Zusammenrücken
Die müssen sich nun die drei heimischen Handball-Klubs HSG Rauxel/Schwerin, Castroper TV und TuS Ickern teilen, nachdem die Hallen an der Willy-Brandt-Gesamtschule und in Habinghorst an der B235 wegen diverser Reparaturen ganz oder zumindest für den Spielbetrieb aus dem Verkehr gezogen worden sind.
Probleme sind schon lange bekannt
Dabei
weiß der Trainer
des TuS Ickern
gar nicht so
genau, gegen wen
er seinen Zorn
richten soll.
Denn die
Zuständigkeiten
liegen nicht
allein in
Castrop-Rauxeler
Hand, sondern
auch beim Kreis
in
Recklinghausen.
Doch das
interessiert
Stephan Pade gar
nicht so
brennend. „Fakt
ist”, so der
Handball-Coach,
„dass die
Probleme nicht
erst vor ein
paar Tagen
aktuell
aufgetreten
sind, sondern
schon länger
bekannt waren.”
Dabei weiß der Trainer des TuS Ickern gar nicht so genau, gegen wen er seinen Zorn richten soll. Denn die Zuständigkeiten liegen nicht allein in Castrop-Rauxeler Hand, sondern auch beim Kreis in Recklinghausen. Doch das interessiert Stephan Pade gar nicht so brennend. „Fakt ist”, so der Handball-Coach, „dass die Probleme nicht erst vor ein paar Tagen aktuell aufgetreten sind, sondern schon länger bekannt waren.”
Dabei weiß der Trainer des TuS Ickern gar nicht so genau, gegen wen er seinen Zorn richten soll. Denn die Zuständigkeiten liegen nicht allein in Castrop-Rauxeler Hand, sondern auch beim Kreis in Recklinghausen. Doch das interessiert Stephan Pade gar nicht so brennend. „Fakt ist”, so der Handball-Coach, „dass die Probleme nicht erst vor ein paar Tagen aktuell aufgetreten sind, sondern schon länger bekannt waren.”
Sportamts-Leiter Wilfried Heyden hatte gehofft, dass sich die prekäre Situation wegen des reduzierten Sportprogramms während der Herbstferien ein wenig entspannt. Doch auch das funktioniert nicht wirklich: „Wir arbeiten eng mit den betroffenen Vereinen zusammen”, so Heyden, „aber es gibt schon einige Ausfälle, die derzeit nicht unterzukriegen sind”. .
Stephan Pade sauer auf Rhynern: "Man sieht sich immer zweimal"
Handball-Landesligist TuS Ickern hat nun bereits zwei Hängepartien ohne Termin: Die Punktspiele gegen den HC Heeren-Werve und jetzt auch die Partie gegen Westfalia Rhynern. Dabei hätte es zur Absage des Spiels gegen letzteren Gegner gar nicht kommen müssen. Stephan Pade: „Die HSG Rauxel und der CTV reißen sich ein Bein aus, um für uns in der ASG-Halle noch Platz zu schaffen”, betont der TuS-Trainer, „doch Westfalia Rhynern erweist als als völlig unflexibel und hat keinen unserer Ausweichtermine akzeptiert.” So fällt die für Sonntag vorgesehene Partie aus. Und Stephan Pade wird sich das merken: „Man sieht sich immer zweimal”.
Hochbetrieb in der ASG-Halle
Dass die Handball-Klubs gut miteinander kooperieren, dokumentiert der Terminplan für das kommende Wochenende: Die beiden Damen-Teams des TuS Ickern tragen ihre Heimspiele am Samstag um 15.45 Uhr bzw. 17.30 Uhr in der ASG-Halle aus, die Damen des Castroper TV spielen dort am Sonntag um 11.45 Uhr bzw. um 13.30 Uhr. Vorher um 10.00 Uhr sind die 2. Herren des TuS Ickern am Ball. Und die beiden Herren-Teams der HSG Rauxel spielen am Sonntag um 16.00 Uhr bzw. um 18.00 Uhr. Handball total also in der ASG-Sporthalle. Bis auf Weiteres.
Wohl bis zum Jahresende werden die zahlreichen Hallensportler enger zusammen rücken müssen. Das bestätigte jetzt Wilfried Heyden. Der Leiter des Sportamtes fasst zusammen: „Die WBG-Sporthalle bleibt wegen einer Dachsanierung und gleichzeitigem Einbau einer Photovoltaik-Anlage voraussichtlich bis Ende November geschlossen. Und die Sanierung der Beleuchtung in der Habinghorster Halle an der B235 wird sich noch bis zum Jahresende hinziehen”.
Arbeiten gehen jetzt erst richtig los
Heyden räumt ein, dass die Probleme in beiden Hallen nicht neu sind. Bei der WBG-Halle, in städtischer Zuständigkeit, seien aus technischen Gründen Verzögerungen aufgetreten, sodass die für die Sommerferien geplante Reparatur verschoben werden musste. „Dann wurde die Photovoltaik-Anlage noch in das Projekt eingebunden”, erläutert Heyden, „die Arbeiten gehen erst jetzt richtig los”.
Auch die Probleme mit der Beleuchtung der Sporthalle der Beruflichen Schulen in Habinghorst, in Zuständigkeit des Kreises Recklinghausen, seien bereits länger bekannt, doch für eine Reparatur habe das Geld gefehlt. „Jetzt hat man es doch geschafft, Geldmittel aufzutreiben, so dass die Sanierung noch in diesem Jahr geschafft werden kann”, erläutert der Leiter des Sportamtes. Allerdings müssen die Maßnahmen nun kurzfristig ausgeschrieben werden, und das gehe halt nicht von heute auf morgen.
"Runder Tisch" am 13. Oktober
Für den kommenden Dienstag, 13. Oktober (16 Uhr), hat Wilfried Heyden die Vertreter der betroffenen Vereine ins Sportamt eingeladen, um gemeinsam einen „Notfallplan” zu erarbeiten. „Diese Situation ist sicherlich für alle unerfreulich, aber wir müssen jetzt damit klar kommen”, so Heyden, der sich zuversichtlich zeigt: „Ich habe den Eindruck, dass unter den Vereinen ein gutes Klima herrscht.”



Zwei der drei großen Sporthallen der Stadt sind bis auf Weiteres "dicht". Reparaturen in der WBG-Halle und in der Habinghorster Halle an der B235. Für zahlreiche Vereine heißt es nunmehr "zusammenrücken". Und zwar in der ASG-Halle. Dort gibt es jetzt "Handball total".