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Schon
wieder ist ein Jahr um
und die Dritten haben es
wieder einmal geschafft,
mit konsequenter
Beharrlichkeit und
unbeschreibbaren
Leichtsinn in der
3.Kreisklasse zu
bleiben. Warum und wieso
das gut ist werde ich,
als Chronist anhand des
folgenden Berichtes ins
rechte Licht wenn auch
ungerade Licht rücken.
Wiederum
begab es sich in der
Zeit nach der letzten
Abschlussfahrt Ende Mai 2009 in
die geliebte
Lüneburger
Heide (naja), das man
sich ein neues Ziel
suchte und auch fand.
Wenn die Planungen und
Zusagen alle
eingetroffen wären,
hätte eine 13 köpfige
Crew den beschwerlichen
Weg auf sich genommen
in:
Das
Moseltal in all seiner
Pracht.
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Seit der
segensreichen Einführung der
Rieslingrebe in das
Weinbaugebiet der Mosel ist mit
der dichterischen und lyrischen
Würdigung der Landschaft nicht
mehr so gut bestellt. Die Folgen
des guten Rieslings: "Wir
genossen des köstlichen
Moselweines" (Goethe, 1792).
Direkter, und ohne vornehmen
Genetiv: "Wir soffen uns langsam
den Fluß hinab" (Tucholsky,
1930). Die durch den Weinkonsum
hervorgerufenen Gedächtnislücken
ließen kein umfangreiches
literarisches Werk von Rang mehr
entstehen.
Dieses konnten
und wollten wir so nicht länger
in der deutschen Geschichte
stehen lassen. Deshalb auch unser
diesjähriges Seminar-Thema: "Heimische
Kultur auf neuen Wegen erfahren
und auch schon vergessenes
wieder entdecken".
Leider
blieben in den Zeiten der
letzten Saison einige
"Mitfahrer" auf der Strecke,
sprich konnten aus zeitlichen,
gesundheitlichen oder auch
familiären Gründen die geplante
Tour nicht antreten. Nur so
viel, Ihr armen
Daheimgebliebenen da ist euch
was entgangen. Sei es drum. Wir
tapferen Restsieben, mit Verlaub
die Glorreichen Sieben trafen
uns am frühen Freitagmorgen
wieder einmal am Rauxeler
Hauptbahnhof, (Gott weiß warum
die zwei Gleise den Namen haben)
um uns auf die bevorstehenden
Martyrien der folgenden Tage
vorzubereiten. Unser
Oberhäuptling (Löwe) lies es
sich nicht nehmen unsere
Reisegruppe persönlich in das
wohlverdiente Wochenende zu
entlassen. Bereits am Dortmunder
Bahnhof war der Stress der letzten
Saison vollkommen vergessen und
wir hatten den Reiseproviant
bereits mehrfach angebrochen.
Da wieder einmal eine Bahnfahrt
mit der Deutschen Bahn bereits
gebucht war und dieser doch sehr
laute Salonwagen keine Ruhe
aufkommen ließ, konnten die
Mannschaftskameraden nicht ihre
Themenblätter aufarbeiten und
betraten nach einer doch noch
sehr kurzweiligen 4 stündigen
Fahrt das Gebiet der Mosel. Die
sofortige Begutachtung der
Quartiere und die darauf
folgende Aufnahme von
Nahrungsmitteln und
"Erfrischungen" ließen den
Stimmungspegel nach oben
schnellen. Bereits zu diesem
Zeitpunkt war das Thema "Heimische
Kultur auf neuen Wegen erfahren"
abgearbeitet worden und man
fieberte in freudiger Erwartung
dem traditionellen, gemeinsamen
Frühstück (Captains Dinner)
entgegen.

Am Morgen
war es dann so weit. Die
dargebotenen Speisen und
Getränke wurde wieder einmal
gemeinsam aufgenommen, um für
diesen langen samstäglichen
Seminartag gerüstet zu sein.
Dieser Samstag war von
hervorragenden Temperaturen und
prallen Sonnenschein geprägt,
worauf alle Aktivitäten der
Zusammenkunft ins Freie verlegt
werden konnte. Wie von mir
vorausgesagt reisten an diesem
Wochenende wieder nur Götter.

Jedoch eins
stimmte uns traurig :-))). Die
geplanten Sehenswürdigkeiten des
Moseltales konnten aufgrund der
Zeitknappheit nicht ins Auge
genommen werden. E blieb leider
nur bei unserer Absicht die
Ritterspiele auf der Ehrenburg
zu besuchen, die alten
Büchereien in Bernkastel-Kues in
Augenschein zu nehmen oder auch
nur die Fünf-Seen-Blick Tour mit
Aussicht vom Turm auf Moseltal
zu erhaschen. Die Themen :-))))
des Seminartages hielten uns von
diesen Dingen fern.
Nun ja,
auch dieser lange Samstag neigte
sich mit der Morgendämmerung dem
Ende und alle schlummerten
wehmütig in ihren Betten ein.
Genug getan für dieses Jahr und
man war sich bei der
morgendlichen
Abschlussbesprechung am
Frühstückstisch einig diesen
doch so wundervollen Ort im
nächsten Jahr wiederaufzusuchen.
Hier konnte man arbeiten ohne in
den alltäglichen Stress zu
verfallen.
Die Absicht
im nächsten Jahr wieder mit
voller Mannschaft in des
Moseltal zurückzukehren ist
unser fester Wille und wir
arbeiten daran. Für neue
Mitfahrer haben wir stets ein
offenes Ohr wenn sie sich bei
uns melden. Noch eins.
Wenn auf
irgendwelchen (verworrenen)
Wegen nachgemachte oder
verfälschte Bilder so wie diese
hier.....
in Umlauf geraten, müssen wir
die Authentizität dieser Bilder
in Frage stellen.
In Gedenken unserer fehlenden
Mitglieder Siggi, Thomas,
Carsten, Löwe, Kai und Ossi muss
ich vermerken, ihr habt uns
gefehlt aber wir haben es
trotzdem auch mit sieben
geschafft die Themen des
Wochenendes zu schaffen.
Ich als Chronist habe jetzt die
Pflicht, wieder einmal allen
Mitwirkenden für dieses
wunderschöne aber wieder zu
kurze Wochenende zu danken. Ihr
habt wieder eure gute
Kinderstube ins rechte Licht
gestellt und eure
Kameradschaftlichkeit nicht
unter den Scheffel.
Danke für diese schönen Tage mit
Euch.
Der Chronist
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