Nach 20 Jahren auf
getrennten Pfaden wollen sich
die Frauen- und
Männer-Handballabteilungen des
TuS Ickern wieder
zusammenschließen.
Sportredakteur Carsten Loos
sprach darüber mit Friedhelm
Laudwein, dem Chef der Ickerner
Handball-Männer.
Die Frauen-Abteilung
hat soeben Gisela Klöpping zur
neuen Vorsitzenden gewählt; sind
Sie kurz zuvor bei der
Versammlung der Männer wieder
gewählt worden?
Laudwein: - Nein, ich
stand ja auch nicht zur Wahl an;
ich wäre erst im nächsten Jahr
dran.
Wann soll die Fusion
der beiden bislang
eigenständigen Abteilungen
vollzogen sein?
Laudwein: - Im Juni
gibt es eine gemeinsame
Versammlung; dann soll eine
neuer Vorstand gewählt werden.
Wie sieht der Weg bis
zur Fusion aus?
Laudwein: - Wir
treffen uns schon jetzt alle
vier Wochen mit dem kompletten
Vorstand von Frauen und Männern.
Obwohl beide Abteilungen schon
zugestimmt haben, muss noch die
Jahreshauptversammlung des
Gesamtvereins im Mai "grünes
Licht" geben. Dabei sind wir im
Handballverband ohnehin schon
immer nur ein Verein.
Wir kam es zu der
Annäherung von Frauen- und
Männerabteilung?
Laudwein: - Das war
mir schon immer ein Dorn im
Auge. Gemeinsam wären wir auf
einen Schlag 370 Mitglieder.
Damit kann man viel mehr
bewegen. Die Fusion ist eine
Entscheidung der Vernunft. Die
Pläne schlagen sich schon in
Neuanmeldungen nieder.
Erst im Sommer
schließen sich die beiden
Handball-Abteilungen offiziell
zusammen. Sie arbeiten aber
schon jetzt zusammen.
Laudwein: - Schon
seit dem Sommer organisieren wir
gemeinsam den Spielbetrieb. Und
auch die anderen Veranstaltungen
haben wir schon bis Weihnachten
geplant. Ich hätte nie gedacht,
dass das alles schon so gut
läuft.
Wer wird der erste
Vorsitzende der dann
fusionierten Handball-Abteilung?
Stehen Sie zur Verfügung?
Laudwein: - Ja, was
ich angeleiert habe, möchte ich
auch gerne beenden.