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Saison 2008/2009
Bezirksliga Staffel 4 Endstand
Tabelle Saison 2008 / 2009
(10.5.2009)
TuS
Ickern beendet eine Saison ohne
Heimniederlage
Von Jörg Laumann am 10. Mai 2009 10:57 Uhr
Der bereits seit zwei Wochen als Meister
in der Handball-Bezirksliga feststehende TuS
Ickern hat sich auch zum Saisonabschluss keine
Blöße gegeben. Im letzten Spiel besiegte der
künftige Landesligist den HTV Recklinghausen
klar mit 33:23 (20:12).
Alle neun eingesetzten Feldspieler trugen
sich mindestens zweimal in die Torschützenliste
ein, einmal mehr war Nils Rodammer mit acht
Treffern der erfolgreichste Schütze. Nur ein Mal
gerieten die Ickerner in Rückstand, als
Recklinghausen kurz nach Spielbeginn das 2:3
markierte. Doch bereits zur Pause führten die
Gastgeber mit acht Toren. Auch im zweiten
Abschnitt wurde es nicht mehr wirklich spannend.
Lediglich eine kurze Schwächephase gestattete
sich der TuS, in der der HTV auf 21:16
verkürzte.

Stephan Pade,
Trainer der Handballer des TuS Ickern, hat die
Saison mit seinem Team erfolgreich als
Aufsteiger beendet. Nun können die Planungen für
die Landesliga beginnen. Zwei Termine hat der
46-Jährige bereits im Blick:
Am 9. Juni beginnt die Vorbereitung, Mitte
August steht ein dreitägiges Trainingslager an.
Zunächst einmal ist aber Entspannung angesagt.
"In den nächsten drei Wochen möchte ich von
Handball nichts hören oder sehen", sagte Pade
nach dem letzten Saisonspiel gegen
Recklinghausen.
Fass auf!
Castrop-Rauxel,
6.05.2009, Ralf Schacht
So viel ist klar: Am
kommenden Samstag (9.5.) machen die Handballer des
TuS Ickern ein Fass auf. Noch eins (vielleicht auch
mehr), denn seit dem vorzeitigen Titelgewinn vor
knapp zwei Wochen wird beim TuS nur noch gefeiert.
Recht so,
denn für den direkten
Wiederaufstieg in die Landesliga
haben die Schützlinge von
Stephan Pade lang und schmutzig
geschuftet, und ihren Trainer
deswegen manchmal auch
verflucht. Doch was soll's, es
hat sich doch ausgezahlt: Ickern
stieg zum dritten Mal in den
letzten 15 Jahren in die
Landesliga auf. Und gleich bei
der ersten Party nach dem Titel
bringenden 31:16-Erfolg über den
FC Erkenschwick versprachen sich
die TuS-Werfer in die Hand:
„Diesmal bleiben wir länger da.”
Doch bevor "Quälix
Pade" zur nächsten Schufterei
namens Saisonvorbereitung
bittet, werden die Ickerner noch
einmal ihr Schaulaufen
zelebrieren: Am Samstag geht's
im letzten Saisonspiel gegen den
Tabellen sechsten HTV
Recklinghausen (19.15 Uhr,
Sporthalle Habinghorst/B235).
Und man muss kein Prophet sein,
um zu wissen: Danach wird das
eine oder andere Fass
aufgemacht. Der LKW ist
jedenfalls bestellt.
Ickerns Handball-Party geht weiter
Von Jörg Laumann am 3. Mai 2009 14:30 Uhr
Der Aufstieg steht zwar bereits
fest. Doch auch die letzten Spiele
in der Handball-Bezirksliga geht der
TuS Ickern mit vollem Einsatz an.
Beim Waltroper HV gab es einen
32:28-Auswärtssieg.
Handball-Bezirksliga:
Waltroper HV - TuS Ickern 28:32
(14:26)
Die Party-Woche mit Meisterfeier und
Tanz in den Mai hatte bei den
Ickernern offenbar keine Spuren
hinterlassen. Die Gäste nahmen beim
Tabellenvierten von Beginn an das
Heft in die Hand.
Frühzeitig lag der TuS mit 7:3 in
Führung. Die Waltroper von Trainer
Stephan Pade kämpften sich aber
zunächst in die Partie zurück und
markierten das 7:7.
"Schlendrian" in der Mitte
der zweiten Halbzeit
Mit einem 16:14 aus Sicht der
Ickerner ging es in die Pause,
danach erhöhten die Gäste ihren
Vorsprung auf 20:15. Gegen Mitte des
zweiten Durchgangs kam allerdings
beim Aufsteiger noch einmal ein
Bruch ins Spiel. „Da sich ein wenig
der Schlendrian eingeschlichen“,
sagte Pade.
Waltrop glich zum 21:21 aus, ging
dann sogar mit 25:24 in Führung. Als
es darauf ankam, war Ickern jedoch
einmal mehr zur Stelle. Aus dem
Rückstand wurde eine 27:25-Führung,
bis zum Spielende erhöhte der TuS
seinen Vorsprung sogar auf vier
Treffer.
Pade sprach nach der Partie von
einer „ordentlichen Leistung“ und
freute sich darüber, dass Torwart
André Wuttke nach langer
Verletzungspause wieder eine
Halbzeit spielen konnte.
TuS Ickern gibt sich keine Blöße
Castrop-Rauxel,
3.05.2009, Stephan Falk
Beim Waltroper HV setzte sich der vorzeitige
Männer-Bezirksliga-Meister TuS Ickern durch.
Bezirksliga Männer,
Waltroper HV - TuS Ickern 28:32;
TuS Ickern: Ziesmann,
Wuttke - Knauf (1), Kresse (5),
Vogel, Rodammer (8), Zendrowski
(1), Ulrich (4), Dorsch (3/1),
Kunze (8/4), Scheumann (2)
Der Meister gab sich keine
Blöße. Der Tabellenzweite FC
Erkenschwick hat es zwar selbst
in der Hand, Platz zwei und die
Aufstiegschance in der
Relegation zu sichern (und griff
auch zu beim Heimsieg über
Annen-Rüdinghausen). Aber Ickern
wollte sich in Waltrop nicht dem
eventuellen Vorwurf von
Wettbewerbsverzerrung aussetzen,
so TuS-Trainer Stephan Pade.
Die Ickerner haben nichts zu
befürchten. Der Meister setzte
sich zwar nicht so deutlich
durch wie im Hinspiel, hielt die
Gastgeber aber auf Distanz. Dass
nach dem Titelgewinn aber
manches leichter zu nehmen ist,
ist auch klar: „In der zweiten
Halbzeit haben wir uns
zwischendurch mal ein kleines
Fehlpassfestival erlaubt. Aber
das kann man jetzt ja nicht mehr
ernsthaft kritisieren”, so Pade.
Rechtzeitig einzugreifen
reicht ja auch. In der zweiten
Halbzeit konnte Waltrop sogar
einmal in Führung gehen, aber
Pade ging mit einer Auszeit,
seine Mannschaft danach wieder
auf dem Schwingboden dazwischen.
Der TuS-Trainer schonte Björn
Böcking und Vitus Esser,
gesperrt fehlte Julian Esser.
Lange verletzt bleibt Kilian
Esser (Bizepsmuskel-Riss) - wie
lange, „dazu möchte ich derzeit
keine Prognose wagen”, so
Stephan Pade.
 
Bierisch gute Laune
Castrop-Rauxel,
27.04.2009, Sportredaktion
Stephan
Pade ist auch am Tag nach dem Sieg gegen
Erkenschwick noch voller Freude über die tolle
Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Erkenschwick
und den Aufstieg in die Landesliga.
Es ist vollbracht. Die Handballer des TuS Ickern
haben sich den Aufstieg in die Landesliga mit dem
31:16-Kantersieg gegen den ärgsten Verfolger FC
Erkenschwick gesichert. Die Freude war direkt nach
dem Abpfiff riesig, und sie ist es noch heute. „Das
war absolute Hochstimmung. Die Art und Weise, wie
wir aufgetreten sind zeigt doch, dass wir der
absolut verdiente und würdige Aufsteiger sind”, so
Ickerns Coach Stephan Pade.
Der 46-Jährige steckt auch einen Tag nach dem Sieg
noch voller Freude. „Ich bin auch heute
überglücklich, aber ein bisschen kaputt.” Klar, denn
die Feierlichkeiten am Sonntag gingen noch bis
Mitternacht und glaubt man dem scherzenden Trainer,
dann waren sie „kurz und schmerzvoll. Deswegen habe
ich mir auch einen halben Tag frei genommen”, so der
kaufmännische Angestellte.
In den höchsten Tönen lobt der Trainer seine
Spieler. „Wir sind für den Aufwand, den wir schon
vor der Saison betrieben haben, belohnt worden und
meine Jungs haben die gesamte Zeit voll mitgezogen,
auch wenn sie dafür auf einiges im privaten Bereich
verzichten mussten.” Fünf Mal in der Woche wurde in
der Vorbereitung geschuftet. Ein Pensum, dass sonst
erst von Teams ab der Oberliga an den Tag gelegt
wird.
Vor dem Spiel gegen Erkenschwick entdeckte der
Trainer in seiner Gefühlswelt noch eine Mischung aus
Freude und Ungewissheit. „Ich wusste nicht, wie die
Mannschaft mit dem Druck in so einem Spiel umgehen
würde.” Seine Mannschaft zeigte aber eine der besten
Saisonleistungen. Das überraschte auch den
Übungsleiter. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie auf
den Punkt Willens sind, den Aufstieg vorzeitig
einzutüten. Die Einstellung war perfekt”, lobt
Stephan Pade.
Jetzt hat der Trainer alle Zeit, sein Team auf die
kommenden Aufgaben in der Landesliga vorzubereiten.
„Sollte noch jemand Zweifel gehabt haben, dass meine
Mannschaft in der Lage ist, in der Landesliga
antreten zu können, sollten die jetzt wohl
ausgeräumt sein”, so der Coach, der aber auch die
Marschrichtung für die kommende Spielzeit schon
vorgibt. „Als Aufsteiger muss es immer deine
Zielsetzung sein, die Klasse zu halten. Wir wollen
nicht wieder ein kurzes Intermezzo geben. Die
Spieler sind aber gereift und haben jetzt die
Erfahrung, das auch zu schaffen.”
Das können die Spieler auch allesamt beweisen, denn
das Team bleibt in der neuen Saison komplett
zusammen. Nur Andreas Altenrath verstärkt den Kader.
Der 23-jährige Linkshänder läuft dann im rechten
Rückraum auf. „Das macht doppelt Spaß mit so einer
engagierten Truppe zu arbeiten. Die Jungs sind ja
auch alle privat befreundet und der Zusammenhalt im
Team ist wirklich einmalig.”
Jubel, Trubel, Heiserkeit
(26.4.2009)
TuS Ickern - FC Erkenschwick 1 31:16
(15:6)
Castrop-Rauxel,
26.04.2009, Oliver Maskut, Stephan Falk
Foto:WAZ
siehe auch rechts >>>
TuS Ickern
gewinnt das Spitzenspiel souverän und kehrt in die
Landesliga zurück.
„Wer den Tabellenzweiten am Ende mit
fünfzehn Treffern Unterschied
besiegt, der steigt völlig verdient
auf,” blieb dem Gratulanten vom
Handballverband Westfalen nichts
anderes übrig, als die Leistung des
TuS Ickern hervorzuheben. An diesem
Sieg gab es nichts zu mäkeln. Schon
früh zeichnete sich ab, dass der TuS
gewillt war, bereits am drittletzten
Spieltag den Landesligaaufstieg
perfekt zu machen.
Der TuS hatte das Feld bestellt. Die Halle war voll,
die Stimmung prächtig und Sprecher Thomas Schröder
heizte mit kräftigen Rhythmen den Laden immer wieder
auf. Trainer Stephan Pade störte im Vorfeld
eigentlich nur, „dass ich selbst nicht mitspielen
kann. Aber dafür bin ich einfach zu langsam. Dafür
aber bis in die Haarspitzen motiviert.” Das merkte
man ihm an und er schien diese Motivation auf „seine
Jungs” übertragen zu haben.
Die Deckung hatte von Beginn an Schwerstarbeit gegen
die robusten Erkenschwicker zu verrichten. Aber vor
allem der Mittelblock ackerte und ackerte und machte
dem „Schwicker” Mittelmann das Leben sehr schwer.
Und wenn er sich doch einmal durchgewühlt hatte,
stand ein erneut blendend aufgelegter Tristan
Ziesmann im TuS-Tor, der schier unüberwindlich
schien.
Aber nicht nur der Defensivverbund klappte
hervorragend. Der TuS verstand es, sein Tempospiel
über sechzig Minuten durchzuziehen. Und damit kamen
die Gäste überhaupt nicht klar. Nils Rodammer sorgte
mit vier Treffern in der Anfangsphase dafür, dass
Ickern immer wieder zurückschlug, wenn Erkenschwick
rankommen wollte. Zur Pause führte man bereits mit
16:9. Ein Hauch von Landesliga zog durch die
Habinghorster Sporthalle.
Und
Durchgang zwei wurde zu einem wahren Triumphlauf der
Heimischen. Geburtstagskind Björn Böcking markierte
drei Minuten vor dem Ende den dreißigsten Treffer
der Ickerner, ehe Meinolf Scheumann eine Minute
später auf 31:16 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt stand
die ganze Halle. Danach war nur noch Jubel, Trubel,
Heiserkeit. Und wenn man genau hingeschaut hat, sah
man auch die eine oder andere Freudenträne.
TuS Ickern - FC Erkenschwick 31:16; TuS Ickern:
Ziesmann, Kurjakovic; V. Esser, Knauf (2), Kresse
(8), Vogel (2), Rodammer (8/1), Zendrowski (1), B.
Böcking (4), Ulrich (1), Dorsch (1), Kunze (3),
Scheumann (1).
Kantersieg - TuS Ickern ist wieder
Landesligist
Von Jörg Laumann am 26. April 2009 21:15 Uhr
Die Handballer des TuS Ickern sind nach einem Jahr
in der Bezirksliga wieder aufgestiegen. Im Topspiel
gegen den FC Erkenschwick siegten sie am
Sonntagabend haushoch mit 31:16 (16:9).
Mit einer beeindruckenden Leistung haben sich die
Handballer des TuS Ickern am drittletzten Spieltag
vorzeitig den Aufstieg in die Landesliga gesichert.
Gegen den unmittelbaren Verfolger FC Erkenschwick
gewann der Tabellenführer unerwartet deutlich mit
31:16 (16:9).
Nur 15 Minuten lang konnten die Gäste aus
Erkenschwick die Partie in der Sporthalle an der B
235 ausgeglichen gestalten. Dann zogen die Ickerner,
die dem Gegner in läuferischer und spielerischer
Hinsicht klar überlegen waren, davon.
Einseitige Partie
Nach dem Treffer zum 8:6 in der 17. Minute gelang
den Erkenschwickern fast zehn Minuten lang kein
zählbarer Erfolg, während die Ickerner ihren
Vorsprung auf 15:6 erhöhen konnten. In die Pause
nahm die Sieben von Trainer Stephan Pade einen
Sieben-Tore-Vorsprung (16:9) mit.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am
weitgehend einseitigen Geschehen auf dem Parkett.
Die Erkenschwicker brachten im Angriff wenig
Konstruktives zustande, in einigen Situation wurden
die Aktionen der körperlich robusten Angriffsspieler
zudem als Stürmerfoul abgepfiffen.
"Rot" für Erkenschwick
Auf der Gegenseite gelang hingegen nahezu alles. Bereits
nach zehn Spielminuten im zweiten Durchgang war der
TuS Ickern auf zwölf Tore Differenz enteilt (23:11).
Erkenschwick wurde zusätzlich geschwächt, als
Kreisläufer Sebastian Dücker nach einem Foul an
Matthias Kunze die Rote Karte sah.
Nach 53 Minuten ging Ickern durch Stefan Kresse
erstmals mit 15 Toren (29:14) in Führung. Dieser
Vorsprung hatte auch beim umjubelten Schlusspfiff
noch Bestand. Routinier Meinolf Scheumann hatte kurz
zuvor das 31:16 erzielt.
"Wenn man solch eine Leistung abliefert, steigt man
zu Recht auf", sagte TuS-Trainer Stephan Pade nach
dem Spiel. "Ich freue mich, dass sich die Jungs
heute selbst für die harte Arbeit belohnt haben."


Fotos : RN Engel
(18.4.2009)
HSG Annen-Rüdinghausen
- TuS Ickern 24:28
(13:14)
Entscheidung vertagt: Ickern gewinnt, Erkenschwick auch
Von Jörg Laumann am 18. April 2009 21:56 Uhr
Handball-Bezirksligist TuS Ickern hat sein Auswärtsspiel am
Samstagabend bei der HSG Annen-Rüdinghausen mit
28:24 (14:13) gewonnen, konnte aber noch nicht
vorzeitig den Aufstieg feiern. Verfolger FC
Erkenschwick setzte sich gegen Welper 2 mit 28:25
durch und hat damit bei drei ausstehenden Spielen
weiterhin sechs Punkte Rückstand.
Beim Gastspiel in Witten lief es für den
Tabellenführer aus Ickern zunächst keineswegs nach
Plan. Die HSG Annen-Rüdinghausen, in der Liga
aktuell auf dem letzten Rang, demonstrierte in der
ersten Spielhälfte ihre Heimstärke. Mit der
kompakten Defensive der Wittener hatten die
TuS-Handballer arge Probleme, agierten zudem in
vielen Situationen zu nervös.
Die Geschehnisse der Anfangsphase ließen sich auf
der Anzeigetafel auch in Zahlen ablesen: Nach 16
Minuten hatte sich Annen-Rüdinghausen einen satten
Fünf-Tore-Vorsprung (9:4) erarbeitet. Erst als die
insgesamt recht kleinlich leitenden Unparteiischen
gegen gleich zwei Wittener Akteure
Zwei-Minuten-Straften verhängten, fand der TuS
zurück ins Spiel. Die nun folgende Aufholjagd wurde
mit dem Pausenpfiff gekrönt: Erstmals ging Ickern an
diesem Abend in Führung, als Nils Rodammer einen
Siebenmeter zum 14:13 verwandelte.
Ickern in
den letzten 20 Minuten in Unterzahl
Im
zweiten Spielabschnitt blieb es zunächst bei einer
knappen Führung für den Spitzenreiter, ehe Ickern in
der 40. Minute eine erhebliche Schwächung hinnehmen
musste. Ein Foul von Julian Esser werteten die
Unparteiischen als Tätlichkeit und bestraften den
TuS-Rechtsaußen dafür mit einem Spielausschluss. Die
Folge: Ickern musste die verbleibenden 20 Minuten in
Unterzahl bestreiten.
Was zunächst wie ein Rückschlag aussah, hatte
gegenteilige Wirkung: Der TuS drehte nun richtig auf
und erspielte sich bis zur 55. Minute eine klare
26:21-Führung. In der Schlussphase überstand die
Pade-Sieben noch zwei
Vier-gegen-Sechs-Unterzahlsituationen, ehe es
wiederum dem überragenden Rodammer vorbehalten
blieb, den Schlusspunkt zu setzen: In der 60. Minute
traf der Ickerner Rückraum-Spieler per Siebenmeter
zum 28:24 - sein 17. Treffer in dieser Partie.
"Finale"
gegen FC Erkenschwick am 26. April
"Meine Mannschaft hat einmal mehr Charakter gezeigt
und verdient gewonnen", zog Ickerns Trainer Stephan
Pade eine positive Bilanz. Lediglich der FC
Erkenschwick wollte nichts zum Gelingen des
Samstagabends beitragen: Der Tabellenzweite gewann
mit 28:25 gegen Westfalia Welper 2 und könnte somit
den Sechs-Punkte-Rückstand auf Ickern in den
verbleibenden drei Spielen theoretisch noch
aufholen.
Am kommenden Spieltag (26. April) kommt es zum
"Finale": Dann empfängt der TuS Ickern die
Erkenschwicker in eigener Halle.
Castrop-Rauxel, 19.04.2009, Ralf Schacht
Handball-Bezirksligist TuS Ickern ist noch nicht
Meister. Zwar gewann der Spitzenreiter bei der HSG
Annen-Rüdinghausen mit 28:24, doch der Verfolger FC
Erkenschwick bleibt dran.
HSG
Annen-Rüdinghausen - TuS Ickern 24:28.
Die
Truppe des Ickerner Trainers Stephan Pade löste am
Samstag ihre Aufgabe beim Tabellenletzten HSG
Annen-Rüdinghausen mit einem Pflichtsieg. Das war
ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederaufstieg in
die Landesliga. Der wäre bereits am Samstag Abend
perfekt gewesen, wenn der Verfolger FC Erkenschwick
sein Heimspiel gegen Westfalia Welper II nicht
gewonnen hätte. Doch die Kreisstädter taten Ickern
den Gefallen nicht, sie setzten sich gegen den
Tabellenvierten mit 28:25 durch. Damit wurde die
Entscheidung vertagt. Am nächsten Sonntag (26.)
kommt es nun in der Habinghorster Sporthalle (18
Uhr) zum vermeintlichen "Endspiel" um den Titel: Der
TuS Ickern geht an diesem drittletzten Spieltag mit
sechs Punkten Vorsprung in die Partie gegen den
direkten Rivalen FC Erkenschwick.
Ein Punkt reicht
zur Meisterfeier.
(22.3.2009)
TuS Ickern - DJK Westfalia Welper 2 28:22
(15:6)
Von Florian Kopshoff am 22. März 2009 20:45 Uhr
Ickern gut wie nie - Ein Traumwochenende
Traumwochenende für die Bezirksliga-Handballer des
TuS Ickern: Mit 28:22 (15:8) besiegte der
Spitzenreiter Verfolger Westfalia Welper (4.).
Bereits am Samstag hatte der Tabellenzweite, FC
Erkenschwick, völlig überraschend gegen den
Vorletzten, PSV Recklinghausen 2, verloren (28:32).
Und
die fleißige Unterstützung der strauchelnden
Konkurrenz war nicht der einzige Grund zur Freude
für Ickerns Trainer Stephan Pade. Denn auch die
eigene Equipe, die vor Wochenfrist so bitter
enttäuscht hatte (26:30 bei Gevelsberg Silschede 2),
präsentierte sich in einer Form, die dem
Übungsleiter Anlass zu ungewohnten Lobesarien gab.
Exzellent sei die das Kämpferische und Läuferische
gewesen. Exzellent die Abwehr. Effektiv die
Offensive. Und am Ende sagte Pade gar: "Das war das
beste, was ich von meiner Mannschaft je gesehen
habe."
Foto : RN Archiv
In
Zahlen liest sich das Superlativ-Konzert des
Trainers so: 7:2-Führung nach elf Minuten. Mit 12:4
lag der TuS Nach 18 Spielminuten in Front. Kurz vor
der Halbzeit leuchtete auf der Anzeigetafel die
deutlichste Führung des Spiels - 15:6. Auch wenn die
Kräfte gegen Ende nachließen - in Gefahr war der
Erfolg nie.
Das war die trotzige Antwort
Unerwartet
sei die Leistung seines Teams indes nicht gewesen,
sagte Pade. Die Hinspielniederlage bei Welper und
das schwache Spiel in der Vorwoche hätten eine
trotzige Antwort absehen lassen. Trainer-Lob
verdiente sich Stefan Kresse, der neunmal ins
gegnerische Netz traf. Herausragend sei überdies die
Leistung von Maurice Zendrowski gewesen. Der vertrat
den verletzten Spielmacher Kilian Esser glänzend.
Foto: RN Engel
Die richtige Reaktion
Castrop-Rauxel, 22.03.2009, Oliver Maskut
Siege fuhren die
Handball-Männer des TuS Ickern und der HSG
Rauxel/Schwerin ein.
Bezirksliga Männer, TuS Ickern - Westfalia Welper II
28:22; TuS:
Ziesmann; V. Esser, Knauf (2), Kresse (9), J. Esser,
Vogel, Rodammer (8/2), Zendrowski (2), Böcking
(4/1), Ulrich (1), Dorsch (1/1), Scheumann (1).
Man
hatte sich intensiv auf die Partie vorbereitet und
dabei fiel nach Aussage von TuS-Trainer Stephan Pade
auch „das eine oder andere harte Wort.” Zu schwach
war die Leistung zuletzt, als dass man hätte zur
Tagesordnung übergehen können. Der Coach forderte
eine Reaktion und die Mannschaft zeigte genau die
Richtige. „Die erste Hälfte sucht sicher
ihresgleichen”, schwärmte Pade nach dem Sieg. Welper,
immerhin Tabellendritter und in der Hinrunde
deutlich überlegen gegen den TuS, wurde regelrecht
an die Wand gespielt. Mit extrem hoher
Laufbereitschaft, einem sehr starken Deckungsverband
und enormer Effektivität in der Offensive, ging es
über 7:2 und 12:4 bis auf 15:6. Die TuS-Anhänger
schwärmten. Der zweite Abschnitt war dann zwar nicht
mehr ganz so dominant, aber in keiner Phase der
Partie hatte es den Anschein, dass dieses Spiel
einen anderen Sieger finden könnte als die
Heimischen. So gelang dem TuS letztlich eine
eindrucksvolle doppelte Wiedergutmachung: Einmal für
die Pleite der Vorwoche und zum zweiten für die hohe
Niederlage im Hinspiel. Ein Sonderlob vom Coach
kassierte diesmal Maurice Zendrowski, der in der
Rückraummitte eine absolut tadellose Vorstellung
bot.
(14.3.2009)
HSG Gevelsberg Silschede 2
- TuS Ickern 30:26
(17:12)
Von Jörg Laumann am 15. März 2009 14:12 Uhr
Auswärts-Pleite für
Tabellenführer Ickern
Er bleibt zwar Tabellenführer der
Handball-Bezirksliga.
Dennoch hat derTuS Ickern hat im Kampf um den
Aufstieg einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der
HSG Gevelsberg Silschede 2 unterlag die Sieben von
Trainer Stephan Pade 26:30 (12:17).
Nach fünf Spielen ohne Niederlage musste sich Ickern
wieder geschlagen geben - übrigens einer Mannschaft,
die nunmehr ihren fünften Sieg in Folge verbuchte.
Der TuS fand über weite Strecken nicht die
geeigneten Mittel.
Vor allem die Abwehrleistung bereitete dem TuS-Coach
Pade Kopfzerbrechen. „Nachdem wir sonst Probleme im
Angriff hatten, haben wir diesmal die Deckungsarbeit
weitestgehend eingestellt“, kommentierte Pade mit
leiser Ironie.
"Man darf hier keine 30 Tore bekommen"
Dabei trugen die
Gevelsberger ihre Offensivaktionen nur in recht
wenigen Varianten vor, kamen überwiegend über die
gut besetzte Rückraum-Mitte und durch zwei robust
agierende Kreisläufer zum Erfolg. „Ich möchte die
Leistung des Gegners nicht schmälern“, erklärte Pade,
„aber man darf hier keine 30 Tore bekommen.“
Trotz mehrerer Umstellungen im Abwehrverbund fanden
die Ickerner jedoch nicht die nötige Sicherheit, um
gegen die Silscheder Angreifer zu bestehen. Auch
TuS-Torwart Tristan Ziesmann knüpfte nicht an seine
zuletzt starken Leistungen an.
Partie nur in den ersten 15 Minuten offen
In der Offensive präsentierte sich der
Tabellenführer in Gevelsberg zwar einigermaßen
konsequent. Für das Zählbare waren aber in erster
Linie zwei Akteure verantwortlich: Nils Rodammer
traf 13 Mal, Matthias Kunze sechs Mal.
Nur in den ersten 15 Minuten war die Partie in
Gevelsberg offen. Zur Pause lag der Tus schon 12:17
zurück. „Das war schon eine ordentlich Hypothek“,
befand Pade. Direkt nach dem Seitenwechsel geriet
sein Team sogar mit sieben Toren (12:19) ins
Hintertreffen.
Aufholjagd
kommt zu spät
Erst in der Schlussphase bäumte sich der TuS noch
einmal auf, verkürzte in der 56. Minute auf 24:27.
Doch die Aufholjagd kamn zu spät - am Ende stand
eine 26:30-Niederlage. Zu Recht, wie Pade befand:
„Wir hätten nach dieser Leistung auch keinen
Punktgewinn verdient gehabt.“
TEAM UND TORE
Ickern:
Ziesmann, Kujrakovic; V. Esser, Knauf, J. Esser,
Vogel, Rodammer (13/3), Zendrowski (1), Böcking
(2/1), Ulrich (2), Dorsch (1), Kunze (6), Scheumann
(1).
Spitzenreiter TuS
Ickern strauchelt
Castrop-Rauxel, 15.03.2009, Ralf Schacht
Kleiner Dämpfer für den TuS Ickern. Der
Bezirksliga-Spitzenreiter verlor am Samstag beim
Tabellenachten HSG Gevelsberg-Silschede II mit
26:30.
Fünf Spiele in Folge war der TuS
Ickern ungeschlagen. Jetzt hat's den
Spitzenreiter mal wieder erwischt.
Nachdem zuletzt der Angriff etwas
Sand im Getriebe hatte, war am
Samstag die Abwehr schlecht drauf.
30 Gegentore, das hatte es in dieser
Saison erst einmal gegeben, beim
27:30 im Dezember beim FC
Erkenschwick.
„Das
bremst und natürlich ein wenig auf dem Weg zum
Titel”, konstatierte Stephan Pade, dessen
Schützlinge nun zum ersten Mal gegen ein Team aus
der unteren Tabellenhälfte verloren. Dabei war
Ickern gewarnt: Die HSG Gevelsberg-Silschede II
hatte vier Spiele in Folge gewonnen, warf eine Menge
Selbstbewusstsein in die Waagschale, und packte ein
paar zusätzliche Körner drauf. „Wie das gegen einen
Spitzenreiter halt so ist”, sagte der TuS-Trainer.
Ickerns Kreisläufer gehen leer aus
Zwar
hatten die Gastgeber zwei kräftige Kreisläufer und
einen starken Mittelmann zu bieten, doch darauf sei
die Mannschaft eigestellt gewesen. Nur gelang es
nicht, diese Trümpfe auszustechen. Auf der
Gegenseite wussten die Ickerner nicht, die Räume aus
der 5:1-Abwehrformation des Tabellenachten zu
nutzen. Beide TuS-Kreisläufer Vitus Esser und Sascha
Knauf gingen leer aus. „Daran muss noch gearbeitet
werden”, kündigte Pade an.
Der
TuS-Trainer räumte zudem ein, dass der
verletzungsbedingte Ausfall der Schaltstation Kilian
Esser schwer zu kompensieren sei: „Das ist keine
Respektlosigkeit gegenüber den anderen Spielern,
sondern schlicht ein Fakt”, so Pade, den diese
Niederlage nicht umwirft: „Nach wie vor sind wir das
einzige Team, das alles selbst in der Hand hat.”
(8.3.2009)
TuS Ickern - PSV Recklinghausen 2 28:23
(11:13)
Der TuS Ickern bleibt auf Kurs - Starke zweite
Halbzeit
Von Jörg Laumann am 8. März 2009 22:46 Uhr
In der Handball-Bezirksliga bleibt der TuS Ickern
auf Kurs. Gegen den Vorletzten PSV Recklinghausen 2
gelang dem Tabellenführer ein 28:23
(11:13)-Heimerfolg. Vor allem unmittelbar vor der
Pause hatte der TuS aber große Probleme.
Gegen die Recklinghäuser, die sich mit drei Akteuren
aus ihrer ersten Mannschaft (Verbandsliga) verstärkt
hatten, fanden die Gastgeber zunächst gut ins Spiel
und gingen zur Mitte des ersten Spielabschnitts mit
8:6 in Führung.
Dann aber riss der Faden bei den Ickernern. "Es hat
sich der Trott eingeschlichen, den es schon in
einigen der letzten Spiele zu beobachten gab",
kommentierte Pade. Seine Schützlinge gingen die
Aufgabe nun ein wenig zu lässig an, agierten vor dem
gegnerischen Gehäuse unkoordiniert. Lediglich
Matthias Kunze konnte den Coach in dieser Phase
überzeugen.
"Wir haben gegen jede mögliche Abwehrformation
entsprechende Konzepte einstudiert, die auch zum
Erfolg führen, wenn man sie umsetzt", erklärte Pade.
In der Schlussphase der ersten Hälfte hielten sich
die TuS-Spieler allerdings nicht an diese Vorgaben.
Das Resultat war entsprechend auf der Anzeigetafel
abzulesen: Mit einem 11:13-Rückstand ging es in die
Pause.
Der Erfolg hing auch an Björn Böcking
Im zweiten Spielabschnitt agierten die Gastgeber
deutlich zielstrebiger und konzentrierter. Bereits
nach wenigen Minuten konnte der TuS den
11:13-Rückstand in eine 15:13-Führung umwandeln. Vor
allem Rückraumspieler Björn Böcking avancierte in
der zweiten Spielhälfte zur wichtigen Figur auf
Ickerner Seite. Er steuerte neun der 17 Treffer bei.
Zur Mitte des zweiten Spielabschnitts stand erstmals
ein Fünf-Tore-Vorsprung (25:20) auf der Habenseite
der TuS-Handballer, den diese bis zum Schlusspfiff
auch nicht mehr aus der Hand gaben.
. Wach rütteln musste Trainer Stephan Pade seine
Mannen in der Halbezitpause. Erst danach zeigte
Spitzenreiter TuS Ickern sein Können und siegte noch
klar gegen den PSV Recklinghausen II. Die HSG
Rauxel/Schwerin verlor indes beim Tabellenletzten
Annen-Rüdinghausen.
Wachrüttler
Castrop-Rauxel, 08.03.2009, Ralf Schacht, Thorsten
Musielak
TuS Ickern - PSV Recklinghausen II 28:23 (11:13). -
TuS:
Ziesmann; F. Esser (1), Knauf (1), Kresse (5), J.
Esser, Vogel, Rodammer (2), Zendrowski (1), Böcking
(9/3), Ulrich (3), Kunze (6/1).
Das Spiel gegen den Tabellenzwölften aus
Recklinghausen war kein Selbstläufer. Letztlich
setzte sich der Tabellenführer aus Ickern aber nach
einer mustergültigen zweiten Halbzeit verdient mit
28:23 durch und sonnt sich weiterhin an der
Tabellenspitze.
Die Ickerner staunten zu Beginn der Partie nicht
schlecht über die Verstärkung, die der PSV II
aufbieten konnte: Gleich drei Akteure aus der
Verbandsliga füllten den Kader der Zweitvertretung
auf. Die Ickerner taten sich mit der neu formierten
Mannschaft der Gäste zunächst sehr schwer und
verzettelten sich in vielen Einzelaktionen, die kaum
zum Erfolg führten. Die Quittung dafür folgte auf
dem Fuße: Zur Halbzeit führte der Gast plötzlich mit
13:11.
Da wurde Ickerns Trainer Stephan Pade dann in der
Kabine auch „etwas lauter” und verabreichte seinen
Mannen ein paar kräftige Wachrüttler. Wie verwandelt
zeigte sich der TuS plötzlich zu Beginn der zweiten
Hälfte. Schnell war eine 15:13-Führung erspielt, die
der Spitzenreiter dann kontinuierlich ausbaute. So
zeigten gerade in der zweiten Hälfte Stefan Kresse,
Mathias Kunze und vor allem Björn Böcking
Top-Leistungen, die gemeinsam mit gutem Teamwork den
Weg zum Erfolg bereiteten.
(1.3.2009)
TuS
besiegt die HSG im
torarmem Ortsderby
HSG Rauxel-Schwerin - TuS Ickern 13:18 (8:8)
Von Jörg Laumann am 1. März 2009 21:21 Uhr
Im Handball-Derby der Bezirksliga hat sich der
Spitzenreiter TuS Ickern gegen die HSG
Rauxel-Schwerin mit 18:13 (8:8) durchgesetzt. In
einem überaus torarmen Spiel hatte damit der Favorit
verdient die Nase vorne.
Zur Pause stand es zwischen der HSG Rauxel-Schwerin
und dem TuS Ickern 8:8. Bis zur achten Spielminute
stand es sogar noch 0:0. Das erste Tor erzielte
Felix Zimmer für die HSG. Die Mannschaft ging mit
3:1 in Führung, Dann kam Ickern besser ins Spiel und
zog sogar auf 5:3 davon.
Im zweiten Durchgang nutzte Ickern die Chancen
konsequenter als die HSG. Torhüter und
Deckungsverbände bestimmten die Partie jedoch.
Tristan Ziesmann (TuS) und Daniel Pavlakovik (HSG)
zwischen den Pfosten präsentierten sich in
ausgezeichneter Form. Knapp 200 Zuschauer verfolgten
die Partie in der ASG-Sporthalle.
Jetzt hat
Ickern fünf Punkte Vorsprung
In der Tabelle hat der TuS Ickern durch den
Derbysieg seine komfortable Position an der Spitze
weiter ausgebaut. Das Team von Trainer Stephan Pade
weist jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger
auf. Die HSG hat als Zehnter nur noch zwei Zähler
„Polster“ zu den direkten Abstiegsrängen.
Ickerns Coach Stephan Pade nach der Partie: "Das
Endergebnis entspricht ja eher einem
Halbzeitergebnis..." Freuen konnte er sich trotzdem.
Hinten Hui, vorne Pfui
Castrop-Rauxel, 01.03.2009, Oliver Maskut
Auch das zweite Bezirksliga-Derby der Saison ging an
den TuS Ickern. In einer ungewöhnlich torarmen
Partie setzte sich der Spitzenreiter aus Ickern mit
18:13 bei der HSG Rauxel/Schwerin durch.
Waren es die guten Abwehrreihen, oder waren es eher die
mageren Offensivleistungen, die zu diesem Ergebnis
geführt haben? Das ist die erste Frage beim Blick
auf die Statistik.
Erst nach mehr als sieben Minuten fiel in diesem äußerst
hektischen und zerfahrenen Spiel der erste Treffer.
Die Gastgeber gingen in Führung, die sie fast bis
zur 20. Minute auch behielten. Dann aber traf Pascal
Ulrich und Sascha Knauf für die Ickerner zur ersten
Führung. 3:4 wohlgemerkt. Im modernen Handball
eigentlich ein Ergebnis für die Anfangsphase. Es
blieb bei der Sparsamkeit. Beide Defensivreihen
machten einen guten Job, da waren sich am Ende auch
die beiden Trainer einig. Und beide Sturmreihen
erwischten nicht gerade einen Sahnetag.
„Mit nur achtzehn Gegentoren habe ich bisher selten ein
Spiel verloren,” resümmierte HSG-Coach Dirk Rogalla,
und TuS-Coach Stephan Pade fiel auf, dass seine
Angreifer „einfach zu wenig hinschauen.” Ansonsten
hätten sie vielleicht den durchaus starken Daniel
Pavlakovik doch das eine oder andere Mal häufiger
überlisten können.
So aber gab es immer wieder Phasen, in denen auf beiden
Seiten fast nichts passierte. So zum Beispiel
zwischen der 32. und 38. Minute, als Chance auf
Chance erarbeitet wurde. Aber alle Abschlüsse
daneben gingen, ein Fressen für die Keeper waren
oder einfach im Block des Gegners landeten.
Die Partie blieb zerfahren über sechzig Minuten. Die HSG
hatte sich vorgenommen, den Tabellenführer aus
Ickern immer wieder in 1:1-Situationen zu
verwickeln, und das gelang, nach Pades Geschmack,
auch „viel zu häufig.” Gleichzeitig war dazu aber
ein so großer Kraftaufwand nötig, dass man den
Eindruck hatte, vorne fehlten die letzten Körnchen.
Zudem stand ein glänzend aufgelegter Tristan
Ziesmann zwischen den TuS-Pfosten.
Mit zunehmender Spieldauer gelang es dem TuS, sich langsam
abzusetzen. Zwei echte „Gewaltwürfe” des
Ex-Rauxelers Mathias Kunze markierten das 11:14 und
später das 12:16. Die Partie war nun gelaufen (25.).
Die HSG wollte sich noch einmal aufbäumen, aber es
blieb hektisch. Die intensive Spielführung forderte
ihre Opfer.
„Es war halt nichts für Handball-Ästheten”, so das Fazit
von Pade. Das allerdings war ihm auch vor dem Spiel
schon klar. Diese Derbys scheinen dazu einfach nicht
gemacht zu sein.
HSG
Rauxel-Schwerin:
Pavlakovik; Krause, Steinkirchner (3), Scholz (1),
Latuske, Wieser (5), Gebert, Mönch, Zimmer (4),
Clausen, Soumagne, Hense. -
TuS Ickern:
Ziesmann; Rodammer (4), V. Esser (2), Dorsch, Kresse
(1), Knauf, J. Esser (1), Vogel (1), Zendrowski (1),
B. Böcking, Ulrich (4), Kunze, Pensky
(15.2.2009)
TuS Ickern - DSC Wanne-Eickel 23:23
TuS Ickern lässt Punkt liegen, weil er zu oft
das leere Tor verfehlt
von Jane Große-Geldermann am 15. Februar 2009
Stephan Pade hatte Gesprächsbedarf. Nach dem
Ickerner 23:23 (8:9) gegen den DSC Wanne-Eickel
stapfte der TuS-Coach in die
Schiedsrichter-Kabine - und kam erst eine halbe
Stunde später wieder heraus.
Der
Frust über den ersten verlorenen Punkt in eigener
Halle saß tief und hatte sich bei Pade unmittelbar
nach dem Gegentreffer zum 23:23 wenige Sekunden vor
der Schlusssirene in einer sehr energischen
Beschwerde entladen, weil die Schiedsrichter
übersehen hatten, dass ein Gästespieler den Ball
beim Angriff an den Fuß bekommen hatte.
Pade sah für seinen Wutausbruch die Rote Karte. Nach
dem Besuch in der Schiedsrichterkabine waren aber
alle Differenzen beseitigt. "Im Spiel können die
Emotionen schon einmal hochkochen. Aber anschließend
muss man solche Dinge sportlich fair ausräumen",
sagte Pade.
Gegner spielt mit leerem Tor - und Ickern verfehlt zu oft
Ohnehin ärgerte sich der Ickerner Trainer mit
einigem Abstand mehr über die Fehler der eigenen
Mannschaft als über vermeintliche Fehlentscheidungen
der Unparteiischen. Wanne-Eickel griff wegen
Problemen im Rückraum auf eine seltene Variante
zurück und wechselte bei eigenen Angriffen den
Torwart aus und einen siebten Feldspieler ein. Bei
Ballgewinn warfen die Ickerner deshalb immer wieder
hektisch aus der eigenen Hälfte auf das leere
Gäste-Tor, trafen aber nur selten. "Das war eine
Katastrophe", ärgerte sich Pade. "Wir hätten unsere
Angriffe ruhiger ausspielen müssen."
Zur Pause lag der TuS mit 8:9 hinten. In der zweiten
Halbzeit verbesserte sich zwar die in den ersten 30
Minuten miserable Trefferquote, doch der
Spitzenreiter fand nie richtig in die Partie. Einzig
Matthias Kunze, am Ende mit zwölf Toren der beste
Werfer auf dem Feld, stach heraus.
Der Vorsprung bleibt trotzdem stabil
"Wir haben leider wieder erkennen müssen, dass wir
die Ausfälle von Leistungsträgern wie Björn Böcking
und Kilian Esser nicht kompensieren können", sagte
Pade. Dennoch bleibt die Ausgangslage für den TuS
sehr gut. Weil der HC Dortmund-Süd 2 am Sonntag
gegen Waltrop verloren hat, beträgt der Vorsprung
auf die Verfolger neun Spieltage vor dem Saisonende
weiterhin vier Punkte.
Die passende Antwort
Castrop-Rauxel,
15.02.2009, Ralf Schacht, Stephan Falk
TuS Ickern spielt Remis gegen DSC
Wanne-Eickel.
TuS Ickern - DSC Wanne 23:23; TuS:
Ziesmann (1) - V. Esser, Knauf,
Kresse, J. Esser, Vogel (1/1), Rodammer (4),
Zendrowski (4), Ulrich (1), Dorsch, Kunze (12/5)
Was beim DSC Wanne-Eickel wohl eher aus der Not
geboren war, erwies sich im Gastspiel beim
Spitzenreiter Ickern oft genug als ein probates
Mittel. Wenn's nicht in Schlussphasen passiert, ist
es eher ungewöhnlich, dass ein Handballteam bei
eigenen Angriffen den Torhüter auswechselt und den
siebten Feldspieler auf den Schwingboden schickt.
Der DSC Wanne fing in Ickern früh damit an - und kam
durch.
Denn der TuS, berichtet Trainer Stephan Pade, ließ
sich zu oft locken. Heißt: Die Ickerner versuchten,
nach Ballverlusten der Gäste schnellstmöglich und
direkt mit Würfen übers ganze Feld zum Torerfolg zu
kommen. Das schaffte einmal auch Torhüter Tristan
Ziesmann, der sich damit in die Torschützenliste
eintrug. Allerdings gingen den Ickernern auch genug
Bälle verloren. „Es war eigentlich unser Ziel,
schnell durch die Mitte zu spielen”, so Pade. Aber
das machte der TuS, der ohne Björn Böcking antrat
und kurzfristig auf Kilian Esser verzichten musste,
zu selten.
Hinzu kam in der ersten Halbzeit: „Wir haben viel
verworfen. Aber das gehört bei uns ja mittlerweile
zum guten Ton”, sagte der Trainer gallig. Das
besserte sich in der zweiten Hälfte, da taute vor
allem Matthias Kunze auf, er markierte insgesamt
zwölf Treffer.
Zwanzig Sekunden vor Schluss führte Ickern 23:22,
allerdings kam Wanne noch mal in Ballbesitz (trotz
„Fuß”, wie Ickern monierte) und zum Ausgleich. „Wir
haben einen Punkt abgegeben, den wir so nicht
eingeplant haben”, zog Pade den Schlusstrich.
(8.2.2009)
Hartes Stück Arbeit -
Ickern schlägt Oespel-Kley
von Jörg Laumann am 8. Februar 2009
Der TuS Ickern bleibt in der Handball-Bezirksliga
auf Aufstiegskurs. Allerdings musste der
Tabellenführer beim 21:22 (8:7) im Auswärtsspiel bei
der DJK Oespel-Kley ein hartes Stück Arbeit
verrichten.
In
der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in der
Lütgendortmunder Sporthalle eine ausgeglichene
Partie zwischen dem gastgebenden Tabellensiebten
Oespel-Kley und dem Spitzenreiter aus
Castrop-Rauxel. Dabei setzte der TuS die von Trainer
Stephan Pade ausgegebene Marschrichtung in der
Defensive von Beginn an konsequent um. Das Spiel
über den Kreis und die schnellen Tempogegenstöße der
Dortmunder wurden weitestgehend unterbunden, Torwart
Tristan Ziesmann erwies sich einmal mehr als
sicherer Rückhalt beim Tabellenführer.
Die Konsequenz der guten Abwehrarbeit ließ sich nach
30 Minuten auch in Zahlen ablesen: Nur acht Mal kam
Oespel-Kley vor der Pause zum Torerfolg. Allerdings
konnten die Ickerner dem nur sieben eigene Treffer
entgegensetzen. "Das war völlig indiskutabel",
kommentierte Pade die Offensivleistung. "Wir
schlagen momentan einfach zu wenig Kapital aus
unseren Torchancen."
Mit Konzentration zum Torerfolg
Besonders ärgerte es den TuS-Trainer, dass seine
Angreifer die Erkenntnisse aus dem
Vorbereitungsturnier zu Jahresbeginn in Nette, bei
dem man bereits gegen Oespel-Kley gespielt hatte,
zunächst nicht auf dem Parkett umsetzen konnten.
"Wir wussten, dass der gegnerische Torwart Probleme
bei flachen Würfen hat", erklärte Pade, "trotzdem
haben meine Spieler es überwiegend mit halbhohen und
Bällen probiert".
Allerdings konnte Pade im zweiten Abschnitt
beobachten, wie seine Schützline nun doch etwas
konzentrierter und effektiver im Abschluss agierten.
Vor allem Nils Rodammer, der insgesamt acht Mal
traf, und Kilian Esser, der alle fünf Siebenmeter im
gegnerischen Gehäuse unterbrachte, trugen erheblich
dazu bei, dass der Tabellenführer doch noch auf die
Siegerstraße kam.
Späte Aufholjagd scheiterte
Zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich der TuS
einen recht komfortablen Drei-Tore-Vorsprung
erarbeiten (15:18), den er bis zur vorletzten Minute
(18:21) nicht mehr aus der Hand gab. Erst in den
letzten Sekunden der Partie konnte Oespel-Kley noch
etwas Ergebniskosmetik betreiben und den Rückstand
auf lediglich einen Treffer verkürzen. Endstand
21:22. "Wir haben
uns das Leben selbst schwer gemacht", sagte Ickerns
Trainer Pade nach der Partie. "Allerdings gehört es
dazu, dass man auch einmal einen sogenannten
,schmutzigen' Sieg einfährt."
(1.2.2009)
TuS Ickern baut die Führung aus
Ickern zieht's durch
Castrop-Rauxel, 1.02.2009, Stephan Falk
Tabellenführer TuS Ickern
spielt sich konsequent dem Sieg entgegen.
Wo sie in der Vorwoche aufgehört
hatten, bei der Niederlage in
Dortmund-Süd II, da machten die
Ickerner nachweislich nicht
weiter. Mit einer 6:1-Führung
kamen sie gegen die TSG Schüren
aus den Puschen und spielten
sich einem sicheren Erfolg
entgegen, der ihnen die drei
Punkte Vorsprung an der
Tabellenspitze sicherte. Es war
nicht nur dies, was Trainer
Stephan Pade zufrieden machte.
Die meiste Zeit sah er eine gute
Leistung seiner Mannschaft, die
nach 41 Minuten (über ein 12:9
zur Halbzeit) schon auf 21:14
davongezogen war. Dass daraus
ein knapperes Endergebnis wurde:
Ab dafür. Ickern ließ sich von
der Abwehrumstellung der
Schürener (von 6-0 auf 5+1)
irritieren, zudem hatte der
TuS-Trainer im Block gewechselt,
nachdem sich seine „erste
Sieben, Acht, Neun” (Pade)
ausgetobt hatte. Die Ickerner
müssten noch an ihrer
Chancenverwertung arbeiten: Da,
so Pade, habe man gesehen, dass
Ickern ein junges Team habe, dem
manchmal die Abgeklärtheit
fehle. Für Kilian Esser aber
gilt das nicht. Der nutzte die
Rückraummitte des TuS als
Spielwiese für insgesamt zehn
Treffer.
Bezirksliga Männer, TuS Ickern - TSG
Schüren 29:26; TuS Ickern: Ziesmann,
Wuttke - V. Esser (1), Knauf, Kresse (4), J.
Esser, Vogel, Rodammer (1), Zendrowski (1),
Böcking (7/3), K. Esser (10), Ulrich, Dorsch
(1), Kunze (4)
von Jörg Laumann am 2. Februar 2009 10:04 Uhr
Der TuS Ickern hat seine Führungsposition in
der Handball-Bezirksliga ausgebaut. Gegen die
TSG Schüren gewann die Pade-Sieben mit 29:26
(12:9) und weist nun drei Punkte Vorsprung auf
den Tabellenzweiten FC Erkenschwick auf.
|
Gegen den
Tabellenachten aus Schüren sahen die
Zuschauer in der Sporthalle an der B 235
einen insgesamt souveränen Sieg der Ickerner.
Mit schnellen Kombinationen setzte der
Tabellenführer die Gäste von Beginn an unter
Druck und ging frühzeitig deutlich mit 6:1
in Führung.
In der
Folgezeit ließ die Sieben von Trainer
Stephan Pade sogar einige hochkarätige
Möglichkeiten zu einem weiteren Ausbau der
Führung ungenutzt, so dass letztlich "nur"
mit einem 12:9 die Seiten gewechselt wurden.
"Wir hätten zu diesem Zeitpunkt eigentlich
schon höher führen müssen", kommentierte der
Coach.
Bei 21:14 scheint das Spiel schon gelaufen
zu sein
Nach der Pause bauten die Gastgeber ihren
Vorsprung zunächst konsequent aus, zogen auf
15:10 und dann auf 21:14 davon. Zur Mitte
der zweiten Hälfte kam Schüren dann aber
doch noch einmal in die Partie zurück. Die
Dortmunder stellten auf eine offensivere
Deckungsvariante um, mit der die Ickerner
zunächst ihre Probleme hatten. Zudem ließ
die Präzision im Abschluss bei den
Gastgebern nach.
Der Vorsprung
des TuS schmolz somit zwischenzeitlich noch
einmal auf zwei Tore zusammen, ernsthaft in
Gefahr geriet der Sieg jedoch nicht mehr.
"Wir hatten in dieser Phase zwar einige
Probleme, haben unser Spiel aber letztlich
doch durchgezogen", bilanzierte Trainer Pade
zufrieden, nachdem sein Team den 29:26-Sieg
ins Ziel gebracht hatte.
Kilian Esser: Der große Anteil des
Spielmachers
Großen Anteil am Erfolg hatte Ickerns
Spielmacher Kilian Esser, der mit einer
hundertprozentigen Abschlussquote zehn
Treffer zum Erfolg beisteuerte. Auch der
defensiv wie offensiv souverän auftretende
Ickerner Björn Böcking und der seit Wochen
stark aufspielende Torwart Tristan Ziesmann
verdienten sich Bestnoten. Der zweite
TuS-Keeper André Wuttke parierte in der
Schlussphase zu einem wichtigen Zeitpunkt
einen Siebenmeter der Schürener.
Abgerundet
wurde der Spieltag aus Ickerner Sicht durch
die 19:23-Niederlage des Tabellenzweiten FC
Erkenschwick gegen den HTV Recklinghausen.
Der Tabellenführer TuS hat sich damit auf
drei Punkte von seinem ersten Verfolger
abgesetzt. |
von Jörg Laumann am 2. Februar 2009 12:58 Uhr
Björn Böcking vom Handball-Bezirksligisten TuS
Ickern fällt gerne mal durch zu viel Ehrgeiz auf
dem Spielfeld auf, während Pascal Meyer von der
HSG Rauxel-Schwerin jetzt dafür sogar ein
Sonderlob von seinem Trainer Dirk Rogalla
bekommen hat. Dass die Castrop-Rauxeler
Handballer so erfolgreich sind, liegt auch an
Willi Kückelmann. Welches Geheimnis der
Funktionär lieber für sich behält und mehr zu
den drei besonderen Handball-Herren lesen Sie
heute auf der Außenbahn.
|
 |
|
Björn Böcking für den TuS in Aktion.
Foto: Volker Engel |
Björn Böcking, Rückraumspieler beim
Handball-Bezirksligisten TuS Ickern,
setzte den Inhalt eines Gesprächs mit seinem Trainer
Stephan Pade im Ligaspiel gegen Schüren (29:26)
perfekt auf dem Parkett um. Böcking ist zwar eine
Bank vor allem in der Defensive, handelte sich in
der Vergangenheit aber immer wieder Rote Karten
wegen unnötiger Zeitstrafen ein. „Björn beendet das
Spiel gerne mal vorzeitig“, sagt Pade mit leiser
Ironie. „Wir haben uns aber darüber unterhalten, und
er hat sich jetzt im Spiel sehr diszipliniert
präsentiert.“ Tatsächlich stand Böcking dem TuS über
die vollen 60 Minuten zur Verfügung - und bot mit
sieben Treffern zudem eine gute Leistung in der
Offensive.
(31.1.2009)
TuS Ickern ist gewarnt
von Florian Kopshoff am 30. Januar 2009 19:11 Uhr
Die
Handballer von Bezirksliga-Spitzenreiter TuS
Ickern erwarten am Sonntag, 1. Februar, den
Tabellenachten, TSG Schüren, in der Sporthalle
an der B235 (Anwurf: 18 Uhr
)
"Da
kommt ja nur der Achte", könnte der ein oder andere
über das nächste Pflichtspiel des
TuS Ickern
denken. Doch Coach Stephan Pade hat seine Mannschaft
ausdrücklich davor gewarnt die TSG Schüren zu
unterschätzen. Und: "Ich bin wirklich kein Typ, der
Gegner künstlich aufbauscht", sagt der Trainer.
Mit 0:10 Punkten in die Saison gestartet hat die TSG
inzwischen ein vollkommen verändertes Gesicht.
Besonders der Rückraum veranlasst Pade zur Vorsicht.
Hier läuft neben Nico Höllwerth Routinier Thorsten
Stange auf, der schon gemeinsam mit TuS-Trainer Pade
auf dem Feld stand - zu Regionalliga-Zeiten. Mit
dieser neuen Aufstellung fing sich die TSG
Niederlage
verdaut
Schüren im Laufe
der Saison und ist daher "besser als die
Tabellensituation vorgibt", weiß Pade und auch die
Mannschaft des TuS Ickern. Die musste in der
vergangenen Woche die dritte Saisonniederlage
verdauen. Bei der SG Dortmund-Süd II verloren die
Castrop-Rauxeler knapp mit 21:22. "Wir waren zu
hektisch - haben zu schnell abgeschlossen", erkärte
Pade, warum die Ickerner ein Spiel verloren, das sie
eigentlich kontrollierten. Nach der Lektüre
einschlägiger Internet-Foren beschwerte sich der
Übungsleiter aber über vorschnelle Schlüsse von
Außen: "Es ist absoluter Blödsinn zu behaupten, wir
seien schlecht aus der Winterpause gekommen."
Personell ist der TuS nicht eingeschränkt. Pade:
"Wir können aus dem Vollen schöpfen."
Zurück in die Spur
Castrop-Rauxel, 31.01.2009, Oliver Maskut
Nach den zwei Niederlagen
der Vorwoche wollen die heimischen
Handball-Bezirksligisten TuS Ickern und HSG
Rauxel/Schwerin wieder zurück in die Spur.
Bezirksliga
Männer: TuS Ickern - TSG Schüren (So., 1.
Februar, 18 Uhr, Sporthalle Habinghorst).
Es hätte so
schön sein können in der letzten Woche. Lange Zeit
hatte der Tabellenführer aus Ickern die Partie beim
HC Dortmund II voll im Griff. Dann aber verlor die
Sieben von Trainer Stephan Pade erst die Linie und
dann auch das Spiel. Somit wurde die große Chance
verpasst, sich noch einmal eine zusätzliche Portion
Respekt zu verschaffen. Schließlich hätte ein
TuS-Sieg eine fulminante Siegesserie der Dortmunder
beendet. Hätte! So aber bleibt es an der
Spitze enger.
Drei
Punkte Vorsprung haben die Heimischen noch auf den
HTV Recklinghausen und den FC Erkenschwick, der nur
auf den nächsten Patzer wartet. Diesen Gefallen aber
wollen die Pade-Schützlinge ihren Verfolgern nicht
tun. Daheim gegen die TSG Schüren will man wieder in
die Erfolgsspur und auch wenn es kein leichtes Spiel
wird, ist man im TuS-Lager optimistisch.
Wahrscheinlich wird der Coach alle Mann an Bord
haben, so dass sich jeder für die Vorwoche
rehabilitieren kann.
(25.1.2009)
TuS Ickern verschenkt Sieg nach Vorsprung
von Jörg Laumann am 25. Januar 2009 17:16 Uhr
Der Tabellenführer der Handball-Bezirksliga, der TuS
Ickern, hat beim HC Dortmund-Süd 2 zwei wichtige
Punkte im Kampf um den Aufstieg liegen lassen. Die
Pade-Sieben verspielte einen Sechs-Tore-Vorsprung
und verlor am Ende noch mit 21:22 (14:9) - was den
Coach sehr geärgert hat.
„Diese Niederlage
war völlig unnötig“, ärgerte sich Stephan Pade nach
dem Schlusspfiff in der Sporthalle Wellinghofen.
„Wir hatten den Gegner eigentlich absolut Griff. “
In der Tat ließen die Ickerner den HC, der mit der
Empfehlung von acht Spielen ohne Niederlage in die
Partie gegangen war, zunächst nicht zur Entfaltung
kommen.
Vor allem im ersten Spielabschnitt stand die
Ickerner Defensive kompakt und verhinderte
zahlreiche Agriffsbemühungen der Gastgeber. Auf der
anderen Seite wurden wiederholt Tempogegenstöße
erfolgreich ausgespielt, wodurch der TuS schon bald
recht deutlich die Oberhand gewinnen konnte.
Führung
verspielt
Mit einer deutlichen 14:9-Führung aus Ickerner Sicht
wurden die Seiten gewechselt, unmittelbar nach der
Pause konnten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf
sechs Tore ausbauen. Noch bis zur Mitte des zweiten
Durchgangs (17:12) hielt sich der TuS auf der
Siegerstraße, dann kippte das Spiel völlig
überraschend doch noch zu Gunsten der Gastgeber.
„Von der einen auf die andere Minute ging im Angriff
bei uns plötzlich gar nichts mehr“, kommentierte
Pade. Zu hektisch und unkonzentriert agierten die
Ickerner jetzt in der Offensive. Nur einzelne
Akteure wie Nils Rodammer, Stefan Kresse und der
erneut stark aufspielende Torhüter Tristan Ziesmann
bewahrten die Ruhe, konnten aber nicht verhindern,
dass der Tabellenführer vom Kurs abkam.
Machtloser
Trainer
Auch Trainer Pade war an der Seitenlinie machtlos,
konnte sein Team weder mit verbalen
Streicheleinheiten noch mit lautstarker Kritik
positiv beeinflussen. So gestatteten die Ickerner
den Gastgeber einen Torerfolg nach dem anderen,
während man selbst kaum noch ins Schwarze traf. Zum
einzigen Mal in dieser Partie ging Dortmund-Süd in
der Schlussminute in Führung: Dieses 21:22 aus
Ickerner Sicht bedeutete allerdings auch den
Endstand.
Zwar bleibt der TuS auch weiterhin auf Platz eins,
hätte jedoch durchaus mehr aus diesem Spieltag
machen können. „Wie schon im Spiel in Erkenschwick“,
bedauerte Pade, „haben wir es verpasst, uns
frühzeitig an der Tabellenspitze abzusetzen.“
Castrop-Rauxel. Die dritte Saisonniederlage
musste Bezirksliga-Tabellenführer TuS Ickern
hinnehmen, auch die HSG Rauxel/Schwerin und
Frauen-Landesligist Castroper TV verloren ihre
Spiele.
Wenn der Ball bockt
Castrop-Rauxel, 25.01.2009, Stephan Falk, Oliver
Maskut
HC
Dortmund-Süd II - TuS Ickern 22:21
Stephan Pade versuchte alles, was man als Trainer
während des Spiels machen kann, um Einfluss zu
nehmen, wenn's bei der eigenen Mannschaft nicht
läuft. Sein TuS Ickern verspielte im Laufe der
zweiten Halbzeit in Dortmund einen fünf
Tore-Vorsprung, den sich das Team auch durch
grundsolide Abwehrarbeit erspielt hatte. Zur Pause
stand es nach „hervorragenden” (Pade) ersten 30
Minuten 14:9 für Ickern, später noch mal 17:12, aber
dann wurde der Ball in den Händen des Gästeteams zum
bockigen Spielgerät, das stattdessen bei den
Angriffen der Dortmunder zunehmend das Ziel fand.
Die
Ickerner spielten im Angriff überhastet, nervös,
während die Gastgeber Tor um Tor sicherer und
zuversichtlicher wurden, bis sie zum Schluss mit
22:21 ihre erste Führung in diesem Spiel
herauswarfen. Und dann war Schluss.
Stephan Pade versuchte vergeblich gegenzusteuern,
nicht nur er. Der Trainer wechselte durch, nahm
Auszeiten, beruhigte hier, wurde da deutlicher.
Nichts half. Auch nicht, dass Nils Rodammer
versuchte, Ruhe ins Ickerner Spiel zu bringen oder
dass Torhüter Tristan Ziesmann seinen Vorderleuten
drei gehaltene Siebenmeter als Rückenwind für ihr
eigenes Angriffsspiel lieferte.
Weil
Björn Böcking kurz nach der Halbzeitpause mit der
dritten zwei Minuten-Strafe raus musste, fehlte er
als Alternative für den Rückraum. Die aber hatten
die Dortmunder: Trainer Dirk Schmelter, früherer
Mitspieler von Stephan Pade zu dessen
Regionalliga-Zeiten, half bei der HC-Zweitvertretung
aus und kam mächtig in Torlaune. Was allerdings bei
Ickern in der zweiten Halbzeit ablief, war für Pade
unerklärlich. Dagegenzusteuern, war für den TuS an
diesem Tag unmöglich.
TuS
Ickern:
Ziesmann, Wuttke (n.e.) - V. Esser, Knauf, Kresse
(5), J. Esser, Vogel (1), Rodammer (5), Zendrowski
(1), Böcking (2), K. Esser (4/2), Ulrich (3),
Dorsch, Kunze
(22.1.2009)
Pokalspiel HTV gewinnt 23:27 im
Achtelfinale
|
von Jörg Laumann am 23. Januar 2009 17:04 Uhr
Aus im Pokal - TuS Ickern
verzweifelt am Aluminium |
Handball-Bezirksligist TuS Ickern ist im
Achtelfinale des Kreispokals ausgeschieden.
Allerdings zog sich die Sieben von Trainer
Stephan Pade beim 23:27 (11:10) gegen den
Verbandsligisten HSC Eintracht Recklinghausen
mehr als achtbar aus der Affäre. Der Coach kam
zu einem überraschenden Fazit.
"Wir hätten eigentlich gewinnen müssen", lautete Pades
Bilanz nach einer umkämpften Partie am
Donnerstagabend in der Sporthalle an der B 235.
Seine Mannschaft ließ allerdings zahlreiche klare
Torchancen ungenutzt. Allein zehn Pfostentreffer
zählte der Coach, hinzu kamen drei verworfene
Siebenmeter
Zur Pause lagen die Gastgeber, die aktuell die
Tabelle in der Bezirksliga anführen, aber dennoch
mit 11:10 in Führung. Auch über weite Strecken des
zweiten Spielabschnitts gestalteten die Handballer
des TuS die Partie offen, erst in der Schlussphase
setzte sich der zwei Klassen höher agierende HSCE
mit vier Toren entscheidend ab.
Des Gegners Plus: Die Cleverness im Abschluss
"Recklinghausen hatte uns lediglich die Cleverness im
Abschluss voraus", brachte Pade den wesentlichen
Grund für die Niederlage auf den Punkt. Zudem habe
die Ickerner Abwehr dem Gegner zu viele Treffer über
Anspiele an den Kreis ermöglicht. "Das darf bei
einer defensiven 6:0-Deckung, wie wir sie spielen,
eigentlich nicht passieren", befand der Trainer.
Nicht einmal 48 Stunden nach dem Pokalspiel wartet
eine weitere schwere Aufgabe auf den TuS: Gegner HC
Dortmund-Süd 2, bei dem die Ickerner ab 16 Uhr
auflaufen, rangiert zwar aktuell nur auf Platz fünf,
hat aber zuletzt in der Bezirksliga durchaus
beeindruckend aufgespielt. Warum der Trainer vor dem
Gegner warnt, lesen Sie in der Samstagsausgabe (24.
Januar) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.
Niederlage für den TuS Ickern
Castrop-Rauxel,
23.01.2009, Sportredaktion
Trotz großem Kampf unterlag die Mannschaft von
Trainer Stephan Pade im Kreispokal dem HSC Eintracht
Recklinghausen.
TuS Ickern - HSC Eintracht RE 23:27
TuS Ickern:
Kurjakovic, Ziesmann, Wuttke - Ulrich, Rodammer,
Kunze, Kilian Esser, Vitus Esser, Julian Esser,
Dorsch, Böcking, Kresse, Knauf, Vogel
Das Pokalabenteuer ist für den TuS Ickern beendet.
Mit 23:27 unterlag das Team von Trainer Stephan Pade
am Donnerstag dem Verbandsligisten HSC Eintracht
Recklinghausen, aber die Erkenntnisse, die die
Ickerner aus dem Spiel ziehen können, sind durchaus
positiv.
Bis kurz vor Schluss der Partie haben die Gastgeber
gut mitgehalten und dem klassenhöheren Gegner das
Leben schwer gemacht. zur Halbzeit lag die
Pade-Sieben sogar noch mit 11:10 in Führung. „Wir
hätten gewinnen müssen, da gibt es kein Vertun”,
ärgert sich Pade aber dennoch. Und das mit Recht,
denn seine Mannschaft brachte sich durch
Unkonzentriertheiten selbst um den Lohn. Gleich drei
Siebenmeter fanden den Weg in die Maschen nicht und
auch klarste Torchancen wurden nicht genutzt. „Wir
haben bestimmt zehn Würfe an den Pfosten gesetzt,
das darf nicht passieren”, so Pade.
Seine Devise für das Pokalspiel war aber eine
andere. „Die Jungs sollten sich selbst prüfen, ob
sie gegen eine Verbandsligamannschaft mithalten
können. Und sie haben erkannt, dass uns gar nicht so
viel von Recklinghausen trennt”, so Pade. Allein die
Konsequenz im Abschluss bescherte den Gästen den
Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals. Den
Auftrieb, den die Pade-Sieben aus dem starken
Pokalauftritt ziehen kann, wird sie für den Rest der
Bezirksliga-Saison aber brauchen, denn der Aufstieg
ist bald zum Greifen nah.
(18.1.2009)
23:26 TuS Ickern
gewinnt beim HTV
Ruhrnachrichten am 18. Januar 2009 18:28 Uhr
Der TuS Ickern bleibt in der
Handball-Bezirksliga auf Aufstiegskurs. Zum
Abschluss der Hinrunde gewann der Tabellenführer
beim Fünften HTV Recklinghausen mit 23:26
(7:10).
In
der ersten Hälfte knüpften die Ickerner dabei
zunächst nahtlos an ihre Galavorstellung vom
vergangenen Wochenende an, als sie den
Tabellenzweiten aus Waltrop mit zehn Toren Vorsprung
besiegt hatten. Wieder bot der TuS eine gute
Abwehrleistung, allerdings fehlte in der Offensive
diesmal mitunter die Präzision. "Wir haben allein im
ersten Durchgang sieben oder acht klare Torchancen
ausgelassen", bilanzierte Ickerns Trainer Stephan
Pade.
So
wurden die Seiten aus Sicht der Gäste "nur" mit
einem Drei-Tore-Vorsprung (10:7) gewechselt. Und es
kam wie so oft im Sport, wenn man die eigenen
Möglichkeiten nicht nutzt: Die Recklinghäusern
witterten im zweiten Spielabschnitt ihre Chance und
fanden jetzt deutlich besser in die Partie. Nach 43
Minuten ging der HTV sogar erstmals mit 16:15 in
Führung.
Recklinghausen schlägt sich durch viele Zeitstrafen
selbst
Das Spiel drohte nun zu kippen. So weit kam es aber
doch nicht, da der TuS sich noch einmal aufraffte.
Vor allem Nils Rodammer und Matthias Kunze brachten
die Ickerner in dieser Phase mit ihren Treffern
zurück in die Erfolgsspur. Von 19:19 zog der TuS auf
24:19 davon und ließ sich den Sieg nicht mehr
nehmen.
Die TuS-Handballer profitierten dabei auch von zahlreichen
Zeitstrafen, die gegen den Gegner wegen Meckerns
verhängt wurden. "Recklinghausen hat sich im
Endeffekt selbst geschlagen", befand Pade. "Es hätte
sonst sehr eng für uns werden können."
Björn
Böcking sieht rot
Die Rote Karte gegen Ickerns Björn Böcking (drei
Zwei-Minuten-Strafen) kurz vor dem Schlusspfiff fiel
nicht mehr ins Gewicht. Er war nach zwei frühen
Zeitstrafen im zweiten Spielabschnitt ohnehin kaum
noch zum Einsatz gekommen und im Innenblock durch
Florian Vogel ersetzt worden.
"Florian hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht",
sagte Pade. Auch Kilian Esser mit seinen sieben
Treffern und der erneut starke Torwart Tristan
Ziesmann verdienten sich ein Sonderlob des Trainers.
Castrop-Rauxel, 18.1.2009, Stephan Falk
Dem Sieg im Spitzenspiel gegen
Waltrop lässt Tabellenführer Ickern ein 26:23 beim
HTV Recklinghausen folgen.
Bezirksliga Männer, HTV Recklinghausen - TuS Ickern
23:26; TuS Ickern:
Ziesmann - V. Esser (1), Knauf (1), Kresse (4), J.
Esser, Vogel, Rodammer (4), Böcking (2/2), K. Esser
(7/1), Ulrich (3), Dorsch, Kunze (4)
Die Ickerner haben die Spur nach dem Topspiel-Erfolg
gegen Waltrop gehalten. In Recklinghausen-Süd
machten sie vor allem in der Deckung da weiter, wo
sie gegen Waltrop aufgehört hatten.

Nur sieben Gegentreffer ließ der TuS in der ersten
Halbzeit zu, führte zur Pause mit 10:7. Die Gäste
hätten mit einer noch besseren Statistik aus dem
ersten Abschnitt kommen können, doch sieben, acht
klarste Möglichkeiten hätten seine Spieler vor dem
HTV-Tor vergeben, berichtet TuS-Trainer Stephan Pade.
Mit halbhoch bis hoch geworfenen Bällen war
Recklinghausens Torhüter meist gut zufrieden,
fischte sie ab.
In der zweiten Hälfte kam der Gastgeber nicht nur
heran, sondern ging gar selbst in Führung. Doch die
Ickerner konterten, drei Treffer von Nils Rodammer
in dieser Phase drückten dem TuS wieder das Heft in
die Hand. Dabei half den Ickernern auch, dass sich
die Recklinghäuser durch einige Zeitstrafen wegen
Undiszipliniertheiten wie Meckern selbst
zurückwarfen.
In der Schlussphase war es Matthias Kunze, dem die
wichtigen Treffer für die Gäste gelangen. Einige
Undiszipliniertheiten und zwei Minuten-Strafen
steuerte der TuS Ickern zum Ende hin auch noch zur
Statistik dieser Begegnung bei.
(12.1.2009)
28:18
im Spitzenspiel
TuS Ickern demonstriert Extraklasse
Von
Jörg Laumann am 11. Januar 2009 20:48 Uhr
Der TuS Ickern hat mit einem beeindruckenden Sieg
seine Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Gegen
den Tabellenzweiten Waltroper HV gewann der
Bezirksliga-Spitzenreiter mit 28:18 (13:11). Nur in
der ersten Spielhälfte sahen die Zuschauer in der
voll besetzten Sporthalle an der B 235 ein
ausgeglichenes Spitzenspiel.
Beide Teams agierten von Beginn an mit hohem Tempo,
wobei die Gäste aus Waltrop zunächst leichte
Vorteile auf ihrer Seite hatten.
Erst in der zehnten Minute gelang den Ickernern zum
ersten Mal eine Führung durch Pascal Ulrich (5:4).
In der Folgezeit fanden die Gastgeber immer besser
ins Spiel. Der Deckungsverband des TuS agierte
konzentriert und ließ mit zunehmender Spielzeit
immer weniger Offensivaktionen des Tabellenzweiten
aus Waltrop zu.
Allerdings fehlte der Sieben von Trainer Stephan
Pade im ersten Spielabschnitt mitunter noch die
Präzision im Abschluss. Mehrere Überzahlsituationen
und Temopgegenstöße konnten nicht in zählbare
Erfolge umgesetzt werden. Dennoch gab Ickern die
Führung nach der zehnten Minute nicht mehr aus der
Hand.
Nils Rodammer stellte nach 20 Minuten die höchste
Führung (12:9) im ersten Spielabschnitt her, die
Seiten wurden mit einem Zwei-Tore-Vorsprung aus
Sicht der Gastgeber (13:11) gewechselt.
Hohes Tempo nach der Pause
Nach der Pause spielte der TuS seine Überlegenheit,
die sich bereits im ersten Spielabschnitt angedeutet
hatte, konsequent aus. Bis zur 42. Minute blieb der
Vorsprung der Gastgeber noch relativ knapp (17:14),
dann erhöhten Björn Böcking, Maurice Zendrowski und
Rodammer innerhalb von zwei Minuten auf eine
Sechs-Tore-Distanz.
Waltrop erholte sich von diesem Dreifach-Schlag
nicht mehr wirklich. In der Schlussviertelstunde
gelangen dem Tabellenzweiten nur noch ganze drei
Treffer. TuS-Torwart Tristan Ziesmann bot vor allem
in dieser Phase eine starke Leistung und entschärfte
zahlreiche Torwürfe der Waltroper Angreifer.
Kaum noch Fehlversuche
Auf der anderen Seite leisteten sich seine
Teamkollegen nun kaum noch Fehlversuche im
Abschluss. Vor allem in der Schlussphase, in der der
TuS vom Publikum lautstark angefeuert wurde, war
nahezu jeder Wurf ein Treffer.
Einmal noch, in der 49. und 51. Minute, gelangen dem
Waltroper HV zwei Treffer in Folge. Dem 22:17 ließen
die Ickerner jedoch wiederum einen Dreifach-Schlag
durch Vitus Esser, Kilian Esser und Stefan Kresse
folgen. Mit dem 25:17 nach 56 Minuten war die Partie
vorzeitig entschieden. Eine Minute vor Spielende
machte Böcking sogar noch den Zehn-Tore-Vorsprung
(28:18) als Endstand perfekt.
Castrop-Rauxel, 11.1.2009, Stephan Falk
Das Spitzenspiel des Ersten gegen den
Zweiten gewinnt der TuS Ickern 28:18 gegen den
Waltroper HV. Das Pade-Team ist damit alleiniger
Tabellenführer.
TuS Ickern - Waltroper
HV 28:18; TuS: Ziesmann - V. Esser (1), Knauf (1),
Kresse (5), J. Esser, Vogel, Rodammer (8),
Zendrowski (2), Böcking (4/2), K. Esser (3), Ulrich
(1), Dorsch, Kunze (3).
Der „dreifach kräftige Ball” aus der Ickener Kabine
ein paar Meter weiter, der war von der Güte, die für
einige Tage ein echter Klassiker im Gedächtnis der
Waltroper Handballer sein könnte. Was den auf der
Siegerfrequenz gejohlten Jubel anging, hielt der TuS
Ickern locker das Niveau, mit dem der Tabellenführer
im Spitzenspiel der Bezirksliga den Tabellenzweiten
Waltroper HV entsaftet und ihm die Punkte abgepresst
hatte. 28:18.
Eine echte Hausnummer.
Ein Waltroper hatte zum Aufwärmen ein T-Shirt
getragen mit dem schönen Spruch: „Wenn Handball
einfach wäre, würde er Fußball heißen.” Wie schwer
einem dieser Sport gemacht werden kann, erlebte das
Gäste-Team in der zweiten Halbzeit in der Sporthalle
Habinghorst. Als der TuS Ickern richtig ernst
machte.
Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Gastgeber eine
13:11-Führung herausgespielt. Es hatte gedauert, bis
sich die Ickerner ins Spiel geworfen hatten. Aber
spätestens die erste Führung, das 5:4 durch Pascal
Ulrich in der zehnten Minute, bewies, dass der TuS
die Betriebstemperatur erreicht hatte. Um später
heiß zu laufen.
In den sieben Minuten bis zur Pause allerdings
hielten sich beide Mannschaften noch zurück, als
lediglich ein Treffer fiel. Doch der Wiederbeginn
war der Startschuss für den TuS Ickern, der Tor um
Tor wegzog - weil die Deckung hielt. Die Waltroper
fanden nicht mehr die Schnittstellen, die sie vorher
im Spiel gehalten hatten. Ickerns Sechs verschob,
machte zu, und Torhüter Tristan Ziesmann langte hin.
Das Spitzenspiel wurde zum Schaulaufen des nun
alleinigen Tabellenführers. Ganze sieben Treffer
gelangen den Waltropern in der zweiten Halbzeit,
während Ickern seine Gegenstöße setzte, das Match
präzise abspulte, ohne einen Zweifel am Ausgang
aufkommen zu lassen.
Stephan Pade stellte fest: „Wir haben wieder die
Portion Biss gehabt, die uns in der Hinrunde, das
Spiel in Erkenschwick ausgenommen, ausgezeichnet
hat.” Vor allem mit der Arbeit seiner Abwehr als
Deckungsverband war der Trainer zufrieden. Ickern
ließ sich an diesem Tag nicht aus dem Tritt bringen.
Auch zum Beispiel nicht dadurch, dass frühzeitig
Björn Böcking hinten sowie vorne im rechten Rückraum
als Vorsichtsmaßnahme fehlte und erst in der
Schlussphase zurückkehrte, weil er schon nach 14
Minuten die zweite zwei Minuten-Strafe aufgebrummt
bekommen hatte. Zweifelsfrei war die nötige Portion
Biss im Spiel.
Aus der Waltroper Zeitung am 12.1.2009
WHV hält im Top-Duell
nur 40 Minuten mit
Stark begonnen, ganz
schwach aufgehört:
Die Bezirksliga-Handballer
des WHV wurden im Top-Spiel beim TuS Ickern richtig
eingeseift, unterlagen mit 18:28 (11:13).
"Wir haben auch in
dieser Höhe völlig verdient verloren", nahm ein
sichtlich geknickter WHV-Trainer Björn Nübel nach
dem Abpfiff kein Blatt vor den Mund. Und sprach von
einem Klassenunterschied. Und zudem von der
schlechtesten zweiten Halbzeit des WHV während der
ganzen Saison. Dabei kamen die Waltroper vor gut 300
Zuschauern gut aus den Startlöchern. Gegen sichtlich
nervöse Ickerner sorgten Marc Skoupi und Björn
Benden für eine 2:0-Führung. Bis zum 4:3 von Skoupi,
der in der ersten Halbzeit kaum zu stoppen war,
lagen die Gäste stets vorne. Dann fingen sich die
Ickerner. Zwei erfolgreiche Gegenstöße von Stefan
Kresse und Nils Rodammer sowie ein Treffer von
Pascal Ulrich von Linksaußen, schon hatte der
Spitzenreiter den Spieß umgedreht, mit 6:4 die Nase
vorn. Diesen Vorsprung verwalteten die Hausherren
auch bis zum Seitenwechsel. Nach der Pause hielt die
Nübel-Truppe die Partie bis zum 14:16 durch Benden
offen. Fortan arbeitete die TuS-Deckung aggressiver,
Ickerns Torsteher Tristan Ziesmann steigerte sich.
"Vorne hatten wir dann zu viele technische Fehler
und Fehlwürfe. Ickern dagegen hat seine Chancen
eiskalt genutzt", bilanziert Nübel. Tor um Tor zog
der Spitzenreiter davon. In der 44. Minute hatten
die Hausherren dank des erfolgreichen
Tempo-Gegenstoßes von Rodammer - war mit acht
Treffern bester TuS-Schütze - bereits mit 20:14 die
Nase vorn. Bei den Waltropern gab es niemanden, der
nun das Heft in die Hand nahm. Weder Oliver Schultz,
der an seiner alten Wirkungsstätte eher blass blieb,
noch Marc Breddemann, der generell einen
rabenschwarzen Tag erwischte, noch Lars Surkamp, der
auf der rechten Rückraumposition unglücklich
agierte. "Nur unser Torwart Victor Dick hat
Normalform gebracht", sagt Nübel. "Wir haben das
Spiel hinten gewonnen, waren richtig aggressiv,
haben als Verband gearbeitet", erklärt TuS-Trainer
Stephan Pade.
TuS Ickern: -
Ziesmann - V. Esser 1, Knauf 1, Kresse 5, J. Esser,
Vogel, Rodammer 8, Zendrowski 2, Böcking 4/2, K.
Esser 3, Ulrich 1, Dorsch, Kunze 3
Waltroper HV: - Dick,
Trümper - Krebs 1, Skoupi 5, Duve, Breddemann,
Benden 5/3, Scholten 3, Peters, Hülsmann 2, Schultz
2, Surkamp, Lattner
12.01.2009 | Quelle:
Medienhaus Bauer
(9.1.2009)
TuS Ickern empfängt Waltrop im Spitzenspiel
Von
Jörg Laumann am 9. Januar 2009 14:46 Uhr
Wichtige Partien stehen für die beiden
Castrop-Rauxeler Handball-Bezirksligisten zum Start
des Spieljahrs 2009 auf dem Programm: Tabellenführer
TuS Ickern empfängt den Zweiten Waltroper HV zum
Spitzenspiel, die HSG Rauxel-Schwerin will gegen die
DJK Oespel-Kley den Anschluss an die obere
Tabellenhälfte halten.
Mit einem Sieg beim Turnier des SC Huckarde-Rahm
hatte sich der TuS Ickern am vergangenen Wochenende
gut auf die Fortsetzung der Bezirksliga-Saison
eingestimmt. Nun steht für den Spitzenreiter am
Sonntag (11. Januar) ab 18 Uhr gleich eine
anspruchsvolle Aufgabe auf dem Plan. In der
Sporthalle an der B 235 gastiert dann der Waltroper
HV, der punktgleich mit den Ickernern (18:4) den
zweiten Rang belegt.
Für die Castrop-Rauxeler geht es dabei nicht nur um
die Verteidigung des ersten Platzes. Die TuS-Sieben
will zudem zeigen, dass sie auch im direkten
Vergleich gegen ein Team aus dem oberen
Tabellendrittel bestehen kann, nachdem zuvor die
Partien in Welper und Erkenschwick verloren gingen.
"In dieser Hinsicht wollen wir sicherlich ein
Zeichen setzen", sagt Trainer Stephan Pade.
Pade:
"Waltrop ist keine Übermannschaft"
Nach dem gelungenen Jahresauftakt beim Tunier in
Dortmund konnte sich der TuS-Coach unter der Woche
auch über eine sehr rege Trainingsbeteiligung
freuen. Beim Spiel am Sonntag fehlt voraussichtlich
nur der erkrankte Torhüter André Wuttke, für den
erneut Serif Kujrakovic ins Aufgebot rückt.
Gegen die Waltroper erwartet der Ickerner Trainer
ein "ansehnliches Spiel". Der Gegner aus der
Nachbarstadt verfüge über eine gute Mischung aus
vielen jungen Akteuren und einigen erfahrenen
Kräften. "Waltrop spielt einen sehr schnellen
Handball", berichtet Pade, "eine Spielweise, die
auch meine Mannschaft besser liegt."
Dass der WHV durchaus zu bezwingen ist, hat nicht
zuletzt der Ickerner Lokalrivale aufgezeigt: Die HSG
Rauxel-Schwerin setzte sich gegen die Nachbarstädter
im November mit 29:28 durch. "Waltrop steht zu Recht
oben in der Tabelle", sagt Pade, "es ist aber auch
keine Übermannschaft".
Castrop-Rauxel, 9.1.2009, Stephan Falk
Der TuS
Ickern trifft im Bezirksliga-Spitzenspiel in der
Sporthalle Habinghorst auf den Waltroper HV. Beide
Mannschaften sind mit bisher 18:4 Punkten durch die
Liga gespurtet.
TuS Ickern - Waltroper HV (So., 11. Januar, 18 Uhr,
Sporthalle Habinghorst).
Eine Konstellation wie gemalt. Zum Startschuss ins
Handballjahr 2009 steigt der punktgleiche Zweite
Waltroper HV zum direkten Treffen der bisherigen
Sprinter der Liga mit Spitzenreiter TuS Ickern in
die Startblöcke. Der Erste gegen den Zweiten, beide
sind punktgleich: Das Top-Spiel der Liga.
Ob die Begegnung nun richtungsweisend ist oder
nicht, gibt TuS-Trainer Stephan Pade allerdings so
viel nicht zu denken. Vielmehr freut er sich auf ein
Match gegen eine Mannschaft, die ebenfalls den
schnelleren Handball bevorzugt.
Ungewöhnlich war die Ickerner Woche vor dieser
Begegnung. Das Dienstagstraining fiel aus, weil im
Kabinentrakt der Sporthalle Habinghorst die Lampen
aus und vor allem die Duschen kalt blieben. Pade
nutzte die Gelegenheit, um auf die Niederlage beim
FC Erkenschwick noch mal einzugehen. Der Grund im
Ickerner Spiel für die Schlappe: „Es war das erste
Mal in dieser Saison, dass wir in der Abwehr nicht
gut im Verband gestanden haben. Wir sind in unserer
Deckung zu oft in Eins gegen Eins-Situationen
gekommen”, so Pade.
Die gute Abwehrarbeit ist für den Trainer die Basis
des Ickerner Spiels, darauf hat er seine Spieler am
Abend der dunklen Lampen und eiskalten Duschen noch
einmal hingewiesen. Waltrop, sagt der TuS-Trainer,
habe eine gute Mischung aus jüngeren und
erfahreneren Spielern - und er hat selbst Spiele
gesehen, in denen der WHV jeweils in der
Schlussphase noch mal entscheidend zugelegt hat:
„Die sind körperlich stark. Aber das gilt ja auch
für uns.” Mittwoch und Donnerstag habe sein Team
noch mal „intensiv” gearbeitet. Alle Feldspieler
sind fit, nur Torhüter André Wuttke nicht (Grippe),
für ihn rückt Sherif Kurjakovic ins Team.
Übers
Top-Spiel weit hinaus Richtung kommende Saison haben
die Ickerner auch schon geblickt, am Donnerstag.
Alle wollen bleiben, Spieler und Trainer. Am
liebsten für die Landesliga, versteht sich.
(5.1.2009)
TuS Ickern gewinnt Turnier
in Nette
Von
Jörg Laumann am 4. Januar 2009
Die Handballer des
TuS Ickern haben einen gelungenen
Jahresauftakt gefeiert. Der TuS gewann das
Vorbereitungsturnier in Nette.
Beim Turnier des SC
Huckarde-Rahm, das in der Netter Sporthalle
ausgetragen wurde, musste sich der
Bezirksliga-Tabellenführer TuS Ickern mit dem
gastgebenden Kreisligisten und der DJK Oespel-Kley
(Bezirksliga) messen. Im Modus „Jeder gegen jeden“
traten die Teams jeweils in 30-minütigen Hin- und
Rückspielen gegeneinander an.
TuS-Trainer Stephan Pade konnte in Dortmund bis auf
Christian Dorsch und Torhüter Serif Kujrakovic
seinen kompletten Kader aufbieten. Die
Castrop-Rauxeler setzten sich beim Turnier gleich in
ihren ersten drei Partien als Sieger durch. Gegen
den Gastgeber Huckarde-Rahm gelangen ein 11:6 und
ein 12:10, gegen Oespel-Kley zunächst ein 12:11.
Damit standen die Ickerner schon vor dem letzten
Spiel als Turniersieger fest. Die knappe
13:14-Niederlage gegen Oespel-Kley fiel nicht mehr
ins Gewicht.
„Als Aufgalopp war der Auftritt meiner Mannschaft
insgesamt okay“, lautete das Fazit von Pade.
(13.12.2008)
Ickern verliert in Erkenschwick
30:27
Von
Jörg Laumann am 14. Dezember 2008
Der Handball-Bezirksligist TuS Ickern musste beim FC
Erkenschwick seine zweite Saisonniederlage
hinnehmen. 27:30 (12:14) hieß es am Ende aus Sicht
der Pade-Sieben.
Beim Tabellenfünften Erkenschwick leisteten sich die
Ickerner, die als Spitzenreiter in den Spieltag
gegangen waren, insgesamt zu viele individuelle
Fehler in der Defensive. "Erstmals in dieser Saison
hat unsere Abwehr nicht funktioniert", bilanzierte
TuS-Trainer Stephan Pade. "Normalerweise gewinnen
wir ein Auswärtsspiel, in dem wir selbst 27 Treffer
erzielen."
Die vom Coach vorgegebene Taktik, gegen die
Erkenschwicker ein konsequentes Tempospiel
aufzuziehen, setzten die Ickerner über die gesamten
60 Minuten hinweg durchaus ansprechend in die Tat
um. Ein ums andere Mal brachte der TuS, der
kurzfristig auf den erkrankten Kilian Esser hatte
verzichten müssen, sich allerdings in der Abwehr
selbst um die Früchte der Arbeit. Immer wieder
konnte die Ickerner Defensive die gegnerischen
Angreifer zwar lange beschäftigen, ließ dann kurz
vor der Zeitspiel-Entscheidung aber doch noch den
Treffer zu. Auch gegen den starken Kreisläufer der
Erkenschwicker fanden die TuS-Akteure in vielen
Situationen nicht die richtigen Mittel.
Enttäuschender Jahresabschluss
So hatten die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte auch
zahlenmäßig den Vorteil auf ihrer Seite. Zeitweise
zog der FCE bis auf 6:11 aus TuS-Sicht davon, zur
Pause stand aber nur noch ein Zwei-Tore-Vorsprung
gegenüber den Ickernern (12:14) zu Buche.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sah es dann
kurzzeitig so aus, als ob der TuS die Partie noch
drehen könnte. In der 40. Minute gingen die
Pade-Schützlinge mit 17:15 in Führung, überließen
dann aber doch wieder den Erkenschwickern die
Führung.
Unter dem Strich blieb ein etwas enttäuschender
Jahresabschluss für den TuS. "Wir haben unsere
beiden Niederlagen gegen Mannschaften aus dem oberen
Tabellendrittel hinnehmen müssen", erklärte Pade.
"So langsam müssen wir auch einmal direkte
Vergleiche gegen die anderen Teams aus der
Spitzengruppe gewinnen."
Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich am 11.
Januar gegen den Waltroper HV. Die kurze
Feiertagspause endet für den TuS bereits am 3.
Januar, wenn die Ickerner bei einem Turnier in
Dortmund antreten. Voraussichtlich am 8. Januar soll
das Kreispokal-Spiel gegen HSC Eintracht
Recklinghausen stattfinden.
TuS Ickern steht wieder an der Tabellenspitze
Von
Jörg Laumann am 8. Dezember 2008 10:38 Uhr
Der TuS Ickern hat in der Handball-Bezirksliga
wieder die Tabellenführung übernommen.
Nach dem elften Spieltag können die Handballer des
TuS Ickern als einziges Team der Liga neun Siege
vorweisen. Auch gegen die HSG Annen-Rüdinghausen
gelang der Sieben von Trainer Stephan Pade ein
souveräner Erfolg, der am Ende sogar noch etwas
deutlicher hätte ausfallen können, wenn sich die
Mannschaft ab der 50. Minute nicht eine kurze
Schwächephase erlaubt hätte.
Bis dahin hatten die Ickerner das Spiel
kontrolliert, waren nach einem 15:13 zur Pause
zunächst auf 18:14 davon gezogen. Zehn Minuten vor
Spielende wies die Anzeigetafel in der Sporthalle an
der B 235 einen Sieben-Tore-Vorsprung (25:18) der
Gastgeber aus.
In der Schlussphase geht kurz der Faden verloren
In der hektischen Schlussphase verloren die
TuS-Handballer dann aber kurzzeitig den Faden. "Wir
müssen in einer solchen Situation einfach noch
abgeklärter werden", kommentierte Pade. Sein Team
ließ den Gegner auf 26:24 herankommen, brachte die
Partie letztlich aber sicher nach Hause.
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