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Schulaktion 2007
" Kinder am Ball "
 
   

Schulaktion 2007 "Kinder am Ball"

                


Infos und Berichte zur Aktion "Kinder am Ball" in Zusammenarbeit der Schulen mit dem DHB (Deutscher Handball Bund) und dem Westdeutschen Handballverband.


Castrop-Rauxel 1.4.2007

Kinder am Ball

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CASTROP-RAUXEL "Alles, was Bewegung fördert, ist eine gute Sache", sagt Marita Wrocklage. Nicht nur, aber besonders bei Kindern.

Die Schulrätin begrüßt denn auch die vor wenigen Tagen zwischen Schulministerin Barbara Sommer, dem Deutschen Handballbund und dem Westdeutschen Handballverband vereinbarte enge Zusammenarbeit unter dem Motto "Handballvereine - Partner der Schulen" (wir berichteten im Hauptteil). Die natürlich im Sog des frisch gewonnenen WM-Titels für nachhaltigen Wirbel sorgen soll. Selbstverständlich sei es sinnvoll, da auch im Bereich Fortbildung bei den Pädagogen anzusetzen und dort mehr Sachkompetenz zu fördern, gerade im Grundschulbereich sei dieses Feld bislang nicht besetzt. Wrocklage: "Wir beobachten die Entwicklung." Sommer hatte angekündigt, Lehrkräfte und Übungsleiter, die in Schulsportgemeinschaften oder bei außerunterrichtlichen Angeboten und im Ganztagsbereich eingesetzt sind, qualifiziert fortzubilden. Außerdem soll es spezielle Handreichungen für den Schulsport geben. "Wir arbeiten schon jetzt sehr gut mit den Schulen in unserem Einzugsbereich zusammen", sagt Willi Kückelmann - (Foto), Chef der HSG Rauxel-Schwerin. "Unsere Jugend-Teams haben einen sehr guten Zulauf." Seit der WM, schätzt er, hätten zehn neue Handballer den Weg zur HSG gefunden. Die HSG hat 180 aktive Handballer, 60 bis 70 spielen im Jugendbereich. Die Tendenz weise eindeutig nach oben. Und da wollen die Rauxel-Schweriner auch selber kräftig dran basteln. Am letzten Spieltag in der Meisterschaft bei den Senioren, am 5. Mai, wird ein Kinderspielfest im ASG steigen. - abi3. Lokalseite -

 

01. April 2007 | Quelle:

 

Schwung mitnehmen

 

CASTROP-RAUXEL Nach den Osterferien wollen Kückelmann und Co. die Grundschulen im Umfeld, also Elisabethschule, Grüner Weg, Lindenschule, Am Hügel, Cottenburgschule und eventuell auch die Wilhelmschule besuchen, mit Flyern versorgen und zum Spielfest einladen.

Einziger Wermutstropfen: Mädels haben einen schweren Stand bei der HSG, die über keine Damen- und Mädchenabteilung verfügt. Zwar hat man es mal im Jugendbereich mit gemischten Teams probiert, aber richtig getaugt hat das nicht. Kückelmann: "Es tut uns zwar weh, aber dann schicken wir die Mädchen lieber gleich zu einem anderen Verein." Jetzt eine neue Mädchen- und Damenriege ins Leben zu rufen, scheitere schon wegen der knapp bemessenen Hallenkapazitäten in unserer Stadt.

Beim TuS Ickern werden die Mädchen mit Kusshand genommen. Dank der kontinuierlichen Aufbau-Arbeit in den vergangenen zehn Jahren verfügen die Ickerner über eine super Besetzung in allen Altersklassen, schätzt Gisela Klöpping - (Foto), Abteilungsleiterin bei den Damen und... Trainerin, die Situation ein.

Dauerhafter Einsatz

Ganz anders als noch vor einigen Jahren, als sie vor den Schulen stand und versuchte, Nachwuchs für den Handball zu gewinnen. Klöpping ist her skeptisch, was den WM-Effekt anbelangt. "Man muss auf Dauer zielstrebig versuchen, den Kindern Handball und Gemeinschaft zu vermitteln", betont sie. Die Frauen-Riege beim TuS ist derzeit 170 Mitglieder stark, mit den Männern zusammen bewegen die Ickerner 360 Sportler am Ball.

Quereinsteiger

Wobei, auch das macht Gisela Klöpping deutlich, selbstverständlich Quersteiger bei den Mädels willkommen sind. Eben auch ältere Semester. "Man muss ja nicht in der E-Jugend anfangen, es darf auch später sein." Auch mit 14 oder 15 sind noch große Sprünge möglich. Eine ehemalige Ickernerin, erst in der B-Jugend zum Handball gekommen, hat es sogar bis in die Bundesliga geschafft.

Auch beim Dritten im Bunde unter den Handballclubs in unserer Stadt, dem CTV, stehen die Zeichen auf grün. Ulrich Copar - (Foto), Trainer der Bezirksliga-Damen, freut sich über steigendes Interesse. "Wir haben eine zusätzliche Trainingseinheit am Mittwoch eingerichtet", sagt Copar. Die Handballabteilung beim CTV ist über 100 Mitglieder stark. Und Copar ist stolz, dass jetzt drei Jugendteams bei den Mädchen an den Start gehen.

Zentraler Auftakt

...Der Castrop-Rauxeler, Vize-Präsident Finanzen des Handballverbandes Westfalen, war just am Samstag auf der Sitzung des erweiterten Präsidiums seines Handballverbands, auf der es genau um die Umsetzung des Konzepts Handball im Schulsport in NRW ging.

Copar: "Wir müssen den Schwung von der WM mit zehn Mio. gewonnenen Handballfans mitnehmen und umsetzen." Noch vor den Sommerferien soll es eine zentrale Auftaktveranstaltung des Projekts geben, eventuell beim TBV Lemgo. - abi

 

 

01. April 2007 | Quelle:


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