mal in
der Begegnung in Führung.
Und selbst als Timo Wolter
nach einem harten Foul an
Tristan Pensky die Rote
Karte sah, fanden die
Ickerner nicht zurück ins
Spiel.
Die
Herner, die zwar mit Robert
Lukic den überragenden
Feldspieler in ihren Reihen
hatten, lieferten sicher
auch nicht ihr bestes Spiel
ab. An diesem Abend sollte
es aber reichen. Vor allem,
weil die Ickerner immer
wieder in den entscheidenden
Momenten in der Abwehr nicht
aufmerksam genug waren.
„Wenn ich in doppelter
Überzahl bin, dann kann es
nicht sein, dass ein
Außenspieler zwei unserer
Verteidiger aussteigen
lässt“, sagt Stephan Pade.
„Das war
ein klassisches Beispiel,
wie man sich selber
schlägt“, sagte Pade und gab
dann noch einen kleinen
Einblick in das, was wohl
demnächst verschärft auf dem
Trainingsplan steht. „Nie
ist bei meinen Spielern der
Beinschuss eine Option. Im
Training müssen sie ein
Gefühl dafür bekommen“, so
Pade.
"35 Fehler sind
indiskutabel"
11.03.2012 von Jörg Laumann
und Jens Lukas
Zu
schwach im Angriff
präsentierten sich die
Landesliga-Handballer von
TuS Ickern gegen Herne - ein
16:20-Niederlage war die
Konsequenz.
Der TuS Ickern
musste in der Handball-Landesliga
einen Rückschlag hinnehmen. Gegen
den HC Westfalia Herne zeigte die
Sieben von Trainer Stephan Pade eine
ganz schwache Angriffsleistung und
verlor mit 16:20 (6:10).
Bis zum
Pausenpfiff gelang den Gastgebern ab
diesem Zeitpunkt nur noch ein
Treffer, während sich Herne auf 10:6
absetzen konnte.
Auch nach dem
Seitenwechsel taten sich die
Ickerner in der Offensive schwer.
Insgesamt 35 Fehlversuche zählte
Pade. "Das ist indiskutabel",
lautete sein deutlicher
Kommentar. Die Herner schafften es
somit, den Sieg über die Zeit zu
bringen. "Das war heute ein
klassisches Beispiel für ein Spiel,
in dem man sich selbst schlägt",
befand Pade.
02.03.2012
HTV Recklinghausen - TuS Ickern
20:27 (Hz 7:14)
20:27 - Wichtiger
Auswärtssieg für den TuS Ickern
03.03.2012 von Jörg Laumann
Die
Landesliga-Handballer des TuS Ickern
haben am Freitagabend einen wichtigen
Auswärtssieg gefeiert. Durch das 27:20
beim HTV Recklinghausen rücken sie auf
den neunten Platz vor und haben sich
damit wieder im Mittelfeld der Tabelle
etabliert.
„Wir haben da weiter gemacht, wo wir am vergangenen
Wochenende gegen Oberaden
aufgehört hatten“, bilanzierte
zufriedener Ickerner Trainer
Stephan Pade.
Sein Team
übernahm beim Gastspiel in der
Kreisstadt von Beginn an die
Initiative und ging mit hoher
Laufbereitschaft und
konsequenter Defensivarbeit zu
Werk. Zudem präsentierte sich
der TuS im Torabschluss deutlich
verbessert. Gerade einmal elf
Fehversuche registrierte Pade
über die gesamte Spielzeit
hinweg.
HTV deutlich auf Distanz
gehalten
Auf Ickerner
Seite brannte nichts mehr an.
Der TuS lag im zweiten Abschnitt
immer mit mindestens sechs Toren
in Führung, zeitweise wuchs der
Vorsprung sogar auf neun Treffer
an.
Am Ende
stand ein
27:20, durch
das Ickerner
die
Recklinghäuser
(13.) in der
Tabelle
deutlich auf
Distanz
halten.
Sechs Punkte
und der
bessere
Vergleich
gegenüber
dem HTV
sprechen für
den TuS.
Sonderlob
für Björn
Böcking
Trainer Pade
freute sich
insgesamt
über eine
geschlossen
gute
Leistung
seiner
Mannschaft,
in der Nils
Rodammer und
der nach
einer
Verletzungspause
zurückgekehrte
Spielmacher
Kilian Esser
(jeweils 8)
die besten
Torschützen
waren.
Ein
Sonderlob
verdiente
sich auch
Björn
Böcking, wie
Pade
betonte: „Er
ist in
unserer
Abwehr ganz
klar der
Chef und hat
wieder ein
super Spiel
gemacht.“
TEAM
UND TORE
TuS:
Ziesmann; K.
Esser (8/1),
Rodammer
(8/3),
Pensky (4),
Knauf,
Kresse (3),
B. Böcking,
V. Esser, R.
Sachweh,
Ulrich,
Zendrowski
(2), J.
Esser
Wichtiger
Sieg für den
TuS Ickern
WAZ
Castrop-Rauxel, 03.03.2012,
Ralf Schacht
Das war ein
wichtiger
Sieg für den
TuS Ickern.
Der
Handball-Landesligist
setzte sich
am Freitag
Abend beim
HTV
Recklinghausen
mit 27:20
durch.
Mit diesem sicheren Erfolg verbesserte sich die Truppe von Stephan Pade auf den neunten Platz. Wichtiger jedoch ist das Punktekonto. Da haben sich die Ickerner nunmehr ein Polster von sechs Punkten vor den Abstiegsrängen zugelegt. Einen davon (Rang 13) nimmt nun der HTV Recklinghausen ein, der sich zuletzt als durchaus heimstark erwiesen hatte. Für die Ickerner wiederum war es der zweite Auswärtssieg der laufenden Saison.
Am 11. März geht es in eigener Halle gegen den Tabellennachbarn HC Westfalia Herne. Gelingt da der dritte Sieg in Folge, könnte sich die pade-Sieben weiter aus der Abstiegszone absetzen.
26.02.2012
TuS Ickern - SuS Oberaden
22:20 (Hz 12:12)
Mannschaftlich
geschlossen
WAZ
Castrop-Rauxel, 26.2.2012,
Christoph Winkel
Der TuS Ickern bleibt der
Favoritenschreck der Landesliga.
Auch gegen den Tabellenzweiten SuS
Oberaden siegte die Sieben von
Trainer Stephan Pade.
Foto:
WR/Der
Westen
„Wir
haben
heute
sehr
viel
richtig
gemacht“,
meinte
Stephan
Pade
nach
dem
Abpfiff.
Genau
deshalb
habe
er
auch
nicht
an
einem
Erfolg
seiner
Mannschaft
gezweifelt,
als
diese
nach
41
Minuten
zum
ersten
Mal
überhaupt
in
diesem
Spiel
in
Rückstand
geriet,
und
der
Gast
aus
Oberaden
plötzlich
20:17
führte.
„Ich
wusste,
dass
wir
wieder
zurück
ins
Spiel
finden
werden.
Weil
wir
eben
vieles
richtig
gemacht
haben“,
so
Pade.
Und
wie
seine
Mannschaft
zurückfand:
Das
20.
Tor
des
SuS
Oberaden
sollte
nämlich
das
letzte
des
Tabellenzweiten
sein.
Danach
traf
nur
noch
Ickern.
Fünf
Mal.
Eine
Energieleistung.
Dank
mannschaftlicher
Geschlossenheit.
Tristan
Ziesmann
zwischen
den
Ickerner
Pfosten
lief
während
der
Partie
zur
absoluten
Hochform
auf,
hielt
sein
Team
immer
wieder
mit
hervorragenden
Paraden
im
Spiel.
Da
mussten
sogar
mal
die
Weichteile
hinhalten.
Zumindest
rief
Ziesmann
seinen
Mitspielern
auf
der
Bank
zu,
mit
welchem
Körperteil
er
das
Leder
mal
wieder
entschärft
hatte.
Aber
er
lachte.
Die
Ickerner
gingen
früh
in
Führung,
hatten
das
Spiel
gut
unter
Kontrolle.
Sogar
die
Schrecksekunde,
als
Kreisläufer
Sascha
Knauf
mit
einer
blutenden
Wunde
am
Kinn
die
Halle
in
Richtung
Krankenhaus
verlassen
musste,
brachte
die
Sieben
von
Stephan
Pade
nicht
aus
dem
Konzept.
Kurz
vor
der
Pause
kam
Knauf
zurück,
die
Wunde
war
genäht.
Sofort
zog
er
sich
das
Trikot
über
und
wollte
wieder
aufs
Feld.
Gleich
nach
dem
Seitenwechsel
durfte
er
und
erzielte
prompt
das
13:12
für
den
TuS.
16:14
führte
Ickern
nach
der
Halbzeit,
erst
dann
fand
der
Tabellenzweite,
der
körperlich
hoch
überlegen
war,
zurück
in
die
Partie.
Ickern
hatte
es
versäumt,
zu
diesem
Zeitpunkt
schon
deutlicher
zu
führen.
20:20
stand
es,
als
noch
gut
sieben
Minuten
auf
der
Uhr
waren,
dann
traf
Tristan
Pensky
zur
erneuten
Ickerner
Führung.
Als
Nils
Rodammer
eine
Minute
vor
Schluss
wieder
einmal
hochstieg
und
das
Leder
zum
22:20
in
die
Maschen
hämmerte,
war
das
Spiel
entschieden.
Es
war
sein
neunter
Treffer.
Dass
es
vier
Sekunden
vor
dem
Spielende
noch
zu
Tumulten
auf
dem
Feld
kam,
war
überflüssig
und
schade.
Ein
Oberadener
sah
sogar
noch
die
Rote
Karte.
Denn
beide
Mannschaften
hatten
eindrucksvoll
gezeigt,
dass
Landesliga-Handball
richtig
spannend
und
hochklassig
sein
kann.
Das
sah
auch
Ickerns
Trainer
Stephan
Pade
so,
der
sein
Team
taktisch
hervorragend
eingestellt
hatte.
„Ich
bin
richtig
stolz
auf
meine
Mannschaft.“
TuS Ickern stellt Top-Team Oberaden ein Bein
Die Handballer des TuS Ickern am einem weiteren Favoriten in der Landesliga ein Bein gestellt. In einer spannenden Partie bezwang die Pade-Sieben den bisherigen Zweiten SuS Oberaden mit 22:20.
26.02.2012 von Jörg Laumann

Die Ickerner setzten dabei die Vorgaben ihres Trainers von Beginn an in die Tat um, brachten die Gäste aus Bergkamen mit hoher Laufbereitschaft und enormem kämpferischen Einsatz in Bedrängnis. Da die TuS-Offensive in der Anfangsphase zudem ihre Chancen konsequent nutzte, gelang ein Auftakt nach Maß. Nach 13 Minuten lagen die Ickerner, die als Elfter in den Spieltag gegangen waren, mit 7:3 in Führung.
Danach kamen die Oberadener besser in die Partie. Vor allem der wurfgewaltige Rückraumspieler Bastian Stennei kam nun häufiger erfolgreich zum Abschluss. Bis zur 27. Minute behauptete der TuS seine Führung, dann konnten die Gäste erstmals zum 9:9 ausgleichen. Auch in die Pause gingen die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden (12:12), nachdem der TuS Ickern aus einer Sechs-gegen-Vier-Überzahlsituation ab der 28. Minute kein Kapital hatte schlagen können.
Foto: RN Volker Engel
Oberaden fünf Minuten ohne Treffer
Die zweite Hälfte begann wie die erste: Wieder erwischte der TuS den besseren Start. Sascha Knauf und Robin Sachweh brachten Ickern mit 14:12 in Führung, erst nach fünf Minuten gelang Oberaden der erste Treffer. Danach wurde es spannend: Der TuS fiel bis zur 44. Minute auf 17:20 zurück, doch Knauf, Nadim Karsifi und Björn Böcking brachten die Ickerner mit ihren Treffern zurück in die Partie.
In der Schlussviertelstunde überzeugte der TuS mit und energischer Abwehrarbeit. Zudem präsentierte sich Torhüter Tristan Ziesmann in blendender Verfassung. Der Einsatz wurde belohnt: Oberaden gelang kein Treffer mehr, während Tristan Penski (54.) und Nils Rodammer (59.) für die Entscheidung sorgten.
17.02.2012
Nachlese zum Kreispokalspiel TuS Ickern -
SV Westerholt
27:33 (Hz 12:12)
TuS
schöpft Zuversicht aus Pokalauftritt
WAZ
Castrop-Rauxel, 17.2.2012,
Sebastian Schneider
Lange hatte Handball-Landesligist TuS Ickern den
Verbandsliga-Spitzenreiter SV Westerholt am
Donnerstagabend im Kreispokal am Rande einer
Niederlage und musste sich erst nach der
Verlängerung und großem Kampf mit 27:33 geschlagen
geben. Trotz der letztlich vergeblichen Anstrengung
gab es gleich mehrere positive Rückschlüsse.
Da
war
zunächst
der
Auftritt
von
Jens
Agatz,
der
im
Tor
auf
sich
aufmerksam
machte.
„Er
hat
bis
in
die
Schlussphase
überragend
gehalten“,
sagt
Ickerns
Trainer
Stephan
Pade.
Dann
allerdings
ließen
beim
Landesligisten
die
Kräfte
nach
und
Westerholt
kam
unbedrängter
zum
Abschluss,
so
dass
auch
Agatz
nichts
mehr
ausrichten
konnte.
„Ich
weiß,
dass
ich
mich
auf
ihn
verlassen
kann“,
so
Agatz’
Coach.
Vor
dem
Torhüter
stach
aus
der
Abwehr
Björn
Böcking
hervor.
„Wir
wissen
ja,
was
er
kann“,
sagt
Pade.
Aber
leider
habe
Böcking
immer
wieder
Probleme
mit
seinem
Rücken
gehabt
und
falle
deswegen
häufig
aus.
In
der
Vorwärtsbewegung
hatte
Tristan
Pensky,
mit
acht
Treffern
bester
Torschütze
des
TuS,
viele
gute
Aktionen.
„Diese
guten
Auftritte
werden
bei
ihm
jetzt
häufiger“,
so
Stephan
Pade.
„Das
stimmt
mich
optimistisch,
dass
aus
ihm
ein
richtig
guter
Linkasaußen
wird.“
Viele
sehr
gute
Ansätze
lieferte
die
Pokalpartie
also,
vor
allem
wenn
man
berücksichtigt,
wer
beim
TuS
alles
nicht
auflaufen
konnte.
Die
beiden
besten
Torschützen
zum
Beispiel,
Kilian
Esser
und
Nils
Rodammer.
Oder
auch
die
beiden
Kreisläufer
Sascha
Knauf
und
Vitus
Esser,
die
so
auch
im
Innenblock
fehlten.
„Diese
Ausfälle
kompensiert
man
nicht
so
einfach,
aber
wie
die
Jungs
das
geamcht
haben,
war
schon
erstaunlich“,
sagt
Stephan
Pade.
Zumal
es
sich
beim
Gegner
ja
immerhin
um
den
Tabellenführer
der
Verbandsliga
handelte,
der
nahezu
in
Bestbesetzung
angetretn
war
und
sich
den
Einzug
in
die
nächste
Runde
ganz
bestimmt
viel,
viel
einfacher
vorgestellt
hatte.
TuS:
Agatz
- J.
Esser
(3),
Kresse
(3),
R.
Sachweh
(1),
Karsifi,
Pensky
(8/1),
B.
Boecking
(6/1),
Ulrich
(2),
Zendrowski
(2),
Spengler
(2),
C.
Boecking
16.02.2012
Kreispokalspiel TuS Ickern -
SV Westerholt
27:33 (Hz 12:12)
TuS nah an der Sensation
WAZ
Castrop-Rauxel, 16.2.2012,
Christoph Winkel und Felix zur Nieden
Ziemlich
locker
gab
sich
Ickerns
Trainer
Stephan
Pade
vor
dem
Viertelfinale
im
Handball-Kreispokal
gegen
den
hoch
favorisierten
SV
Westerholt.
„Das
wird
eine
schöne
Trainingseinheit“,
schmunzelte
der
TuS-Trainer.
Am
Ende
sollte
er
Recht
behalten.
Mit
27:33
nach
Verlängerung
siegten
die
Westerholter
am
Ende,
doch
der
TuS
hatte
so
manchen
überrascht.
Vor
allem
im
ersten
Durchgang
riefen
die
Ickerner
eine
starke
Leistung
ab.
Und
damit
war
nach
dem
Papier
nicht
zu
rechnen.
Mit
Kilian
Esser
fehlte
den
Hausherren
der
beste
Mann,
dazu
musste
Sascha
Knauf
erkrankt
passen,
einige
Spieler
kamen
wegen
beruflicher
Verpflichtungen
erst
nach
Anpfiff
in
der
Sporthalle
an
der
B235
an.
Und
trotzdem,
die
Anfangsphase
gehörte
der
Sieben
von
Stephan
Pade.
Sofort
gingen
die
Ickerner
in
Führung
und
konnten
diese
zwischenzeitlich
sogar
auf
drei
Tore
ausbauen.
Das
Getuschel
auf
der
Gäste-Bank
wurde
immer
lauter,
denn
auch
nach
zehn
Spielminuten
waren
die
Ickerner
noch
immer
mit
zwei
Toren
vorn.
Allen
voran
Julian
Esser,
der
das
Spiel
der
Hausherren
lenkte,
spielte
schöne
Pässe
und
war
selbst
auch
im
Abschluss
erfolgreich.
In
der
Abwehr
stand
die
Pade-Sieben
sicher
und
im
Angriff
variierte
sie
gut
zwischen
Rückraum-Schüssen
und
klugen
Anspielen
an
den
Kreis,
wo
Pascal
Ulrich
die
Pässe
zu
nutzen
wusste.
Es
dauerte
tatsächlich
bis
zur
26
Spielminute,
bis
die
Westerholter
das
erste
Mal
in
der
Begegnung
die
Führung
übernahmen.
Die
Ickerner
ließen
sich
davon
aber
nicht
beeindrucken
und
kämpften
sich
zur
Pause
wieder
zum
12:12
heran.
Auch
nach
dem
Seitenwechsel
änderte
sich
nicht
viel.
Die
Ickerner
spielten
weiter
konzentriert
und
nutzten
ihre
Chancen.
Die
hoch
gehandelten
Westerholter
bekamen
keinen
Zugriff
auf
das
Spiel
und
wurden
nur
in
wenigen
Situationen
ihrer
Rolle
als
Spitzenreiter
der
Verbandsliga
gerecht.
Westerholts
Trainer
Uwe
Bekston
konnte
es
nicht
fassen
und
pfefferte
eine
Wasserflasche
durch
die
Halle.
„Jetzt
reicht’s
langsam“,
brüllte
er.
Sieben
Minuten
vor
dem
Ende
hatte
das
Spiel
seinen
Sieger
noch
immer
nicht
gefunden
und
mit
22:22
blieben
die
Ickerner
voll
im
Rennen
um
den
Einzug
ins
Halbfinale
des
Kreispokal-Wettbewerbes.
Bis
zum
Ende
änderte
sich
daran
nichts.
Die
Ickerner
waren
sogar
nah
an
der
Sensation,
doch
bei
26:26
verpuffte
der
letzte
Angriffsversuch
der
Hausherren.
Die
Verlängerung
musste
entscheiden.
„Kopf
hoch
Jungs,
es
steht
unentschieden
und
das
ist
auch
verdient“,
munterte
Pade
seine
Spieler
auf.
Doch
die
schienen
in
den
60
Minuten
ihr
Pulver
verschossen
zu
haben.
In
der
Verlängerung
diktierten
die
Westerholter
das
Geschehen
und
setzten
sich
schnell
auf
vier
Tore
ab.
Am
Ende
konnten
die
Ickerner
das
Tempo
nicht
mehr
mitgehen
und
mussten
dem
Favoriten
mit
33:27
den
Vortritt
lassen.
Am
Ende
bleibt
die
Gewissheit,
nah
an
der
Sensation
gewesen
zu
sein.
TuS Ickern verliert knapp gegen
Westerholt
16.02.2012
Der
Landesligist
TuS
Ickern
ist
im
Viertelfinale
des
Handball-Kreispokals
ausgeschieden,
bot
gegen
den
klassenhöheren
SV
Westerholt
jedoch
einen
großen
Kampf.
Bemerkenswert
war
die
starke
Leistung
der
Ickerner
vor
allem
vor
dem
Hintergrund,
dass
Trainer
Stephan
Pade
auf
zahlreiche
Stammspieler
verzichten
musste.
So
fielen
in
Kilian
Esser
und
Nils
Rodammer
die
beiden
torgefährlichsten
Rückraumspieler
aus.
Auch
die
etatmäßigen
Kreisläufer
Vitus
Esser
und
Sascha
Knauf
standen
nicht
zur
Verfügung.

Foto:
RN
Jens
Lukas
Ickern hat über weite
Strecken die Nase vorn
Der Rumpfkader des TuS, der durch
Carsten Böcking und Malte Spengler
aus der zweiten Mannschaft ergänzt
wurde, zog sich jedoch glänzend aus
der Affäre. Obwohl der
Verbandsligist aus Westerholt
weitestgehend in Bestbesetzung
angetreten war, hielt der
Landesligist aus Castrop-Rauxel
dagegen und hatte über weite
Strecken der regulären Spielzeit die
Nase vorn.
Noch in der Schlussphase stand es
26:24 für den TuS, die große
Überraschung war zum Greifen nah.
Doch die Hertener erzwangen mit zwei
Treffern in Folge die Verlängerung
die ihnen letztlich den
Halbfinal-Einzug einbrachte.
Trainer Pade: "Am Ende
fehlte die Kraft"
„Am Ende fehlte uns die Kraft“,
bilanzierte Pade, dessen Team in der
ersten Hälfte der zusätzlichen
Spielzeit vorentscheidend mit 26:30
ins Hintertreffen geriet und zum
Schluss einen Sechs-Tore-Rückstand
aufwies.
Insgesamt war der Ickerner Trainer
allerdings vollauf zufrieden mit der
Leistung seines Teams, in dessen
Reihen Tristan Pensky (8) und Björn
Böcking (6) die erfolgreichsten
Torschützen waren. Vor allem der
junge Pensky verdiente sich ein
Sonderlob. „Er hat mal wieder
aufblitzen lassen, was bei ihm
möglich ist“, erklärte Pade, „ich
bin zuversichtlich, dass er sich zu
einem sehr guten Linksaußen
entwickeln kann.“
Pensky und seine Teamkollegen haben
nun ein spielfreies Wochenende in
der Landesliga vor sich. Am Sonntag,
26. Februar, geht es hier weiter mit
der Partie gegen SuS Oberaden.
13.02.2012
SG HC Dortmund-Süd - TuS Ickern
25:23 (Hz 12:7)
TuS Ickern unterliegt in
Dortmund-Süd knapp
13.02.2012 von Jörg Laumann
Zum vierten Mal in Folge ist dem
Handball-Landesligisten TuS Ickern kein Sieg
gelungen. Die Schützlinge von Trainer Stephan Pade
unterlagen bei der SG HC Dortmund-Süd mit 23:25.
Damit
verpassten die Ickerner
(11.) die Gelegenheit, einen
Konkurrenten im
Abstiegskampf deutlich auf
Distanz zu halten.
Dortmund-Süd (13.) rückt bis
auf drei Punkte an die
Ickerner heran.
Das Gastspiel in Dortmund
begann äußerst unglücklich
für die Castrop-Rauxeler.
Wie in den Partien zuvor
präsentierten sie sich
schwach im Torabschluss und
gerieten frühzeitig mit 1:5
in Rückstand. Bereits nach
wenigen Minuten musste
TuS-Spielmacher Kilian Esser
angeschlagen das Feld
verlassen.
Böcking und Knauf
gehen
Dennoch fing sich die Pade-Sieben
zunächst. Ickern verkürzte auf 4:6,
musste dann allerdings die nächsten
beiden Rückschläge hinnehmen: Björn
Böcking (8.) sah nach einer
Abwehraktion eine umstrittene Rote
Karte, sechs Minuten später wurde
auch Sascha Knauf, der seinem
Gegenspieler in den Wurfarm
gegriffen hatte, mit einer
Matchstrafe belegt.
Pade musste nun umdisponieren, da
diese beiden Spieler den Innenblock
der Abwehr gebildet hatten. Sein
Team geriet zunächst deutlich ins
Hintertreffen, raffte sich aber zur
Mitte des zweiten Durchgangs auf.
Vor allem Kilian Esser (7 Treffer),
der doch wieder mitwirken konnte,
und Nils Rodammer (9) stellten ihre
Torgefährlichkeit unter Beweis.
Donnerstagabend im Pokal
Die Steigerung wurde allerdings
nicht belohnt: Nach einem 11:19
kamen die Ickerner zwar noch einmal
bis auf 21:22 heran, mussten aber
letztlich eine knappe Niederlage
hinnehmen. "In kämpferischer
Hinsicht war die Leistung in
Ordnung", befand Pade, "aber wir
kommen einfach nicht vorwärts".
Vor der Karnevals-Spielpause wartet
noch eine anspruchsvolle Aufgabe auf
sein Team: Der TuS empfängt am
Donnerstag, 16. Februar, im
Viertelfinale des Kreispokals den
Verbandsliga-Tabellenführer SV
Westerholt.
TuS Ickern blickt nach Unten
WAZ
Castrop-Rauxel, 13.2.2012,
Christoph Winkel
Bei einem
Sieg hätte
der TuS
Ickern das
Thema
Abstieg erst
einmal zu
den Akten
legen
können. Für
die SG
Dortmund-Süd
wäre es
nämlich mehr
als schwer
geworden.
Jetzt wird
es aber
wieder
richtig
spannend im
Tabellenkeller
der
Landesliga.
Gegen den
Vorletzten
aus der
Nachbarstadt
verlor das
Team von
Trainer
Stephan Pade
mit 23:25.
Zur Pause
lagen die
Ickerner
sogar mit
7:12 zurück.
Zwei Minuten
waren
gespielt, da
musste
Leistungsträger
Kilian Esser
schon
verletzt
raus, die
Wade
zwickte.
Esser biss
zwar auf die
Zähne, doch
er versuchte
es erst im
zweiten
Durchgang
wieder. Und
es sollte
sogar noch
schlimmer
kommen.
Nach sieben
Minuten war
dann nämlich
auch für
Björn
Böcking
Schluss. Der
Schiedsrichter
hatte ihm
die Rote
Karte
gezeigt,
Böcking soll
seinem
Gegenspieler
bei einer
Deckungsaktion
ins Gesicht
geschlagen
haben,
Stephan Pade
sah das
anders. „Das
war eher auf
Verdacht“,
schimpfte
er.
Sechs
Minuten
später
folgte der
nächste
Platzverweis,
die nächste
Rote Karte
für den TuS.
Diesmal traf
es Sascha
Knauf. Aus
Reflex griff
Knauf seinem
Gegenspieler
in den
Wurfarm, der
Platzverweis
ging in
Ordnung. Das
sah auch
Stephan Pade
so.
Die
Dortmunder
nutzen die
Unruhe im
Ickerner
Spiel
gnadenlos
aus, sie
bestimmten
das Spiel
und bauten
ihre Führung
aus. Auch
nach dem
Seitenwechsel
änderte sich
in der
Sporthalle
im Stadtteil
Wellinghofen
wenig.
Die SG
Dortmund-Süd
war die
eindeutig
bessere
Mannschaft
und suchte
die
Entscheidung.
Nach 43
Minuten
lagen die
Ickerner mit
acht Toren
in
Rückstand.
Die Partie
war
gelaufen.
Pade stellte
sein Team
aber noch
einmal um.
Mit Erfolg:
Der TuS
kämpfte sich
durch
gelungene
Aktionen
zurück ins
Spiel und
drückte
endlich aufs
Tempo. Bis
auf ein Tor
kamen die
Ickerner
sogar heran.
Vor allem
Nils
Rodammer
traf jetzt
aus allen
Lagen. Und
auch Torwart
Tristan
Ziesmann
verdiente
sich einmal
mehr ein
Sonderlob
seines
Trainers.
Zum Sieg
reichte es
aber nicht
mehr, sodass
sich die
Ickerner
wieder nach
unten
orientieren
müssen. „Es
ist
auffällig,
dass wir nur
fünf
Torschützen
in unseren
Reihen
haben. Von
den
Außenpositionen
kommt da
einfach viel
zu wenig.
Daran müssen
wir
arbeiten“,
erklärt
Pade.
05.02.2012 TuS Ickern
- Soester TV 2 23:23 (Hz
8:13)
Panhas
und Personalnot
WAZ
Castrop-Rauxel, 05.2.2012,
Christoph Winkel
Der TuS Ickern teilt sich mit dem
Soester TV II die Puntke – 23:23. Unterirdischer
erster Halbzeit folgt eine starke Aufholjagd in
Durchgang zwei.
Zweimal
pro
Jahr
ist
Schlachtfest
beim
TuS
Ickern.
Dann
gibt
es
bei
der
Handballabteilung
lecker
was
auf
den
Teller.
So
auch
an
diesem
Wochenende.
Panhas,
Blutwurst,
Grützwurst
–
einmal
die
ganze
Palette
westfälischen
kulinarischen
Hochgenusses.
Da
bietet
es
sich
natürlich
an,
beim
Landesliga-Heimspiel
eine
Tombola
zu
organisieren.
Der
Hauptpreis:
Ein
Panhas.
Was
auch
sonst?
Und
der
geht
an
diesem
Wochenende
an
die
Losnummer
246.
Herzlichen
Glückwunsch,
Friedhelm
Laudwein.
„Als
wenn
der
Boss
nicht
schon
genug
davon
gefuttert
hat“,
scherzt
der
Hallensprecher.
Dass
ausgerechnet
der
Abteilungsleiter
in
der
Halbzeitpause
das
große
Los
zieht
—
reiner
Zufall.
Viel
Grund
zur
Freude
haben
Laudwein
und
die
anderen
Zuschauer
aus
Ickern
bis
dato
nicht.
Die
erste
Halbzeit
ist
unterirdisch.
Gerade
mal
acht
Treffer
erzielt
Ickern
in
Durchgang
eins.
Gleich
von
Beginn
an
übernimmt
der
Soester
TV
II
die
Initiative
und
baut
die
Führung
stetig
aus.
3:9
steht
es
nach
22
Minuten.
Allein
Torwart
Tristan
Ziesmann
ist
es
zu
verdanken,
dass
nicht
auch
die
Partie
schnell
zum
Schlachtfest
wird.
Zum
Ende
der
ersten
Halbzeit
fängt
sich
der
TuS,
und
auch
die
Ickerner
Schaltzentrale
in
Person
von
Kilian
Esser
kommt
langsam
aber
sicher
auf
Touren.
8:13
steht
es
zur
Pause.
Dann
gibt’s
Panhas.
Zumindest
für
Friedhelm
Laudwein
und
die
anderen
Besucher,
die
sich
im
Pavillon
vor
der
Sporthalle
aufhalten.
In
der
Kabine
gibt’s
hingegen
Saures.
Stephan
Pade
wird
wohl
genau
die
richtigen
Worte
gewählt
haben.
Denn
nach
der
Pause
ist
der
TuS
Ickern
die
bessere
Mannschaft.
Allen
voran
Kilian
Esser,
der
mit
zehn
Toren
einmal
mehr
der
beste
Schütze
seines
Teams
ist,
ist
kaum
noch
aufzuhalten.
Und
auch
Rückraumspieler
Nils
Rodammer
trifft
endlich
ins
Schwarze.
„In
der
ersten
Halbzeit
hat
der
Nils
die
Klinker
aus
der
Wand
geworfen.
Dann
war
es
besser“,
meint
Pade.
Ickern
holt
Tor
um
Tor
auf,
nach
45
Spielminuten
steht
es
unentschieden
–
18:18.
Gut
drei
Minuten
später
geht
der
TuS
sogar
zum
ersten
Mal
in
Führung.
Doch
auch
der
Gast
aus
Soest,
gespickt
mit
groß
gewachsenen
Kraftpaketen,
gibt
nicht
auf,
wehrt
sich
tapfer.
Kilian
Esser
wird
nun
in
enge
Manndeckung
genommen,
seiner
Spielfreude,
seiner
Spielintelligenz
tut
dies
aber
keinen
Abbruch.
Neun
Minuten
vor
dem
Spielende
führt
Ickern
mit
21:20
–
Kilian
Esser
trifft
zum
zehnten
Mal.
Doch
der
gewaltige
Soester
Angriff
weiß
immer
wieder
eine
Antwort.
Der
Gast
führt
zwei
Minuten
vor
dem
Ende
mit
23:22.
Stephan
Pade
greift
noch
einmal
zur
grünen
Karte,
nimmt
eine
Auszeit.
Mit
Erfolg:
Nils
Rodammer
setzt
das
Leder
ein
letztes
Mal
zum
23:23
in
die
Maschen.
Dann
ist
Schluss.
Zufrieden
ist
keine
der
beiden
Mannschaften.
Auch
Stephan
Pade
weiß
nicht
so
recht,
was
er
von
dieser
Partie
halten
soll.
„Wenn
man
nur
zwei
Mal
in
Führung
liegt,
kurz
vor
Schluss
das
Tor
macht
und
eine
so
schlechte
erste
Halbzeit
spielt,
dann
muss
man
vielleicht
am
Ende
sogar
mit
dem
Punkt
zufrieden
sein“,
sagt
der
Coach,
bevor
er
über
die
personelle
Situation
seines
Teams
klagt.
Beim
Abschlusstraining
am
Donnerstag
waren
gerade
mal
sieben
gesunde
Spieler
zur
Halle
gekommen.
Es
gab
am
Sonntagabend
eben
nur
einen
Gewinner.
Den
Panhas-Gewinner.
Herzlichen
Glückwunsch!
23:23 - TuS Ickern mit Remis nach
Aufholjagd
05.02.2012 von Jörg Laumann
Die Landesliga-Handballer des TuS
Ickern mussten sich gegen den Soester TV 2 mit einem
Punkt begnügen. Beim 23:23 hatte es zur Halbzeit
sogar nach einer Niederlage ausgesehen: Der TuS lag
mit 8:13 zurück!
Im Heimspiel
gegen den unmittelbaren
Tabellennachbarn aus Soest
(10.) boten die Ickerner im
ersten Durchgang eine ganz
schwache Leistung. In der
ersten Viertelstunde gelang
dem TuS gerade einmal ein
Treffer durch Julian Esser,
Soest zog in dieser Phase
auf 6:1 davon.
Auch die Gäste boten keine
überragende Leistung, rissen
mit einfachen Mitteln aber
immer wieder Lücken in den
Abwehrverband der Ickerner.
Steigerung in Hälfte
zwei
Nach dem Seitenwechsel
steigerten sich die
Schützlinge von Trainer
Stephan Pade, gingen nun
schneller und konzentrierter
zur Sache. Auf der anderen
Seite fehlte den Soestern
nun immer häufiger die
Präzision und das Glück im
Abschluss.
In der 46. Minute konnte der TuS
dann erstmals in dieser Partie einen
Ausgleich bejubeln: Nils Rodammer
traf zum 18:18. Wenig später brachte
er sein Team sogar mit 20:19 in
Führung.
Pade: "Müssen zufrieden
sein"
Allerdings reichte es nicht mehr zum
doppelten Punktgewinn. Soest ging
mit einem 23:22 in die
Schlussminute, in der wiederum
Rodammer den Ausgleich markierte.
"Nach dem Halbzeitstand muss man
natürlich mit dem Punkt zufrieden",
bilanzierte Pade, "ich hatte mir die
Partie etwas Anders vorgestellt."
28.1.2012
VFL Kamen - TuS Ickern
22:19 (Hz 8:9)
TuS mit
ärgerlicher Niederlage in Kamen
Nach vier Spielen ohne Niederlage
mussten die Handballer des TuS Ickern einen
Rückschlag hinnehmen. Der Zehnte der Landesliga
unterlag zum Rückrunden-Auftakt beim Letzten VfL
Kamen mit 19:22.
29.1.2012 von Jörg Laumann
"Ich
ärgere
mich
sehr
über
diese
Niederlage",
erklärte
Ickerns
Trainer
Stephan
Pade
nach der
Partie.
Zwar
hätten
die
Kamener,
denen
zuvor
nur ein
Sieg
gelungen
war,
eine
gute
kämpferische
Leistung
geboten,
"aber
dennoch
darf man
ein
solches
Spiel
niemals
verlieren."
Entscheidend
für den
Misserfolg
der
Ickerner
war die
Schwäche
in der
Chancenauswertung.
Immer
wieder
scheiterten
die
TuS-Handballer
am
Kamener
Torwart-Neuzugang
Stephan
Nocke,
der
Oberliga-Erfahrung
nachweisen
kann.
"Er hat wirklich gut gehalten",
lobte Pade, "meinen Spielern ist
es allerdings auch nicht
gelungen, seinen Bewegungsablauf
zu erkennen und darauf zu
reagieren." Alle Hinweise des
Trainers in dieser Hinsicht
verhallten ungehört.
Somit gaben die Ickerner das
Spiel mit zunehmender Dauer aus
der Hand. Die TuS-Abwehr, in der
Vitus Esser und Maurice
Zendrowski nach den Ausfällen
von Björn Böcking und Sascha
Knauf den Innenblock bildeten,
stand zwar insgesamt recht
sicher, doch nur 19 Treffer in
der Offensive waren einfach zu
wenig.
TEAM UND TORE TuS:
Ziesmann, Agatz; K.
Esser (5), Rodammer (7/1),
Zendrowski, Kresse (1), V. Esser
(2), Ulrich, Karsifi, Pensky
(2), Sachweh, J. Esser (2).
Ein Tag zum
Vergessen
WAZ
Castrop-Rauxel, 29.1.2012,
Felix zur
Nieden
Der TuS
Ickern
verliert
nach
zuletzt
überzeugenden
Auftritten
gegen
starke
Teams
der
Handball-Landesliga
beim
Tabellenschlusslicht
VfL
Kamen
mit
19:22.
Den
Gegner
unterschätzt?
Den
Tabellenletzten
mal eben
im
Vorbeigehen
abfertigen
wollen?
Nein,
eigentlich
nicht.
Es war
am
Samstag
nur
einfach
nicht
der Tag
des TuS
Ickern.
Und weil
das
nicht
nur ein
oder
zwei
Spieler
betraf,
sondern
die
ganze
Mannschaft,
ging der
Auftritt
gründlich
daneben.
TuS-Trainer
Stephan
Pade
reicht
schon
der
simple
Blick
auf die
nüchternen
Zahlen.
„30
Fehlwürfe,
17
einfache
Technische
Fehler.
Das
macht 47
Ballverluste.
Da kann
man so
ein
Spiel
ganz
einfach
nicht
gewinnen“,
sagt
Pade.
Von
Beginn
an war
seine
Sieben
nicht in
der
Partie.
Schnell
gerieten
sie mit
0:3 in
Rückstand,
konnten
dann
aber in
der
Folge
wieder
zum 4:4
ausgleichen.
Trotzdem,
rund
laufen
sollte
es an
diesem
Samstagabend
für die
Europastädter
nicht.
Den
entscheidenden
Knackpunkt
erlebte
das
Duell
schon
kurz vor
der
Pause.
Der TuS
schien
sich
endlich
gefangen
zu haben
und die
Partie
kontrollieren
zu
können,
da
leisteten
sich die
Jungs
von
Stephan
Pade
einen
entscheidenden
Lapsus.
30
Sekunden
vor der
Halbzeitsirene
spielten
sie in
Überzahl
und
liefen
eines
ihrer
Spielsysteme.
Anstatt
die Uhr
herunterlaufen
zu
lassen,
suchten
sie nach
15
Sekunden
den
Abschluss
aus
schlechter
Position,
verloren
den Ball
und im
Gegenangriff
einen
Spieler
mit
Zwei-Minuten-Zeitstrafe.
„Anstatt
mit
einem
oder
zwei
Toren
Führung
und in
Überzahl
in die
Pause zu
gehen,
leisten
wir uns
so ein
Ding. Da
fehlen
mir die
Worte“,
ärgert
sich
Pade.
Und
damit
nicht
genug.
Kurz
nach dem
Seitenwechsel
endete
die
Kamener
Zeitstrafe
und der
Tabellenletzte
markierte
umgehend
vier
Treffer.
„Danach
sind wir
nur
hinterher
gelaufen“,
so Pade.
Zwar
kamen
die
Ickerner
noch
einmal
zum
14:14-Ausgleich,
mehr war
aber
nicht
mehr
drin.
„Wir
haben
uns in
so
vielen
Situationen
einfach
schlecht
verhalten.
Es ist
ja nicht
so, dass
sich die
Mannschaft
keine
Chancen
erspielt
hätte,
aber wir
haben
sie
einfach
nicht
genutzt.“
Auch,
weil der
Kamener
Torhüter
viele
Bälle
entschärfen
konnte.
„Aber
das auch
nur,
weil wir
schlechte
Wurfentscheidungen
getroffen
haben.
Ich habe
den
Spielern
mehrfach
gesagt,
wie er
reagiert,
aber sie
haben
das
nicht
umgesetzt
und ihn
angeworfen“,
sagt der
Ickerner
Trainer.
Mit
der
Niederlage
beim
Tabellenletzten
verpassten
es die
Europastädter
auch,
den
Anschluss
an das
sichere
Tabellenmittelfeld
herzustellen.
„Das war
mit das
Schlechteste,
was ich
von uns
je
gesehen
habe.
Die
Mannschaft
hätte
sich von
viel
Druck
befreien
können
und für
die
kommenden
Wochen
eine
beruhigende
Situation
herstellen
können.
Vielleicht
braucht
sie
einfach
den
Druck.“
Stephan
Pade
würde
auf den
sicher
lieber
verzichten.
Ickerner
Innenblock muss in Kamen umbesetzt werden
Seit vier Spieltagen ist der TuS Ickern in der
Handball-Landesliga nunmehr ungeschlagen. Am
Samstag, 28. Januar, könnte das Team beim
Tabellenletzten VfL Kamen durchaus noch weitere
Punkte nachlegen. Doch in der Abwehr muss Trainer
Stephan Pade umstellen.
27.1.2012 von Jörg Laumann
Anders
als der TuS, der sich mit
seiner Erfolgsserie auf den
zehnten Platz vorgearbeitet
hat, liest sich die Bilanz
der Kamener Gastgeber eher
trist: Das "Schlusslicht"
hat seine jüngsten fünf
Partien allesamt verloren,
insgesamt stehen nach der
Hinrunde nur zwei Punkte auf
dem Konto des VfL.
Zum Jahresende hat sich
Kamen allerdings mit einigen
neuen Spielern, darunter
auch der Oberliga-erfahrene
Torhüter Stephan Nocke,
verstärkt. Darauf verweist
Ickerns Trainer Stephan Pade
ebenso wie auf die Tatsache,
dass der VfL am vergangenen
Spieltag dem Tabellendritten
Schalke nur knapp mit 32:36
unterlag. "Das sollte für
uns Warnung genug sein",
findet der Coach.
Böcking und Knauf
fallen aus
Ohnehin hat Stephan Pade vor
dem Gastspiel in Kamen mit
einigen personellen
Problemen zu kämpfen. Der
Einsatz von Rückraumspieler
Nadim Karsifi (angeschlagen)
ist noch fraglich. Björn
Böcking und Sascha Knauf
fallen indes auf jeden Fall
verletzungsbedingt aus,
wodurch es bei der Besetzung
des Abwehr-Innenblocks in
der Defensive der
Europastädter eng wird. "Da
müssen wir uns etwas
einfallen lassen", sagt der
Trainer.
22.1.2012
Westfalia Welper - TuS Ickern
22:22 (Hz 7:10)
Verdiente Punkteteilung
Zum vierten Mal in Folge blieb
der TuS Ickern (10.) in der Handball-Landesliga ohne
Niederlage, musste sich beim 22:22 (7:10) bei
Westfalia Welper (11.) allerdings mit einem Zähler
begnügen.
22.1.2012 von Jörg Laumann
Nach drei
Siegen aus
den jüngsten
drei Partien
erwischten
die
Schützlinge
von
TuS-Trainer
Stephan Pade
auch in
Hattingen
einen guten
Start: Nach
wenigen
Minuten
lagen die
Ickerner mit
3:0 in
Führung.
In der
Folgezeit
entwickelte
sich eine
ausgeglichene,
insgesamt
recht
torarme
Begegnung,
in der der
TuS zum Ende
der ersten
Halbzeit
allerdings
ins
Hintertreffen
geriet. Die
Ickerner,
die in
dieser Phase
mehrere
Zeitstrafen
gegen sich
hinnehmen
mussten,
gaben einen
7:5-Vorsprung
aus der Hand
und lagen
nach dem
Seitenwechsel
plötzlich
mit 7:11
deutlich im
Rückstand.

Den Löwenanteil
der Ickerner Tore in Welper
verbuchte Kilian Esser (am Ball): Er
markierte 13 von 22 Treffern.
(Foto: Volker
Engel)
Pade lobte
insgesamt
das
Abwehrverhalten
seiner
Sieben, war
aber im
Rückblick
mit der
Leistung in
der
Offensive
nicht
zufrieden.
"Da haben
wir nach
zehn Minuten
unsere Linie
verloren und
in vielen
Situationen
viel zu
überhastet
agiert",
berichtete
der Trainer.
TuS-Trainer
Pade mit der
Leistung in
der
Offensive
nicht
zufrieden
Die
ansprechende
Defensiv-Leistung
und die gute
Einsatzbereitschaft
der Ickerner
führten
allerdings
dazu, dass
sie ihren
Rückstand im
zweiten
Spielabschnitt
wieder
wettmachen
konnten.
Nach dem
Ausgleich
zum 13:13
wechselten
die
Führungen
hin und her,
keine der
beiden
Mannschaften
konnte sich
einen
wesentlichen
Vorsprung
erspielen.
In die
Schlussminute
ging der TuS
mit einer
22:21-Führung,
die die
Hattinger
jedoch
ausgleichen
konnten.
Danach
brachte
Ickern den
wichtigen
Auswärtspunkt
über die
Zeit.
"Wir
haben in
dieser
Saison auch
schon besser
gespielt und
nichts
geholt"
(Pade)
"Das war
eine
verdiente
Punkteteilung",
lautete
Pades Fazit.
Vor allem
angesichts
der mäßigen
Offensiv-Leistung
müsse sein
Team mit dem
Punktgewinn
vollauf
zufrieden
sein. "Wir
haben in
dieser
Saison auch
schon besser
gespielt und
nichts
geholt",
kommentierte
der Trainer.
Wirklich
erfolgreich
im Angriff
agierte an
diesem Tag
in Hattingen
nur
Spielmacher
Kilian
Esser, der
am Ende 13
der 22
Ickerner
Treffer
erzielt
hatte.
Die
Hinrunde der
Landesliga-Saison
2011/12
schließt der
TuS Ickern
durch den
Punktgewinn
auf dem
zehnten
Platz ab.
Nach Punkten
liegt die
Pade-Sieben
gleichauf
mit dem
Neunten
Soester TV
2.
Ickern
erkämpft
Punkt in
Welper
WAZ
Castrop-Rauxel, 22.1.2012,
Sebastian
Schneider
Handball-Landesligist TuS Ickern hat sich bei der DJK Westfalia Welper ein 22:22-Unentschieden erkämpft. Mit etwas mehr Ruhe am Ende wäre vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen.
Die Uhr in der Halle an der Marxstraße in Welper zeigte 55 gespielte Minuten und 31 Sekunden an, als Ickerns Trainer Stephan Pade zur grünen Karte griff und eine letzte Auszeit nahm.20:20 stand es da, und was folgte, war ein Handball-Krimi, es ging nur noch rauf und runter. 70 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte der erneut starke Kilian Esser mit seinem zwölften Treffer für Jubel auf der TuS-Bank: 21:20. Der Jubel währte aber nur kurz, Welper glich aus. Dann wieder ein TuS-Angriff, und wieder traf Kilian Esser – ist das der Sieg?
„Wir müssen jetzt arbeiten“, rief Ickerns Trainer Stephan Pade seinen Spielern zu – vergebens, weil die Gastgeber egalisierten. Dann verlor der TuS den Ball und lief in einen Tempogegenstoß, aber der Innenpfosten rettete für den geschlagenen Tristan Ziemann im Tor. Vorne versuchte es Julian Esser, scheiterte aber am Welperaner Torhüter. Die letzte Chance hatte Kilian Esser, aber er wurde Sekunden vor dem Ende geblockt.
So ging ein Spiel zu Ende, in das der TuS Ickern furios startete. Schnell hieß es 3:0, und es dauerte 20 Minuten, ehe die Gastgeber ausgleichen konnten. Danach hielt die Westfalia das Heft in der Hand und zog bis zur Pause bis auf 10:7 davon. „Wir fangen super an, alles ist gut, und dann verlieren wir völlig die Linie“, sagte Pade ärgerlich über diese Phase.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der TuS aber wieder zurück in die Partie, machte Tor um Tor gut. In der 42. Minute stand es dann wieder ausgeglichen: Pascal Ulrich hatte für Ickern zum 13:13 getroffen.
Das läutete eine sehr ausgeglichene Schlussphase ein, in der der TuS wie beschrieben die bessere Ausgangsposition hatte. Nach dem Schlusspfiff waren aber die Welperaner enttäuschter als die Ickerner. Zu viele Strafzeiten hatten sie ihrer Meinung nach am Ende bekommen. „Welper hatte zum Schluss viele, aber wir hatten das in der ersten Halbzeit. Da waren wir nicht mit einverstanden“, sagte Stephan Pade. Er könne mit dem Punkt sehr gut leben. „Ich bin hochzufrieden, bei dieser schlechten Angriffsleistung.“
15.1.2012 TuS Ickern
- TV Brechten
26:25 (Hz 13:9)
TuS
gelingt der Sprung nach oben
Die Handballer des TuS Ickern
sind mit einem Sieg in das Landesliga Spieljahr 2012
gestartet. Gegen den TV Brechten gelang ihnen ein
knapper, aber verdienter 26:25-Erfolg. Damit gelang
der Sieben von Trainer Stephan Pade am zwölften
Spieltag ein ordentlicher Sprung nach oben in der
Tabelle
15.1.2012 von Jörg Laumann
Die Ickerner haben es
gegen Brechten etwas
spannender gemacht als
nötig. Der Aufsteiger, der
vor dem Spieltag auf Rang
neun platziert gewesen war,
lieferte sich in der ersten
Viertelstunde zwar eine
Partie auf Augenhöhe mit dem
TuS, verlor jedoch in der
Folgezeit vor allem im
Offensivspiel seine Linie.
In der Abwehr
konzentriert
Die Ickerner hingegen, die
in der Abwehr konzentriert
agierten, nutzten ihren
Chancen immer konsequenter.
Innerhalb von fünf Minuten
zog der TuS von 6:6 auf 10:6
davon, konnte diesen
Vier-Tore-Vorsprung (13:9)
auch mit in die Pause
nehmen.
Bildquelle: ( RN Engel)
Nach dem Seitenwechsel sah
es zehn Minuten lang nach einem ungefährdeten Sieg
für den TuS aus. In der Folgezeit ging jedoch die
Abgeklärtheit, die viele Ickerner Aktionen in der
ersten Halbzeit geprägt hatte, verloren.
"Insgesamt zufrieden"
Die Brechtener witterten nun
ihre Chance und agierten druckvoller vor dem Gehäuse
der Gastgeber. Bis zur 47. Minute schmolz der
Vorsprung der Ickerner bis auf 20:19 zusammen.
Aber der TuS brachte den Sieg über die Zeit.
"Insgesamt bin ich zufrieden", bilanzierte Pade.
"Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Partie
etwas souveräner zu Ende spielen."
Der TuS verbesserte sich mit seinem dritten Sieg in
Folge vom elften auf den neunten Platz.
Positive Tendenz des
TuS Ickern
WAZ
Castrop-Rauxel, 10.1.2012,
Marcel Krischik
Vier Siege, sieben
Niederlagen. Die
Landesliga-Tabelle
attestiert dem TuS Ickern
nach elf absolvierten
Punktspielen in dieser
14er-Liga acht Punkte und
den elften Platz. Und, so
eine Tabelle, die kommt
bekanntlich recht nüchtern
daher. Objektiv und in
numerischer Form gibt sie
Woche für Woche einen
wunderbar praktischen Blick
auf den sportlichen Stand
der Dinge. Wer würde heute
aufsteigen, wer so eben die
Klasse halten, wer müsste
den Gang ins Unterhaus
antreten? Tendenzen und
Formen, Auf- und
Abwärtstrends, solche Dinge
interessieren sie nur
bedingt. Es zählen Fakten.
Aus Sicht
der Castrop-Rauxeler
Handballer und ihren
Anhängern ist das wiederum
recht schade. Denn dass der
TuS Ickern langsam, aber
sicher im Kommen ist, sich
im Spätherbst zum
regelrechten
Favoritenschreck mauserte,
das verrät einem die Tabelle
nicht. „Schauen Sie sich den
TuS Hattingen an, ganz oben.
Diese eine Niederlage, das
waren wir“, merkt Ickerns
Coach Stephan Pade nicht
ohne Stolz an.
Aber nicht nur Liga-Primus
Hattingen bekam zum Jahresende die neue Heimstärke
der Europastädter zu spüren, auch der Tabellenzweite
HC Heeren-Werve reiste punktlos nach Kamen zurück.
Auswärts, da konnte man gar gegen den Lüner SV
gewinnen. „Da haben wir zum ersten Mal überhaupt
gegen Lünen gepunktet“, blickt Pade mit Freude auf
den den bis dato letzten Landesliga-Auftritt seiner
Sieben zurück. Der Sieg in Lünen war gleichsam der
erste der laufenden Spielzeit auf fremden
Hallenboden. Da liegt die Frage nah: Woher der
plötzliche Aufschwung? Pade erklärt ihn so: „Die
Mannschaft scheint endlich ihren Rhythmus gefunden
zu haben und kann ihr Potenzial immer besser
abrufen.“ Das war wahrlich nicht immer so.
Personell
gut besetzt in die
Saisonvorbereitung
gestartet, musste Pade zu
seinem Leidwesen mitansehen,
wie sich sein Kader
fortlaufend dezimierte.
„Gerade der Rückraum war ein
echtes Problem“, bestätigt
der Ickerner Übungsleiter.
Björn Böcking beispielsweise
plagte sich lange Zeit mit
Rückenproblemen, erst als
die Winterpause nahte, fand
er endlich zu seiner Form.
Oder Julian Kuczpiol:
Berufsbedingt zog es das
TuS-Eigengewächs, das in
2010 auf Anhieb den Sprung
aus dem Juniorenbereich zum
Stammspieler geschafft
hatte, für ein halbes Jahr
nach Berlin. Große Hoffnung
legte Stephan Pade vor der
Saison in Martin Keller, der
sich dann aber schwer an der
Schulter verletzte, operiert
wurde und dem TuS die
komplette Punkterunde nicht
zur Verfügung stehen wird.
Und auch Nils Rodammer, ein
weiterer Kandidat für die
lange vakante Position im
Rückraum, fand kaum die Zeit
zu trainieren. Die Folge:
Von Spieltag zwei bis sechs
ging Ickern fünf Mal in
Folge als Verlierer vom
Platz.
Einige
Probleme in dieser Phase,
betont Coach Pade, könne man
jedoch nicht einfach auf die
Verletzungsmisere schieben,
sondern seien hausgemacht:
„In zwei, drei Spielen waren
wir schlichtweg nicht clever
genug“, sagt Pade und
erinnert an die Auftritte
vor heimischen Publikum
gegen die SG HC Dortmund-Süd
oder den HTV Recklinghausen
- beide übrigens in der
Tabelle noch hinter Pades
Mannen geführt. Trotz
Führung zur Halbzeit ging
der TuS bei beiden
Aufeinandertreffen
schlussendlich leer aus.
Glück für
Pade: „So mussten wir die
Punkte eben woanders wieder
reinholen. Das ist uns gegen
die Spitzenteams gelungen.“
Glücklich wäre er auch, wenn
„wir diesen Schwung in die
nächste Partien mitnehmen
können. Die Tendenz stimmt
zuversichtlich.“ Und hält
dieser positive Trend an,
wird er sich schon bald auch
in der Tabelle
niederschlagen. Nämlich
dann, wenn aus Tendenzen
Fakten werden.
8.01.2012
Kreis Pokalspiel HSG Rauxel Schwerin 2 -
TuS Ickern 19:39 (Hz 13:20)
Aufgalopp nach dem
Geschmack des Trainers
WAZ
Castrop-Rauxel, 8.1.2012,
Felix zur Nieden
Der TuS
Ickern zieht mit einem
39:19-Erfolg im Derby über die
HSG Rauxel/Schwerin locker ins
Viertelfinale des Kreispokals
ein.
Die
Winterpause
haben die
Landesliga-Handballer
des TuS
Ickern
offenbar gut
überstanden
und die Form
konserviert.
Im ersten
Aufgalopp
nach dem
Jahreswechsel
musste die
Sieben von
Trainer
Stephan Pade
im
Achtelfinale
des
Kreispokals
bei der HSG
Rauxel/Schwerin
II ran und
zog locker
nach einem
39:19-Erfolg
ins
Viertelfinale
ein. „Es
ging darum,
dass die
Jungs mal
wieder einen
Ball in die
Hand nehmen
und ein
Gefühl für
den
Wettkampf
bekommen“,
sagt Pade.
Die meisten
seiner
Spieler
hatten sich
im
Fitnessstudio
fit gehalten
und so die
Form
gehalten.
„Das sah
über weite
Strecken
ganz
ordentlich
aus. Man
darf aber
auch nicht
vergessen,
dass wir
fünf Ligen
höher
spielen. Da
erwarte ich,
dass wir
irgendwann
läuferisch
überlegen
sind, obwohl
Rauxel lange
Zeit
wirklich gut
mitgehalten
hat“, so
Pade.
Allerdings
nur bis zum
13:20 zur
Pause.
Danach
dauerte es
nämlich 15
Minuten bis
die
Gastgeber
ihren ersten
Treffer im
zweiten
Durchgang
erzielten.
Da hatten
die Ickerner
aber schon
sieben Mal
eingenetzt
und den Sieg
vorzeitig
unter Dach
und Fach
gebracht.
„Trotzdem
sind wir
sehr
zufrieden,
bis ins
Achtelfinale
gekommen zu
sein und nur
die kühnsten
Optimisten
konnten mit
einem Sieg
gegen Ickern
rechnen“,
sagt
HSG-Mannschaftsbetreuer
Ludger
Kückelmann,
der ein zu
jederzeit
faires Derby
gesehen
hatte, bei
dem sich der
Favorit
standesgemäß
durchsetzte.
7.01.2012
Kreis Pokalspiel HSG Rauxel Schwerin 2 -
TuS Ickern in der ASG Halle am 7.Januar 17:00
Uhr
Nach der Feiertagspause geht es für die
TuS-Handballer am Samstag, 7. Januar, mit dem
nächsten Pflichtspiel weiter. Dann tritt Ickern im
Kreispokal-Achtelfinale bei der HSG Rauxel 2 an.
18.12.2011
Lüner SV - TuS Ickern
27:28 (Hz 14:14)
TuS Ickern
schafft ersten Auswärtssieg der Saison
Im letzten Spiel des
Jahres hat der TuS Ickern für eine
positive Überraschung gesorgt. Der
Handball-Landesligist feierte mit einem
28:27 beim Lüner SV seinen ersten
Auswärtssieg in dieser Saison. Gute
Nachrichten hatte es für die Ickerner
bereits vor der Partie gegeben.
18.12.2011 von Jörg Laumann
Spielmacher
Kilian Esser, der am vergangenen
Wochenende die Rote Karte gesehen
hatte, konnte entgegen der
ursprünglichen Erwartung doch
eingesetzt werden. Der Vermerk im
Spielbericht hatte offenbar keinen
Anlass zur Verhängung einer
14-tägigen Sperre gegeben.
Gut für den TuS, denn Esser, der
zumeist zu den stärksten Ickerner
Spielern zählt, erwischte auch in
Lünen einen ganz starken Tag und
steuerte mit 15 Treffern mehr als
die Hälfte der TuS-Tore bei.
23:19-Führung aus der Hand
gegeben
Aber auch seine Teamkollegen boten
gegen den LSV, der als Fünfter um
sechs Ränge besser platziert als der
TuS in den Spieltag gegangen war,
eine mehr als ansprechende Leistung.
Die Ickerner lieferten sich eine
ausgeglichene Partie mit den Lünern
und lagen zumeist in Führung.
In der Schlussphase hätten die Gäste
frühzeitig für die Entscheidung
sorgen können, gaben ein
komfortables 23:19 aber noch einmal
aus der Hand. Zwei Minuten vor
Spielende drohte die Partie noch zu
Gunsten der Lüner zu kippen. Deren
Treffer zum 27:26 ließ der TuS
jedoch den Ausgleich und unmittelbar
vor dem Schlusspfiff auch noch den
umjubelten Siegtreffer durch
Kreisläufer Sascha Knauf folgen.
Ickern schaut wieder
Richtung Mittelfeld
Ickerns Trainer Stephan Pade konnte
sich mit seinen Schützlingen über
den ersten Sieg in Lünen unter seine
Ägide und den ersten Auswärtssieg
dieser Spielzeit freuen. „Das ist
aller Ehren wert“, lautete sein
Fazit, „auch in der Tabelle sieht es
jetzt nicht mehr ganz so schlecht
aus“. In der Tat bleibt der TuS zwar
auf Rang elf, kann aber den Blick
wieder vorsichtig in Richtung
Mittelfeld richten. Westfalia Herne
auf Platz sechs weist gerade einmal
drei Punkte Vorsprung auf.
11.12.2011
TuS Ickern - HC Heeren-Werve
25:24 (Hz 16:12)
TuS Ickern
gewinnt letztes Heimspiel des Jahres
Die Landesliga-Handballer des TuS
Ickern haben ihr letztes Heimspiel in
diesem Jahr gewonnen. Gegen den
Tabellendritten HC Heeren-Werve gelang
dem Zwölften ein 25:24 (16:12)-Erfolg.
11.12.2011 von Jörg Laumann
Dabei überzeugten
die Ickerner vor allem mit
konsequenter und konzentrierter
Abwehrarbeit, auch Torhüter Tristan
Ziesmann bot eine gute Leistung.
Zunächst sah es allerdings danach
aus, als ob die Gäste aus Kamen
ihrer Favoritenrolle gerecht werden
würden. Nach 20 Minuten lag der TuS
noch mit 9:11 zurück, startete dann
aber einen Schlussspurt im ersten
Durchgang und konnte einen
Vier-Tore-Vorsprung mit in die
Pause.
Auch in den ersten Minuten nach dem
Seitenwechsel dominierten die
Gastgeber die Partie. Die Ickerner
leisteten sich kaum Fehlwürfe bei
ihren Angriffen und erspielten sich
zwischenzeitlich ein komfortables
21:16.
TuS hält in der Schlussphase
die Nerven
Danach ging die Sicherheit in der
Offensive jedoch phasenweise
verloren. Heeren-Werve witterte
seine Chance und kam in der 50.
Minute erstmals wieder bis auf ein
Tor heran (21:22).
Bereits in der 53. Minute stand es
25:24 für die Ickerner, danach
gelang beiden Mannschaften kein
Treffer mehr. Der TuS behielt in der
spannenden Schlussphase die Nerven -
auch bei einem Freiwurf der Heerener,
der nach dem Schlusspfiff noch
ausgeführt wurde, aber im
Abwehrblock steckenblieb.
In den Jubel über den dritten
Saisonsieg mischte sich ein
Wermutstropfen für die Ickerner:
Kilian Esser sah in der
Schlussminute die Rote Karte,
nachdem er einen Kamener Angreifer
zu Fall gebracht hatte. Der
Spielmacher ist nun am kommenden
Wochenende in der schweren
Auswärtspartie beim Tabellenvierten
Lüner SV gesperrt.
Ein Phänomen
WAZ
Castrop-Rauxel, 11.12.2011,
Felix zur Nieden
Der TuS Ickern
schlägt den HC Heeren-Werve überraschend mit 25:24
und zeigt sich dabei vor allem in der Deckungsarbeit
enorm stark.
Der TuS
Ickern
bleibt
in der
Handball-Landesliga
in
dieser
Saison
ein
Phänomen.
Gegen
die
starken
Mannschaften
ist die
Sieben
von
Trainer
Stephan
Pade in
der
heimischen
Halle in
Habinghorst
überraschend
stark.
Nachdem
Spitzenreiter
TuS
Hattingen
in der
Europastadt
die
erste
Niederlage
der
Saison
beigebracht
bekam,
musste
jetzt
auch der
Tabellenzweite
HC
Heeren-Werve
dran
glauben
und
verlor
gegen
den TuS
Ickern
mit
24:25.
„Damit
war
nicht zu
rechnen,
aber die
Jungs
sind
eben
immer
für eine
Überraschung
gut“,
freute
sich
Stephan
Pade
über der
unverhofften
Punktgewinn.
Dabei
kamen
seine
Jungs zu
Beginn
nicht
richtig
in die
Partie
und vor
allem
aus dem
Rückraum
waren
die
Gäste
treffsicher.
„Es war
aber
klar,
dass sie
das
nicht
über die
gesamte
Spielzeit
halten
können“,
so Pade.
Sein
Team
stellte
sich
dann in
der
Deckung
besser
auf den
Gegner
ein und
erhöhte
vor
allem in
beeindruckender
Manier
die
Laufbereitschaft.
„Wir
standen
in der
Abwehr
kompakt
und
haben es
durch
die hohe
Laufbereitschaft
geschafft,
dem
Gegner
oft nur
ungünstige
Wurfpositionen
anzubieten“,
erklärt
der
Ickerner
Übungsleiter.
Die
logische
Konsequenz:
Die
Gastgeber
gingen
bis zur
Pause
mit vier
Toren
auf
16:12 in
Führung.
„Darauf
darf man
sicher
aber
nicht
ausruhen.
Das habe
ich den
Spielern
auch
gesagt.
Wir
haben in
dieser
Saison
schon so
oft zur
Pause
vorne
gelegen
und das
Spiel
dann
doch
noch
verloren.
Würden
die
Spiele
in der
Halbzeit
abgepfiffen,
würden
wir ganz
oben
mitspielen“,
sagt
Stephan
Pade.
Diesmal
hielt
seine
Mannschaft
aber
Konzentration
und
Einsatzwillen
hoch und
rettete
die
Führung
über die
Zeit.
Am Ende
wurde es
für die
Hausherren
in der
Sporthalle
Habinghorst
aber
nochmal
eng und
mit
Kilian
Esser
sah auch
noch ein
wichtiger
Ickerner
Spieler
die Rote
Karte
und
fehlt
nun für
14 Tage.
„Insgesamt
bin ich
mit der
Leistung
natürlich
sehr
zufrieden,
vor
allem in
der
Deckung
sah das
sehr gut
aus“,
lobt
Pade.
Trotzdem
sieht er
noch
Luft
nach
oben.
„Im
Angriff
müssen
wir
einfach
effizienter
werden.
Dann
kommen
wir in
solchen
Spielen
zum Ende
hin gar
nicht
mehr in
Bedrängnis.“
Eine
Erklärung
für die
starken
Leistungsunterschiede
seiner
Mannschaft
in
dieser
Saison
hat der
Ickerner
Übungsleiter
aber
noch
nicht
gefunden.
„Dass
eine
junge
Mannschaft
Schwankungen
unterliegt,
ist ja
normal.
Die
stärke
der
Schwankungen
bei uns
ist aber
schon
bemerkenswert.
Wichtig
ist
aber,
dass die
Jungs
nach dem
Sieg
gegen
Hattingen
jetzt
wieder
eine
Spitzenmannschaft
geschlagen
haben
und nun
verstanden
haben
sollten,
dass wir
die
Qualität
haben,
um zu
Hause
ein
Macht zu
sein.“
Damit
haben
sich die
Ickerner
in der
Tabelle
bis auf
den
elften
Rang
nach
oben
geschoben
und
haben im
Kampf um
den
Klassenerhalt
nun gute
Karten.
Für
überraschende
Siege
ist das
Phänomen
aus
Ickern
in
dieser
Saison
bestimmt
noch
mehrfach
gut.
3.12.2011
HSC Haltern Sythen - TuS Ickern
31:26 (Hz 14:16)
26:31 - aber TuS Ickern
wieder einmal "Halbzeit-Weltmeister"
40 Minuten lang waren
die Landesliga-Handballer des TuS Ickern
beim HSC Haltern-Sythen ein absolut
gleichwertiger Gegner. Am Ende reichte
es dennoch nicht zum Sieg.
4.12.2011 von Jörg Laumann
Bei den
Castrop-Rauxelern hatte sich die
personelle Situation gegenüber der
Vorwoche entspannt: Maurice
Zendrowski, Björn Böcking und Nadim
Karsifi kehrten in den Kader zurück.
Der Tabellenzwölfte aus Ickern fand
auch gleich gut in die Partie und
lieferte sich einen offenen
Schlagabtausch mit den Halternern,
die vor dem Spieltag Rang sieben
belegt hatten.
Zunächst hatten die Gastgeber noch
knapp die Nase vorn, führten nach 15
Minuten mit 8:7. Danach kippte das
Ergebnis zu Gunsten der Ickerner,
die einen Zwei-Tore-Vorsprung
(16:14) mit in die Pause nehmen
konnten.
Kurz nach der Halbzeit auf
17:14 erhöht
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der
TuS sofort auf 17:14 und nährte
damit Hoffnungen, erstmals in dieser
Spielzeit einen zählbaren Erfolg aus
einer fremden Halle mitnehmen zu
können.
Doch wie in einigen Partien zuvor
konnte die Sieben von Trainer
Stephan Pade das Niveau nicht über
die volle Spielzeit halten. Ab der
40. Minute dominierte Haltern-Sythen
das Geschehen, zog zeitweise auf
sieben Tore Vorsprung davon und
brachte letztlich einen deutlichen
31:26-Sieg über die Zeit.
Ickerns Trainer: "Wir sind
Halbzeit-Weltmeister"
"Wir sind nach wie vor die
Halbzeit-Weltmeister", kommentierte
Pade das Geschehen. Der TuS-Trainer
führt den regelmäßigen
Leistungsabfall im zweiten Durchgang
weniger auf konditionelle als auf
mannschaftstaktische Defizite
zurück. "Das ist die Konsequenz,
wenn man in Training zumeist nur
einen oder zwei Rückraumspieler zur
Verfügung hat."
26.11.2011
HSG Schalke 04/96 1 - TuS Ickern
36:23 (Hz 16:15)
13.11.2011 TuS Ickern
- TuS Hattingen
34:27 (Hz 18:12)
TuS Ickern siegt gegen den
Spitzenreiter
13.11.2011 von Jens Lukas
So hatten sich die Handballer des
Landesliga-Spitzenreiters TuS Hattingen ihr
Gastspiel beim Tabellenvorletzten TuS Ickern nun
wirklich nicht vorgestellt. Die Castrop-Rauxeler
schickten den Liga-Primus mit der ersten
Saisonniederlage wieder nach Hause. Mit 34:27
(18:12) hatten die Ickerner auch für ihren Trainer
Stephan Pade überraschend die Nase vorn.
Pade: "Wir haben
zuletzt einige
Punkte verschenkt.
Da habe ich der
Mannschaft gesagt,
dass wir jetzt für
Überraschungen
sorgen müssen. Dass
das gegen Hattingen
klappt, damit habe
ich wirklich nicht
gerechnet." Mit
einer
überdurchschnittlichen
Trefferquote von
fast 70 Prozent
hielten die Ickerner
die Hattinger in
Atem. Nur 15 von 49
Würfen fanden nicht
ins Ziel.
Pade: "In
der Abwehr gewonnen"
Pade: "Wir hatten
uns vorgenommen, uns
nicht auf das
Tempospiel der
Hattinger
einzulassen und
lange Angriffe zu
fahren. Es hat sich
bestätigt, dass sie
solch ein Spiel
überhaupt nicht
mögen." Zudem hätten
seine Mannen "das
Spiel in der Abwehr
gewonnen" - und zwar
mit einem über 60
Minuten kompakten
Defensivverband.
Drei der ersten vier Ickerner
Treffer markierte Björn Böcking, der
sich durch die Hattinger
Verteidigung wühlte. In der
Folgezeit setzten sich die
Europastädter auf 7:2 sowie 9:6 ab.
Über ein 14:11 und 18:11 ging es mit
18:12 in die Halbzeitpause. Nach dem
Seitenwechsel ließ Ickern die
Hattinger nicht mehr näher als auf
fünf Tore herankommen, führte
zwischenzeitlich auch einmal mit
acht Toren Vorsprung.
Kilian Esser glänzt als
Spielmacher
Besonders freute sich Stephan Pade
über die Vorstellung von
Linksaußen Robin Sachweh, der in den
vergangenen Partien nicht viel
Spielzeit eingeräumt bekommen hatte.
Mit sechs Treffern bei sieben
Versuchen hatte er eine ähnlich gute
Quote wie Rechtsaußen Stefan Kresse,
der bei drei von vier Gelegenheiten
einnetzte.
Nils Rodammer, der zuletzt nicht
sein volles Leistungsvermögen
abrufen konnte, spielte eine starke
zweite Halbzeit und markierte darin
seine sieben Treffer. Pade: "Das
waren einige wichtige Tore dabei."
Spielführer Kilian Esser versuchte
diesmal nicht mit der Brechstange
Tore zu erzielen, sondern glänzte
als Spielmacher und Vorbereiter.
6.11.2011
HC Westfalia Herne - TuS Ickern
30:25 (Hz 15:10)
25:30 in Herne -
Ickern bleibt im Tabellenkeller
Die Handballer des
TuS Ickern bleiben auch nach dem
sechsten Spieltag im
Landesliga-Tabellenkeller stecken. Beim
HC Westfalia Herne (7.) warfen die
Ickerner mit 25:30 am Ausstieg aus der
Abstiegszone vorbei und bleiben
Vorletzter. Nach der Partie ärgerte sich
TuS-Trainer Stephan Pade.
Pade betonte: "Das
war ein Spiel mit
zwei Mannschaften
auf Augenhöhe. Wir
hätten hier etwas
mitnehmen können."
Seine Mannen hätten
sich allerdings in
den ersten 18
Spielminuten eine
Tiefschlafphase
genommen, in der sie
scheinbar
uneinholbar mit 3:12
in Rückstand
gerieten.
In der Folgezeit
konnten die Ickerner
einige ihrer
spielerischen Mängel
ablegen und
verkürzten kurz vor
der Pause auf 10:14.
Pade: "Danach haben
wir noch ein ganz
dummes Tor
kassiert."
Die zweite Halbzeit
sei dann durchweg
ausgeglichen
gewesen, stellte
Stephan Pade fest.
Sein Team kämpfte
sich bis auf zwei
Tore Rückstand
heran, bis zum 24:26
(55.) sowie 25:27
(56.).
23 Mal
unachtsam - Viele
technische Fehler
Danach offenbarten
die Castrop-Rauxeler
allerdings wieder
jene technischen
Fehler, durch die
sie bereits in der
ersten Halbzeit den
Anschluss verloren
hatten. Insgesamt 23
Unachtsamkeiten,
überwiegend
Fehlpässe, hatte
Pade auf seinem
Spielberichtsbogen
notiert. Zudem
verwarfen seine
Schützlinge vier
Siebenmeter, während
die Herner zehn
ihrer 14 Strafwürfe
einnetzten.
Von der harten
Kritik nahm Pade
seinen Keeper
Tristan Ziesmann
aus, der 20
gefährliche Torwürfe
entschärfte. In der
Schlussphase hatte
Maurice Zendrowski
aufgetrumpft und
hier sechs seiner
sieben Tore erzielt.
16.10.2011 TuS Ickern
- HTV Recklinghausen
25:28 (Hz 15:12)
25:28 - 41 Ickerner Fehler sind zuviel
16.10.2011 von Jens Lukas
Nach der zweiten
Heimspiel-Niederlage in Folge sind die
Landesliga-Handballer des TuS Ickern nach fünf
Partien als Vorletzte auf dem Tabellen-Boden der
Tatsachen angekommen. Gegen den HTV Recklinghausen
setzte es für das Team von TuS-Trainer Stephan Pade
eine 25:28-Niederlage.
Nach der vierten
Niederlage seiner Schützlinge in
Serie wirkte Stephan Pade nicht nur
wegen einer starken Erkältung
angefressen und machte sich Luft mit
den Worten: "Unser hehres Ziel, in
die obere Tabellenhälfte zu kommen,
können wir jetzt erst einmal zu den
Akten legen. Für uns ist ganz klar
der Abstiegskampf angesagt."
Kein Verständnis
Kein Verständnis brachte der Coach
für die 26 Fehlwürfe sowie 15
Ballverluste nach technischen
Fehlern im Angriff auf und betonte:
"Was wir beim Torabschluss zeigen,
ist einfach unterirdisch. Ich weiß
nicht, wo hier einige mit ihrer
Konzentration sind."
Nach einer zweiwöchigen Herbstpause
müssen die in fremden Hallen bislang
noch punktlosen Ickerner am Sonntag,
6. November, wieder auswärts ran.
Dann geht die Reise zum HC Westfalia
Herne, der nach dem 20:22 bei der
HSG Schalke den siebten Rang
einnimmt.
TuS-Motor stottert weiter
WAZ
Castrop-Rauxel, 16.10.2011,
Oliver Maskut
Landesligist TuS Ickern
verabschiedet sich nach einer
erneuten Niederlage von den
Saisonzielen.
TuS-Coach
Stephan Pade
konnte es
kaum fassen:
„Die Partie
war fast
eine
Dublette des
Spieles
gegen
Dortmund-Süd.“
Erneut
verspielten
seine
Schützlinge
eine
Pausenführung
und waren
nicht in der
Lage, „die
Sache
konsequent
runterzuspielen.“
Dabei ging
man schnell
in Führung,
baute diese
auch auf 8:4
und 9:5 aus.
In der Folge
erspielte
sich die
Pade-Sieben
eine
Vielzahl von
Möglichkeiten,
um den Sack
frühzeitig
zu zumachen.
Wieder aber
wurden diese
Chancen
nicht
genutzt und
stattdessen
der Gegner
wieder stark
gemacht.
Zur Pause
noch mit
einem
einigermaßen
komfortablen
Drei-Tore-Vorsprung
ausgestattet,
wurde auch
im zweiten
Durchgang
fahrlässig
mit den
Möglichkeiten
umgegangen.
Bis zum
22:19 aber
schmolz
zumindest
der
Vorsprung
nicht. Doch
dann hatte
der Coach
das Gefühl,
einige
Akteure
hätten
plötzlich
„ihr Visier
neu
justiert“.
Der TuS traf
plötzlich
gar nichts
mehr, die
Gäste
dagegen
alles. Die
Partie
kippte und
am Ende
standen beim
TuS 26
Fehlversuche
auf dem
Blatt. Die
zusätzlichen
15
technischen
Fehler
machten den
Coach
rasend. „Wir
sollten
unser
Saisonziel
derzeit
anders
benennen.
Die Idee, im
oberen
Bereich der
Liga
mitzuspielen,
sollten wir
erstmal
vergessen.
Mit einer
Leistung wie
der heutigen
geht es
lediglich um
den
Klassenerhalt“,
resümierte
Stephan Pade
sehr, sehr
kritisch.
8.10.2011
SuS Oberaden - TuS Ickern
40:29 (Hz 20:13)
Steigerung
trotz derber Pleite
WAZ
Castrop-Rauxel,
9.10.2011, Anja Herberg
Und wieder keine Punkte:
Handball-Landesligist TuS Ickern unterlag beim SuS
Oberaden mit einem deutlichen 29:40. Trotz dieser
deftigen Schlappe gegen den Aufstiegsaspiranten war
Ickerns Trainer Stephan Pade nicht verstimmt: „So
grotesk das jetzt klingen mag, aber es war ein
besseres Spiel als gegen HC Dortmund-Süd“.
Da hatte Ickern
immerhin nur mit
einem Tor
Unterschied
verloren, dieses
Mal waren es
allerdings elf
Tore. Was Pade
dennoch positiv
stimmt: „Die
Jungs haben
versucht das
umzusetzen, was
ich ihnen gesagt
habe und sie
haben gekämpft
bis zum
Umfallen.“
Stephan Pade
beschreibt
Oberaden als
„bärenstarken
Gegner, den wir
auch in
Bestbesetzung
nicht geschlagen
hätten.“
Torhüter Tristan
Ziesmann, Nils
Rodammer, Julian
Esser und Julian
Kuczpiol waren
am Samstag
ausgefallen,
dementsprechend
hatte der TuS
Ickern gerade im
Rückraum
personelle
Engpässe. Pade:
„Ich hatte fünf
Außen dabei,
aber für die
vier
Rückraumpositionen
standen mir auch
nur fünf Leute
zur Verfügung.“
Dennoch machte
gerade dieser
neu zusammen
gesetzte
Rückraum einiges
besser, als die
Stammbesetzung
eine Woche
zuvor.
Kapitän Kilian
Esser machte
gemeinsam mit
Maurice
Zendrowski (RL)
und Björn
Böcking (RR)
Druck. Esser
präsentierte
sich zwar mit 15
Toren gewohnt
stark, aber auch
Böcking wird
nach seiner
monatelangen
Verletzungspause
deutlich
stärker. Für
Pade ist Böcking
immer wichtiger:
„Er kann auch
richtig
zupacken, was
nicht alle
machen.“ So
erzielte das
starke
Rückraumtrio
alleine 24 der
29 Tore.
Im Kasten der
Ickerner stand
dieses Mal über
60 Minuten Jens
Agatz, der in
der ersten
Halbzeit
hervorragend
hielt. „Nach der
Pause stand er
allerdings oft
allein auf
weiter Flur“,
bedauert sein
Trainer. Der SuS
Oberaden, der
nach vier
Spielen bereits
138 Tore erzielt
hat, war dem TuS
Ickern
körperlich
deutlich
überlegen,
irgendwann kam
der Ickerner
Defensivblock
nicht mehr
schnell und
effektiv genug
hinterher. Als
gegen Anfang der
zweiten Halbzeit
der für Pade
wichtigste Mann
der Oberadener
mit einer Roten
Karte das
Spielfeld
verlassen
musste, folgte
die nächste
Überraschung:
„Da haben die
wieder einen
langen
Linkshänder
eingewechselt,
der noch keine
Minute gespielt
und noch fünf
Tore gemacht
hat. Woanders
wäre der
Stammspieler“,
erzählt Pade
überrascht.
Mit ein wenig
Glück wäre die
Niederlage
vielleicht nicht
so deutlich
ausgefallen, auf
einen Sieg der
Ickerner konnte
man allerdings
höchstens die
ersten
Spielminuten
setzen, als der
TuS tatsächlich
mit 8:4 führte.
„Da haben wir
die noch richtig
schön geärgert.
Aber am Ende war
der Gegner
einfach stärker
als wir.“
Stephan Pade hat
nun in den
ersten vier
Saisonspielen
(ein Sieg, drei
Niederlagen)
mehr Schatten
als Licht bei
seinem Team
gesehen. „Wenn
wir die Punkte
gegen
Dortmund-Süd
nicht verschenkt
hätten, wäre
jetzt alles ok.“
So allerdings
belegt der TuS
Ickern momentan
nur Rang elf der
Tabelle.
Doch auch
Kapitän Kilian
Esser spürt,
dass es nun
wieder bergauf
gehen könnte:
„Dass wir
verloren haben
ist schade, aber
nicht so
schlimm. So
macht das Spiel
wieder Spaß.“
29:40
-
Ickern
kämpft
bis
zum
Umfallen
und
verliert
trotzdem
9.10.2011 von Jörg Laumann
Beim
SuS
Oberaden
kassierte
der
TuS
Ickern
mit
dem
29:40
(13:20)
seine
dritte
Niederlage
in
Folge.
Dennoch
war
Stephan
Pade,
der
Trainer
des
Handball-Landesligisten,
mit
der
Leistung
nicht
unzufrieden.
Vor allem
gegenüber der
Vorwoche, in der
sich der TuS
eine unnötige
Heimniederlage
gegen die SG HC
Dortmund-Süd
geleistet hatte,
sah der Ickerner
Trainer einen
deutlichen
Fortschritt.
"Die Jungs haben
über 60 Minuten
gekämpft bis zum
Umfallen", lobte
er.
Mit ihrem
beherzten
Auftreten
brachten die
Castrop-Rauxeler
in der
Anfangsphase
vorübergehend
auch die
Oberadener aus
dem Konzept.
Obwohl der TuS
unter anderem
auf wichtige
Akteure wie den
torgefährlichen
Rückraumspieler
Nils Rodammer
und Torhüter
Tristan Ziesmann
verzichten
musste, fand er
gut in die
Partie und ging
mit 8:4 in
Führung.
Spielmacher
Esser erzielt 15
Tore
Danach
übernahmen
jedoch zunehmend
die vor allem
körperlich
deutlich
überlegenen
Bergkamener die
Führung auf dem
Parkett. Bereits
zur Pause wies
Oberaden sieben
Treffer auf, bis
zum Spielende
erreichte der
SuS noch die
40-Treffer-Marke.
Doch auch der
TuS legte mit 29
Toren, von denen
Spielmacher
Kilian Esser
(15) mehr als
die Hälfte
markierte, keine
schlechte
Vorstellung in
der Offensive
hin. "Es ist ein
gutes Zeichen,
dass wir das
Gros unserer
Treffer diesmal
aus dem Rückraum
erzielt haben",
erklärte Pade.
Maurice
Zendrowski (5)
auf Halblinks
und Björn
Böcking (4) auf
Halbrechts
konnten hier
ebenfalls
Akzente setzen.
Pade
erwartet
Oberaden ganz
oben
Letztlich
reichte es aber
nicht zu einem
Punktgewinn,
weil der Kader
des Gegners
durch die Bank
stark besetzt
war. So konnte
zum Beispiel
auch der bis
dahin
spielbestimmende
Akteur auf der
rechten
Rückraum-Position
nach seiner
Roten Karte zu
Beginn der
zweiten Hälfte
ohne
Qualitätsverlust
ersetzt werden.
"Oberaden hat
eine richtig
gute
Mannschaft",
lobte Pade den
Gegner, "wenn
sie weiterhin in
Bestbesetzung
antreten können,
werden sie ganz
oben
mitspielen."
8.10.2011
Vorbericht SuS
Oberaden - TuS Ickern Samstag 19:30 Uhr
Römerberg-Sporthalle
WAZ
Castrop-Rauxel,
7.10.2011, Anja Herberg
Zwei äußerst
ärgerliche Niederlagen musste
TuS-Trainer Stephan Pade zuletzt
einstecken. „Das mit dem
Aufarbeiten ist immer so eine
Sache“, sagt Pade, „für die
Jungs ist der Sport ja
eigentlich nur ein Hobby.
Wenn man aber
Mannschaftssport betreibt, muss da
schon eine gewisse Ernsthaftigkeit
dabei sein.“ Zweimal wurde in dieser
Woche trainiert, die vergangene
Niederlage gegen den HC Dortmund-Süd
wurde allerdings nur kurz
angesprochen. Trotz deutlicher
Führung mit vier Toren zur
Halbzeitpause hatten die Ickerner
noch mit nur einem Tor Unterschied
verloren. Das Gleiche hatte sich
bereits eine Woche zuvor gegen Soest
II abgespielt. Immer fehlte ein
Treffer.
Stephan Pade hofft nun auf einen
Punktgewinn, auch wenn der SuS Oberaden für den
Ickerner Coach zum erweiterten Favoritenkreis um den
Aufstieg zählt. Pade: „Der Gegner hat seine Stärken
im Rückraum mit wurfgewaltigen Spielern. Für uns ist
die Aufgabe schwierig, aber nicht unlösbar.“ Besser
lösbar wäre sie, wenn der TuS Ickern in
Bestbesetzung nach Oberaden fahren könnte: Torhüter
Tristan Ziesmann ist im Urlaub, Rückraumspieler
Julian Kuczpiol ist von nun an für ein halbes Jahr
in Berlin und Goalgetter Nils Rodammer muss
arbeiten. Pade: „Um zu siegen, muss bei uns einiges
passen.“
7.10.2011 von Jörg Laumann
Eine schwere Aufgabe wartet am
Samstag auf die Landesliga-Handballer des TuS
Ickern. Die ersatzgeschwächte Pade-Sieben muss beim
SuS Oberaden antreten.
Beide Teams sind
nicht optimal in die Saison
gestartet: Der TuS Ickern musste
sich in den bisherigen drei Partien
mit zwei, Oberaden mit drei Zählern
begnügen.
Ickerns Trainer Stephan Pade schätzt
die Bergkamener, die die vergangene
Spielzeit als Sechster abgeschlossen
hatten, allerdings deutlich stärker
ein, als es diese Momentaufnahme
aussagt. „Sie gehören für mich zum
erweiterten Kreis der
Spitzemannschaften“, erklärt der
Übungsleiter.
Stennei stark im Rückraum
Die Stärken des SuS Oberaden macht
Pade vor allem im Rückraum aus, wo
der großgewachsene Linkshänder
Bastian Stennei zu den stärksten
Akteuren zähle.
„Gegen diese Mannschaft ist viel
Laufarbeit erforderlich“, kündigt
der Trainer an, der genau diese am
vergangenen Wochenende im zweiten
Durchgang gegen die SG HC
Dortmund-Süd vermisst hatte.
Viel Laufarbeit
Mit der unnötigen 24:25-Niederlage
gaben die Ickerner wichtige Punkte
aus der Hand. Ob sie dieses Defizit
in Oberaden wettmachen werden
können, ist fraglich. „Wir treten
dort mit einer ziemlichen
Rumpftruppe an“, sagt Pade der
voraussichtlich auf Nils Rodammer,
Tristan Ziesmann, Julian Esser und
Nadim Karsifi verzichten muss.
Julian Kuczpiol, der nach Berlin
gezogen ist, fehlt auf jeden Fall.
Der Trainer hofft auf eine
Trotzreaktion: „Manchmal setzt eine
solche Situation ja zusätzliche
Kräfte frei.“
2.10.2011
TuS Ickern - SG HC
Dortmund-Süd 24:25 (11:7)
von Jörg Laumann
Erstmals seit Januar hat der TuS
Ickern wieder ein Heimspiel in der
Handball-Landesliga verloren. Das
Team von Trainer Stephan Pade
unterlag der SG HC Dortmund-Süd mit
24:25 und gab dabei eine
11:7-Pausenführung noch aus der
Hand.
Bis zum Seitenwechsel hatte es gut
ausgesehen für die Ickerner, die
zwar wie schon in den Vorwochen
Schwächen in der Chancenauswertung
zeigten, aber dennoch frühzeitig
deutlich mit 9:4 in Führung gehen
konnten. Nachdem der TuS mit einem
Vier-Tore-Vorsprung in die Pause
gegangen war, erhöhte Spielmacher
Kilian Esser mit der ersten Aktion
im zweiten Spielabschnitt auf 12:7.
Danach lief jedoch fast nichts mehr
zusammen.
Klaffende Abwehrlücken
Im Abwehrverbund der Ickerner
klafften nun fortwährend Lücken, die
vor allem der Dortmunder
Spielertrainer Thomas Pixberg zu
zahlreichen Treffernt nutzte. Nach
39 Spielminuten war der Vorsprung
des TuS dahin: Die Gäste glichen zum
14:14 aus.
Doch es sollte noch schlimmer kommen
für die Pade-Sieben, die in der
Folgezeit mit zwei Toren in
Rückstand geriet und mit dieser
Differenz (23:25) auch in die
Schlussminute gehen musste. Der
Anschlusstreffe von Linksaußen
Pascal Ulrich machte noch einmal
Hoffnung auf einen Punktgewinn.
Kilian Esser, der mit 13 Treffern
der mit Abstand stärkste TuS-Akteur
an diesem Abend war, und Julian
Kuczpiol konnten die letzte
Offensivaktion der Partie jedoch
nicht erfolgreich zum Abschluss
bringen.
30.09.2011
Vorbericht TuS Ickern - SG HC
Dortmund-Süd
von Jörg Laumann
Immerhin spielte der
Übungsleiter bereits im
Juniorenbereich für den TuS
Wellinghofen, der heute Bestandteil
der Spielgemeinschaft ist. Pade:
"Dort versucht man momentan, den
freien Fall zu stoppen."
In der Tat mussten die Dortmunder in
der jüngeren Vergangenheit einige
Rückschläge hinnehmen. Noch 2008/09
gingen sie in der Oberliga aufs
Parkett, stiegen dann zwei Mal ab.
Pade ist seinem ehemaligen Verein
nach wie vor verbunden. "Die
Entwicklung betrachte ich mit
Sorge", sagt er, "auch wenn das beim
direkten Aufeinandertreffen
natürlich keine Rolle spielen darf."
Den Absturz in die
Bezirksliga verhindert
Immerhin hat Dortmund-Süd im
vergangenen Jahr den Absturz in die
Bezirksliga vermeiden können. In der
Landesliga 4 belegte die SG als
Neunter die gleiche Platzierung wie
Ickern in der Parallelstaffel.
Nach der Umgruppierung stehen sich
die beiden Teams nun gegenüber. "Das
wird ein Duell auf Augenhöhe",
kommentiert Pade. Trotz ihrer zwei
Auftaktniederlagen seien die
Dortmunder im Landesliga-Mittelfeld
anzusiedeln. "Dort sehe ich uns
auch."
"Einige Jungs waren auf dem
Oktoberfest"
Personell sieht es bei den Ickernern
vielversprechend aus - bis auf eine
Unwägbarkeit. "Einige der Jungs
waren auf dem Oktoberfest",
berichtet der Trainer, "ich weiß
noch nicht, in welcher Verfassung
die zurückgekommen sind."
Sicher ist unterdessen, dass Nadim
Karsifi, der am vergangenen
Wochenende fehlte, wieder zur
Verfügung steht, und das Julian
Kuczpiol sein vorläufiges
"Abschiedsspiel" absolvieren wird.
Der Rückraumspieler zieht aus
beruflichen Gründen für ein halbes
Jahr nach Berlin.
25.09.2011
Knappe Niederlage in Soest 28:27
von Jörg Laumann
Die
Landesliga-Handballer des TuS Ickern mussten im
ersten Auswärtsspiel der neuen Saison eine knappe
Niederlage hinnehmen. Beim Soester TV 2 unterlag die
Pade-Sieben mit 27:28. Trotz der beiden verlorenen
Punkte war TuS-Trainer Stephan Pade mit der Leistung
seines Teams nicht unzufrieden. Besonders ein
TuS-Spieler zeigte sich stark.
„Wir haben eigentlich nicht viel
falsch gemacht“, lautete sein Fazit. „Es war ein
Spiel zwischen zwei Gegnern auf Augenhöhe, das
eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.“
In der Tat lieferten sich die Soester und die
Ickerner eine temporeiche, ausgeglichene Partie. Bis
zum Schlusspfiff blieb die Partie offen. Die
Ickerner mussten die letzten zehn Minuten allerdings
aufgrund zahlreicher Zeitstrafen permanent in
Unterzahl bestreiten, standen zeitweise nur zu viert
gegen sechs Soester auf dem Parkett.
Sonderlob vom Gegner
Letztlich konnten die Gastgeber einen denkbar
knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Pade
bewertete die Leistung seiner Schützlinge, die sich
im Torabschluss deutlich verbessert gegenüber der
Vorwoche präsentierten. insgesamt als „normal“.
In herausragender Form präsentierte sich Spielmacher
Kilian Esser, der zwölf Tore für den TuS markierte.
„Er hat ein ganz starkes Spiel gemacht“, erklärte
Pade, „dafür hat er nach dem Spiel sogar ein Lob des
Soester Trainers bekommen“.
TEAM UND TORE
TuS: Ziesmann; Rodammer (3), K. Esser
(12/2), Knauf, Kresse (2), V. Esser (2), Sachweh,
Pensky, Kuczpiol (1), B. Böcking (1), Zendrowski
(5), J. Esser (1), Ulrich.
18.09.2011 Handball-Landesliga:
TuS Ickern mit schwacher Quote und deutlichem Sieg
von Jörg Laumann
Der TuS Ickern ist
mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison der
Handball-Landesliga gestartet. Gegen den VfL Kamen
gelang der Sieben von Trainer Stephan Pade ein
27:16.
TuS Ickern
- VfL Kamen 27:16 (10:7)
Gegen die Gäste, die mit einer komplett neu
formierten Mannschaft mit vielen sehr jungen
Akteuren antraten, waren die Ickerner über die
gesamte Spieldauer hinweg das bestimmende Team.
Allerdings schlug sich die Überlegenheit zunächst
nicht im Ergebnis nieder, da der TuS zu viele
hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt ließ.
Lediglich ein Drei-Tore-Vorsprung mit gerade einmal
zehn Treffern stand zur Pause zu Buche. Nach dem
Seitenwechsel agierten die Ickerner phasenweise
konzentrierter und erfolgreiche im Abschluss und
gingen prompt deutlicher in Führung.
"Müssen unsere Abschlussquote verbessern"
Nach 45 Minuten stand es 18:10 für die Gastgeber,
die in der Schlussphase von zahlreichen leichten
Ballverlusten der Kamener profitierten. Neuzugang
Nadim Karsifi setzte in der 58. Minute mit dem
27:16, seinem ersten Pflichtspiel-Treffer für den
TuS, den Schlusspunkt.
Trainer Pade zog nach der Partie eine durchwachsene
Bilanz. "Natürlich ist es erfreulich, dass wir
unsere Auftaktpartie gewonnen haben", erklärte er,
"allerdings müssen wir unsere Abschlussquote
dringend verbessern".
4.9.2011
23:22 - TuS Ickern besiegt die HSG nur
knapp
von Jörg Laumann
Eine ausgeglichene, kampfbetonte Partie haben sich
die HSG Rauxel-Schwerin und der TuS Ickern im
Vorbereitungsspiel am Sonntag geliefert. Letztlich
setzte sich der Landesligist aus Ickern gegen den
Bezirksligisten knapp mit 23:22 durch.
Im Mittelpunkt des Geschehens in der ASG-Halle
standen vor allem die konsequent agierenden
Abwehrverbünde auf beiden Seiten. Dementsprechend
torarm blieb die Begegnung. Keine der beiden
Mannschaften konnte sich im ersten Durchgang einen
deutlichen Vorsprung erspielen. Zunächst hatte die
HSG mit 6:5 knapp die Nase vorn, dann gelangen dem
TuS drei Treffer in Folge. In die Pause nahm die
Sieben von Trainer Stephan Pade ein 10:9 mit.
Ausgleichschance verpasst
Nach dem Seitenwechsel setzte sich zunächst der
Bezirksligist in der Offensive besser in Szene und
ging mit 13:11 in Führung. Die Ickerner fanden nicht
immer die geeigneten Mittel gegen die offensive
HSG-Deckung, konnten ihren Rückstand aber wieder
wettmachen.
In die Schlussphase gingen die Lokalrivalen mit
einem ausgeglichenen Spielstand von 20:20, bevor der
TuS noch einmal das Tempo in seinen
Angriffsbemühungen anzog. Kilian Esser und Julian
Kuczpiol stellten einen Zwei-Tore-Vorsprung her.
In der vorletzten Minute sorgte HSG-Spielmacher
Felix Zimmer mit dem 22:23 noch einmal für Spannung.
Sein Team erhielt 30 Sekunden vor Spielende noch die
Möglichkeit zum Ausgleich. Im Anschluss an einen
Freiwurf vertändelten die Schützlinge von Trainer
Gerald Raasch den Ball jedoch leichtfertig.
Experimentierphase
Die Trainer waren mit dem Gezeigten einigermaßen
zufrieden. „Wir befinden uns noch in der
Experimentierphase“, erklärte Pade, der bei seinem
Team vor allem Verbesserungsbedarf beim schnellen
Umschalten von Abwehr auf Angriff sieht. Raasch zog
ein insgesamt positives Fazit, bemängelte aber, dass
die HSG zu viele Tore über die Außenpositionen
zugelassen hatte.
20.8.2011
Lüner Nadim Karsifi verstärkt TuS Ickern
von Mats Gärtner
Der Lüner Handballer Nadim Karsifi schließt sich
dem Landesligisten TuS Ickern, Ligakonkurrent des
Lüner SV, an. Er ist ab sofort spielberechtigt.
Der
Libanese verbrachte seine Jugend beim TV Brechten,
sammelte dort bereits Bezirksliga-Erfahrung. Später
absolvierte er ein Probetraining beim Lüner SV.
"Dort hat es aber einfach nicht gepasst", kann sich
Karsifi noch ganz genau erinnern.
Er spielte dann für den Kreisligisten VfL Brambauer
auf. Nach einiger Zeit zog es ihn wieder nach
Brechten, dort feierte er den Landesliga-Aufstieg
mit seinen Dortmunder Jungs. "Aber ich konnte nie
wirklich viel spielen, war beruflich sehr
eingebunden", so Karsifi.
Sportliche Weiterentwicklung
Nun möchte er neue Landesliga-Luft beim TuS Ickern
schnuppern. "Ich bin gespannt, was das Jahr für
Möglichkeiten eröffnet. Ich bin guter Dinge, mich
dort sportlich weiterzuentwickeln." Angst um eine
Stammposition muss er nicht haben, ist er im
Dortmunder Raum schon lange als Allrounder bekannt.
Und dass die Ickerner in einer harzfreien Halle
spielen, nimmt er auch beeindruckend gelassen. "Ach,
da gewöhne ich mich schon dran. Müssen alle anderen
ja schließlich auch", betont er mit einem Lächeln.
Läuft ab sofort für den TuS Ickern
auf: Der Lüner Nadim Karsifi.
(Archivfoto: Carina Püntmann)
14.8.2011
TuS Ickern Trainingslager beendet
TuS Ickern mit zwei Siegen und einem
Unentschieden im Trainingslager
von Jörg Laumann
Mit einem 39:30 (18:15) gegen den DSC Wanne-Eickel
beendeten die Landesliga-Handballer des TuS Ickern
am Sonntag ihr zweitägiges Trainingslager. Zuvor
hatte das Team von Trainer Stephan Pade in diesem
Rahmen ein 33:21 gegen die HSG Gelsenkirchen und ein
27:27 beim VfL Brambauer erreicht.

Vitus Esser und der TuS Ickern
setzten sich mit 33:21 gegen
Gelsenkirchen durch.
(Foto: Dahlhoff)
Auch am Ende des langen
Trainings-Wochenendes hatten die Ickerner noch etwas
zuzusetzen. Im abschließenden Spiel gegen den
Kreisligisten DSC Wanne-Eickel stand es nach 46
Minuten noch 26:26, ehe die Pade-Schützlinge zu
einem bemerkenswerten Schlussspurt ansetzten.
Innerhalb einer knappen Viertelstunde gelangen dem
Landesligisten 13 Treffer, von denen allein Nils
Rodammer fünf markierte. Die Herner hingegen konnten
Keeper Michael Rößler nur noch vier Mal überwinden.
Pade: "Die Jungs haben gut mitgezogen"
TuS-Trainer Stephan Pade zeigte sich anschließend
mit dem Verlauf des gesamten Trainingslagers vollauf
zufrieden. "Die Jungs haben gut mitgezogen", lobte
er. "Wir haben die Dinge, die wir uns vorgenommen
hatten, angemessen umgesetzt."
Insgesamt umfasste das Vorbereitungswochenende des
TuS drei Testspiele und fünf Trainingseinheiten, in
denen vor allem die technisch-taktischen Fähigkeiten
der Handballer geschult wurden.
Übungsinhalte waren unter anderem eine
5:1-Deckungsformation, die als Alternative zum
bewährten 6:0 aufgebaut werden soll, außerdem die
Schnelle Mitte und das Überzahlspiel.
16 Spieler im Trainingslager
16 Spieler standen Pade während des Trainingslagers
zur Verfügung, allerdings mussten mehrere Akteure am
Samstag passen. Kilian und Julian Esser fielen
verletzungsbedingt komplett aus.
Ihre Teamkollegen sorgten zum Auftakt am
Freitagabend zunächst für eine Enttäuschung beim
Trainer, als sie beim Kreisligisten VfL Brambauer
nicht über ein 27:27 (14:15) hinauskamen. "Das war
supoptimal" lautete Pades Kommentar. "Wir haben
insgesamt nicht gut gespielt und viel zu langsam von
Abwehr auf Angriff umgeschaltet."
Deutlich verbessert sah der Coach den TuS beim Test
am Samstag, in dem der Bezirksligist HSG
Gelsenkirchen mit 33:21 (13:14) besiegt werden
konnte. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte
konnte sich Pade über ein klares 20:7 im zweiten
Durchgang freuen: "Das sah auch in spielerischer
Hinsicht schon ganz gut aus."
Gewinnen ist schöner
WAZ
Castrop-Rauxel,
15.08.2011, Ralf Schacht
Stephan Pade hat gerne mal einen
leichten Tick zu spitzer Ironie.
„Man kann nicht immer
verlieren“, heißt sein Motto. So
steht es auf der Homepage seines
Handball-Clubs TuS Ickern.
Beim
Trainingslager
des letzten
Wochenendes
jedenfalls
wollten die
Ickerner
Landesliga-Werfer
ihrem
Übungsleiter
nicht
widersprechen.
In drei
Testspielen,
die Stephan
Pade
netterweise
zwischen die
fünf
Trainingseinheiten
von Freitag
bis Sonntag
drapiert
hatte,
blieben
seine
Schützlinge
ungeschlagen.
Und zeigten
damit, dass
es auch
anders gehen
kann: Denn
in den
beiden
Wochen zuvor
musste der
TuS-Coach
konstatieren,
dass man
auch nicht
immer
gewinnen
kann.
Schwankendes
in der
Vorbereitung
– für
Stephan Pade
„völlig
normal“. Im
Prinzip. Und
zwar nur
dann, wenn
trotzdem
Einsatz
gezeigt
wird. „Dann
darf auch
mal ein
Spiel
daneben
gehen“, so
Stephan
Pade.
Bemerkenswert
fand er,
dass die
Truppe
selbst zum
Abschluss
der
dreitägigen
Klausurtagung
in Sachen
„Technik-Taktik“
noch nicht
völlig platt
bis lustlos
ins letzte
Testspiel
gegen den
Kreisligisten
DSC Wanne
gegangen
waren. Aus
einem 26:26
machten Nils
Rodammer und
Co. im
energischen
Schlussspurt
noch einen
satten
39:30-Sieg.
In 15
Minuten 13
Treffer –
eine
ansehnliche
Quote.
Und der
Trainer war
zufrieden:
„Die Jungs
haben prima
mitgezogen“,
resümierte
der
48-Jährige,
der im Laufe
der fünf
Trainingseinheiten
ein paar
grundsätzliche
Kapitel,
neudeutsch
„Basics“,
aus dem
Handball-Einmaleins
verinnerlichen
ließ. Die
„Schnelle
Mitte“ und
vor allem
die
Effektivität
bei
„Überzahl“
waren dem
Ickerner
Trainer noch
aus der
letzten
Saison als
verbesserungswürdig
in
Erinnerung
geblieben.
Für den
perfekten
Sitz muss
mancher
Stoff halt
immer wieder
mal probiert
werden.
Vor allem
wohl auch
nach dem
spärlichen
27:27 zum
Testspiel-Auftakt
am letzten
Freitag beim
VfL
Brambauer.
„Suboptimal“,
fiel dem
Ickerner
Coach dazu
nur ein,
nachdem der
Lüner
Kreisligist
zur Pause
sogar noch
vorn gelegen
hatte. Einen
Tag später
trotzte
Brambauer
übrigens dem
Bezirksligisten
HSG
Rauxel/Schwerin
ebenfalls
ein
Unentschieden
ab (31:31).
Vielleicht
lag es am
Freitag
daran, dass
beim TuS die
etwas
offensivere
Deckungsvariante
„5-1“ als
Alternative
zum
gewohnten
„6-0“ noch
etwas hakte.
Wobei der
Handball-Experte
besserwisserisch
anzumerken
weiß, dass
man ein
„6-0“
durchaus
auch
„offensiv“
anlegen
könne. Von
wegen
„Hacken am
Kreis“.
Der
Übungs-Samstag
jedenfalls
brachte dann
Fortschritte,
gegen den
Bezirksligisten
HSG
Gelsenkirchen
war ein
33:21 zu
verzeichnen,
das durch
eine
besonders
starke
zweite
Hälfte
(20:7)
herausgeworfen
wurde. Des
Trainers
Fazit: „Das
war auch
spielerisch
schon recht
passabel“.
Wer Pade
kennt, der
weiß diesen
Satz zu
werten: Der
Trainer muss
damit
ziemlich
zufrieden
gewesen
sein. Denn
sein Motto
hatte ja
komplett
gegriffen.
8.8.2011
31:21 - TuS mit klarem Sieg gegen Mengede
von Jörg Laumann
Nachdem er unter der Woche
deutlich gegen den Verbandsligisten HSG
Gevelsberg-Silschede verloren hatte, übernahm der
TuS Ickern nun selbst erfolgreich die Rolle des
höherklassigen Teams. Gegen den TV Mengede
(Kreisliga) gelang dem Landesligisten im Testspiel
am Sonntag ein klarer 31:21 (18:10)-Erfolg.
Von
Beginn an dominierten die Ickerner,
in deren Reihen unter anderem Kilian
und Julian Esser sowie Maurice
Zendrowski fehlten, die Partie gegen
den zwei Klassen tiefer agierenden
Gegner aus Dortmund. Die Schützlinge
von Trainer Stephan Pade ließen den
Kreisligisten, der zuletzt zwei Mal
in Folge Platz zwei in dieser
Spielklasse belegt hatte, kaum zur
Entfaltung kommen.
Mit konsequentem
Tempospiel kamen die Ickerner zum
Erfolg, auch die Konzentration im
Spielaufbau und in der Abwehrarbeit
stimmte. "Wir haben keine
Gegenstoßtreffer zugelassen",
bilanzierte Pade.
Guter Gesamteindruck
Lediglich das in
der Halbzeitpause selbst gesteckte
Ziel konnte der TuS nicht erreichen.
"Wir hatten uns eigentlich
vorgenommen, dass der Gegner nicht
mehr als 20 Tore erzielten sollte",
berichtete der Trainer, "das ist uns
leider nicht ganz gelungen."
Am guten
Gesamteindruck änderte sich dadurch
nichts. "Angesichts der Tatsache,
dass wir momentan viel
herumexperimentieren, war das die
Leistung okay", befand Pade.
Intensives Programm am
Wochenende
Am kommenden
Wochenende wird sich der Coach mit
seinen Handballern einem intensiven
Programm widmen: Nach dem Auswärtsspiel
beim Kreisligisten VfL Brambauer am
Freitag, 12. August, steht dann am
Samstag und Sonntag ein zweitägiges
Trainingslager mit Heimspielen gegen die
HSG Gelsenkirchen (Bezirksliga) und den
DSC Wanne (Kreisliga) auf dem Plan.
Julian Kuczpiol (am Ball) und der TuS Ickern besiegten
Mengede mit zehn Toren
Vorsprung. (Foto: Volker Engel)
5.8.2011
24:41 TuS Ickern
lässt sich vorführen
von Jens Lukas
Die Landesliga-Handballer des TuS Ickern haben im
dritten Saisonvorbereitungsspiel einen Dämpfer
verpasst bekommen. Gegen den
Verbandsliga-Titelanwärter HSG Gevelsberg/Silschede
ging das Team von TuS-Trainer Stephan Pade mit 24:41
baden.

Unzufrieden: TuS-Trainer
Stephan Pade. (Archivfoto: Volker
Engel)
TuS Ickern - HSG
Gevelsberg-Silschede 24:41 (13:18)
"Wir haben vom erwartet starken
Gegner eine Lehrvorführung in puncto
Tempohandball mit schnellem
Umschalten von Abwehr auf Angriff
bekommen", sagte Pade nach der
Partie. Der Coach hatte gehofft,
dass seine Schützlinge im
läuferischen Bereich bereits auf
einem besseren Stand der Dinge
seien, als gezeigt. 16 von 23
Gegentreffer in der zweiten Halbzeit
kassierten sie durch Gegenstöße.
Gegen Gevelsberg/Silschede
musste Pade auf die verletzten
Kilian Esser, Martin Keller (beide
Schulter) sowie Julian Esser
verzichten, betonte aber: "Das ist
auch keine Entschuldigung, mit 17
Toren zu verlieren." Sein Comeback
nach Verletzung feierte Tristan
Ziesmann für 20 Minuten im Tor.
Tempo mit allem
Zipp und Zapp
WAZ
Castrop-Rauxel, 04.08.2011, von
Ralf Schacht
Einen echten Gradmesser
hatte sich Trainer Stephan Pade
zum Abschluss der ersten
Vorbereitungsphase ausgesucht.
und der Verbandsligist HSG
Gevelsberg-Silschede legte den
Handball-Landesligisten TuS
Ickern auch kräftig auf die
Kante: Mit 24:41 kassierten die
Ickerner eine ziemlich krasse
Niederlage.
Bis
zur Pause hatten die
Pade-Schützlinge noch recht gut
mitgehalten (13:18), doch im
zweiten Durchgang brachen dann
doch einige Dämme. „Das war
Tempohandball mit allem Zipp und
Zapp“, kommentierte Stephan Pade
die kostenlose Lehrvorführung
der Gäste, die er als ein
Schwergewicht der Verbandsliga
einstuft: „Für mich ist das ein
Titelfavorit“, urteilte Pade
über das Team des Trainers
Hans-Peter Müller, den der
TuS-Coach noch aus seiner
aktiven Zeit beim Oberligisten
TV Schwitten kennt.
Und das Fazit für das eigene
Team? „Ich hätte mir gewünscht,
dass wir läuferisch schon etwas
weiter sind“, so Pade, „so krass
hatte ich mir das Ergebnis nicht
erhofft.“ Doch letztlich war der
Härtetest gegen einen
Hochkaräter ja gewollt: „So ein
Spiel ist immer lehrreich“, sagt
Pade, der mit der ersten
Testphase durchaus zufrieden
ist. Immerhin gab es mit dem
33:25 gegen den Landesligisten
RE Schwelm und dem 18:19 gegen
den Verbandsligisten Borussia
Höchsten auch erfreuliche
Resultate.
„Wir werden
sicherlich noch ein bisschen an
den läuferischen Qualitäten
arbeiten müssen“, blickt der
Ickerner Trainer voraus, „aber
allmählich werden wir auch zu
den technischen Feinheiten
übergehen“. Das nächste
Testspiel bestreiten die
TuS-Männer am Sonntag (7.) gegen
den Kreisligisten TV Mengede (17
Uhr, FNR-Sporthalle, Lange
Straße). Eine Woche später
(13./14. August) steht dann das
Trainingslager in der
Habinghorster Sporthalle auf dem
Programm.
29.7.2011
Knappe Niederlage von TuS Ickern
von Jörg Laumann
Im zweiten Testspiel mussten die
Landesliga-Handballer des TuS Ickern zwar ihre erste
Niederlage hinnehmen, boten aber eine ansprechende
Leistung. Gegen den Verbandsligisten Borussia
Höchsten verlor die Pade-Sieben denkbar knapp mit
18:19.
Die Ickerner, die
bis auf Torwart Tristan Ziesmann und
Robin Sachweh mit ihrem kompletten
Landesliga-Kader antreten konnten,
gestalteten die Partie über den
gesamten Spielverlauf hinweg offen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs
lagen sie sogar zwischenzeitlich in
Führung.
Erst in der
Schlussphase setzte sich der Favorit
aus Höchsten mit drei Treffern
Vorsprung (18:15) ab. Der TuS
kämpfte sich noch einmal heran und
reduzierte seinen Rückstand auf
einen Treffer. Unmittelbar vor dem
Schlusspfiff bot sich sogar noch die
Gelegenheit zum Ausgleich, die aber
nicht genutzt werden konnte.
Pade ist
zufrieden
"Ich bin grundsätzlich mit diesem
Testspiel zufrieden, weil mir mit
einem klassenhöheren Gegner gut
mitgehalten haben", kommentierte
Ickerns Trainer Stephan Pade die
Partie. Allerdings sei beiden Teams
die noch frühe Phase der
Vorbereitung anzumerken gewesen.
"Der Ball war nicht wirklich der
Freund der Spieler", sagte der
Coach, "es gab sehr viele technische
Fehler".
Das Testspiel-Programm des TuS
Ickern wird am Mittwoch, 3. August,
fortgesetzt. Dann trifft Ickern in
der ASG-Sporthalle auf einen
weiteren Verbandsligisten, die HSG
Gevelsberg-Silschede.
25.7.2011
TuS Ickern gewinnt 33:25 gegen
RE Schwelm
von Jörg Laumann
Mit einem Sieg haben die Handballer des TuS
Ickern ihre Testspiel-Reihe zur Vorbereitung auf die
neue Saison in der Landesliga eröffnet. Gegen die
klassengleiche RE Schwelm setzte sich die
Pade-Sieben mit 33:25 (17:10) durch. Gegen einen
starken Gegner.
TuS Ickern - RE Schwelm 33:25 (17:10)
Denn
zum Auftakt hatten sich die Ickerner
keineswegs ein Leichtgewicht eingeladen.
Immerhin belegten die Schwelmer in der
vergangenen Saison in der Landesliga 4
den dritten Platz.
Allerdings konnten
die Gäste, ebenso wie der TuS, im
Testspiel am Samstag nicht ihre
Bestbesetzung aufbieten. "Wir haben
unsere Ausfälle offenbar etwas besser
kompensieren können", kommentierte
Stephan Pade. Der Ickerner Trainer
musste unter anderem auf die Stammkräfte
Tristan Ziesmann, Nils Rodammer, Pascal
Ulrich, Tristan Pensky und Sascha Knauf
verzichten.
"Im Angriff sah das recht gut
aus"
Dennoch bot das mit drei Torhütern und
neun Feldspielern recht knapp besetzte
Team zu diesem frühen Zeitpunkt in der
Saisonvorbereitung eine ansprechende
Leistung. "Vor allem im Angriff sah das
streckenweise schon sehr gut aus", lobte
Pade.
Am Rande der Partie gab der Coach
bekannt, dass der ursprünglich als
Neuzugang angekündigte Julian Knitter
nun doch beim TV Datteln (Kreisliga)
bleiben wird. Ob sich stattdessen ein
anderer Akteur von außerhalb dem TuS
anschließen wird, ist derzeit noch
offen. Aktuell wirkt Tim Jakobi (Castroper
TV) als Gastspieler beim Training mit.
Bereits am
Donnerstag, 28. Juli, steht für die
Pade-Schützlinge der nächste Test
auf dem Plan. In der Sporthalle der
Fridtjof-Nansen-Realschule trifft
der TuS dann auf den
Verbandsligisten Borussia Höchsten.
Bildquelle: RN Volker Engel
5.07.2011
Vorbereitungsspiele der
1.Herrenmannschaft
Sa, 23.07.11 17.30 Uhr gegen
Rote Erde Schwelm (LL)
Sporthalle Habinghorst
Do, 28.07.11 19.45 Uhr gegen TuS
Borussia Höchsten (VL)
Sporthalle FNR
Mi, 03.08.11 20.15 Uhr gegen
HSG Gevelsberg/Sischede (VL)
Sporthalle ASG
So, 07.08.11 17.00 Uhr gegen TV
Mengede (KL)
Sporthalle FNR
Fr, 12.08.11 19.00 Uhr gegen VFL Brambauer
(KL) in Brambauer
Sa, 13.08.11 18.30 Uhr gegen SW
Gelsenkirchen-Süd (BL)
Sporthalle FNR
So, 14.08.11 15.00 Uhr gegen DSC
Wanne-Eickel (KL)
Sporthalle FNR
So, 21.08.11 17.00 Uhr gegen TuS
Bommern (VL)
Sporthalle FNR
Sa, 03.09.11 18.00 Uhr gegen HSV
Herbede (BL)
Sporthalle ASG
So, 04.09.11 12.00 Uhr gegen HSG
Rauxel-Schwerin (BL) Sporthalle ASG
So, 11.09.11 18.00 Uhr gegen ÖSG
Viktoria Dortmund (BL)
Sporthalle Habinghorst
Die angegebenen Zeiten sind jeweils die
Anwurfzeiten.
Die beiden fettgedruckten Spiele sind
Auswärtsspiele.
06.06.2011 in
der
Tus Ickern: Knitter kommt, Altenrath
geht
Einen Neuzugang
und einen Abgang vermelden die Landesliga-Handballer
des TuS Ickern drei Wochen vor Beginn der
Vorbereitung auf die Saison 2011/12.
Linkshänder Andreas Altenrath verlässt die Ickerner
in Richtung TV Mengede, der den Bezirksliga-Aufstieg
zuletzt zweimal knapp verpasst hatte. TuS-Trainer
Stephan Pade: "Seine Freunde, mit denen er in der
Jugend gespielt haben, haben ihn zum Wechsel
überredet."
Für die Habenseite hat Pade den Rückraumspieler
Julian Knitter vom Kreisligisten TV Datteln
gewonnen. Knitter stammt aus der Jugend des PSV
Recklinghausen. Stephan Pade: "Ich traue ihm
mittelfristig den Sprung in den Kader zu. Ob er es
bereits kurzfristig bereits, müssen wir abwarten."
Landesliga-Start am 18. September
Die Landesliga-Saison beginnt für die Ickerner am
Sonntag, 18. September, mit der Partie gegen den VfL
Kamen. Pade: "Das ist ein Gegner, der nicht mit zu
den Meisterschaftsfavoriten zählt."
Foto: RN Volker Engel
Schwerer werden da wohl die folgenden Aufgaben gegen
die beiden aus der Sauerland-Staffel umgruppierten
Soester TV 2 und SG HC Dortmund-Süd. Insbesondere
Soest 2 könnte Überraschungen bergen, da hier einige
Akteure aus dem Oberliga-Kader auflaufen könnten.
Wie Trainer Pade gehört hat, haben Vereine wie der
SuS Oberaden, der HC Heeren-Werve und der HC
Haltern-Sythen ihre Mannschaften für die neue Saison
erheblich aufgerüstet.
14.05.2011
TuS Ickern 1 - ATV Dorstfeld
23:23 (Hz 7:12)
"Schöner Saisonausklang" für den TuS
Ickern
15.5.2011 von Jörg Laumann
Der TuS Ickern hat die Saison in der
Handball-Landesliga mit einer guten Leistung
beendet. Gegen den künftigen Verbandsligisten ATV
Dorstfeld erspielte sich die Pade-Sieben ein 23:23
(7:12).

In der ersten
Halbzeit sah es allerdings zunächst
danach aus, als ob sich die bereits vor
dem letzten Spieltag als Meister und
Aufsteiger feststehenden Dortmunder
standesgemäß durchsetzen würden.
Die Ickerner, die in Nils Rodammer und
Kilian Esser auf ihre beiden
torgefährlichsten Akteure verzichten
mussten, ließen in der ersten
Spielhälfte zu viele Möglichkeiten
ungenutzt und gerieten bis zur Pause mit
7:12 ins Hintertreffen.
Duell auf Augenhöhe in Hälfte
zwei
Nach dem
Seitenwechsel entwickelte sich
allerdings ein Duell auf Augenhöhe.
Innerhalb weniger Minuten konnten die
Gastgeber ihren Fünf-Tore-Rückstand
wettmachen und zum 14:14 ausgleichen.
Danach wogte die
Partie hin und her. Keine der beiden
Mannschaften konnte sich noch mehr
als ein Tor Vorsprung erspielen.
Auch eine Rote Karte gegen Björn
Böcking, der mit übertriebener Härte
gegen einen Dorstfelder Angreifer
eingestiegen war, brachte den TuS
nicht aus dem Konzept.
Als Julian
Kuczpiol in der vorletzten Minute
das 23:22 erzielte, zeichnete sich
zunächst ab, dass die Ickerner das
bessere Ende für sich haben könnten.
Dorstfeld gelang jedoch wenig später
der erneute Ausgleich.
TuS belegt am Ende Platz
neun
Kurz vor
Spielende hatte Ickerns Andreas
Altenrath noch eine hochkarätige
Torchance, scheiterte jedoch am
Dortmunder Schlussmann. Da auch den
Gästen auf der Gegenseite kein
Treffer mehr gelang, blieb es beim
23:23-Remis, das TuS-Trainer Stephan
Pade als „verdient“ bezeichnete.
„Ich war vor
allem in kämpferischer Hinsicht mit
der Leistung meiner Mannschaft
zufrieden“, kommentierte der Coach,
„uns ist damit ein schöner
Saisonausklang gelungen“.
Die Bilanz der
Spielzeit kann sich durchaus sehen
lassen: Mit Rang neun gelang dem TuS
in seinem zweiten Landesliga-Jahr
nach dem Wiederaufstieg der
angestrebte einstellige
Tabellenplatz. Zudem schnitt das
Team mit dem Erreichen des
Halbfinales im Kreispokal deutlich
besser ab als in den Vorjahren.
TEAM UND
TORE
Ickern: Rößler, Ziesmann,
V. Esser, Zendrowski (3/1), Pensky
(4), Kuczpiol (8/2), Kresse, Böcking
(3), Altenrath (1), J. Esser (4),
Knauf, Ulrich.
18:18 - Ickern verpasst große Überraschung nur knapp
CASTROP-RAUXEL Die Handballer des TuS Ickern haben zum Saisonauftakt in der Landesliga einen Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten Lüner SV nur denkbar knapp verpasst. Beim 18:18 (8:10) gelang den Lünern erst wenige Sekunden vor Spielende der Ausgleich per Siebenmeter.
In der Sporthalle an der B 235 sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel, das vor allem von der konsequenten Deckungsarbeit beider Teams geprägt wurde.
Dementsprechend blieben Tore Mangelware. Nach 16 Minuten stand es gerade einmal 6:6, bis zur Pause geriet Ickern mit 8:10 in Rückstand.
Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Lüner zunächst knapp die Oberhand, bevor ab der 42. Minute die stärkste Phase der Gastgeber begann. Der TuS ließ sich auch durch eine Unterzahlsituation nicht beirren und kam nach 11:14 durch Pascal Ulrich und Kilian Esser (2) zum 14:14-Ausgleich.
Vorentscheidung verpasst
In der 47. Minute gelang Julian Kuczpiol, der gerade erst den Sprung von den A-Junioren in den Landesliga-Kader geschafft hat, ein ganz wichtiges Tor: Er brachte Ickern mit 15:14 in Führung.
Die große Chance auf die Vorentscheidung verpassten die Ickerner allerdings als das mitunter sehr kleinlich leitende Schiedsrichtergespann gleich drei Lüner Feldspieler mit einer Zeitstrafe belegte. Aus der 6-gegen-3-Situation entstand jedoch nur ein TuS-Treffer zum 17:15 (52.).
Ein-Tor-Vorsprung
Letztlich ging Ickern nur mit einem Ein-Tor-Vorsprung in die Schlussminute, in der der besagte Siebenmeter noch zum Punktverlust führte.
Ickerns Trainer Stephan Pade haderte nach Spielschluss mit diversen Entscheidungen der Unparteiischen, fand aber lobende Worte für seine Spieler: "Meine Mannschaft hat gekämpft bis zum Umfallen", erklärte er, "sie hätte mehr als den einen Punkt verdient gehabt."
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