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  TuS Ickern

1912 e.V

Handballabteilung

 
 
 
Berichte zum Landesliga Aufstieg
2008 / 2009
 
   

Saison 2008/2009


Bezirksliga Staffel 4 Endstand Tabelle Saison 2008 / 2009

 
  Nr Mannschaft Spiele + ± - Tore D Punkte  
  1 TuS Ickern 26/26 21 1 4 676:565 111 43:9  
  2 FC Erkenschwick 26/26 16 3 7 689:679 10 35:17  
  3 SG HC Dortmund-Süd II 26/26 16 2 8 733:653 80 34:18  
  4 Waltroper HV 26/26 14 2 10 729:705 24 30:22  
  5 DJK Westf. Welper II 26/26 14 0 12 695:669 26 28:24  
  6 HTV Recklinghausen 26/26 13 1 12 698:723 -25 27:25  
  7 DJK Oespel-Kley 26/26 11 5 10 707:700 7 27:25  
  8 PSV Recklinghausen II 26/26 11 1 14 698:726 -28 23:29  
  9 VfL Bochum 26/26 9 4 13 652:661 -9 22:30  
  10 TSG Schüren 26/26 9 3 14 673:726 -53 21:31  
  11 DSC Wanne-Eickel 26/26 8 4 14 646:681 -35 20:32  
  12 HSG Rauxel-Schwerin 26/26 8 4 14 710:713 -3 20:32  
  13 HSG Gevelsberg Silschede II 26/26 9 1 16 688:719 -31 19:33  
  14 HSG Annen-Rüdinghausen 26/26 6 3 17 648:722 -74 15:37  


(10.5.2009) TuS Ickern beendet eine Saison ohne Heimniederlage

  Von Jörg Laumann am 10. Mai 2009 10:57 Uhr

Der bereits seit zwei Wochen als Meister in der Handball-Bezirksliga feststehende TuS Ickern hat sich auch zum Saisonabschluss keine Blöße gegeben. Im letzten Spiel besiegte der künftige Landesligist den HTV Recklinghausen klar mit 33:23 (20:12).

Alle neun eingesetzten Feldspieler trugen sich mindestens zweimal in die Torschützenliste ein, einmal mehr war Nils Rodammer mit acht Treffern der erfolgreichste Schütze. Nur ein Mal gerieten die Ickerner in Rückstand, als Recklinghausen kurz nach Spielbeginn das 2:3 markierte. Doch bereits zur Pause führten die Gastgeber mit acht Toren. Auch im zweiten Abschnitt wurde es nicht mehr wirklich spannend. Lediglich eine kurze Schwächephase gestattete sich der TuS, in der der HTV auf 21:16 verkürzte.

Stephan Pade, Trainer der Handballer des TuS Ickern, hat die Saison mit seinem Team erfolgreich als Aufsteiger beendet. Nun können die Planungen für die Landesliga beginnen. Zwei Termine hat der 46-Jährige bereits im Blick:

Am 9. Juni beginnt die Vorbereitung, Mitte August steht ein dreitägiges Trainingslager an. Zunächst einmal ist aber Entspannung angesagt. "In den nächsten drei Wochen möchte ich von Handball nichts hören oder sehen", sagte Pade nach dem letzten Saisonspiel gegen Recklinghausen.


Fass auf!

Castrop-Rauxel, 6.05.2009, Ralf Schacht

So viel ist klar: Am kommenden Samstag (9.5.) machen die Handballer des TuS Ickern ein Fass auf. Noch eins (vielleicht auch mehr), denn seit dem vorzeitigen Titelgewinn vor knapp zwei Wochen wird beim TuS nur noch gefeiert.

Recht so, denn für den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga haben die Schützlinge von Stephan Pade lang und schmutzig geschuftet, und ihren Trainer deswegen manchmal auch verflucht. Doch was soll's, es hat sich doch ausgezahlt: Ickern stieg zum dritten Mal in den letzten 15 Jahren in die Landesliga auf. Und gleich bei der ersten Party nach dem Titel bringenden 31:16-Erfolg über den FC Erkenschwick versprachen sich die TuS-Werfer in die Hand: „Diesmal bleiben wir länger da.”

Doch bevor "Quälix Pade" zur nächsten Schufterei namens Saisonvorbereitung bittet, werden die Ickerner noch einmal ihr Schaulaufen zelebrieren: Am Samstag geht's im letzten Saisonspiel gegen den Tabellen sechsten HTV Recklinghausen (19.15 Uhr, Sporthalle Habinghorst/B235). Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen: Danach wird das eine oder andere Fass aufgemacht. Der LKW ist jedenfalls bestellt.


Ickerns Handball-Party geht weiter

  Von Jörg Laumann am 3. Mai 2009 14:30 Uhr

Der Aufstieg steht zwar bereits fest. Doch auch die letzten Spiele in der Handball-Bezirksliga geht der TuS Ickern mit vollem Einsatz an. Beim Waltroper HV gab es einen 32:28-Auswärtssieg.

Handball-Bezirksliga:  Waltroper HV - TuS Ickern 28:32 (14:26)

Die Party-Woche mit Meisterfeier und Tanz in den Mai hatte bei den Ickernern offenbar keine Spuren hinterlassen. Die Gäste nahmen beim Tabellenvierten von Beginn an das Heft in die Hand.

Frühzeitig lag der TuS mit 7:3 in Führung. Die Waltroper von Trainer Stephan Pade kämpften sich aber zunächst in die Partie zurück und markierten das 7:7.

"Schlendrian" in der Mitte der zweiten Halbzeit

Mit einem 16:14 aus Sicht der Ickerner ging es in die Pause, danach erhöhten die Gäste ihren Vorsprung auf 20:15. Gegen Mitte des zweiten Durchgangs kam allerdings beim Aufsteiger noch einmal ein Bruch ins Spiel. „Da sich ein wenig der Schlendrian eingeschlichen“, sagte Pade.

Waltrop glich zum 21:21 aus, ging dann sogar mit 25:24 in Führung. Als es darauf ankam, war Ickern jedoch einmal mehr zur Stelle. Aus dem Rückstand wurde eine 27:25-Führung, bis zum Spielende erhöhte der TuS seinen Vorsprung sogar auf vier Treffer.
Pade sprach nach der Partie von einer „ordentlichen Leistung“ und freute sich darüber, dass Torwart André Wuttke nach langer Verletzungspause wieder eine Halbzeit spielen konnte.

 

TuS Ickern gibt sich keine Blöße

Castrop-Rauxel, 3.05.2009, Stephan Falk

Beim Waltroper HV setzte sich der vorzeitige Männer-Bezirksliga-Meister TuS Ickern durch.

 

Bezirksliga Männer, Waltroper HV - TuS Ickern 28:32; TuS Ickern: Ziesmann, Wuttke - Knauf (1), Kresse (5), Vogel, Rodammer (8), Zendrowski (1), Ulrich (4), Dorsch (3/1), Kunze (8/4), Scheumann (2)

Der Meister gab sich keine Blöße. Der Tabellenzweite FC Erkenschwick hat es zwar selbst in der Hand, Platz zwei und die Aufstiegschance in der Relegation zu sichern (und griff auch zu beim Heimsieg über Annen-Rüdinghausen). Aber Ickern wollte sich in Waltrop nicht dem eventuellen Vorwurf von Wettbewerbsverzerrung aussetzen, so TuS-Trainer Stephan Pade.

Die Ickerner haben nichts zu befürchten. Der Meister setzte sich zwar nicht so deutlich durch wie im Hinspiel, hielt die Gastgeber aber auf Distanz. Dass nach dem Titelgewinn aber manches leichter zu nehmen ist, ist auch klar: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zwischendurch mal ein kleines Fehlpassfestival erlaubt. Aber das kann man jetzt ja nicht mehr ernsthaft kritisieren”, so Pade.

Rechtzeitig einzugreifen reicht ja auch. In der zweiten Halbzeit konnte Waltrop sogar einmal in Führung gehen, aber Pade ging mit einer Auszeit, seine Mannschaft danach wieder auf dem Schwingboden dazwischen.

Der TuS-Trainer schonte Björn Böcking und Vitus Esser, gesperrt fehlte Julian Esser. Lange verletzt bleibt Kilian Esser (Bizepsmuskel-Riss) - wie lange, „dazu möchte ich derzeit keine Prognose wagen”, so Stephan Pade.

 


Bierisch gute Laune

Castrop-Rauxel, 27.04.2009, Sportredaktion

Stephan Pade ist auch am Tag nach dem Sieg gegen Erkenschwick noch voller Freude über die tolle Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Erkenschwick und den Aufstieg in die Landesliga.

Es ist vollbracht. Die Handballer des TuS Ickern haben sich den Aufstieg in die Landesliga mit dem 31:16-Kantersieg gegen den ärgsten Verfolger FC Erkenschwick gesichert. Die Freude war direkt nach dem Abpfiff riesig, und sie ist es noch heute. „Das war absolute Hochstimmung. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind zeigt doch, dass wir der absolut verdiente und würdige Aufsteiger sind”, so Ickerns Coach Stephan Pade.

Der 46-Jährige steckt auch einen Tag nach dem Sieg noch voller Freude. „Ich bin auch heute überglücklich, aber ein bisschen kaputt.” Klar, denn die Feierlichkeiten am Sonntag gingen noch bis Mitternacht und glaubt man dem scherzenden Trainer, dann waren sie „kurz und schmerzvoll. Deswegen habe ich mir auch einen halben Tag frei genommen”, so der kaufmännische Angestellte.

In den höchsten Tönen lobt der Trainer seine Spieler. „Wir sind für den Aufwand, den wir schon vor der Saison betrieben haben, belohnt worden und meine Jungs haben die gesamte Zeit voll mitgezogen, auch wenn sie dafür auf einiges im privaten Bereich verzichten mussten.” Fünf Mal in der Woche wurde in der Vorbereitung geschuftet. Ein Pensum, dass sonst erst von Teams ab der Oberliga an den Tag gelegt wird.

Vor dem Spiel gegen Erkenschwick entdeckte der Trainer in seiner Gefühlswelt noch eine Mischung aus Freude und Ungewissheit. „Ich wusste nicht, wie die Mannschaft mit dem Druck in so einem Spiel umgehen würde.” Seine Mannschaft zeigte aber eine der besten Saisonleistungen. Das überraschte auch den Übungsleiter. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie auf den Punkt Willens sind, den Aufstieg vorzeitig einzutüten. Die Einstellung war perfekt”, lobt Stephan Pade.

Jetzt hat der Trainer alle Zeit, sein Team auf die kommenden Aufgaben in der Landesliga vorzubereiten. „Sollte noch jemand Zweifel gehabt haben, dass meine Mannschaft in der Lage ist, in der Landesliga antreten zu können, sollten die jetzt wohl ausgeräumt sein”, so der Coach, der aber auch die Marschrichtung für die kommende Spielzeit schon vorgibt. „Als Aufsteiger muss es immer deine Zielsetzung sein, die Klasse zu halten. Wir wollen nicht wieder ein kurzes Intermezzo geben. Die Spieler sind aber gereift und haben jetzt die Erfahrung, das auch zu schaffen.”

Das können die Spieler auch allesamt beweisen, denn das Team bleibt in der neuen Saison komplett zusammen. Nur Andreas Altenrath verstärkt den Kader. Der 23-jährige Linkshänder läuft dann im rechten Rückraum auf. „Das macht doppelt Spaß mit so einer engagierten Truppe zu arbeiten. Die Jungs sind ja auch alle privat befreundet und der Zusammenhalt im Team ist wirklich einmalig.”

 

Jubel, Trubel, Heiserkeit

(26.4.2009)   TuS Ickern - FC Erkenschwick 1   31:16 (15:6)

Castrop-Rauxel, 26.04.2009, Oliver Maskut, Stephan Falk

  Foto:WAZ    siehe auch rechts >>>

 

TuS Ickern gewinnt das Spitzenspiel souverän und kehrt in die Landesliga zurück.

„Wer den Tabellenzweiten am Ende mit fünfzehn Treffern Unterschied besiegt, der steigt völlig verdient auf,” blieb dem Gratulanten vom Handballverband Westfalen nichts anderes übrig, als die Leistung des TuS Ickern hervorzuheben. An diesem Sieg gab es nichts zu mäkeln. Schon früh zeichnete sich ab, dass der TuS gewillt war, bereits am drittletzten Spieltag den Landesligaaufstieg perfekt zu machen.

Der TuS hatte das Feld bestellt. Die Halle war voll, die Stimmung prächtig und Sprecher Thomas Schröder heizte mit kräftigen Rhythmen den Laden immer wieder auf. Trainer Stephan Pade störte im Vorfeld eigentlich nur, „dass ich selbst nicht mitspielen kann. Aber dafür bin ich einfach zu langsam. Dafür aber bis in die Haarspitzen motiviert.” Das merkte man ihm an und er schien diese Motivation auf „seine Jungs” übertragen zu haben.

Die Deckung hatte von Beginn an Schwerstarbeit gegen die robusten Erkenschwicker zu verrichten. Aber vor allem der Mittelblock ackerte und ackerte und machte dem „Schwicker” Mittelmann das Leben sehr schwer. Und wenn er sich doch einmal durchgewühlt hatte, stand ein erneut blendend aufgelegter Tristan Ziesmann im TuS-Tor, der schier unüberwindlich schien.

Aber nicht nur der Defensivverbund klappte hervorragend. Der TuS verstand es, sein Tempospiel über sechzig Minuten durchzuziehen. Und damit kamen die Gäste überhaupt nicht klar. Nils Rodammer sorgte mit vier Treffern in der Anfangsphase dafür, dass Ickern immer wieder zurückschlug, wenn Erkenschwick rankommen wollte. Zur Pause führte man bereits mit 16:9. Ein Hauch von Landesliga zog durch die Habinghorster Sporthalle.

Und Durchgang zwei wurde zu einem wahren Triumphlauf der Heimischen. Geburtstagskind Björn Böcking markierte drei Minuten vor dem Ende den dreißigsten Treffer der Ickerner, ehe Meinolf Scheumann eine Minute später auf 31:16 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt stand die ganze Halle. Danach war nur noch Jubel, Trubel, Heiserkeit. Und wenn man genau hingeschaut hat, sah man auch die eine oder andere Freudenträne.

 

TuS Ickern - FC Erkenschwick 31:16; TuS Ickern: Ziesmann, Kurjakovic; V. Esser, Knauf (2), Kresse (8), Vogel (2), Rodammer (8/1), Zendrowski (1), B. Böcking (4), Ulrich (1), Dorsch (1), Kunze (3), Scheumann (1).

 

Kantersieg - TuS Ickern ist wieder Landesligist

  Von Jörg Laumann am 26. April 2009 21:15 Uhr

Die Handballer des TuS Ickern sind nach einem Jahr in der Bezirksliga wieder aufgestiegen. Im Topspiel gegen den FC Erkenschwick siegten sie am Sonntagabend haushoch mit 31:16 (16:9).

Mit einer beeindruckenden Leistung haben sich die Handballer des TuS Ickern am drittletzten Spieltag vorzeitig den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Gegen den unmittelbaren Verfolger FC Erkenschwick gewann der Tabellenführer unerwartet deutlich mit 31:16 (16:9).

Nur 15 Minuten lang konnten die Gäste aus Erkenschwick die Partie in der Sporthalle an der B 235 ausgeglichen gestalten. Dann zogen die Ickerner, die dem Gegner in läuferischer und spielerischer Hinsicht klar überlegen waren, davon.

Einseitige Partie

Nach dem Treffer zum 8:6 in der 17. Minute gelang den Erkenschwickern fast zehn Minuten lang kein zählbarer Erfolg, während die Ickerner ihren Vorsprung auf 15:6 erhöhen konnten. In die Pause nahm die Sieben von Trainer Stephan Pade einen Sieben-Tore-Vorsprung (16:9) mit.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am weitgehend einseitigen Geschehen auf dem Parkett. Die Erkenschwicker brachten im Angriff wenig Konstruktives zustande, in einigen Situation wurden die Aktionen der körperlich robusten Angriffsspieler zudem als Stürmerfoul abgepfiffen.

"Rot" für Erkenschwick

Auf der Gegenseite gelang hingegen nahezu alles. Bereits nach zehn Spielminuten im zweiten Durchgang war der TuS Ickern auf zwölf Tore Differenz enteilt (23:11). Erkenschwick wurde zusätzlich geschwächt, als Kreisläufer Sebastian Dücker nach einem Foul an Matthias Kunze die Rote Karte sah.

Nach 53 Minuten ging Ickern durch Stefan Kresse erstmals mit 15 Toren (29:14) in Führung. Dieser Vorsprung hatte auch beim umjubelten Schlusspfiff noch Bestand. Routinier Meinolf Scheumann hatte kurz zuvor das 31:16 erzielt.

"Wenn man solch eine Leistung abliefert, steigt man zu Recht auf", sagte TuS-Trainer Stephan Pade nach dem Spiel. "Ich freue mich, dass sich die Jungs heute selbst für die harte Arbeit belohnt haben."

 

  Fotos : RN Engel


(18.4.2009)   HSG Annen-Rüdinghausen  -  TuS Ickern  24:28 (13:14)

Entscheidung vertagt: Ickern gewinnt, Erkenschwick auch

  Von Jörg Laumann am 18. April 2009 21:56 Uhr

Handball-Bezirksligist TuS Ickern hat sein Auswärtsspiel am Samstagabend bei der HSG Annen-Rüdinghausen mit 28:24 (14:13) gewonnen, konnte aber noch nicht vorzeitig den Aufstieg feiern. Verfolger FC Erkenschwick setzte sich gegen Welper 2 mit 28:25 durch und hat damit bei drei ausstehenden Spielen weiterhin sechs Punkte Rückstand.

Beim Gastspiel in Witten lief es für den Tabellenführer aus Ickern zunächst keineswegs nach Plan. Die HSG Annen-Rüdinghausen, in der Liga aktuell auf dem letzten Rang, demonstrierte in der ersten Spielhälfte ihre Heimstärke. Mit der kompakten Defensive der Wittener hatten die TuS-Handballer arge Probleme, agierten zudem in vielen Situationen zu nervös.

Die Geschehnisse der Anfangsphase ließen sich auf der Anzeigetafel auch in Zahlen ablesen: Nach 16 Minuten hatte sich Annen-Rüdinghausen einen satten Fünf-Tore-Vorsprung (9:4) erarbeitet. Erst als die insgesamt recht kleinlich leitenden Unparteiischen gegen gleich zwei Wittener Akteure Zwei-Minuten-Straften verhängten, fand der TuS zurück ins Spiel. Die nun folgende Aufholjagd wurde mit dem Pausenpfiff gekrönt: Erstmals ging Ickern an diesem Abend in Führung, als Nils Rodammer einen Siebenmeter zum 14:13 verwandelte.

Ickern in den letzten 20 Minuten in Unterzahl

Im zweiten Spielabschnitt blieb es zunächst bei einer knappen Führung für den Spitzenreiter, ehe Ickern in der 40. Minute eine erhebliche Schwächung hinnehmen musste. Ein Foul von Julian Esser werteten die Unparteiischen als Tätlichkeit und bestraften den TuS-Rechtsaußen dafür mit einem Spielausschluss. Die Folge: Ickern musste die verbleibenden 20 Minuten in Unterzahl bestreiten.

Was zunächst wie ein Rückschlag aussah, hatte gegenteilige Wirkung: Der TuS drehte nun richtig auf und erspielte sich bis zur 55. Minute eine klare 26:21-Führung. In der Schlussphase überstand die Pade-Sieben noch zwei Vier-gegen-Sechs-Unterzahlsituationen, ehe es wiederum dem überragenden Rodammer vorbehalten blieb, den Schlusspunkt zu setzen: In der 60. Minute traf der Ickerner Rückraum-Spieler per Siebenmeter zum 28:24 - sein 17. Treffer in dieser Partie.
 


"Finale" gegen FC Erkenschwick am 26. April

"Meine Mannschaft hat einmal mehr Charakter gezeigt und verdient gewonnen", zog Ickerns Trainer Stephan Pade eine positive Bilanz. Lediglich der FC Erkenschwick wollte nichts zum Gelingen des Samstagabends beitragen: Der Tabellenzweite gewann mit 28:25 gegen Westfalia Welper 2 und könnte somit den Sechs-Punkte-Rückstand auf Ickern in den verbleibenden drei Spielen theoretisch noch aufholen.

Am kommenden Spieltag (26. April) kommt es zum "Finale": Dann empfängt der TuS Ickern die Erkenschwicker in eigener Halle.

 

Castrop-Rauxel, 19.04.2009, Ralf Schacht

Handball-Bezirksligist TuS Ickern ist noch nicht Meister. Zwar gewann der Spitzenreiter bei der HSG Annen-Rüdinghausen mit 28:24, doch der Verfolger FC Erkenschwick bleibt dran.

HSG Annen-Rüdinghausen - TuS Ickern 24:28. Die Truppe des Ickerner Trainers Stephan Pade löste am Samstag ihre Aufgabe beim Tabellenletzten HSG Annen-Rüdinghausen mit einem Pflichtsieg. Das war ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederaufstieg in die Landesliga. Der wäre bereits am Samstag Abend perfekt gewesen, wenn der Verfolger FC Erkenschwick sein Heimspiel gegen Westfalia Welper II nicht gewonnen hätte. Doch die Kreisstädter taten Ickern den Gefallen nicht, sie setzten sich gegen den Tabellenvierten mit 28:25 durch. Damit wurde die Entscheidung vertagt. Am nächsten Sonntag (26.) kommt es nun in der Habinghorster Sporthalle (18 Uhr) zum vermeintlichen "Endspiel" um den Titel: Der TuS Ickern geht an diesem drittletzten Spieltag mit sechs Punkten Vorsprung in die Partie gegen den direkten Rivalen FC Erkenschwick.

Ein Punkt reicht zur Meisterfeier.


(22.3.2009)   TuS Ickern - DJK Westfalia  Welper 2   28:22 (15:6)

Von Florian Kopshoff am 22. März 2009 20:45 Uhr

Ickern gut wie nie - Ein Traumwochenende

Traumwochenende für die Bezirksliga-Handballer des TuS Ickern: Mit 28:22 (15:8) besiegte der Spitzenreiter Verfolger Westfalia Welper (4.). Bereits am Samstag hatte der Tabellenzweite, FC Erkenschwick, völlig überraschend gegen den Vorletzten, PSV Recklinghausen 2, verloren (28:32).

Und die fleißige Unterstützung der strauchelnden Konkurrenz war nicht der einzige Grund zur Freude für Ickerns Trainer Stephan Pade. Denn auch die eigene Equipe, die vor Wochenfrist so bitter enttäuscht hatte (26:30 bei Gevelsberg Silschede 2), präsentierte sich in einer Form, die dem Übungsleiter Anlass zu ungewohnten Lobesarien gab. Exzellent sei die das Kämpferische und Läuferische gewesen. Exzellent die Abwehr. Effektiv die Offensive. Und am Ende sagte Pade gar: "Das war das beste, was ich von meiner Mannschaft je gesehen habe."

Foto : RN Archiv

In Zahlen liest sich das Superlativ-Konzert des Trainers so: 7:2-Führung nach elf Minuten. Mit 12:4 lag der TuS Nach 18 Spielminuten in Front. Kurz vor der Halbzeit leuchtete auf der Anzeigetafel die deutlichste Führung des Spiels - 15:6. Auch wenn die Kräfte gegen Ende nachließen - in Gefahr war der Erfolg nie.

Das war die trotzige Antwort

Unerwartet sei die Leistung seines Teams indes nicht gewesen, sagte Pade. Die Hinspielniederlage bei Welper und das schwache Spiel in der Vorwoche hätten eine trotzige Antwort absehen lassen. Trainer-Lob verdiente sich Stefan Kresse, der neunmal ins gegnerische Netz traf. Herausragend sei überdies die Leistung von Maurice Zendrowski gewesen. Der vertrat den verletzten Spielmacher Kilian Esser glänzend.

Foto: RN Engel

Die richtige Reaktion

Castrop-Rauxel, 22.03.2009, Oliver Maskut

Siege fuhren die Handball-Männer des TuS Ickern und der HSG Rauxel/Schwerin ein.

Bezirksliga Männer, TuS Ickern - Westfalia Welper II 28:22; TuS: Ziesmann; V. Esser, Knauf (2), Kresse (9), J. Esser, Vogel, Rodammer (8/2), Zendrowski (2), Böcking (4/1), Ulrich (1), Dorsch (1/1), Scheumann (1).

Man hatte sich intensiv auf die Partie vorbereitet und dabei fiel nach Aussage von TuS-Trainer Stephan Pade auch „das eine oder andere harte Wort.” Zu schwach war die Leistung zuletzt, als dass man hätte zur Tagesordnung übergehen können. Der Coach forderte eine Reaktion und die Mannschaft zeigte genau die Richtige. „Die erste Hälfte sucht sicher ihresgleichen”, schwärmte Pade nach dem Sieg. Welper, immerhin Tabellendritter und in der Hinrunde deutlich überlegen gegen den TuS, wurde regelrecht an die Wand gespielt. Mit extrem hoher Laufbereitschaft, einem sehr starken Deckungsverband und enormer Effektivität in der Offensive, ging es über 7:2 und 12:4 bis auf 15:6. Die TuS-Anhänger schwärmten. Der zweite Abschnitt war dann zwar nicht mehr ganz so dominant, aber in keiner Phase der Partie hatte es den Anschein, dass dieses Spiel einen anderen Sieger finden könnte als die Heimischen. So gelang dem TuS letztlich eine eindrucksvolle doppelte Wiedergutmachung: Einmal für die Pleite der Vorwoche und zum zweiten für die hohe Niederlage im Hinspiel. Ein Sonderlob vom Coach kassierte diesmal Maurice Zendrowski, der in der Rückraummitte eine absolut tadellose Vorstellung bot.


(14.3.2009)   HSG Gevelsberg Silschede 2  -  TuS Ickern  30:26 (17:12)

Von Jörg Laumann am 15. März 2009 14:12 Uhr

Auswärts-Pleite für Tabellenführer Ickern

Er bleibt zwar Tabellenführer der Handball-Bezirksliga.

Dennoch hat derTuS Ickern hat im Kampf um den Aufstieg einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der HSG Gevelsberg Silschede 2 unterlag die Sieben von Trainer Stephan Pade 26:30 (12:17).

Nach fünf Spielen ohne Niederlage musste sich Ickern wieder geschlagen geben - übrigens einer Mannschaft, die nunmehr ihren fünften Sieg in Folge verbuchte. Der TuS fand über weite Strecken nicht die geeigneten Mittel.

Vor allem die Abwehrleistung bereitete dem TuS-Coach Pade Kopfzerbrechen. „Nachdem wir sonst Probleme im Angriff hatten, haben wir diesmal die Deckungsarbeit weitestgehend eingestellt“, kommentierte Pade mit leiser Ironie.

"Man darf hier keine 30 Tore bekommen"

Dabei trugen die Gevelsberger ihre Offensivaktionen nur in recht wenigen Varianten vor, kamen überwiegend über die gut besetzte Rückraum-Mitte und durch zwei robust agierende Kreisläufer zum Erfolg. „Ich möchte die Leistung des Gegners nicht schmälern“, erklärte Pade, „aber man darf hier keine 30 Tore bekommen.“
Trotz mehrerer Umstellungen im Abwehrverbund fanden die Ickerner jedoch nicht die nötige Sicherheit, um gegen die Silscheder Angreifer zu bestehen. Auch TuS-Torwart Tristan Ziesmann knüpfte nicht an seine zuletzt starken Leistungen an.

Partie nur in den ersten 15 Minuten offen

In der Offensive präsentierte sich der Tabellenführer in Gevelsberg zwar einigermaßen konsequent. Für das Zählbare waren aber in erster Linie zwei Akteure verantwortlich: Nils Rodammer traf 13 Mal, Matthias Kunze sechs Mal.
Nur in den ersten 15 Minuten war die Partie in Gevelsberg offen. Zur Pause lag der Tus schon 12:17 zurück. „Das war schon eine ordentlich Hypothek“, befand Pade. Direkt nach dem Seitenwechsel geriet sein Team sogar mit sieben Toren (12:19) ins Hintertreffen.

Aufholjagd kommt zu spät

Erst in der Schlussphase bäumte sich der TuS noch einmal auf, verkürzte in der 56. Minute auf 24:27. Doch die Aufholjagd kamn zu spät - am Ende stand eine 26:30-Niederlage. Zu Recht, wie Pade befand: „Wir hätten nach dieser Leistung auch keinen Punktgewinn verdient gehabt.“

TEAM UND TORE
Ickern:
Ziesmann, Kujrakovic; V. Esser, Knauf, J. Esser, Vogel, Rodammer (13/3), Zendrowski (1), Böcking (2/1), Ulrich (2), Dorsch (1), Kunze (6), Scheumann (1).

 

Spitzenreiter TuS Ickern strauchelt

Castrop-Rauxel, 15.03.2009, Ralf Schacht

Kleiner Dämpfer für den TuS Ickern. Der Bezirksliga-Spitzenreiter verlor am Samstag beim Tabellenachten HSG Gevelsberg-Silschede II mit 26:30.

Fünf Spiele in Folge war der TuS Ickern ungeschlagen. Jetzt hat's den Spitzenreiter mal wieder erwischt. Nachdem zuletzt der Angriff etwas Sand im Getriebe hatte, war am Samstag die Abwehr schlecht drauf. 30 Gegentore, das hatte es in dieser Saison erst einmal gegeben, beim 27:30 im Dezember beim FC Erkenschwick.

„Das bremst und natürlich ein wenig auf dem Weg zum Titel”, konstatierte Stephan Pade, dessen Schützlinge nun zum ersten Mal gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte verloren. Dabei war Ickern gewarnt: Die HSG Gevelsberg-Silschede II hatte vier Spiele in Folge gewonnen, warf eine Menge Selbstbewusstsein in die Waagschale, und packte ein paar zusätzliche Körner drauf. „Wie das gegen einen Spitzenreiter halt so ist”, sagte der TuS-Trainer.

Ickerns Kreisläufer gehen leer aus

Zwar hatten die Gastgeber zwei kräftige Kreisläufer und einen starken Mittelmann zu bieten, doch darauf sei die Mannschaft eigestellt gewesen. Nur gelang es nicht, diese Trümpfe auszustechen. Auf der Gegenseite wussten die Ickerner nicht, die Räume aus der 5:1-Abwehrformation des Tabellenachten zu nutzen. Beide TuS-Kreisläufer Vitus Esser und Sascha Knauf gingen leer aus. „Daran muss noch gearbeitet werden”, kündigte Pade an.

Der TuS-Trainer räumte zudem ein, dass der verletzungsbedingte Ausfall der Schaltstation Kilian Esser schwer zu kompensieren sei: „Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber den anderen Spielern, sondern schlicht ein Fakt”, so Pade, den diese Niederlage nicht umwirft: „Nach wie vor sind wir das einzige Team, das alles selbst in der Hand hat.”

 


(8.3.2009)   TuS Ickern - PSV Recklinghausen 2   28:23 (11:13)

Der TuS Ickern bleibt auf Kurs - Starke zweite Halbzeit

Von Jörg Laumann am 8. März 2009 22:46 Uhr

In der Handball-Bezirksliga bleibt der TuS Ickern auf Kurs. Gegen den Vorletzten PSV Recklinghausen 2 gelang dem Tabellenführer ein 28:23 (11:13)-Heimerfolg. Vor allem unmittelbar vor der Pause hatte der TuS aber große Probleme.

Gegen die Recklinghäuser, die sich mit drei Akteuren aus ihrer ersten Mannschaft (Verbandsliga) verstärkt hatten, fanden die Gastgeber zunächst gut ins Spiel und gingen zur Mitte des ersten Spielabschnitts mit 8:6 in Führung.

Dann aber riss der Faden bei den Ickernern. "Es hat sich der Trott eingeschlichen, den es schon in einigen der letzten Spiele zu beobachten gab", kommentierte Pade. Seine Schützlinge gingen die Aufgabe nun ein wenig zu lässig an, agierten vor dem gegnerischen Gehäuse unkoordiniert. Lediglich Matthias Kunze konnte den Coach in dieser Phase überzeugen.

"Wir haben gegen jede mögliche Abwehrformation entsprechende Konzepte einstudiert, die auch zum Erfolg führen, wenn man sie umsetzt", erklärte Pade. In der Schlussphase der ersten Hälfte hielten sich die TuS-Spieler allerdings nicht an diese Vorgaben. Das Resultat war entsprechend auf der Anzeigetafel abzulesen: Mit einem 11:13-Rückstand ging es in die Pause.

Der Erfolg hing auch an Björn Böcking

Im zweiten Spielabschnitt agierten die Gastgeber deutlich zielstrebiger und konzentrierter. Bereits nach wenigen Minuten konnte der TuS den 11:13-Rückstand in eine 15:13-Führung umwandeln. Vor allem Rückraumspieler Björn Böcking avancierte in der zweiten Spielhälfte zur wichtigen Figur auf Ickerner Seite. Er steuerte neun der 17 Treffer bei.

Zur Mitte des zweiten Spielabschnitts stand erstmals ein Fünf-Tore-Vorsprung (25:20) auf der Habenseite der TuS-Handballer, den diese bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr aus der Hand gaben.

. Wach rütteln musste Trainer Stephan Pade seine Mannen in der Halbezitpause. Erst danach zeigte Spitzenreiter TuS Ickern sein Können und siegte noch klar gegen den PSV Recklinghausen II. Die HSG Rauxel/Schwerin verlor indes beim Tabellenletzten Annen-Rüdinghausen.

 

Wachrüttler

Castrop-Rauxel, 08.03.2009, Ralf Schacht, Thorsten Musielak

TuS Ickern - PSV Recklinghausen II 28:23 (11:13). - TuS: Ziesmann; F. Esser (1), Knauf (1), Kresse (5), J. Esser, Vogel, Rodammer (2), Zendrowski (1), Böcking (9/3), Ulrich (3), Kunze (6/1).

Das Spiel gegen den Tabellenzwölften aus Recklinghausen war kein Selbstläufer. Letztlich setzte sich der Tabellenführer aus Ickern aber nach einer mustergültigen zweiten Halbzeit verdient mit 28:23 durch und sonnt sich weiterhin an der Tabellenspitze.

Die Ickerner staunten zu Beginn der Partie nicht schlecht über die Verstärkung, die der PSV II aufbieten konnte: Gleich drei Akteure aus der Verbandsliga füllten den Kader der Zweitvertretung auf. Die Ickerner taten sich mit der neu formierten Mannschaft der Gäste zunächst sehr schwer und verzettelten sich in vielen Einzelaktionen, die kaum zum Erfolg führten. Die Quittung dafür folgte auf dem Fuße: Zur Halbzeit führte der Gast plötzlich mit 13:11.

Da wurde Ickerns Trainer Stephan Pade dann in der Kabine auch „etwas lauter” und verabreichte seinen Mannen ein paar kräftige Wachrüttler. Wie verwandelt zeigte sich der TuS plötzlich zu Beginn der zweiten Hälfte. Schnell war eine 15:13-Führung erspielt, die der Spitzenreiter dann kontinuierlich ausbaute. So zeigten gerade in der zweiten Hälfte Stefan Kresse, Mathias Kunze und vor allem Björn Böcking Top-Leistungen, die gemeinsam mit gutem Teamwork den Weg zum Erfolg bereiteten. 


(1.3.2009)   TuS besiegt die HSG im torarmem Ortsderby

              HSG Rauxel-Schwerin - TuS Ickern 13:18 (8:8)

Von Jörg Laumann am 1. März 2009 21:21 Uhr

Im Handball-Derby der Bezirksliga hat sich der Spitzenreiter TuS Ickern gegen die HSG Rauxel-Schwerin mit 18:13 (8:8) durchgesetzt. In einem überaus torarmen Spiel hatte damit der Favorit verdient die Nase vorne.

Zur Pause stand es zwischen der HSG Rauxel-Schwerin und dem TuS Ickern 8:8. Bis zur achten Spielminute stand es sogar noch 0:0. Das erste Tor erzielte Felix Zimmer für die HSG. Die Mannschaft ging mit 3:1 in Führung, Dann kam Ickern besser ins Spiel und zog sogar auf 5:3 davon.

Im zweiten Durchgang nutzte Ickern die Chancen konsequenter als die HSG. Torhüter und Deckungsverbände bestimmten die Partie jedoch. Tristan Ziesmann (TuS) und Daniel Pavlakovik (HSG) zwischen den Pfosten präsentierten sich in ausgezeichneter Form. Knapp 200 Zuschauer verfolgten die Partie in der ASG-Sporthalle.

Jetzt hat Ickern fünf Punkte Vorsprung

In der Tabelle hat der TuS Ickern durch den Derbysieg seine komfortable Position an der Spitze weiter ausgebaut. Das Team von Trainer Stephan Pade weist jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger auf. Die HSG hat als Zehnter nur noch zwei Zähler „Polster“ zu den direkten Abstiegsrängen.

Ickerns Coach Stephan Pade nach der Partie: "Das Endergebnis entspricht ja eher einem Halbzeitergebnis..." Freuen konnte er sich trotzdem.

 

Hinten Hui, vorne Pfui

Castrop-Rauxel, 01.03.2009, Oliver Maskut

Auch das zweite Bezirksliga-Derby der Saison ging an den TuS Ickern. In einer ungewöhnlich torarmen Partie setzte sich der Spitzenreiter aus Ickern mit 18:13 bei der HSG Rauxel/Schwerin durch.

Waren es die guten Abwehrreihen, oder waren es eher die mageren Offensivleistungen, die zu diesem Ergebnis geführt haben? Das ist die erste Frage beim Blick auf die Statistik.

Erst nach mehr als sieben Minuten fiel in diesem äußerst hektischen und zerfahrenen Spiel der erste Treffer. Die Gastgeber gingen in Führung, die sie fast bis zur 20. Minute auch behielten. Dann aber traf Pascal Ulrich und Sascha Knauf für die Ickerner zur ersten Führung. 3:4 wohlgemerkt. Im modernen Handball eigentlich ein Ergebnis für die Anfangsphase. Es blieb bei der Sparsamkeit. Beide Defensivreihen machten einen guten Job, da waren sich am Ende auch die beiden Trainer einig. Und beide Sturmreihen erwischten nicht gerade einen Sahnetag.

„Mit nur achtzehn Gegentoren habe ich bisher selten ein Spiel verloren,” resümmierte HSG-Coach Dirk Rogalla, und TuS-Coach Stephan Pade fiel auf, dass seine Angreifer „einfach zu wenig hinschauen.” Ansonsten hätten sie vielleicht den durchaus starken Daniel Pavlakovik doch das eine oder andere Mal häufiger überlisten können.

So aber gab es immer wieder Phasen, in denen auf beiden Seiten fast nichts passierte. So zum Beispiel zwischen der 32. und 38. Minute, als Chance auf Chance erarbeitet wurde. Aber alle Abschlüsse daneben gingen, ein Fressen für die Keeper waren oder einfach im Block des Gegners landeten.

Die Partie blieb zerfahren über sechzig Minuten. Die HSG hatte sich vorgenommen, den Tabellenführer aus Ickern immer wieder in 1:1-Situationen zu verwickeln, und das gelang, nach Pades Geschmack, auch „viel zu häufig.” Gleichzeitig war dazu aber ein so großer Kraftaufwand nötig, dass man den Eindruck hatte, vorne fehlten die letzten Körnchen. Zudem stand ein glänzend aufgelegter Tristan Ziesmann zwischen den TuS-Pfosten.

Mit zunehmender Spieldauer gelang es dem TuS, sich langsam abzusetzen. Zwei echte „Gewaltwürfe” des Ex-Rauxelers Mathias Kunze markierten das 11:14 und später das 12:16. Die Partie war nun gelaufen (25.). Die HSG wollte sich noch einmal aufbäumen, aber es blieb hektisch. Die intensive Spielführung forderte ihre Opfer.

„Es war halt nichts für Handball-Ästheten”, so das Fazit von Pade. Das allerdings war ihm auch vor dem Spiel schon klar. Diese Derbys scheinen dazu einfach nicht gemacht zu sein.

HSG Rauxel-Schwerin: Pavlakovik; Krause, Steinkirchner (3), Scholz (1), Latuske, Wieser (5), Gebert, Mönch, Zimmer (4), Clausen, Soumagne, Hense. -

TuS Ickern: Ziesmann; Rodammer (4), V. Esser (2), Dorsch, Kresse (1), Knauf, J. Esser (1), Vogel (1), Zendrowski (1), B. Böcking, Ulrich (4), Kunze, Pensky


(15.2.2009)   TuS Ickern - DSC Wanne-Eickel  23:23

TuS Ickern lässt Punkt liegen, weil er zu oft das leere Tor verfehlt

von Jane Große-Geldermann am 15. Februar 2009

Stephan Pade hatte Gesprächsbedarf. Nach dem Ickerner 23:23 (8:9) gegen den DSC Wanne-Eickel stapfte der TuS-Coach in die Schiedsrichter-Kabine - und kam erst eine halbe Stunde später wieder heraus.

Der Frust über den ersten verlorenen Punkt in eigener Halle saß tief und hatte sich bei Pade unmittelbar nach dem Gegentreffer zum 23:23 wenige Sekunden vor der Schlusssirene in einer sehr energischen Beschwerde entladen, weil die Schiedsrichter übersehen hatten, dass ein Gästespieler den Ball beim Angriff an den Fuß bekommen hatte.

Pade sah für seinen Wutausbruch die Rote Karte. Nach dem Besuch in der Schiedsrichterkabine waren aber alle Differenzen beseitigt. "Im Spiel können die Emotionen schon einmal hochkochen. Aber anschließend muss man solche Dinge sportlich fair ausräumen", sagte Pade.

Gegner spielt mit leerem Tor - und Ickern verfehlt zu oft

Ohnehin ärgerte sich der Ickerner Trainer mit einigem Abstand mehr über die Fehler der eigenen Mannschaft als über vermeintliche Fehlentscheidungen der Unparteiischen. Wanne-Eickel griff wegen Problemen im Rückraum auf eine seltene Variante zurück und wechselte bei eigenen Angriffen den Torwart aus und einen siebten Feldspieler ein. Bei Ballgewinn warfen die Ickerner deshalb immer wieder hektisch aus der eigenen Hälfte auf das leere Gäste-Tor, trafen aber nur selten. "Das war eine Katastrophe", ärgerte sich Pade. "Wir hätten unsere Angriffe ruhiger ausspielen müssen."

Zur Pause lag der TuS mit 8:9 hinten. In der zweiten Halbzeit verbesserte sich zwar die in den ersten 30 Minuten miserable Trefferquote, doch der Spitzenreiter fand nie richtig in die Partie. Einzig Matthias Kunze, am Ende mit zwölf Toren der beste Werfer auf dem Feld, stach heraus.

Der Vorsprung bleibt trotzdem stabil

"Wir haben leider wieder erkennen müssen, dass wir die Ausfälle von Leistungsträgern wie Björn Böcking und Kilian Esser nicht kompensieren können", sagte Pade. Dennoch bleibt die Ausgangslage für den TuS sehr gut. Weil der HC Dortmund-Süd 2 am Sonntag gegen Waltrop verloren hat, beträgt der Vorsprung auf die Verfolger neun Spieltage vor dem Saisonende weiterhin vier Punkte.

 

Die passende Antwort

Castrop-Rauxel, 15.02.2009, Ralf Schacht, Stephan Falk

TuS Ickern spielt Remis gegen DSC Wanne-Eickel.

TuS Ickern - DSC Wanne 23:23; TuS: Ziesmann (1) - V. Esser, Knauf, Kresse, J. Esser, Vogel (1/1), Rodammer (4), Zendrowski (4), Ulrich (1), Dorsch, Kunze (12/5)

Was beim DSC Wanne-Eickel wohl eher aus der Not geboren war, erwies sich im Gastspiel beim Spitzenreiter Ickern oft genug als ein probates Mittel. Wenn's nicht in Schlussphasen passiert, ist es eher ungewöhnlich, dass ein Handballteam bei eigenen Angriffen den Torhüter auswechselt und den siebten Feldspieler auf den Schwingboden schickt. Der DSC Wanne fing in Ickern früh damit an - und kam durch.

Denn der TuS, berichtet Trainer Stephan Pade, ließ sich zu oft locken. Heißt: Die Ickerner versuchten, nach Ballverlusten der Gäste schnellstmöglich und direkt mit Würfen übers ganze Feld zum Torerfolg zu kommen. Das schaffte einmal auch Torhüter Tristan Ziesmann, der sich damit in die Torschützenliste eintrug. Allerdings gingen den Ickernern auch genug Bälle verloren. „Es war eigentlich unser Ziel, schnell durch die Mitte zu spielen”, so Pade. Aber das machte der TuS, der ohne Björn Böcking antrat und kurzfristig auf Kilian Esser verzichten musste, zu selten.

Hinzu kam in der ersten Halbzeit: „Wir haben viel verworfen. Aber das gehört bei uns ja mittlerweile zum guten Ton”, sagte der Trainer gallig. Das besserte sich in der zweiten Hälfte, da taute vor allem Matthias Kunze auf, er markierte insgesamt zwölf Treffer.

Zwanzig Sekunden vor Schluss führte Ickern 23:22, allerdings kam Wanne noch mal in Ballbesitz (trotz „Fuß”, wie Ickern monierte) und zum Ausgleich. „Wir haben einen Punkt abgegeben, den wir so nicht eingeplant haben”, zog Pade den Schlusstrich.


(8.2.2009)   Hartes Stück Arbeit - Ickern schlägt Oespel-Kley

von Jörg Laumann am 8. Februar 2009

Der TuS Ickern bleibt in der Handball-Bezirksliga auf Aufstiegskurs. Allerdings musste der Tabellenführer beim 21:22 (8:7) im Auswärtsspiel bei der DJK Oespel-Kley ein hartes Stück Arbeit verrichten.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in der Lütgendortmunder Sporthalle eine ausgeglichene Partie zwischen dem gastgebenden Tabellensiebten Oespel-Kley und dem Spitzenreiter aus Castrop-Rauxel. Dabei setzte der TuS die von Trainer Stephan Pade ausgegebene Marschrichtung in der Defensive von Beginn an konsequent um. Das Spiel über den Kreis und die schnellen Tempogegenstöße der Dortmunder wurden weitestgehend unterbunden, Torwart Tristan Ziesmann erwies sich einmal mehr als sicherer Rückhalt beim Tabellenführer.

Die Konsequenz der guten Abwehrarbeit ließ sich nach 30 Minuten auch in Zahlen ablesen: Nur acht Mal kam Oespel-Kley vor der Pause zum Torerfolg. Allerdings konnten die Ickerner dem nur sieben eigene Treffer entgegensetzen. "Das war völlig indiskutabel", kommentierte Pade die Offensivleistung. "Wir schlagen momentan einfach zu wenig Kapital aus unseren Torchancen."


Mit Konzentration zum Torerfolg

Besonders ärgerte es den TuS-Trainer, dass seine Angreifer die Erkenntnisse aus dem Vorbereitungsturnier zu Jahresbeginn in Nette, bei dem man bereits gegen Oespel-Kley gespielt hatte, zunächst nicht auf dem Parkett umsetzen konnten. "Wir wussten, dass der gegnerische Torwart Probleme bei flachen Würfen hat", erklärte Pade, "trotzdem haben meine Spieler es überwiegend mit halbhohen und Bällen probiert".

Allerdings konnte Pade im zweiten Abschnitt beobachten, wie seine Schützline nun doch etwas konzentrierter und effektiver im Abschluss agierten. Vor allem Nils Rodammer, der insgesamt acht Mal traf, und Kilian Esser, der alle fünf Siebenmeter im gegnerischen Gehäuse unterbrachte, trugen erheblich dazu bei, dass der Tabellenführer doch noch auf die Siegerstraße kam.

Späte Aufholjagd scheiterte

Zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich der TuS einen recht komfortablen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten (15:18), den er bis zur vorletzten Minute (18:21) nicht mehr aus der Hand gab. Erst in den letzten Sekunden der Partie konnte Oespel-Kley noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und den Rückstand auf lediglich einen Treffer verkürzen. Endstand 21:22. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", sagte Ickerns Trainer Pade nach der Partie. "Allerdings gehört es dazu, dass man auch einmal einen sogenannten ,schmutzigen' Sieg einfährt."


(1.2.2009)   TuS Ickern baut die Führung aus

Ickern zieht's durch

Castrop-Rauxel, 1.02.2009, Stephan Falk

Tabellenführer TuS Ickern spielt sich konsequent dem Sieg entgegen.

Wo sie in der Vorwoche aufgehört hatten, bei der Niederlage in Dortmund-Süd II, da machten die Ickerner nachweislich nicht weiter. Mit einer 6:1-Führung kamen sie gegen die TSG Schüren aus den Puschen und spielten sich einem sicheren Erfolg entgegen, der ihnen die drei Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze sicherte. Es war nicht nur dies, was Trainer Stephan Pade zufrieden machte.

Die meiste Zeit sah er eine gute Leistung seiner Mannschaft, die nach 41 Minuten (über ein 12:9 zur Halbzeit) schon auf 21:14 davongezogen war. Dass daraus ein knapperes Endergebnis wurde: Ab dafür. Ickern ließ sich von der Abwehrumstellung der Schürener (von 6-0 auf 5+1) irritieren, zudem hatte der TuS-Trainer im Block gewechselt, nachdem sich seine „erste Sieben, Acht, Neun” (Pade) ausgetobt hatte. Die Ickerner müssten noch an ihrer Chancenverwertung arbeiten: Da, so Pade, habe man gesehen, dass Ickern ein junges Team habe, dem manchmal die Abgeklärtheit fehle. Für Kilian Esser aber gilt das nicht. Der nutzte die Rückraummitte des TuS als Spielwiese für insgesamt zehn Treffer.

Bezirksliga Männer, TuS Ickern - TSG Schüren 29:26; TuS Ickern: Ziesmann, Wuttke - V. Esser (1), Knauf, Kresse (4), J. Esser, Vogel, Rodammer (1), Zendrowski (1), Böcking (7/3), K. Esser (10), Ulrich, Dorsch (1), Kunze (4)

von Jörg Laumann am 2. Februar 2009 10:04 Uhr

Der TuS Ickern hat seine Führungsposition in der Handball-Bezirksliga ausgebaut. Gegen die TSG Schüren gewann die Pade-Sieben mit 29:26 (12:9) und weist nun drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Erkenschwick auf.

Gegen den Tabellenachten aus Schüren sahen die Zuschauer in der Sporthalle an der B 235 einen insgesamt souveränen Sieg der Ickerner. Mit schnellen Kombinationen setzte der Tabellenführer die Gäste von Beginn an unter Druck und ging frühzeitig deutlich mit 6:1 in Führung.

In der Folgezeit ließ die Sieben von Trainer Stephan Pade sogar einige hochkarätige Möglichkeiten zu einem weiteren Ausbau der Führung ungenutzt, so dass letztlich "nur" mit einem 12:9 die Seiten gewechselt wurden. "Wir hätten zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon höher führen müssen", kommentierte der Coach.

Bei 21:14 scheint das Spiel schon gelaufen zu sein

Nach der Pause bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst konsequent aus, zogen auf 15:10 und dann auf 21:14 davon. Zur Mitte der zweiten Hälfte kam Schüren dann aber doch noch einmal in die Partie zurück. Die Dortmunder stellten auf eine offensivere Deckungsvariante um, mit der die Ickerner zunächst ihre Probleme hatten. Zudem ließ die Präzision im Abschluss bei den Gastgebern nach.

Der Vorsprung des TuS schmolz somit zwischenzeitlich noch einmal auf zwei Tore zusammen, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg jedoch nicht mehr. "Wir hatten in dieser Phase zwar einige Probleme, haben unser Spiel aber letztlich doch durchgezogen", bilanzierte Trainer Pade zufrieden, nachdem sein Team den 29:26-Sieg ins Ziel gebracht hatte.

Kilian Esser: Der große Anteil des Spielmachers

Großen Anteil am Erfolg hatte Ickerns Spielmacher Kilian Esser, der mit einer hundertprozentigen Abschlussquote zehn Treffer zum Erfolg beisteuerte. Auch der defensiv wie offensiv souverän auftretende Ickerner Björn Böcking und der seit Wochen stark aufspielende Torwart Tristan Ziesmann verdienten sich Bestnoten. Der zweite TuS-Keeper André Wuttke parierte in der Schlussphase zu einem wichtigen Zeitpunkt einen Siebenmeter der Schürener.

Abgerundet wurde der Spieltag aus Ickerner Sicht durch die 19:23-Niederlage des Tabellenzweiten FC Erkenschwick gegen den HTV Recklinghausen. Der Tabellenführer TuS hat sich damit auf drei Punkte von seinem ersten Verfolger abgesetzt.

von Jörg Laumann am 2. Februar 2009 12:58 Uhr

Björn Böcking vom Handball-Bezirksligisten TuS Ickern fällt gerne mal durch zu viel Ehrgeiz auf dem Spielfeld auf, während Pascal Meyer von der HSG Rauxel-Schwerin jetzt dafür sogar ein Sonderlob von seinem Trainer Dirk Rogalla bekommen hat. Dass die Castrop-Rauxeler Handballer so erfolgreich sind, liegt auch an Willi Kückelmann. Welches Geheimnis der Funktionär lieber für sich behält und mehr zu den drei besonderen Handball-Herren lesen Sie heute auf der Außenbahn.

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Björn Böcking für den TuS in Aktion.

Foto: Volker Engel

Björn Böcking, Rückraumspieler beim Handball-Bezirksligisten TuS Ickern, setzte den Inhalt eines Gesprächs mit seinem Trainer Stephan Pade im Ligaspiel gegen Schüren (29:26) perfekt auf dem Parkett um. Böcking ist zwar eine Bank vor allem in der Defensive, handelte sich in der Vergangenheit aber immer wieder Rote Karten wegen unnötiger Zeitstrafen ein. „Björn beendet das Spiel gerne mal vorzeitig“, sagt Pade mit leiser Ironie. „Wir haben uns aber darüber unterhalten, und er hat sich jetzt im Spiel sehr diszipliniert präsentiert.“ Tatsächlich stand Böcking dem TuS über die vollen 60 Minuten zur Verfügung - und bot mit sieben Treffern zudem eine gute Leistung in der Offensive.

 


(31.1.2009)   TuS Ickern ist gewarnt

von Florian Kopshoff am 30. Januar 2009 19:11 Uhr

Die Handballer von Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Ickern erwarten am Sonntag, 1. Februar, den Tabellenachten, TSG Schüren, in der Sporthalle an der B235 (Anwurf: 18 Uhr )

"Da kommt ja nur der Achte", könnte der ein oder andere über das nächste Pflichtspiel des TuS Ickern denken. Doch Coach Stephan Pade hat seine Mannschaft ausdrücklich davor gewarnt die TSG Schüren zu unterschätzen. Und: "Ich bin wirklich kein Typ, der Gegner künstlich aufbauscht", sagt der Trainer. Mit 0:10 Punkten in die Saison gestartet hat die TSG inzwischen ein vollkommen verändertes Gesicht. Besonders der Rückraum veranlasst Pade zur Vorsicht. Hier läuft neben Nico Höllwerth Routinier Thorsten Stange auf, der schon gemeinsam mit TuS-Trainer Pade auf dem Feld stand - zu Regionalliga-Zeiten. Mit dieser neuen Aufstellung fing sich die TSG

Niederlage verdaut

Schüren im Laufe der Saison und ist daher "besser als die Tabellensituation vorgibt", weiß Pade und auch die Mannschaft des TuS Ickern. Die musste in der vergangenen Woche die dritte Saisonniederlage verdauen. Bei der SG Dortmund-Süd II verloren die Castrop-Rauxeler knapp mit 21:22. "Wir waren zu hektisch - haben zu schnell abgeschlossen", erkärte Pade, warum die Ickerner ein Spiel verloren, das sie eigentlich kontrollierten. Nach der Lektüre einschlägiger Internet-Foren beschwerte sich der Übungsleiter aber über vorschnelle Schlüsse von Außen: "Es ist absoluter Blödsinn zu behaupten, wir seien schlecht aus der Winterpause gekommen." Personell ist der TuS nicht eingeschränkt. Pade: "Wir können aus dem Vollen schöpfen."

 

Zurück in die Spur

Castrop-Rauxel, 31.01.2009, Oliver Maskut

Nach den zwei Niederlagen der Vorwoche wollen die heimischen Handball-Bezirksligisten TuS Ickern und HSG Rauxel/Schwerin wieder zurück in die Spur.

Bezirksliga Männer: TuS Ickern - TSG Schüren (So., 1. Februar, 18 Uhr, Sporthalle Habinghorst). Es hätte so schön sein können in der letzten Woche. Lange Zeit hatte der Tabellenführer aus Ickern die Partie beim HC Dortmund II voll im Griff. Dann aber verlor die Sieben von Trainer Stephan Pade erst die Linie und dann auch das Spiel. Somit wurde die große Chance verpasst, sich noch einmal eine zusätzliche Portion Respekt zu verschaffen. Schließlich hätte ein TuS-Sieg eine fulminante Siegesserie der Dortmunder beendet. Hätte! So aber bleibt es an der Spitze enger.

Drei Punkte Vorsprung haben die Heimischen noch auf den HTV Recklinghausen und den FC Erkenschwick, der nur auf den nächsten Patzer wartet. Diesen Gefallen aber wollen die Pade-Schützlinge ihren Verfolgern nicht tun. Daheim gegen die TSG Schüren will man wieder in die Erfolgsspur und auch wenn es kein leichtes Spiel wird, ist man im TuS-Lager optimistisch. Wahrscheinlich wird der Coach alle Mann an Bord haben, so dass sich jeder für die Vorwoche rehabilitieren kann.


(25.1.2009)   TuS Ickern verschenkt Sieg nach Vorsprung

von Jörg Laumann am 25. Januar 2009 17:16 Uhr

Der Tabellenführer der Handball-Bezirksliga, der TuS Ickern, hat beim HC Dortmund-Süd 2 zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg liegen lassen. Die Pade-Sieben verspielte einen Sechs-Tore-Vorsprung und verlor am Ende noch mit 21:22 (14:9) - was den Coach sehr geärgert hat.

„Diese Niederlage war völlig unnötig“, ärgerte sich Stephan Pade nach dem Schlusspfiff in der Sporthalle Wellinghofen. „Wir hatten den Gegner eigentlich absolut Griff. “ In der Tat ließen die Ickerner den HC, der mit der Empfehlung von acht Spielen ohne Niederlage in die Partie gegangen war, zunächst nicht zur Entfaltung kommen.

Vor allem im ersten Spielabschnitt stand die Ickerner Defensive kompakt und verhinderte zahlreiche Agriffsbemühungen der Gastgeber. Auf der anderen Seite wurden wiederholt Tempogegenstöße erfolgreich ausgespielt, wodurch der TuS schon bald recht deutlich die Oberhand gewinnen konnte.

Führung verspielt

Mit einer deutlichen 14:9-Führung aus Ickerner Sicht wurden die Seiten gewechselt, unmittelbar nach der Pause konnten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf sechs Tore ausbauen. Noch bis zur Mitte des zweiten Durchgangs (17:12) hielt sich der TuS auf der Siegerstraße, dann kippte das Spiel völlig überraschend doch noch zu Gunsten der Gastgeber.

„Von der einen auf die andere Minute ging im Angriff bei uns plötzlich gar nichts mehr“, kommentierte Pade. Zu hektisch und unkonzentriert agierten die Ickerner jetzt in der Offensive. Nur einzelne Akteure wie Nils Rodammer, Stefan Kresse und der erneut stark aufspielende Torhüter Tristan Ziesmann bewahrten die Ruhe, konnten aber nicht verhindern, dass der Tabellenführer vom Kurs abkam.

Machtloser Trainer


Auch Trainer Pade war an der Seitenlinie machtlos, konnte sein Team weder mit verbalen Streicheleinheiten noch mit lautstarker Kritik positiv beeinflussen. So gestatteten die Ickerner den Gastgeber einen Torerfolg nach dem anderen, während man selbst kaum noch ins Schwarze traf. Zum einzigen Mal in dieser Partie ging Dortmund-Süd in der Schlussminute in Führung: Dieses 21:22 aus Ickerner Sicht bedeutete allerdings auch den Endstand.

Zwar bleibt der TuS auch weiterhin auf Platz eins, hätte jedoch durchaus mehr aus diesem Spieltag machen können. „Wie schon im Spiel in Erkenschwick“, bedauerte Pade, „haben wir es verpasst, uns frühzeitig an der Tabellenspitze abzusetzen.“
Castrop-Rauxel. Die dritte Saisonniederlage musste Bezirksliga-Tabellenführer TuS Ickern hinnehmen, auch die HSG Rauxel/Schwerin und Frauen-Landesligist Castroper TV verloren ihre Spiele.

Wenn der Ball bockt

Castrop-Rauxel, 25.01.2009, Stephan Falk, Oliver Maskut

HC Dortmund-Süd II - TuS Ickern 22:21

Stephan Pade versuchte alles, was man als Trainer während des Spiels machen kann, um Einfluss zu nehmen, wenn's bei der eigenen Mannschaft nicht läuft. Sein TuS Ickern verspielte im Laufe der zweiten Halbzeit in Dortmund einen fünf Tore-Vorsprung, den sich das Team auch durch grundsolide Abwehrarbeit erspielt hatte. Zur Pause stand es nach „hervorragenden” (Pade) ersten 30 Minuten 14:9 für Ickern, später noch mal 17:12, aber dann wurde der Ball in den Händen des Gästeteams zum bockigen Spielgerät, das stattdessen bei den Angriffen der Dortmunder zunehmend das Ziel fand.

Die Ickerner spielten im Angriff überhastet, nervös, während die Gastgeber Tor um Tor sicherer und zuversichtlicher wurden, bis sie zum Schluss mit 22:21 ihre erste Führung in diesem Spiel herauswarfen. Und dann war Schluss.

Stephan Pade versuchte vergeblich gegenzusteuern, nicht nur er. Der Trainer wechselte durch, nahm Auszeiten, beruhigte hier, wurde da deutlicher. Nichts half. Auch nicht, dass Nils Rodammer versuchte, Ruhe ins Ickerner Spiel zu bringen oder dass Torhüter Tristan Ziesmann seinen Vorderleuten drei gehaltene Siebenmeter als Rückenwind für ihr eigenes Angriffsspiel lieferte.

Weil Björn Böcking kurz nach der Halbzeitpause mit der dritten zwei Minuten-Strafe raus musste, fehlte er als Alternative für den Rückraum. Die aber hatten die Dortmunder: Trainer Dirk Schmelter, früherer Mitspieler von Stephan Pade zu dessen Regionalliga-Zeiten, half bei der HC-Zweitvertretung aus und kam mächtig in Torlaune. Was allerdings bei Ickern in der zweiten Halbzeit ablief, war für Pade unerklärlich. Dagegenzusteuern, war für den TuS an diesem Tag unmöglich.

TuS Ickern: Ziesmann, Wuttke (n.e.) - V. Esser, Knauf, Kresse (5), J. Esser, Vogel (1), Rodammer (5), Zendrowski (1), Böcking (2), K. Esser (4/2), Ulrich (3), Dorsch, Kunze


(22.1.2009)   Pokalspiel  HTV gewinnt 23:27 im Achtelfinale

von Jörg Laumann am 23. Januar 2009 17:04 Uhr

Aus im Pokal - TuS Ickern verzweifelt am Aluminium

Handball-Bezirksligist TuS Ickern ist im Achtelfinale des Kreispokals ausgeschieden. Allerdings zog sich die Sieben von Trainer Stephan Pade beim 23:27 (11:10) gegen den Verbandsligisten HSC Eintracht Recklinghausen mehr als achtbar aus der Affäre. Der Coach kam zu einem überraschenden Fazit.

"Wir hätten eigentlich gewinnen müssen", lautete Pades Bilanz nach einer umkämpften Partie am Donnerstagabend in der Sporthalle an der B 235. Seine Mannschaft ließ allerdings zahlreiche klare Torchancen ungenutzt. Allein zehn Pfostentreffer zählte der Coach, hinzu kamen drei verworfene Siebenmeter

Zur Pause lagen die Gastgeber, die aktuell die Tabelle in der Bezirksliga anführen, aber dennoch mit 11:10 in Führung. Auch über weite Strecken des zweiten Spielabschnitts gestalteten die Handballer des TuS die Partie offen, erst in der Schlussphase setzte sich der zwei Klassen höher agierende HSCE mit vier Toren entscheidend ab.

Des Gegners Plus: Die Cleverness im Abschluss

"Recklinghausen hatte uns lediglich die Cleverness im Abschluss voraus", brachte Pade den wesentlichen Grund für die Niederlage auf den Punkt. Zudem habe die Ickerner Abwehr dem Gegner zu viele Treffer über Anspiele an den Kreis ermöglicht. "Das darf bei einer defensiven 6:0-Deckung, wie wir sie spielen, eigentlich nicht passieren", befand der Trainer.

Nicht einmal 48 Stunden nach dem Pokalspiel wartet eine weitere schwere Aufgabe auf den TuS: Gegner HC Dortmund-Süd 2, bei dem die Ickerner ab 16 Uhr auflaufen, rangiert zwar aktuell nur auf Platz fünf, hat aber zuletzt in der Bezirksliga durchaus beeindruckend aufgespielt. Warum der Trainer vor dem Gegner warnt, lesen Sie in der Samstagsausgabe (24. Januar) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.

 

Niederlage für den TuS Ickern

Castrop-Rauxel, 23.01.2009, Sportredaktion

Trotz großem Kampf unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Pade im Kreispokal dem HSC Eintracht Recklinghausen.

TuS Ickern - HSC Eintracht RE 23:27

TuS Ickern: Kurjakovic, Ziesmann, Wuttke - Ulrich, Rodammer, Kunze, Kilian Esser, Vitus Esser, Julian Esser, Dorsch, Böcking, Kresse, Knauf, Vogel

Das Pokalabenteuer ist für den TuS Ickern beendet. Mit 23:27 unterlag das Team von Trainer Stephan Pade am Donnerstag dem Verbandsligisten HSC Eintracht Recklinghausen, aber die Erkenntnisse, die die Ickerner aus dem Spiel ziehen können, sind durchaus positiv.

Bis kurz vor Schluss der Partie haben die Gastgeber gut mitgehalten und dem klassenhöheren Gegner das Leben schwer gemacht. zur Halbzeit lag die Pade-Sieben sogar noch mit 11:10 in Führung. „Wir hätten gewinnen müssen, da gibt es kein Vertun”, ärgert sich Pade aber dennoch. Und das mit Recht, denn seine Mannschaft brachte sich durch Unkonzentriertheiten selbst um den Lohn. Gleich drei Siebenmeter fanden den Weg in die Maschen nicht und auch klarste Torchancen wurden nicht genutzt. „Wir haben bestimmt zehn Würfe an den Pfosten gesetzt, das darf nicht passieren”, so Pade.

Seine Devise für das Pokalspiel war aber eine andere. „Die Jungs sollten sich selbst prüfen, ob sie gegen eine Verbandsligamannschaft mithalten können. Und sie haben erkannt, dass uns gar nicht so viel von Recklinghausen trennt”, so Pade. Allein die Konsequenz im Abschluss bescherte den Gästen den Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals. Den Auftrieb, den die Pade-Sieben aus dem starken Pokalauftritt ziehen kann, wird sie für den Rest der Bezirksliga-Saison aber brauchen, denn der Aufstieg ist bald zum Greifen nah.


(18.1.2009)   23:26 TuS Ickern gewinnt beim HTV

Ruhrnachrichten am 18. Januar 2009 18:28 Uhr

Der TuS Ickern bleibt in der Handball-Bezirksliga auf Aufstiegskurs. Zum Abschluss der Hinrunde gewann der Tabellenführer beim Fünften HTV Recklinghausen mit 23:26 (7:10).

In der ersten Hälfte knüpften die Ickerner dabei zunächst nahtlos an ihre Galavorstellung vom vergangenen Wochenende an, als sie den Tabellenzweiten aus Waltrop mit zehn Toren Vorsprung besiegt hatten. Wieder bot der TuS eine gute Abwehrleistung, allerdings fehlte in der Offensive diesmal mitunter die Präzision. "Wir haben allein im ersten Durchgang sieben oder acht klare Torchancen ausgelassen", bilanzierte Ickerns Trainer Stephan Pade.

So wurden die Seiten aus Sicht der Gäste "nur" mit einem Drei-Tore-Vorsprung (10:7) gewechselt. Und es kam wie so oft im Sport, wenn man die eigenen Möglichkeiten nicht nutzt: Die Recklinghäusern witterten im zweiten Spielabschnitt ihre Chance und fanden jetzt deutlich besser in die Partie. Nach 43 Minuten ging der HTV sogar erstmals mit 16:15 in Führung.

Recklinghausen schlägt sich durch viele Zeitstrafen selbst

Das Spiel drohte nun zu kippen. So weit kam es aber doch nicht, da der TuS sich noch einmal aufraffte. Vor allem Nils Rodammer und Matthias Kunze brachten die Ickerner in dieser Phase mit ihren Treffern zurück in die Erfolgsspur. Von 19:19 zog der TuS auf 24:19 davon und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Die TuS-Handballer profitierten dabei auch von zahlreichen Zeitstrafen, die gegen den Gegner wegen Meckerns verhängt wurden. "Recklinghausen hat sich im Endeffekt selbst geschlagen", befand Pade. "Es hätte sonst sehr eng für uns werden können."

Björn Böcking sieht rot

Die Rote Karte gegen Ickerns Björn Böcking (drei Zwei-Minuten-Strafen) kurz vor dem Schlusspfiff fiel nicht mehr ins Gewicht. Er war nach zwei frühen Zeitstrafen im zweiten Spielabschnitt ohnehin kaum noch zum Einsatz gekommen und im Innenblock durch Florian Vogel ersetzt worden.

"Florian hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht", sagte Pade. Auch Kilian Esser mit seinen sieben Treffern und der erneut starke Torwart Tristan Ziesmann verdienten sich ein Sonderlob des Trainers.

Castrop-Rauxel, 18.1.2009, Stephan Falk

Dem Sieg im Spitzenspiel gegen Waltrop lässt Tabellenführer Ickern ein 26:23 beim HTV Recklinghausen folgen.

Bezirksliga Männer, HTV Recklinghausen - TuS Ickern 23:26; TuS Ickern: Ziesmann - V. Esser (1), Knauf (1), Kresse (4), J. Esser, Vogel, Rodammer (4), Böcking (2/2), K. Esser (7/1), Ulrich (3), Dorsch, Kunze (4)

Die Ickerner haben die Spur nach dem Topspiel-Erfolg gegen Waltrop gehalten. In Recklinghausen-Süd machten sie vor allem in der Deckung da weiter, wo sie gegen Waltrop aufgehört hatten.

Nur sieben Gegentreffer ließ der TuS in der ersten Halbzeit zu, führte zur Pause mit 10:7. Die Gäste hätten mit einer noch besseren Statistik aus dem ersten Abschnitt kommen können, doch sieben, acht klarste Möglichkeiten hätten seine Spieler vor dem HTV-Tor vergeben, berichtet TuS-Trainer Stephan Pade. Mit halbhoch bis hoch geworfenen Bällen war Recklinghausens Torhüter meist gut zufrieden, fischte sie ab.

In der zweiten Hälfte kam der Gastgeber nicht nur heran, sondern ging gar selbst in Führung. Doch die Ickerner konterten, drei Treffer von Nils Rodammer in dieser Phase drückten dem TuS wieder das Heft in die Hand. Dabei half den Ickernern auch, dass sich die Recklinghäuser durch einige Zeitstrafen wegen Undiszipliniertheiten wie Meckern selbst zurückwarfen.

In der Schlussphase war es Matthias Kunze, dem die wichtigen Treffer für die Gäste gelangen. Einige Undiszipliniertheiten und zwei Minuten-Strafen steuerte der TuS Ickern zum Ende hin auch noch zur Statistik dieser Begegnung bei.


(12.1.2009)   28:18 im Spitzenspiel

                                 TuS Ickern demonstriert Extraklasse

Von Jörg Laumann am 11. Januar 2009 20:48 Uhr

Der TuS Ickern hat mit einem beeindruckenden Sieg seine Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Gegen den Tabellenzweiten Waltroper HV gewann der Bezirksliga-Spitzenreiter mit 28:18 (13:11). Nur in der ersten Spielhälfte sahen die Zuschauer in der voll besetzten Sporthalle an der B 235 ein ausgeglichenes Spitzenspiel.

Beide Teams agierten von Beginn an mit hohem Tempo, wobei die Gäste aus Waltrop zunächst leichte Vorteile auf ihrer Seite hatten.

Erst in der zehnten Minute gelang den Ickernern zum ersten Mal eine Führung durch Pascal Ulrich (5:4). In der Folgezeit fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel. Der Deckungsverband des TuS agierte konzentriert und ließ mit zunehmender Spielzeit immer weniger Offensivaktionen des Tabellenzweiten aus Waltrop zu.

Allerdings fehlte der Sieben von Trainer Stephan Pade im ersten Spielabschnitt mitunter noch die Präzision im Abschluss. Mehrere Überzahlsituationen und Temopgegenstöße konnten nicht in zählbare Erfolge umgesetzt werden. Dennoch gab Ickern die Führung nach der zehnten Minute nicht mehr aus der Hand.

Nils Rodammer stellte nach 20 Minuten die höchste Führung (12:9) im ersten Spielabschnitt her, die Seiten wurden mit einem Zwei-Tore-Vorsprung aus Sicht der Gastgeber (13:11) gewechselt.

Hohes Tempo nach der Pause

Nach der Pause spielte der TuS seine Überlegenheit, die sich bereits im ersten Spielabschnitt angedeutet hatte, konsequent aus. Bis zur 42. Minute blieb der Vorsprung der Gastgeber noch relativ knapp (17:14), dann erhöhten Björn Böcking, Maurice Zendrowski und Rodammer innerhalb von zwei Minuten auf eine Sechs-Tore-Distanz.

Waltrop erholte sich von diesem Dreifach-Schlag nicht mehr wirklich. In der Schlussviertelstunde gelangen dem Tabellenzweiten nur noch ganze drei Treffer. TuS-Torwart Tristan Ziesmann bot vor allem in dieser Phase eine starke Leistung und entschärfte zahlreiche Torwürfe der Waltroper Angreifer.

Kaum noch Fehlversuche

Auf der anderen Seite leisteten sich seine Teamkollegen nun kaum noch Fehlversuche im Abschluss. Vor allem in der Schlussphase, in der der TuS vom Publikum lautstark angefeuert wurde, war nahezu jeder Wurf ein Treffer.

Einmal noch, in der 49. und 51. Minute, gelangen dem Waltroper HV zwei Treffer in Folge. Dem 22:17 ließen die Ickerner jedoch wiederum einen Dreifach-Schlag durch Vitus Esser, Kilian Esser und Stefan Kresse folgen. Mit dem 25:17 nach 56 Minuten war die Partie vorzeitig entschieden. Eine Minute vor Spielende machte Böcking sogar noch den Zehn-Tore-Vorsprung (28:18) als Endstand perfekt.

 

Castrop-Rauxel, 11.1.2009, Stephan Falk

Das Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten gewinnt der TuS Ickern 28:18 gegen den Waltroper HV. Das Pade-Team ist damit alleiniger Tabellenführer.

TuS Ickern - Waltroper HV 28:18; TuS: Ziesmann - V. Esser (1), Knauf (1), Kresse (5), J. Esser, Vogel, Rodammer (8), Zendrowski (2), Böcking (4/2), K. Esser (3), Ulrich (1), Dorsch, Kunze (3).


Der „dreifach kräftige Ball” aus der Ickener Kabine ein paar Meter weiter, der war von der Güte, die für einige Tage ein echter Klassiker im Gedächtnis der Waltroper Handballer sein könnte. Was den auf der Siegerfrequenz gejohlten Jubel anging, hielt der TuS Ickern locker das Niveau, mit dem der Tabellenführer im Spitzenspiel der Bezirksliga den Tabellenzweiten Waltroper HV entsaftet und ihm die Punkte abgepresst hatte. 28:18.

Eine echte Hausnummer.
Ein Waltroper hatte zum Aufwärmen ein T-Shirt getragen mit dem schönen Spruch: „Wenn Handball einfach wäre, würde er Fußball heißen.” Wie schwer einem dieser Sport gemacht werden kann, erlebte das Gäste-Team in der zweiten Halbzeit in der Sporthalle Habinghorst. Als der TuS Ickern richtig ernst machte.
Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Gastgeber eine 13:11-Führung herausgespielt. Es hatte gedauert, bis sich die Ickerner ins Spiel geworfen hatten. Aber spätestens die erste Führung, das 5:4 durch Pascal Ulrich in der zehnten Minute, bewies, dass der TuS die Betriebstemperatur erreicht hatte. Um später heiß zu laufen.
In den sieben Minuten bis zur Pause allerdings hielten sich beide Mannschaften noch zurück, als lediglich ein Treffer fiel. Doch der Wiederbeginn war der Startschuss für den TuS Ickern, der Tor um Tor wegzog - weil die Deckung hielt. Die Waltroper fanden nicht mehr die Schnittstellen, die sie vorher im Spiel gehalten hatten. Ickerns Sechs verschob, machte zu, und Torhüter Tristan Ziesmann langte hin.
Das Spitzenspiel wurde zum Schaulaufen des nun alleinigen Tabellenführers. Ganze sieben Treffer gelangen den Waltropern in der zweiten Halbzeit, während Ickern seine Gegenstöße setzte, das Match präzise abspulte, ohne einen Zweifel am Ausgang aufkommen zu lassen.

Stephan Pade stellte fest: „Wir haben wieder die Portion Biss gehabt, die uns in der Hinrunde, das Spiel in Erkenschwick ausgenommen, ausgezeichnet hat.” Vor allem mit der Arbeit seiner Abwehr als Deckungsverband war der Trainer zufrieden. Ickern ließ sich an diesem Tag nicht aus dem Tritt bringen. Auch zum Beispiel nicht dadurch, dass frühzeitig Björn Böcking hinten sowie vorne im rechten Rückraum als Vorsichtsmaßnahme fehlte und erst in der Schlussphase zurückkehrte, weil er schon nach 14 Minuten die zweite zwei Minuten-Strafe aufgebrummt bekommen hatte. Zweifelsfrei war die nötige Portion Biss im Spiel.
 

Aus der Waltroper Zeitung am 12.1.2009

WHV hält im Top-Duell nur 40 Minuten mit

Stark begonnen, ganz schwach aufgehört:

Die Bezirksliga-Handballer des WHV wurden im Top-Spiel beim TuS Ickern richtig eingeseift, unterlagen mit 18:28 (11:13).

"Wir haben auch in dieser Höhe völlig verdient verloren", nahm ein sichtlich geknickter WHV-Trainer Björn Nübel nach dem Abpfiff kein Blatt vor den Mund. Und sprach von einem Klassenunterschied. Und zudem von der schlechtesten zweiten Halbzeit des WHV während der ganzen Saison. Dabei kamen die Waltroper vor gut 300 Zuschauern gut aus den Startlöchern. Gegen sichtlich nervöse Ickerner sorgten Marc Skoupi und Björn Benden für eine 2:0-Führung. Bis zum 4:3 von Skoupi, der in der ersten Halbzeit kaum zu stoppen war, lagen die Gäste stets vorne. Dann fingen sich die Ickerner. Zwei erfolgreiche Gegenstöße von Stefan Kresse und Nils Rodammer sowie ein Treffer von Pascal Ulrich von Linksaußen, schon hatte der Spitzenreiter den Spieß umgedreht, mit 6:4 die Nase vorn. Diesen Vorsprung verwalteten die Hausherren auch bis zum Seitenwechsel. Nach der Pause hielt die Nübel-Truppe die Partie bis zum 14:16 durch Benden offen. Fortan arbeitete die TuS-Deckung aggressiver, Ickerns Torsteher Tristan Ziesmann steigerte sich. "Vorne hatten wir dann zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Ickern dagegen hat seine Chancen eiskalt genutzt", bilanziert Nübel. Tor um Tor zog der Spitzenreiter davon. In der 44. Minute hatten die Hausherren dank des erfolgreichen Tempo-Gegenstoßes von Rodammer - war mit acht Treffern bester TuS-Schütze - bereits mit 20:14 die Nase vorn. Bei den Waltropern gab es niemanden, der nun das Heft in die Hand nahm. Weder Oliver Schultz, der an seiner alten Wirkungsstätte eher blass blieb, noch Marc Breddemann, der generell einen rabenschwarzen Tag erwischte, noch Lars Surkamp, der auf der rechten Rückraumposition unglücklich agierte. "Nur unser Torwart Victor Dick hat Normalform gebracht", sagt Nübel. "Wir haben das Spiel hinten gewonnen, waren richtig aggressiv, haben als Verband gearbeitet", erklärt TuS-Trainer Stephan Pade.

TuS Ickern: - Ziesmann - V. Esser 1, Knauf 1, Kresse 5, J. Esser, Vogel, Rodammer 8, Zendrowski 2, Böcking 4/2, K. Esser 3, Ulrich 1, Dorsch, Kunze 3

Waltroper HV: - Dick, Trümper - Krebs 1, Skoupi 5, Duve, Breddemann, Benden 5/3, Scholten 3, Peters, Hülsmann 2, Schultz 2, Surkamp, Lattner

12.01.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer

 


(9.1.2009)   TuS Ickern empfängt Waltrop im Spitzenspiel

Von Jörg Laumann am 9. Januar 2009 14:46 Uhr

Wichtige Partien stehen für die beiden Castrop-Rauxeler Handball-Bezirksligisten zum Start des Spieljahrs 2009 auf dem Programm: Tabellenführer TuS Ickern empfängt den Zweiten Waltroper HV zum Spitzenspiel, die HSG Rauxel-Schwerin will gegen die DJK Oespel-Kley den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten.

Mit einem Sieg beim Turnier des SC Huckarde-Rahm hatte sich der TuS Ickern am vergangenen Wochenende gut auf die Fortsetzung der Bezirksliga-Saison eingestimmt. Nun steht für den Spitzenreiter am Sonntag (11. Januar) ab 18 Uhr gleich eine anspruchsvolle Aufgabe auf dem Plan. In der Sporthalle an der B 235 gastiert dann der Waltroper HV, der punktgleich mit den Ickernern (18:4) den zweiten Rang belegt.

Für die Castrop-Rauxeler geht es dabei nicht nur um die Verteidigung des ersten Platzes. Die TuS-Sieben will zudem zeigen, dass sie auch im direkten Vergleich gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel bestehen kann, nachdem zuvor die Partien in Welper und Erkenschwick verloren gingen. "In dieser Hinsicht wollen wir sicherlich ein Zeichen setzen", sagt Trainer Stephan Pade.

Pade: "Waltrop ist keine Übermannschaft"


Nach dem gelungenen Jahresauftakt beim Tunier in Dortmund konnte sich der TuS-Coach unter der Woche auch über eine sehr rege Trainingsbeteiligung freuen. Beim Spiel am Sonntag fehlt voraussichtlich nur der erkrankte Torhüter André Wuttke, für den erneut Serif Kujrakovic ins Aufgebot rückt.

Gegen die Waltroper erwartet der Ickerner Trainer ein "ansehnliches Spiel". Der Gegner aus der Nachbarstadt verfüge über eine gute Mischung aus vielen jungen Akteuren und einigen erfahrenen Kräften. "Waltrop spielt einen sehr schnellen Handball", berichtet Pade, "eine Spielweise, die auch meine Mannschaft besser liegt."

Dass der WHV durchaus zu bezwingen ist, hat nicht zuletzt der Ickerner Lokalrivale aufgezeigt: Die HSG Rauxel-Schwerin setzte sich gegen die Nachbarstädter im November mit 29:28 durch. "Waltrop steht zu Recht oben in der Tabelle", sagt Pade, "es ist aber auch keine Übermannschaft".

Castrop-Rauxel, 9.1.2009, Stephan Falk

Der TuS Ickern trifft im Bezirksliga-Spitzenspiel in der Sporthalle Habinghorst auf den Waltroper HV. Beide Mannschaften sind mit bisher 18:4 Punkten durch die Liga gespurtet.

TuS Ickern - Waltroper HV (So., 11. Januar, 18 Uhr, Sporthalle Habinghorst). Eine Konstellation wie gemalt. Zum Startschuss ins Handballjahr 2009 steigt der punktgleiche Zweite Waltroper HV zum direkten Treffen der bisherigen Sprinter der Liga mit Spitzenreiter TuS Ickern in die Startblöcke. Der Erste gegen den Zweiten, beide sind punktgleich: Das Top-Spiel der Liga.

Ob die Begegnung nun richtungsweisend ist oder nicht, gibt TuS-Trainer Stephan Pade allerdings so viel nicht zu denken. Vielmehr freut er sich auf ein Match gegen eine Mannschaft, die ebenfalls den schnelleren Handball bevorzugt.

Ungewöhnlich war die Ickerner Woche vor dieser Begegnung. Das Dienstagstraining fiel aus, weil im Kabinentrakt der Sporthalle Habinghorst die Lampen aus und vor allem die Duschen kalt blieben. Pade nutzte die Gelegenheit, um auf die Niederlage beim FC Erkenschwick noch mal einzugehen. Der Grund im Ickerner Spiel für die Schlappe: „Es war das erste Mal in dieser Saison, dass wir in der Abwehr nicht gut im Verband gestanden haben. Wir sind in unserer Deckung zu oft in Eins gegen Eins-Situationen gekommen”, so Pade.

Die gute Abwehrarbeit ist für den Trainer die Basis des Ickerner Spiels, darauf hat er seine Spieler am Abend der dunklen Lampen und eiskalten Duschen noch einmal hingewiesen. Waltrop, sagt der TuS-Trainer, habe eine gute Mischung aus jüngeren und erfahreneren Spielern - und er hat selbst Spiele gesehen, in denen der WHV jeweils in der Schlussphase noch mal entscheidend zugelegt hat: „Die sind körperlich stark. Aber das gilt ja auch für uns.” Mittwoch und Donnerstag habe sein Team noch mal „intensiv” gearbeitet. Alle Feldspieler sind fit, nur Torhüter André Wuttke nicht (Grippe), für ihn rückt Sherif Kurjakovic ins Team.

Übers Top-Spiel weit hinaus Richtung kommende Saison haben die Ickerner auch schon geblickt, am Donnerstag. Alle wollen bleiben, Spieler und Trainer. Am liebsten für die Landesliga, versteht sich.

 


(5.1.2009)   TuS Ickern gewinnt Turnier in Nette

Von Jörg Laumann am 4. Januar 2009

Die Handballer des TuS Ickern  haben einen gelungenen Jahresauftakt gefeiert. Der TuS gewann das Vorbereitungsturnier in Nette.

Beim Turnier des SC Huckarde-Rahm, das in der Netter Sporthalle ausgetragen wurde, musste sich der Bezirksliga-Tabellenführer TuS Ickern mit dem gastgebenden Kreisligisten und der DJK Oespel-Kley (Bezirksliga) messen. Im Modus „Jeder gegen jeden“ traten die Teams jeweils in 30-minütigen Hin- und Rückspielen gegeneinander an.

TuS-Trainer Stephan Pade konnte in Dortmund bis auf Christian Dorsch und Torhüter Serif Kujrakovic seinen kompletten Kader aufbieten. Die Castrop-Rauxeler setzten sich beim Turnier gleich in ihren ersten drei Partien als Sieger durch. Gegen den Gastgeber Huckarde-Rahm gelangen ein 11:6 und ein 12:10, gegen Oespel-Kley zunächst ein 12:11. Damit standen die Ickerner schon vor dem letzten Spiel als Turniersieger fest. Die knappe 13:14-Niederlage gegen Oespel-Kley fiel nicht mehr ins Gewicht.

„Als Aufgalopp war der Auftritt meiner Mannschaft insgesamt okay“, lautete das Fazit von Pade.


(13.12.2008)   Ickern verliert in Erkenschwick  30:27

Von Jörg Laumann am 14. Dezember 2008

Der Handball-Bezirksligist TuS Ickern musste beim FC Erkenschwick seine zweite Saisonniederlage hinnehmen. 27:30 (12:14) hieß es am Ende aus Sicht der Pade-Sieben.

Beim Tabellenfünften Erkenschwick leisteten sich die Ickerner, die als Spitzenreiter in den Spieltag gegangen waren, insgesamt zu viele individuelle Fehler in der Defensive. "Erstmals in dieser Saison hat unsere Abwehr nicht funktioniert", bilanzierte TuS-Trainer Stephan Pade. "Normalerweise gewinnen wir ein Auswärtsspiel, in dem wir selbst 27 Treffer erzielen."

Die vom Coach vorgegebene Taktik, gegen die Erkenschwicker ein konsequentes Tempospiel aufzuziehen, setzten die Ickerner über die gesamten 60 Minuten hinweg durchaus ansprechend in die Tat um. Ein ums andere Mal brachte der TuS, der kurzfristig auf den erkrankten Kilian Esser hatte verzichten müssen, sich allerdings in der Abwehr selbst um die Früchte der Arbeit. Immer wieder konnte die Ickerner Defensive die gegnerischen Angreifer zwar lange beschäftigen, ließ dann kurz vor der Zeitspiel-Entscheidung aber doch noch den Treffer zu. Auch gegen den starken Kreisläufer der Erkenschwicker fanden die TuS-Akteure in vielen Situationen nicht die richtigen Mittel.

Enttäuschender Jahresabschluss

So hatten die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte auch zahlenmäßig den Vorteil auf ihrer Seite. Zeitweise zog der FCE bis auf 6:11 aus TuS-Sicht davon, zur Pause stand aber nur noch ein Zwei-Tore-Vorsprung gegenüber den Ickernern (12:14) zu Buche. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sah es dann kurzzeitig so aus, als ob der TuS die Partie noch drehen könnte. In der 40. Minute gingen die Pade-Schützlinge mit 17:15 in Führung, überließen dann aber doch wieder den Erkenschwickern die Führung.

Unter dem Strich blieb ein etwas enttäuschender Jahresabschluss für den TuS. "Wir haben unsere beiden Niederlagen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel hinnehmen müssen", erklärte Pade. "So langsam müssen wir auch einmal direkte Vergleiche gegen die anderen Teams aus der Spitzengruppe gewinnen."

Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich am 11. Januar gegen den Waltroper HV. Die kurze Feiertagspause endet für den TuS bereits am 3. Januar, wenn die Ickerner bei einem Turnier in Dortmund antreten. Voraussichtlich am 8. Januar soll das Kreispokal-Spiel gegen HSC Eintracht Recklinghausen stattfinden.


TuS Ickern steht wieder an der Tabellenspitze

Von Jörg Laumann am 8. Dezember 2008 10:38 Uhr

Der TuS Ickern hat in der Handball-Bezirksliga wieder die Tabellenführung übernommen.

Nach dem elften Spieltag können die Handballer des TuS Ickern als einziges Team der Liga neun Siege vorweisen. Auch gegen die HSG Annen-Rüdinghausen gelang der Sieben von Trainer Stephan Pade ein souveräner Erfolg, der am Ende sogar noch etwas deutlicher hätte ausfallen können, wenn sich die Mannschaft ab der 50. Minute nicht eine kurze Schwächephase erlaubt hätte.

Bis dahin hatten die Ickerner das Spiel kontrolliert, waren nach einem 15:13 zur Pause zunächst auf 18:14 davon gezogen. Zehn Minuten vor Spielende wies die Anzeigetafel in der Sporthalle an der B 235 einen Sieben-Tore-Vorsprung (25:18) der Gastgeber aus.

In der Schlussphase geht kurz der Faden verloren

In der hektischen Schlussphase verloren die TuS-Handballer dann aber kurzzeitig den Faden. "Wir müssen in einer solchen Situation einfach noch abgeklärter werden", kommentierte Pade. Sein Team ließ den Gegner auf 26:24 herankommen, brachte die Partie letztlich aber sicher nach Hause.


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TuS Ickern 1  -  FC Erkenschwick 1

Bilder  WAZ am 27.April 2009

 

 

 

 

 

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Bilder aus dem Lokalderby vom 1.März 2009

HSG Rauxel-Schwerin  -  TuS Ickern

Quelle Fotos: RN Volker Engel

 

Bilder aus dem Hinrundenderby

TuS Ickern - HSG Rauxel-Schwerin

Quelle Fotos : Jens Lucas

 

   

 

 

 Fotos Jens Lucas / jens@lucas-fotos.de
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