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  TuS Ickern

1912 e.V

Handballabteilung

 
 
 

"Seminar" der Dritten 2010

"heimische Kultur auf neuen Wegen erfahren und auch schon

vergessenes wieder entdecken"

 
   
 
 

4.- 6.6.2010  Seminar.. ehmm Saisonabschlussfahrt der Dritten

Thema "Heimische Kultur auf neuen Wegen erfahren und auch schon vergessenes wieder entdecken"....

Schon wieder ist ein Jahr um und die Dritten haben es wieder einmal geschafft, mit konsequenter Beharrlichkeit und unbeschreibbaren Leichtsinn in der 3.Kreisklasse zu bleiben. Warum und wieso das gut ist werde ich, als Chronist anhand des folgenden Berichtes ins rechte Licht wenn auch ungerade Licht rücken.

Wiederum begab es sich in der Zeit nach der letzten Abschlussfahrt Ende Mai 2009 in die geliebte Lüneburger Heide (naja), das man sich ein neues Ziel suchte und auch fand. Wenn die Planungen und Zusagen alle eingetroffen wären, hätte eine 13 köpfige Crew den beschwerlichen  Weg auf sich genommen in:

Das Moseltal in all seiner Pracht.

Seit der segensreichen Einführung der Rieslingrebe in das Weinbaugebiet der Mosel ist mit der dichterischen und lyrischen Würdigung der Landschaft nicht mehr so gut bestellt. Die Folgen des guten Rieslings: "Wir genossen des köstlichen Moselweines" (Goethe, 1792). Direkter, und ohne vornehmen Genetiv: "Wir soffen uns langsam den Fluß hinab" (Tucholsky, 1930). Die durch den Weinkonsum hervorgerufenen Gedächtnislücken ließen kein umfangreiches literarisches Werk von Rang mehr entstehen.

Dieses konnten und wollten wir so nicht länger in der deutschen Geschichte stehen lassen. Deshalb auch unser diesjähriges Seminar-Thema: "Heimische Kultur auf neuen Wegen erfahren und auch schon vergessenes wieder entdecken".

Leider blieben in den Zeiten der letzten Saison einige "Mitfahrer" auf der Strecke, sprich konnten aus zeitlichen, gesundheitlichen oder auch familiären Gründen die geplante Tour nicht antreten. Nur so viel, Ihr armen Daheimgebliebenen da ist euch was entgangen. Sei es drum. Wir tapferen Restsieben, mit Verlaub die Glorreichen Sieben trafen uns am frühen Freitagmorgen wieder einmal am Rauxeler Hauptbahnhof, (Gott weiß warum die zwei Gleise den Namen haben) um uns auf die bevorstehenden Martyrien der folgenden Tage vorzubereiten. Unser Oberhäuptling (Löwe) lies es sich nicht nehmen unsere Reisegruppe persönlich in das wohlverdiente Wochenende zu entlassen. Bereits am Dortmunder Bahnhof war der Stress der letzten Saison vollkommen vergessen und wir hatten den Reiseproviant bereits mehrfach angebrochen.

Da wieder einmal eine Bahnfahrt mit der Deutschen Bahn bereits gebucht war und dieser doch sehr laute Salonwagen keine Ruhe aufkommen ließ, konnten die Mannschaftskameraden nicht ihre Themenblätter aufarbeiten und betraten nach einer doch noch sehr kurzweiligen 4 stündigen Fahrt das Gebiet der Mosel. Die sofortige Begutachtung der Quartiere und die darauf folgende Aufnahme von Nahrungsmitteln und "Erfrischungen" ließen den Stimmungspegel nach oben schnellen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Thema "Heimische Kultur auf neuen Wegen erfahren" abgearbeitet worden und man fieberte in freudiger Erwartung dem traditionellen, gemeinsamen Frühstück (Captains Dinner) entgegen.

Am Morgen war es dann so weit. Die dargebotenen Speisen und Getränke wurde wieder einmal gemeinsam aufgenommen, um für diesen langen samstäglichen Seminartag gerüstet zu sein. Dieser Samstag war von hervorragenden Temperaturen und prallen Sonnenschein geprägt, worauf alle Aktivitäten der Zusammenkunft ins Freie verlegt werden konnte. Wie von mir vorausgesagt reisten an diesem Wochenende wieder nur Götter.

 

Jedoch eins stimmte uns traurig :-))). Die geplanten Sehenswürdigkeiten des Moseltales konnten aufgrund der Zeitknappheit nicht ins Auge genommen werden. E blieb leider nur bei unserer Absicht die Ritterspiele auf der Ehrenburg zu besuchen, die alten Büchereien in Bernkastel-Kues in Augenschein zu nehmen oder auch nur die Fünf-Seen-Blick Tour mit Aussicht vom Turm auf Moseltal zu erhaschen. Die Themen :-)))) des Seminartages hielten uns von diesen Dingen fern.

Nun ja, auch dieser lange Samstag neigte sich mit der Morgendämmerung dem Ende und alle schlummerten wehmütig in ihren Betten ein. Genug getan für dieses Jahr und man war sich bei der morgendlichen Abschlussbesprechung am Frühstückstisch einig diesen doch so wundervollen Ort im nächsten Jahr wiederaufzusuchen. Hier konnte man arbeiten ohne in den alltäglichen Stress zu verfallen.

Die Absicht im nächsten Jahr wieder mit voller Mannschaft in des Moseltal zurückzukehren ist unser fester Wille und wir arbeiten daran. Für neue Mitfahrer haben wir stets ein offenes Ohr wenn sie sich bei uns melden. Noch eins.

Wenn auf irgendwelchen (verworrenen) Wegen nachgemachte oder verfälschte Bilder so wie diese hier.....

 

 

 

 

 

in Umlauf geraten, müssen wir die Authentizität dieser Bilder in Frage stellen.

In Gedenken unserer fehlenden Mitglieder Siggi, Thomas, Carsten, Löwe, Kai und Ossi muss ich vermerken, ihr habt uns gefehlt aber wir haben es trotzdem auch mit sieben geschafft die Themen des Wochenendes zu schaffen.

Ich als Chronist habe jetzt die Pflicht, wieder einmal allen Mitwirkenden für dieses wunderschöne aber wieder zu kurze Wochenende zu danken. Ihr habt wieder eure gute Kinderstube ins rechte Licht gestellt und eure Kameradschaftlichkeit nicht unter den Scheffel.

Danke für diese schönen Tage mit Euch.

Der Chronist