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Marode Sportanlagen
II
Vereine kooperieren am runden
Tisch
Notfallplan auch für Dezember
Von Florian Kopshoff am 14.
Oktober 2009 14:39 Uhr
Der Krisengipfel verlief
harmonisch. Ein Terminplan ist
zusammengestellt. Aktive und
Verantwortliche der
Castrop-Rauxeler Vereine, die
von der schwierigen
Sporthallen-Situation betroffen
sind, dürfen sich vorerst
entspannen.
„Ein
Terminplan bis Ende November steht zu 95
Prozent“, erklärte Wilfried Heyden,
Bereichsleiter Sport und Bäder der
Stadtverwaltung Castrop-Rauxel, nach einem
kurzfristig anberaumten Gespräch zwischen
Handball-, Basketball-, Korfball- und
Badmintonvereinen am Dienstagabend (13 Oktober).
Weil die Sporthalle der
Willy-Brandt-Gesamtschule (Reparaturarbeiten bis
Ende November) und die Sporthalle an der B235
(Reparaturen bis Januar) gesperrt sind, litten
fast alle Vereine besagter vier Sportarten
zuletzt unter akuter Platznot. Nur eine große
Halle, nämlich die des
Adalbert-Stifter-Gymnasiums, steht vorerst zur
Verfügung.
Annehmbarer Terminplan für alle Beteiligten
„An dieser Situation können wir natürlich nichts
ändern“, sagte Heyden. Aber: Dank der
Kooperationsbereitschaft der „sehr harmonischen
Runde“ von Sportvereinen habe sich nun ein
annehmbarer Terminplan für alle gefunden.
Wichtigste Änderung: Große Teile des Spiel- und
Trainingsbetriebs der Jugendmannschaften werden
in die Castrop Rauxeler Realschul-Sporthallen
(Johannes Rau/Fridtjof Nansen) ausgelagert.
Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin räumen
möglichst viel Zeit für die Kollegen des TuS
Ickern frei. Die Landesliga-Herren des TuS
müssen für ihre Heimspiele weitestgehend auf
Samstagstermine ausweichen. Für die Ickerner
kommt wegen fehlender Zuschauerränge in den
Realschulen nur die ASG-Halle in Frage. „Der TuS
leidet am meisten“, sagte Heyden.
"Im
November wird´s eng"
Dem Monat Oktober sieht der Bereichsleiter Sport
und Bäder relativ gelassen entgegen. Die
Herbstferien entlasten den Spiel- und
Trainingsplan. „Im November wird‘s eng“,
fürchtet Heyden nur. Einen Notfallplan, erklärt
er, gebe es auch für Dezember. Falls die
Reparaturarbeiten in der WBG-Halle wider
erwarten länger dauern sollten. Doch daran
wollen weder Heyden noch die Sportvereine
denken. Übrigens: Auch nicht die Fußballclubs.
Die wollen in der Gesamtschul-Sporthalle ihre
Stadtmeisterschaften austragen.
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